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Abstandsmessung - Abzocke, verdammte Schei....

Erstellt von Enduroopa, 18.05.2012, 21:16 Uhr · 63 Antworten · 8.455 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Abstandsmessung - Abzocke, verdammte Schei....

    #1
    Hab' heute ne Zeugenanhörung von unserem Buchhalter bekommen ( Firmenwagen ) - bin auf der A61 bei 111km/h mit 22,51m Abstand zum Vordermann gemessen worden.
    Habe ich so gelesen, 22m abgeschätzt und gedacht das kann ja nicht viel kosten bzw. war ich mir fast keiner Schuld bewußt - wer fährt bei der Verkehrsdichte heutzutage schon halber Tachoabstand.

    So, jetzt habe ich mal den Bußgeldrechner angeschaut.....schluck.....100,-€ und 2 Punkte !!

    Werd' mal schauen, ich glaub ich hab' Verkehrsrechtschutz, rufe Montag mal den Versicherungsmann an, hab' mal gelesen daß bei den Abstandsmessungen ziemlich viel falsch laufen kann.
    Jemand Erfahrung mit so was ?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Wenn Du Rechtsschutz hast, dann ab zum Anwalt! Die müssen bei einem Firmenwagen erstmal den Fahrer ermitteln, und das kann man der ermittelnden Behörde schön schwer machen;-) Falls die Sache bis vors Gericht geht, muss man abwägen, wie weit man gehen will wenn kein Fahrverbot im Raum steht (die Geschäftsführung wird vorgeladen um den Fahrernamen zu ermitteln...).

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Überleg doch mal, was es bedeuten würde bei derartigen Geschwindigkeiten den halben Tacho als Abstand einzuhalten. Das wäre doch sehr gefährlich, denn so ne Tachoscheibe ist nicht dick...


  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Ich bin bestimmt kein Moralapostel, weil ich bin eigentlich immer zu schnell,
    also mit dem Mopped, und dem Quhstall. Nicht mit meinem 40-Tonner.
    Abstand halte ich für lebens- vorallem überlebenswichtig. Da hab ich kein
    Verständnis für die Dichtauffahrer.
    Ich sehe fast wöchentlich mindestens einen schweren Unfall, der basierend
    auf zu geringem Abstand entstanden ist.
    Bei 22 mtr. geht alleine schon für die Reaktionszeit wenn du ein Bremsmanöver
    vor Dir erkennst gute 10 mtr. drauf bei Deinem angegebenem Tempo von über
    100. Jetzt bleibt Dir zum Bremsen noch etwas mehr als 10 mtr.
    OK, mit Keramikbremsen aus dem Hause Zuffenhausen 911 ist das kein
    Problem. Aber mit einem Allerweltsfirmenwagen schon.
    Ich kann das dichte Auffahren selbst nicht leiden, auch nicht mit dem Mopped,
    schnellfahren ist da wirklich kein Problem, wenn man genug Überlebensspiel-
    raum lässt.

    ..........aber was weiß ich schon.......

  5. LGW Gast

    Standard

    #5
    10m für die Reaktionszeit halte ich bei 30m/s aber für optimistisch geschätzt.

    Ich bin mit meinem Audi auch immer auf Stosstangendistanz drangefahren, bis mir irgendwann mal klar wurde das es nicht reicht zu sehen, das vor dem anderen die Straße frei ist. Es kann nämlich sein das der völlig grundlos schiet baut, und ohne jeden Grund bremst... und dann knallt es ganz gewaltig.

    So ziemlich genau seitdem es mir tierisch auf den Sack geht wenn PKW hinter dem Moped zu dicht auffahren - weil es da direkt um Leib und Leben für den Fahrer geht - fahre ich auch mit dem PKW gelassener.

    Ob da immer ein halber Tacho rauskommt... keine Ahnung. Aber seitdem die heftig angefangen haben das zu ahnden - du hattest noch Glück, unter 20m kriegt meine ich die Pappe Flügel - schaue ich dass da immer reichlich Luft zum Vordermann bleibt.

    Soviel zur Predigt

    Der Gang zum Anwalt dürfte hier aber nicht Schaden, denn viele Messungen (auch Geschwindigkeit) sind ja gerne mal ungenau.

  6. Registriert seit
    19.07.2007
    Beiträge
    1.494

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Enduroopa Beitrag anzeigen
    Hab' heute ne Zeugenanhörung von unserem Buchhalter bekommen ( Firmenwagen ) - bin auf der A61 bei 111km/h mit 22,51m Abstand zum Vordermann gemessen worden.
    Habe ich so gelesen, 22m abgeschätzt und gedacht das kann ja nicht viel kosten bzw. war ich mir fast keiner Schuld bewußt - wer fährt bei der Verkehrsdichte heutzutage schon halber Tachoabstand.

    So, jetzt habe ich mal den Bußgeldrechner angeschaut.....schluck.....100,-€ und 2 Punkte !!

    Werd' mal schauen, ich glaub ich hab' Verkehrsrechtschutz, rufe Montag mal den Versicherungsmann an, hab' mal gelesen daß bei den Abstandsmessungen ziemlich viel falsch laufen kann.
    Jemand Erfahrung mit so was ?
    Dann nimm es wie ein Mann und zahle .... das ist aus meiner Sicht keine Abzocke, sondern gerechtfertigt.

  7. Baumbart Gast

    Standard

    #7
    Meistens filmen die von einer Brücke, da haben die dein Foto, überleg dir ob die damit zu Ermittlungszwecken durch die 4ma laufen sollen.

  8. GSATraveler Gast

    Standard

    #8
    Hi, Anwalt - Film verlangen - externes Gutachten.
    Viel Erfolg, Rolf.

  9. Registriert seit
    18.11.2011
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    91

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Kardan Beitrag anzeigen
    Wenn Du Rechtsschutz hast, dann ab zum Anwalt! Die müssen bei einem Firmenwagen erstmal den Fahrer ermitteln, und das kann man der ermittelnden Behörde schön schwer machen;-) Falls die Sache bis vors Gericht geht, muss man abwägen, wie weit man gehen will wenn kein Fahrverbot im Raum steht (die Geschäftsführung wird vorgeladen um den Fahrernamen zu ermitteln...).
    Genau, und aus diesem Grunde wird wohl jede Geschäftsleitung die Verantwortung bei demjenigen lassen wo sie hingehört. Die Ermittlung des Fahrers zu erschweren halte ich für keine gute Idee,
    1. weil es bei einigen Ermittlern den sportlichen Ehrgeiz weckt, die machen das schließlich auch nicht zum ersten Mal und kennen die Kniffe ... alle und
    2. weil es im Ernstfall behördlich angeordnet werden kann Fahrtenbücher zu führen, um jederzeit die Fahrer einwandfrei feststellen zu können, quasi Nachhilfe im Flottenmanagement von amtswegen

    Man kann sich im Übrigen imho auch von dem moralisch wertvollen Gedanken verabschieden dass den Herrschaften der Aufwand zu groß wäre. Ich bin mal mit meinen Geschäftsführerkollegen (einer aus UK) vorgeladen worden, weil meine Frau (hat damals auch bei uns gearbeitet) einen Verkehrsverstoss begangen hat und der Richter vermutete ich würde meine Frau vorschicken wollen um meine Punkte zu kassieren, weil ich ja als GF in der Fusszeile unseres Antworschreibens stand in dem wir bestätigt haben wer denn die Fahrerin gewesen sei. Und das alles obwohl meine Frau schriftlich den Verstoss eingestanden hat und wir auch die Unterlagen vorgelegt haben, dass das fragliche Fahrzeug schon seit über 2 Jahren ausschließlich von ihr als Firmenwagen genutzt wurde

    Aber erstmal über den Anwalt Akteneinsicht zu fordern um mal zu sehen ob alles mit rechten Dingen zuging bei der Messung und so, das geht immer. Es gibt da einige Anwälte die sich auch sehr gut mit den einzelnen Geräten, den notwendigen Schulungen und Messkriterien auskennen.

    Grüße

    Frank

  10. Registriert seit
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    1.108

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Enduroopa Beitrag anzeigen
    - bin auf der A61 bei 111km/h mit 22,51m Abstand zum Vordermann gemessen worden.-
    Bei allem Respekt, aber im Falle eines Auffahrunfalls deines Vordermanns würdest auch Du auffahren....

    http://www.internetratgeber-recht.de...r-bremsweg.htm

    Ich hab von 3 Wochen mal wieder ein Fahrsicherheitstraining (mit'm Moped) u.a. mit Übungen zur Reaktionszeit und Bremsweg gemacht. Man überschätzt sich und sein eigenes Reaktionsvermögen gewaltig.

    Gruss
    gerry


 
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