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Aktueller Anlass: redtube-Abmahnwelle

Erstellt von C-Treiber, 16.12.2013, 03:25 Uhr · 124 Antworten · 13.951 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    https://www.dorr.de/data/media/28/28...laue_Tonne.jpg Fertig..!

    oder er hier ,macht das auch ganz gut :

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    #12
    Kann man nicht einfach DVDs kaufen?

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    #13
    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Kann man nicht einfach DVDs kaufen?
    Du bist in Deutschland. Da wird das nicht gekauft, sondern im kino abgefilmt mit dem Handy...

    Frank

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    #14
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Ser's,

    also ich habe das so "gelernt", dass mit diesem Trick die hinterrücks angesteuerten Web-Adressen auf den Lokalhost umgeleitet werden, egal ob aus der Adresszeile oder über Klicks.
    Aber vielleicht stimmt das ja nicht.

    Aber außerdem hat der Trick einen Fehler: Ich muss zuerst wissen welche Gemeinheiten angsteuert werden, um die passenden Adressen in der HOST-Datei eingeben zu können.

    liebe Grüße

    Wolfgang
    Genau! Bei einer Umleitung die über ein Bildchen läuft, bekommst Du ggf. die Adresse nicht mit, womit sich eine DNS-Abfrage nach der IP erledigt hat. Und ein Eintrag in der host auch.

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Nach meinem Rechtsverständnis ist eine Abmahnung ein Vehikel zur vorgerichtlichen Beilegung von Rechtsstreitigkeiten: Einer hat was Rechtswidriges gemacht, ein Wettbewerber schickt eine Abmahnung, fordert zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auf und legt eine Rechnung für den Anwalt bei. Der Abgemahnte kann jetzt - einfach gesprochen - entweder kooperieren, also die Erklärung unterschreiben (und damit sagen, dass er das zu Unterlassene nie mehr tun wird, und wenn doch, dann zahlt er eine Vertragsstrafe), dann noch die Rechnung bezahlen, und die Sache ist aus der Welt. Oder er kann nichts tun. Dann ist es doch am Abmahner, rechtliche Schritte zu ergreifen, das heißt: Er muss Klage einreichen gegen den Abgemahnten. Und nach allem, was ich so lese (auch von dir), hat die Sache vor Gericht kaum Aussicht auf Erfolg.

    Insofern verstehe ich deinen Punkt 1. und 2. - aber nicht deinen Punkt 3. Warum soll ich mir als Privatmann gleich einen Anwalt nehmen, wenn mich ein Anwalt wegen einer unbewiesenen Forderung auffordert, ihm Geld zu bezahlen? Du scheinst dich in die Materie ja gut eingearbeitet zu haben. Erkläre mal, weshalb ich dann gleich einen Anwalt nehmen soll (der ja auch noch Geld kostet).
    Naja, ich bin nicht berechtigt eine Rechtsberatung zu machen, deshalb sollte jeder, der weitere Auseinandersetzungen fürchtet, sich rechtlichen Rat einholen. Vor allem aber Formulierungshilfe. Im juristischen Bereich macht ein Wort ganz schnell den Fallstrick.

    Nach meinem Dafürhalten, bewegen die sich Abmahner in vielerlei Hinsicht auf ganz dünnem Eis, aber wenn der Richter schlechte Laune hat, kann so etwas auch ganz schnell nach hinten losgehen, besonders für Laien (mich eingeschlossen) und 250€ Streitwert sind nicht berufungsfähig. Sprich, Prozess verloren ist Prozess verloren. Klagen ab 600€ würde ich da sehr gelassen entgegen sehen. Bleibt abzuwarten wie hoch die Forderungen werden, wenn die Leute nicht zahlen.

    Für die Beschwerde zum LG Köln wg. der vermutlich rechtswidrigen Herausgabe der persönlichen Daten und der Richterrüge braucht es auf jeden Fall einen Anwalt, ansonsten hat man sich da ganz schnell verhauen und das gibt dann richtig Streß. Das ist aber Voraussetzung für die weiteren Schritte.
    Auch die Einrede gegen den angeblichen Beweis IP-Adresse sollte besser ein Anwalt formulieren. In beiden Fällen geht das in die Tiefen des Prozessrechts und das ist nun wirklich komplexe Materie.

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    #16
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    mal abgesehen davon, dass es evtl. nur die deutschen User betrifft...

    Interview: Filme und Songs aus dem Netz: Was in der Schweiz erlaubt ist -

    Danke, dass dieses Thema hier angesprochen wird..

    Diese "Abmahnaktionen" hab ich noch nie so richtig verstanden....

    IP - Adressen werden illegal abgefischt - man holt sich beim Amtsgericht die Legitimation - und schon rollt der Rubel?

    Wenn diese Abmahner illegal vorgehen, mal vorrausgesetzt, dass es so ist... warum ermittelt dann nicht die Staatsanwaltschaft gegen diese Anwälte?

    Bei 10.000 Briefchen und 250€.... langen schon 10% Unwissende, damit die RA`s Kasse machen....

    Das wäre doch mal etwas für euren neuen Datenminister.


    Alexander Dobrindt

    interessant wäre es sicher, etwas über die eigentlichen Drahtzieher zu erfahren....
    Ja, i.d.F. wurden die Adressen wohl illegal abgefischt, in einer Tauschbörse hingegen ist das legal. Die Offenlegung Deiner IP ist dort Voraussetzung zur Teilnahme. Du bekommst Dateien und bietest welche an. Damit legst Du Deine IP selber offen und es sind keinerlei Hindernisse zu umgehen, um an dieses Datum zu kommen. Ohne Spoofing / offenem Proxy bist Du schnell zu identifizieren. Ob Du vor dem Rechner warst ist wieder eine ganz andere Frage.

  7. X-Moderator
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    #17
    im genannten Fall wurde aber nicht getauscht, eher konsumiert, somit illegal IP fishing betrieben.... oder?

    ergo, kann man gegen die Abmahner vorgehen?

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    im genannten Fall wurde aber nicht getauscht, eher konsumiert, somit illegal IP fishing betrieben.... oder?

    ergo, kann man gegen die Abmahner vorgehen?
    Ja, kann man. Aber nur als Betroffener, sprich. Abgemahnter.

    Es handelt sich hierbei ausschließlich um Antragsdelikte, sprich der Staatsanwalt verfolgt sie nicht automatisch bei Kenntnisnahme, wie z.B. bei Mord, sondern nur, wenn Anzeige erstattet wird.

    Sowohl die Paragraphen 202a-c, die sich mit der direkten oder indirekten Manipulation an Datenverarbeitungssystem zur Erlangung von Geheimnissen (dazu zählt auch der Privatbereich und die Intimssphäre) beschäftigen, sowie der 263a, Computerbetrug, werden nur auf Antrag verfolgt oder wenn ein öffentliches Interesse besteht (große Zahl der Betroffenen z.B.). Jedenfalls nach dem deutschen Strafrecht.

    Eine Möglichkeit habe ich in meinem ersten Post beschrieben, trotzdem sollte man sich hier AUF JEDEN FALL einen Anwalt nehmen.

    Die Staatsanwaltschaft hat jederzeit die Möglichkeit die Klageerhebung abzulehnen, bzw. kann das Gericht durchaus der Meinung sein,
    die Klage nicht zuzulassen. Es wäre natürlich wünschenswert, wenn sich ein paar hundert wehren.

    Eine andere Alternative besteht darin, die Kanzlei U+C mit Arbeit zu überschütten.

    Freundliches Schreiben an U+C, man wäre bereit die Unterlassungserklärung "ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht" zu unterschreiben.

    Das Miese an der Sache ist, die Kanzlei muß darauf antworten. Das verursacht Arbeit und Kosten, die nicht extra berechnet werden können.

    Weiterhin, der Passus "ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht" bedeutet, ich tue es nie wieder und wir vereinbaren deshalb auch keine Vertragsstrafe.

    Ohne Vertragsstrafe fehlt aber die Grundlage für einen Streitwert und ohne Streitwert keine Rechtsanwaltsgebühren, sprich Abmahnkosten. Es gibt auch sonst keine Grundlage Kosten in Rechnung zu stellen, der Abgemahnte hat den Anwalt ja nicht beauftragt, sprich kein Rechtsverhältnis zu diesem. Womit der Rechteinhaber, auf dem Wege der Schadensersatzklage die Rechtsanwaltskosten beim Abgemahnten einklagen müsste und damit in dem jeweiligen Amtsgerichtsbezirk tätig werden müßte. Der Aufwand wäre astronomisch.

    Natürlich kann die Kanzelei das Angebot der Unterzeichnung ohen Anerkenntnis ablehnen, daher fügt man seinem Schreiben eine Antwortfrist bei, setzt diese auf 10 Tage und schreibt zum Beisipiel

    "habe ich mir für den Eingang Ihrer schriftlichen Antwort auf meinen Vorschlag den XX.YY.ZZZZ vorgemerkt, mit fruchtlosem Verstreichen dieser Frist erklärt Ihr Haus, auch ohne jede weitere Stellungnahme, die Sache für erledigt." Das schickt man per Fax von einem Copy-Shop aus an die Kanzeli, läßt sich den Sendebericht mit Kopie der ersten Seite ausdrucken und wartet...

    darauf das einem der Gerichtsvollzieher ein Dokument der Kanzlei zustellt. Was ausser einem Telefax mit Sendebericht, oder einer nach dem Signaturgesetz zugestellten verschlüsselten E-Mail so ziemlich die einzige Möglichkeit ist, wie die Kanzlei im Bestreitensfall den Zugang eines Dokumentes nachweisen kann. Alles andere ist nie angekommen.

    Aber auch hier, macht es, wie bei den Anzeigen, nur die Masse, ein paar hundert müssen sich schon finden.

    Update:
    Der in der Presse beschriebene Trick, mit den Anzeigen in den Inhalten zur Ermittlung der IP, dürfte bei redtube nicht funktionieren, da der Anzeigenanbieter, zum selben Konzern gehört wie redtube und sicher nicht seine Geschäftsgeheimnisse mit deutschen Rechtsanwälten teilt. In dem Falle die Log-Dateien.

    Das durch Streaming, bei der Pufferung der Inhalte, Daten auf der Festplatte abgelegt werden, ist auch nicht besonders wahrscheinlich, dies würde die Wiedergabe im Zweifel verzögern, Daten werden zuerst ein Mal im Hauptspeicher gepuffert, da dieser mindestens um den Faktor 10000 schneller ist als die Festplatte, erst wenn die übermittelte Datenmenge die Pufferbereich im Hauptspeicher gefüllt hat, landet das auf der Platte. Der Nachweis, das irgendein Streaming-Inhalt auf der Festplatte gelandet ist, ist ohne physikalischen Zugriff auf den abrufenden Computer zum Zeitpunkt des Abrufs nicht zu führen.

    Oder, nur wenn diese Abmahnmafia zum Zeitpunkt des angeblichen Abrufs, vor dem Computer des Anwenders gesessen wäre und mittels eines Analysetools den Datenstrom im Computer von und zur Festplatte hätte mitlesen und beweissicher rapportieren können, wäre der Nachweis möglich, das irgendwelche Daten für einen bestimmten Zeitraum auf dem Computer waren. Alles andere ist eine Behauptungs ins Blaue hinein, die man locker mit "Nichtwissen" bestreiten kann.

    Weiterhin ist ohne Hacks des Servers oder des Anwendercomputers nicht nachweisbar, ob nur die Seite geladen wurde (was sowieso nicht strafbar wäre, da sie ja frei zugänglich ist) oder auch der Inhalt abgerufen (was nach aktueller Lage der Dinge auch nicht strafbar ist).

    Nach meinen Dafürhalten bewegen sich Anwaltskanzlei, Rechteverwerter, sowie das Landgericht Köln auf verdammt dünnem Eis und je mehr bekannt wird, desto dünner wird das Eis.

    Ich denke, man kann darauf warten, dass sie demnächst absaufen.

  9. Registriert seit
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    #19

  10. X-Moderator
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    #20
    geht doch....


 
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