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Anglizismen

Erstellt von Baumbart, 14.03.2012, 11:47 Uhr · 192 Antworten · 12.144 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

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    #11
    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    das ist ein echtes problem. da finde ich die franzosen toll, die sich sehr um ihre sprache bemühen.
    übrigens sind die englischen Werbesprüche, die bei uns auf den Plakaten stehen, in Frankreich natürlich französisch - wobei sich der Franzose Freitags auch gerne ein Bon Weekende wünscht

  2. Registriert seit
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    #12
    "Wer Sprachen beherrscht, trennt sie!"
    Ernst Klett

  3. GSATraveler Gast

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    #13
    Es gibt vorab eine Konstante: Die Veränderung. Wer das nicht begriffen hat, hat wenig verstanden. Als nächstes diskutieren wir über die verrohte und sinnfreie Jugend von heute. Dann wird's aber definitiv Zeit fürs Altenheim, Jungs. Apropos: Frauen haben übrigens weit weniger Probleme mit gesellschaftlichen Entwicklungen, nehmt Euch mal ein Beispiel und fürchtet Euch nicht.
    Gruss Rolf.

  4. Registriert seit
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    #14
    Ich meine, wenn es einen deutschen Begriff gibt, sollte man den auch benutzen. Benutzen die Menschen in anderen Ländern auch so viele Anglizismen? Ok, die Franzosen hatten wir schon, aber wie sieht´s in Italien oder Spanien aus? Versuchen die Menschen dort auch, sich mit englischen Ausdrücken aufzuwerten oder banale Dinge moderner klingen zu lassen (voten für abstimmen, chillen für entspannen, location für Ort, area für Bereich, ticket für Eintrittskarte, usw.)? Ts,ts,ts - wo führt das bloß hin?

  5. Baumbart Gast

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    #15
    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Probleme mit gesellschaftlichen Entwicklungen, nehmt Euch mal ein Beispiel und fürchtet Euch nicht.
    Gruss Rolf.
    Es gibt Unterschiede zwischen gesellschaftlicher Entwicklung, Wichtigtuerei und schlicht fehlendem Gramatikwissen.
    "Wer Sprachen beherrscht, trennt sie!"
    Ernst Klett
    Der Spruch trifft ziemlich viel, hab schon mehrfach erlebt dass besonders Extremanglizistiker durchaus schweigsam werden, wenn die Diskussion vollständig in's Englische übergeht

  6. GSATraveler Gast

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    #16
    Zitat Zitat von veloraptor Beitrag anzeigen
    "Wer Sprachen beherrscht, trennt sie!"
    Ernst Klett
    Sprachen / Dialekte sind Momentaufnahmen und verändern ständig bzw. entstehen durch Vermischung, Entlehnungen, etc., vgl. gerade das Englische, das aufgrund der normannischen Dominanz sehr viele Entlehnungen aus dem Alt-Französischen hat und deshalb nicht mehr als rein germanische Sprache erscheint.

    Die Franzosen betreiben ausgeprägten Heimatschutz (vgl. SIDA für AIDS, als einzige Weltsprache mussten sie eine eigene Bezeichnung dafür kreieren). So haben sie z.B. einschneidende Vorschriften über den Anteil frankophoner Musik im öff-rechtlichen Radio und TV.
    Gruss Rolf.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Es gibt vorab eine Konstante: Die Veränderung. Wer das nicht begriffen hat, hat wenig verstanden. Als nächstes diskutieren wir über die verrohte und sinnfreie Jugend von heute. Dann wird's aber definitiv Zeit fürs Altenheim, Jungs. Apropos: Frauen haben übrigens weit weniger Probleme mit gesellschaftlichen Entwicklungen, nehmt Euch mal ein Beispiel und fürchtet Euch nicht.
    Gruss Rolf.
    Das hat nichts mit Furcht zu tun, sondern mit Sprachbeherrschung oder sinnfreiem unbedachten Nachplappern irgendwelchen Geschwätzes.

    Neuerdings gibt es ja schon die ersten Sprachwissenschaftler, die die Gossensprache der migrantischen und immer mehr auch deutschen Unterschichtenjugend bejubeln (ey Alder, isch weiß, wo dein Haus wohnt).

    Grüße
    Steffen

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    #18
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Es gibt Unterschiede zwischen gesellschaftlicher Entwicklung, Wichtigtuerei und schlicht fehlendem Gramatikwissen.
    kurz, knapp und 100% Zustimmung!

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Apropos: Frauen haben übrigens weit weniger Probleme mit gesellschaftlichen Entwicklungen, nehmt Euch mal ein Beispiel und fürchtet Euch nicht.
    Gruss Rolf.
    Meintest Du damit auch die Ü75 jährigen Omis, die heute keine Telefonrechnung mehr verstehen und deshalb Angst haben, etwas falsch zu machen? Ist aber auch echt doof von denen, dass die diese tolle gesellschaftliche Entwicklung nicht mitmachen wollen. Wo wir jungen Leute denen doch alles so toll vormachen können.....

  10. Baumbart Gast

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    #20
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Neuerdings gibt es ja schon die ersten Sprachwissenschaftler, die die Gossensprache der migrantischen und immer mehr auch deutschen Unterschichtenjugend bejubeln (ey Alder, isch weiß, wo dein Haus wohnt).
    stimmt, wäre die Sprachveränderung gesellschaftlicher Entwicklungen geschuldet würde Deutsch türkisiert oder - hier in Berlin - russiziert, aber nicht angliziert.
    Jugendsprache geht jedenfalls in diese Richtung, auch viele deutsche Jugendliche sprechen inzwischen das gemeine 'ch' mit vorgeschaltetem 's'. Jedenfalls da wo ich S- und U-Bahn fahre


 
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