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Amy Winehouse tot

Erstellt von AmperTiger, 24.07.2011, 10:40 Uhr · 97 Antworten · 5.930 Aufrufe

  1. Birk Gast

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    #81
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ...Ihr Tod ist die logische Konsequenz ihres Lebensstils, schade um die Künstlerin Winehouse
    ja - und die logische Konsequenz ihrer KRANKHEIT, die sie nicht zum Stillstand hat bringen können!

    ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen wollte, wenn ich höre "ach - ich bin so gut - ich nehme keine Drogen, obwohl ich doch auch meine Probleme habe"

    Alle die, die sich so sehr auf die Schulter klopfen, drogenfrei zu leben.... Schön - seid dankbar dafür! Aber Drogen- und Alkoholsucht hat weder mit Intelligenz, noch mit einem labilen Charakter zu tun - sondern ist eine Krankheit! Egal, ob nun Promi oder nicht, unabhängig von Geld und Ruhm - nicht jeder hat die Chance, diese Krankheit zum Stillstand zu bringen!

  2. Registriert seit
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    #82
    Aber JEDER hat die Chance, NEIN zu sagen.
    Bevor er in die Sucht fällt.
    Niemand kann heute behaupten, nichts von den Folgen der Drogen zu wissen, auch eine Frau Winehouse nicht.

    Und wenn man sich Rehab anhört, dann erkennt man, dass sie es nicht anders wollte.

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    #83
    Zitat Zitat von Birk Beitrag anzeigen
    ja - und die logische Konsequenz ihrer KRANKHEIT, die sie nicht zum Stillstand hat bringen können!
    ich habe das nicht bestritten, ich habe wertfrei festgestellt, dass sie an ihrem exzessiven Lebensstil zugrunde gegangen ist.
    Sie konnte mit all ihrem Geld (dass der Nobody von der Straße nicht hat) keinen Arzt oder Therapieeinrichtung finden, die ihr helfen konnte und ihr persönliches Umfeld hat ebenfalls hilflos agiert. tragisch.

    Zitat Zitat von KN-UT Beitrag anzeigen
    Aber JEDER hat die Chance, NEIN zu sagen.
    Bevor er in die Sucht fällt..
    das ist so nicht richtig, Wesen der Krankheit Sucht ist es, eben nicht überlegt "NEIN" sagen zu können.

  4. Registriert seit
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    #84
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ........
    das ist so nicht richtig, Wesen der Krankheit Sucht ist es, eben nicht überlegt "NEIN" sagen zu können.
    Vorher hat jeder, der ein wenig Hirn im Kopf hat, immer die Chance, nein zu sagen.
    Ich habe Alkoholiker leben, saufen und sterben sehen. Jeder von denen hatte mehrfach seine Chance, nein zu sagen. Auch vorher. Niemand wird gezwungen, zu trinken (Alkohol).
    Bei Drogen ist es ähnlich. Keiner zwingt einen dazu !

  5. Birk Gast

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    #85
    Zitat Zitat von KN-UT Beitrag anzeigen
    Ich habe Alkoholiker leben, saufen und sterben sehen. Jeder von denen hatte mehrfach seine Chance, nein zu sagen. Auch vorher. Niemand wird gezwungen, zu trinken (Alkohol)

    du scheinst dich ja auszukennen mit der Krankheit Alkoholsucht!! Wieder so ein "Experte", der aus Bücher weiss, was Alkoholismus, was Sucht ist

  6. Registriert seit
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    #86
    Zitat Zitat von Birk Beitrag anzeigen
    du scheinst dich ja auszukennen mit der Krankheit Alkoholsucht!! Wieder so ein "Experte", der aus Bücher weiss, was Alkoholismus, was Sucht ist
    Diese Fälle waren in meiner Verwandtschaft, nicht in der Zeitung, und nicht in Büchern. Leider hab ich das mit ansehen müssen. Und auch diese Verwandten hatten die Chance, nein zu sagen. Vorher, und auch zwischendrin, als sie temporär "trocken" waren. Weitergetrunken haben sie auf Grund eigener Entscheidungen. Einer nach 5 Jahren.
    Die Folgen von Drogen- und Alkoholsucht sind allgemein bekannt. Wer Hirn hat, kann auch nein sagen.
    Und ich weiß, wie die sich fühlen, und zugrunde gehen.

    Da ich das so miterleben musste, bin ich auch so hart in meiner Meinung.

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    #87
    Zitat Zitat von KN-UT Beitrag anzeigen
    Diese Fälle waren in meiner Verwandtschaft, nicht in der Zeitung, und nicht in Büchern. Leider hab ich das mit ansehen müssen. Und auch diese Verwandten hatten die Chance, nein zu sagen. Vorher, und auch zwischendrin, als sie temporär "trocken" waren. Weitergetrunken haben sie auf Grund eigener Entscheidungen. Einer nach 5 Jahren.
    Die Folgen von Drogen- und Alkoholsucht sind allgemein bekannt. Wer Hirn hat, kann auch nein sagen.
    Und ich weiß, wie die sich fühlen, und zugrunde gehen.

    Da ich das so miterleben musste, bin ich auch so hart in meiner Meinung.
    Das tut mir leid, dennoch...wenn dieses NEIN-Sagen so einfach wäre, würden wir nicht von einer Krankheit sprechen.
    Die Betroffenen merken einfach zu spät, dass sie hätten NEIN sagen müssen.

  8. Registriert seit
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    #88
    egal

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    #89
    Knut, miterleben heisst nicht, auch wirklich zu verstehen, was genau passiert oder passiert ist. Mit Sucht ist es wie mit einem gebrochenem Knochen. Ein Mensch kann noch so oft sagen, der Knochen sei heil. Er bleibt gebrochen. Ein Süchtiger hat eben NICHT die Wahl. Ganz egal, wie oft dies andere, NICHT süchtige Menschen sagen oder glauben. Und das ist in aller Regel das Unerträglichste für einen Suchtkranken. Man anerkennt nicht einmal ihre Krankheit.
    Am Stammtisch sind dies willensschwache Säufer. In der Suchtberatung Menschen, die an einer hochkomplexen Krankheit leiden.
    Knut, bei allem Respekt, du hast wahrscheinlich keine Ahnung, wie sich solche Menschen wirklich fühlen. Aber ich weiss als Profi und als betroffener Angehöriger, wie DU dich fühlst. Deshalb kann ich tatsächlich gut verstehen, dass du so eine harte Ansicht angenommen hast. Ich will dir aber dennoch Mut machen, irgendwann einmal dieses Thema etwa differenzierter zu betrachten. Der Glaube, einer Sucht auf der Ebene der Vernunft begegnen zu können ist jedenfalls schlicht vergeblich. Und ausnahmsweise wäre ich froh, wenn ich mich irrte. Was ich leider nicht tue...


    P.s. Irgendwann einmal hat tatsächlich jeder Süchtige die Entscheidung PRO Suchtmittel getroffen. Das war dann vor dem ersten Vollsuff. Der trockene Alkoholiker hingegen ist ebenso krank wie der volltrunkene. Nur eben grad nicht aktiv...

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    #90
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    .....
    Knut, bei allem Respekt, du hast wahrscheinlich keine Ahnung, wie sich solche Menschen wirklich fühlen. Aber ich weiss als Profi und als betroffener Angehöriger, wie DU dich fühlst. Deshalb kann ich tatsächlich gut verstehen, dass du so eine harte Ansicht angenommen hast. Ich will dir aber dennoch Mut machen, irgendwann einmal dieses Thema etwa differenzierter zu betrachten. Der Glaube, einer Sucht auf der Ebene der Vernunft begegnen zu können ist jedenfalls schlicht vergeblich. Und ausnahmsweise wäre ich froh, wenn ich mich irrte. Was ich leider nicht tue...
    Ich weiß, wie sich ein Alkoholiker fühlt, ich weiß, dass es eine Krankheit ist, wenn man mal so weit hineingerutscht ist.
    Ich weiß aber auch, dass ich mir nicht regelmäßig die Rübe zulöten muss, oder aus lauter Gewohnheit zum Abendessen meine 2-3 Bier kippen muss. Ein Glas Tee tut es auch, und ab und an (selten - aber eben nicht regelmäßig) ein Glas Wein zum guten Essen schadet nicht. Oder auch ein seltenes Bier macht nicht abhängig. Es sind eben Genuss- und keine Grundnahrungsmittel. Auch wenn es uns die Brauerei- und Schnapsbrenner - Lobby einreden will.

    Freier Wille eben. BEVOR es zu spät ist. Und an die Folgen (nicht für sich selbst, vor allem für die Mitleidenden) denken.


 
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