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"Abmahnirrsinn" der Bahn?

Erstellt von FP91, 11.12.2015, 22:39 Uhr · 103 Antworten · 9.045 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen

    Wo ich dem Schaffner Recht gebe: Warum bucht man im Zeitalter von Smartphone-App, Internetflat und diversen Online-Bezahlmethoden das Ticket nicht rechtzeitig im Voraus?
    Da eine Alternative vorhanden ist, gibt es gar keinen Grund mehr sich mit inkompetenten, frustrierten, schlecht bezahlten Bahnschalterbediensteten und beschädigten/nicht vorhandenen Ticketautomaten auseinander zu setzen.

    Leuts, ihr macht euch völlig unnötig selbst das Leben schwer!

    Schonmal daran gedacht daß es noch Menschen ohne Smartphone und Internet gibt?

    Älteren Menschen ist es einfach nicht zuzumuten und deshalb muß es eine althergebrachte Zahlmethode geben.
    Auch nicht jeder Tourist hat die Möglichkeit sich mal eben Online um ein Ticket zu bemühen.

    Und die überaus freundlichen Bahnmitarbeiter habe ich auch schon zu genüge kennengelernt. Einmal bin ich sogar dazwischen gegangen, weil der Schaffner einen nicht der deutschen Sprache fähigen Mann einfach vor die Tür setzen wollte (später stellte sich heraus: Engländer, wollte von D´dorf nach Köln). Englisch wäre kein Problem gewesen. Für den Schaffner offensichtlich schon.... ich habe dann mein Jobticket gezogen und gesagt: der fährt mit mir!

    Die Gesellschaften machen es sich zu einfach.

    jm2c

  2. X-Moderator
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    #12
    ich hasse Bahn ... das fahren ist ja ganz ok ... aber die freundlichkeit und kompetenz der Mitarbeiter lässt doch Wünsche offen .... by the Way ... ich wüßte nicht mal wie so ein Fahrkartenautomat funzt ... hab schon 20 Jahre nicht mehr vor sowas gestanden .... meine Zeit kann ich auch anders verschwenden.

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    #13
    Zitat Zitat von Frosch'n Beitrag anzeigen
    ich hasse Bahn ... das fahren ist ja ganz ok ... aber die freundlichkeit und kompetenz der Mitarbeiter lässt doch Wünsche offen .... by the Way ... ich wüßte nicht mal wie so ein Fahrkartenautomat funzt ... hab schon 20 Jahre nicht mehr vor sowas gestanden .... meine Zeit kann ich auch anders verschwenden.

    Biete mehr , das letze Mal Bahn gefahren 1983 von Mönchengladbach nach Berlin Bahnhof Zoo.

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen

    Die Gesellschaften machen es sich zu einfach.
    Hier gebe ich dir vollkommen Recht, beim Rest des Beitrags nur teilweise.
    Es macht aber keinen Sinn sich gegen Computer und Smartphones zu wehren und das Alter als Ausrede vorzubringen.
    Natürlich ist das Vielen wirklich nicht mehr zuzumuten, wer aber noch fähig ist Motorrad zu fahren, der kann auch die Bedienung eines Smartphones oder Tablets lernen - so er denn will.
    Auch ist es ein Kostenfaktor, ein Festnetzanschluss ist jedoch meist teurer als ein Smartpone mit günstigen Mobil-Flats. Die Zeiten ändern sich...

    Vor kurzem wollte ein Freund mit mir auf einen Weihnachtsmarkt fahren und das unbedingt mit der Bahn. Okay sage ich, so kann jeder genüsslich Glühwein trinken ohne sich Sorgen um den Führerschein zu machen. Günstigste Variante war das Bayernticket, dies wurde Stunden zuvor per Smartphone in Erfahrung gebracht. Hernach standen wir am Automaten und mussten min. 15x auf dem Bildschirm umher tippen bis das Ticket gezogen war. Anstatt eine Schnellauswahl viel genutzter Billigtickets auf dem Startbildschirm anzubieten, stand dort Werbung. 3 Minuten verschwendete Lebenszeit meinerseits weil die Bahn nicht willens oder fähig ist bedienerfreundliche Software zu programmieren. Zu dem Zeitpunkt war ich mit dem Verein bereits wieder fertig, noch lange bevor ich den Zug überhaupt betreten habe.
    Online wäre die Buchung nicht nur schneller und einfacher möglich gewesen, nein, die Leute hinter uns am Automaten stehend hätten ebenfalls nicht 1...2 Minuten warten müssen bis sie sich ihr Ticket ziehen können.
    In der Hinsicht sind uns die meisten Flüchtlinge Jahre voraus, denn sie sind es seit geraumer Zeit gewohnt vieles per Smartphone abzuwickeln. Wir Deutschen nicht - anscheinend sind wir uns zu gut dafür. Aber um Ausreden sind wir nicht verlegen...

    Ob diverse kleine Regionalbahnen Onlinebuchungen anbieten weiß ich nicht, von der DB kann ich auf jeden Fall behaupten dass dies mindestens genauso einfach ist wie den Automaten zu bedienen, eher noch leichter. Komfortabler, zeitsparender und sicherer ist es allemal. Und so eine Strafe zu kassieren ist nahezu gänzlich ausgeschlossen. 40€ gespart! Dafür muss Oma Kruse lange stricken.

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    #15
    Die Fahrscheinautomaten sind eine einzige Zumutung, und die überall angeschlagenen Tarifbestimmungen sind es auch. Da kommt noch nichtmal ein durchschnittlich intelligenter und deutschsprachiger Gelegenheitsnutzer mit zurecht, geschweige denn ein Ausländer. In München habe ich erlebt, dass eine asiatische Touristin (mit Rucksack und Rollkoffer) in der S-Bahn zur Kasse gebeten wurde, obwohl sie ein gültiges Ticket hatte, das aber eben nicht mehr in der gerade angefahrenen Tarifzone galt. Obwohl fast alle Passagiere im Wagen der Frau zu Hilfe eilten, ließ der Kontrolleur nicht mit sich reden. Das war nur noch peinlich.

    Ich selbst habe schon ratlos vor so einem Automaten gestanden dessen Bildschirm so von der Sonne beschienen wurde, dass absolut nichts zu erkennen war. Ich bin dann ohne Ticket in die S-Bahn eingestiegen aber am nächsten Halt wieder raus. Da habe ich dann einen brauchbaren Automaten gefunden.Natürlich war die S-Bahn dann weg, und ich musste auf die nächste warten.

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    #16
    Wenn es denn Online so einfach ist, Tickets zu ziehen, warum dann nicht einfach Online im Zug durch den Schaffner? Der kennt sich aus, tippt oder wählt die Daten schnell korrekt ein und das Thema wäre innerhalb von wenigen Sekunden erledigt:

    Schaffner: Ticket?
    Kunde: Hamma net.
    Schaffner: Wohin?
    Kunde: Hinterdupfing im Bayerischen Wald
    Schaffner tippt ein und sagt dann: 10,00 Euro!
    Kunde gibt 10,00 Euro
    Schnaffner gibt Ticket

    FERTIG!

    Preise natürlich immer auf ganze Euros, besser ganze 5 Euros / 10 Euros runden.

  7. Registriert seit
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    #17
    ...... und wenn man am Automaten steht, und schiebt einen 50-er rein, dann kommt der wieder raus, zuerst denkt man, der 50-er ist falsch, bis man dann liest: nur 5,10, oder 20 Euro-Scheine werden angenommen.

    Klar, wer Bahn fährt, der kann sich keinen 50-er leisten .

    Aber viel schlimmer ist, dass wir uns das alles gefallen lassen "müssen" - die Bahn, die Chefs,.... gehören alle in den Kn.....t!

    Ich fahre nur Bahn in der aller. aller. aller größten Not!

    Und online Karten kaufen, dazu lasse ich mich nicht zwingen - und wenn hier jemand meint, die Flüchtlinge hätten hier uns etwas voraus, dann frage ich mich, wie die mit ihren leeren Konten überhaupt bezahlen können .......... und wieso die eigentlich ohne Wohnsitz, ohne Einkommen - einen Handyvertrag haben!!!

    Die Bahn ist ein negatives Beispiel dafür, wie man Service an die Wand fährt, und immer das falsche Personal einstellt!

    Gruß Kardanfan

  8. Registriert seit
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    #18
    Zur Ausgangsgeschichte, #1

    möchte ich sagen:

    ich kenne die genauen Regelungen beim Zusteigen mit und ohne
    Ticket nicht. Und darauf wird es ankommen:

    - Wenn Du eigentlich schon beim 1. Gespräch die 60,-- Euro verwirkt
    hättest, etwa, weil Du nur mit gültigem Ticket hättest einsteigen dürfen,
    dann könntest Du Dich immer noch auf die ein erhöhtes Entgelt ver-
    zichtende
    Auskunft des Schaffners berufen. Das wäre aber immer noch
    eine eher schwache Position, der Schaffner hat es halt noch rechtzeitig
    gemerkt. Ich würde Dir für diese Variante raten, die 60,-- Euro zu zahlen.
    Immerhin aber hätte der Schaffner sich widersprüchlich verhalten.
    Vielleicht aber kann man die Angelegenheit auf den tatsächlich angefal-
    lenen Fahrpreis herunterhandeln.

    - Wenn Du beim 1. Gespräch noch ganz legal ein Ticket hättest erstehen
    können, so mag der Ticketpreis von Dir nachverlangt werden, aber kein
    erhöhtes Beförderungsentgelt. Der Schaffner hätte seine Beratungs-
    pflichten verletzt, er hätte Dich sozusagen ins Messer einer Fahrt ohne
    gültigen Fahrschein laufen lassen.

    - Wenn die von Dir vorgelegte Ticketsammlung zur kostenfreien Rück-
    fahrt berechtigte, dann musst Du natürlich nichts mehr zahlen.

    Das zu den 3 Varianten der möglichen Fahrscheinpflichtkonstellationen,
    wie ich sie erkenne.
    Sollte der Geldbeutel bei Dir eher schmal sein, dann kümmere Dich
    darum, lege Rechtsmittel ein oder mach es über einen Anwalt. Der Zeuge
    wird wichtig werden.
    Ansonsten, bitte nicht falsch verstehen: ich könnte mit geringeremZeit-
    aufwand in meinem Beruf 60,-- Euro verdienen als eine Forderung 60,--
    Euro durch Rechtsmittel usw zu abzuwehren. Das wäre damit Leitlinie
    meiner persönlichen, eher wirtschaftlich ausgerichteten Betrachtung.


    P.S. Wenn ich hier im Forum etwas schreibe, kostet das ja auch (viel) Zeit,
    dann macht mir das aber Spaß,
    und unterliegt damit keiner Wirtschaftlichkeitsabwägung, :-)

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von Frosch'n Beitrag anzeigen
    ... ich wüßte nicht mal wie so ein Fahrkartenautomat funzt ... hab schon 20 Jahre nicht mehr vor sowas gestanden .... meine Zeit kann ich auch anders verschwenden.
    ich glaub, da bist du - und so viele andere - nicht allein
    gabs nicht mal einen "Test" bei dem der Bahnchef (ich meine, es war Mehdorn) von der Presse aufgefordert wurde am Ticketautomaten ein Ticket für sich und einen Hund etc. (ein paar "Schwierigkeiten" waren noch dabei) zu lösen
    und er kläglich scheiterte und das dann damit begründete, daß er eben keine Bahn fährt, weil er ja eine Limousine mit Fahrer hat?

    wenns der Bahnchef schon nicht kann, warum dann der "Gelegenheitsreisende"?

  10. Registriert seit
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    #20
    Tja, da du gewerbsmäßig immer ohne gültiges Ticket einsteigst bin ich dafür, dass der Zuschlag erhöht wird...

    Bye the way: Ich bin gesterns das erste mal seit längerem wieder Bahn gefahren... 1 Stunde Verspätung bei der Abfahrt in München, Grund: Gleisstörung Richtung Geltendorf.

    Tja, war keine Steilvorlage für eine weitere fahrt demnächst.

    Bei dieser Gelegenheit:
    Ich habe Kollegen erzählt, dass ich mit Ryanair geflogen bin.. etwas skeptische Blick der älteren Kollegen.
    Ich: Ich fliege nur mit denen wenn es geht, meist die günstigsten, nie verspätet und es streikt auch nie jemand


 
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