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Anglizismen

Erstellt von Baumbart, 14.03.2012, 11:47 Uhr · 192 Antworten · 12.151 Aufrufe

  1. GSATraveler Gast

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    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Frommer aber unmoderner Wunsch
    Tja, der Rufer in der knochentrockenen Wüste. Erinnert mich irgendwie an den Gebrauch der Heidenaus in den Alpen

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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Sollte man nicht überbewerten. Hat weniger mit desolater Rechtschreibung etwas zu tun wie mit mittlerweile weitverbreiteter typischer Forenschreiberei.

    Was sollte man sonst hiervon halten wenn der Mensch soooo sehr auf eine Einhaltung der schriftlichen Regeln angewiesen wäre:

    Nach eienr Stidue ist es eagl in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen, soganle der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid, wiel das mneschilche Geihrn nciht jeden Bchustbaen liset sodnern das Wrot als gaznes.
    Sorry Parzival,
    falscher Ansatz.
    Dem Inhaber eines ausreichend großen Wortschatzes u. ausreichender Intuition o. Intellektes gelingt es problemlos, derartige Texte zu lesen und zu verstehen (so, wie ich auch auf dem Kopf stehende Texte praktisch genau so schnell lese, wie der, der den Text richtig herum vor Augen hat. Das war mir in der Vergangenheit häufig genug äußerst hilfreich. Ich ordne das aber unter erworbene Fähigkeiten ein, denn ich muss, notorischer Vielleser, kaum über einzelne Worte nachdenken egal ob "vorwärts" o. "rträwkcüs" -einfach, weil Anfangs- u. Endbuchstabe an der richtigen Stelle? wohl eher nicht- geschrieben nachdenken, dann eher über Satzzusammenhänge/Wortfolgen, die rückwärts/spiegelbidlich nicht immer so einfach zu entschlüsseln sind).
    Reicht aber grundsätzlich der Wortschatz nicht, klappt's nicht o. nur mühsam (denn dann muss das -falsch geschriebene- Wort "gefunden" werden).
    Ist der Leser zu tumb (geringer Wortschatz, geringe geistige Beweglichkeit), klappt's allenfalls, wenn überhaupt, nur mühselig, eher gar nicht (weil da einfach die Fähigkeit fehlt, eine wirre Buchstabenfolge zu einem vllt. unbekannten, trotzdem sinnvoll erscheinendem Wort zusammen zu setzen).

    Gßüre
    Uli

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    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Sorry Parzival,
    falscher Ansatz.
    Dem Inhaber eines ausreichend großen Wortschatzes u. ausreichender Intuition o. Intellektes gelingt es problemlos, derartige Texte zu lesen und zu verstehen (so, wie ich auch auf dem Kopf stehende Texte praktisch genau so schnell lese, wie der, der den Text richtig herum vor Augen hat. Das war mir in der Vergangenheit häufig genug äußerst hilfreich. Ich ordne das aber unter erworbene Fähigkeiten ein, denn ich muss, notorischer Vielleser, kaum über einzelne Worte nachdenken egal ob "vorwärts" o. "rträwkcüs" -einfach, weil Anfangs- u. Endbuchstabe an der richtigen Stelle? wohl eher nicht- geschrieben nachdenken, dann eher über Satzzusammenhänge/Wortfolgen, die rückwärts/spiegelbidlich nicht immer so einfach zu entschlüsseln sind).
    Reicht aber grundsätzlich der Wortschatz nicht, klappt's nicht o. nur mühsam (denn dann muss das -falsch geschriebene- Wort "gefunden" werden).
    Ist der Leser zu tumb (geringer Wortschatz, geringe geistige Beweglichkeit), klappt's allenfalls, wenn überhaupt, nur mühselig, eher gar nicht (weil da einfach die Fähigkeit fehlt, eine wirre Buchstabenfolge zu einem vllt. unbekannten, trotzdem sinnvoll erscheinendem Wort zusammen zu setzen).

    Gßüre
    Uli
    Na und jetzt?
    Wüsste nicht warum das nicht stimmen soll. Es funktioniert auf jeden Fall.

    Hat jemand behauptet dass man Wörter lesen kann die man nicht kennt?

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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Na und jetzt?
    Wüsste nicht warum das nicht stimmen soll. Es funktioniert auf jeden Fall.

    Hat jemand behauptet dass man Wörter lesen kann die man nicht kennt?
    Zitat

    =Nach eienr Stidue ist es eagl in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen, soganle der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid, wiel das mneschilche Geihrn nciht jeden Bchustbaen liset sodnern das Wrot als gaznes.=

    Und, ganz einfach, kann man nur Worte lesen, die man kennt. Kennt man sie nicht, benötigt es wenigstens des (hoffentlich vorhandenen) Intellektes, um aus der wirren Buchstabenfolge ein sinnvolles Wort zu erzeugen und dessen Sinn zu erfassen. Letzteres ist aber nur ausreichend gebildeten, über ausreichend Erfahrung u. Worte verfügenden Personen möglich.
    Psnroeen, die üebr enein asuinechreden Wtrshctaoz vueefgrn.

    cmpoderne?

    On?

    Et cota!

    Und nun?
    Die von Dir zitierten Texte sind allenfalls "Beginners Stuff" (nur, um mal wieder Anglizismen zu verwenden).

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    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Zitat

    =Nach eienr Stidue ist es eagl in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen, soganle der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid, wiel das mneschilche Geihrn nciht jeden Bchustbaen liset sodnern das Wrot als gaznes.=

    Und, ganz einfach, kann man nur Worte lesen, die man kennt. Kennt man sie nicht, benötigt es wenigstens des (hoffentlich vorhandenen) Intellektes, um aus der wirren Buchstabenfolge ein sinnvolles Wort zu erzeugen und dessen Sinn zu erfassen. Letzteres ist aber nur ausreichend gebildeten, über ausreichend Erfahrung u. Worte verfügenden Personen möglich.
    Psnroeen, die üebr enein asuinechreden Wtrshctaoz vueefgrn.

    cmpoderne?

    On?

    Et cota!

    Und nun?
    Die von Dir zitierten Texte sind allenfalls "Beginners Stuff" (nur, um mal wieder Anglizismen zu verwenden).
    Mal zur Abwechslung etwas Klartext:

    Um was gehts eigentlich? Was hat denn das mit nem Intelligenztest zu tun? Kennst du jemand der Wörter entziffert die er gar nicht in seinem Sprachgebrauch hat? Bist du da jetzt allein drauf gekommen, dass Menschen mit einem grösseren Wortschatz auch mehr Wörter erkennen und einfacher gestrickte Leute eher nur einfache Wörter kennen? ... Du hast den Witz nicht verstanden und machst dann auch gleich deine "Studie" daraus, konstruierst verwegene Behauptungen. Ist ja schon irgendwie interessant

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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Mal zur Abwechslung etwas Klartext:

    Um was gehts eigentlich? Was hat denn das mit nem Intelligenztest zu tun? Kennst du jemand der Wörter entziffert die er gar nicht in seinem Sprachgebrauch hat? Bist du da jetzt allein drauf gekommen, dass Menschen mit einem grösseren Wortschatz auch mehr Wörter erkennen und einfacher gestrickte Leute eher nur einfache Wörter kennen? ... Du hast den Witz nicht verstanden und machst dann auch gleich deine "Studie" daraus, konstruierst verwegene Behauptungen. Ist ja schon irgendwie interessant
    par ce val:

    wieviele wörter umfasst eigentlich die schweizerische sprache - so es sie denn überhaupt gibt -?
    ich frage deshalb, da ich der überzeugung bin, dass dialekte über weniger wörter verfügen als sog. Hochsprachen, deren (der dialekte) ausdrucks-fähigkeit jener der Hochsprache letztlich in nichts nachsteht.... also: über wieviele wörter verfuegt der schweizzer dialekt?

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    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    par ce val:

    wieviele wörter umfasst eigentlich die schweizerische sprache - so es sie denn überhaupt gibt -?
    ich frage deshalb, da ich der überzeugung bin, dass dialekte über weniger wörter verfügen als sog. Hochsprachen, deren (der dialekte) ausdrucks-fähigkeit jener der Hochsprache letztlich in nichts nachsteht.... also: über wieviele wörter verfuegt der schweizzer dialekt?
    Das sind ganz genau 29000 bis unendlich viele Wörter. Kannst gerne nachzählen.

    Ernsthaft hat man über eine halbe Ewigkeit bereits Millionen für das Studium der Schweizer Sprache ausgegeben - und ist zu keinem Ergebnis gekommen. Klingt nach Verwandtschaft mit den Schildbürgern.

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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Das sind ganz genau 29000 bis unendlich viele Wörter. Kannst gerne nachzählen.

    Ernsthaft hat man über eine halbe Ewigkeit bereits Millionen für das Studium der Schweizer Sprache ausgegeben - und ist zu keinem Ergebnis gekommen. Klingt nach Verwandtschaft mit den Schildbürgern.

    so ist es wohl.

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    Gegen Anglizismen ist nichts einzuwenden, wenn man sich ihrer Bedeutung / korrekten Verwendung bewusst ist. Mal ganz abgesehen davon, dass viele "deutsche" Sprecher nicht einmal in ihrer eigenen Muttersprache sattelfest sind (siehe Groß- und Kleinschreibung, korrekte Orthographie, Stil...). Sprache unterliegt stets einem Wandel, das wissen selbst die regulierenden Franzosen. Schließlich käme kein Mensch bei uns auf die Idee, "Bergrad" anstelle von "Mountainbike" zu verwenden oder versucht doch mal, einen geeigneten Begriff für "Surfboard" zu finden. Kulturell, ökonomisch und sozial stellt Sprache Brücken dar und wer diese nicht benutzen mag, muss einen anderen Weg gehen ;-)

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    Was heißt denn "Leichenfledderer" auf Denglisch? :-)


 
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