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Anglizismen

Erstellt von Baumbart, 14.03.2012, 11:47 Uhr · 192 Antworten · 12.134 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #81
    Zitat Zitat von frank69 Beitrag anzeigen
    Sprache lebt und verändert sich ständig. Fremdwörter machen oft Sinn, gerade wenn es kein gleichwertiges deutsches Wort gibt.
    ja stimmt, das sind die wenigen Fälle, ansonsten ist die deutsche Sprache eine der präzisesten Möglichkeiten sich auszudrücken, allein der tägl. benutzte Wortschatz eines durchschnittlich gebildeten Deutschen ist in etwa 3mal so hoch (18.000 zu 6000 Wörter), wie der eines Engländers und gut doppelt so hoch wie der eines Franzosen, Italiener und Spaniers.
    sagt eine Studie.
    Leider muß man feststellen, dass die Fähigkeit sich wortgewandt auszudrücken (seit Goethe Schiller, Eichendorff) eher rückläufig ist

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    #82
    Amper, ich stimme dir zu. Aber ich frage mich, ob das wirklich an den fremdsprachlichen Anleihen liegt? Die Lernfähigkeit unserer Sprache und der Wunsch nach sprachlicher Aktualität haben ja die unglaubliche Vielfalt unseres heutigen Ausdrucksmittels erst geschaffen!
    Ich sehe da viel eher die Gefahr in der Art, wie wir heute Sprache vernichten.
    Sms und all die sprachlichen Effizienzsteigerungen, um um Forum auch der schreibfaulsten Socke noch eine Teilnahme zu ermöglichen. Und der fehlende Mut zur Erkenntnis, dass Sprache, Schrift und Intellekt einen Zusammenhang haben!
    Das ist einerseits gut. Denn Sprache ist nicht nur Kunstform und Kulturgut, sondern auch simples Kommunikationsmittel.
    Die Doppelrolle ist dann ok, wenn alle dies akzeptieren. Wenn aber A nur noch im elaborierten Code parliert um B den verbalen Stuhl vor die intellektuelle Tür zu stellen, dann ist dies genauso hinderlich wie das Ansinnen, alles, was mehr als drei Worte pro Satz hat, als elitäres Geschwatze abzutun. Die wahre Kunst bei der Benutzung unserer Sprache ust es in meinen Augen, die schier unglaubliche Vielfalt unserer Sprache so einzusetzen, dass beides- Kunst und Kommunikation- zustandekommt. Ein paar ausländische Worte sind dann an sich unwichtig.
    Dazu gehört aber auch der Mut, ab und zu die eigenen Grenzen zu akzeptieren. Oder zu merken, dass ich mein Gegenüber überfordere.
    In der Schrift ist das viel schwerer als in der Sprache...

  3. Hertzi Gast

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    #83
    How do you do, mit d`r Gummi Kuah

    Grüße aus dem Ostallgäu

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    #84
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    ist eh noch zu 60% sauber

    honi soit......
    Klasse! Die Optimisten sterben doch nicht aus.

  5. CBR Gast

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    #85
    Anglizismen hab erstmal gegoogelt wat das is.

    Dacht schon wär ne verborgene 5exualpraxis aber wieder nix.

    Ich doofes Deutsches Individeurum

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    #86
    Hallo, wenn ich irgendwo höre: " Ja das war mir echt ein bisschen too much" Dann dreht sich mir auch der Magen um.
    Andere Dinge gefallen mir ganz gut. Ohne das englische "...... up" hätten wir nicht die schöne Kreation "abgefuckt" oder auch "was für ein abfuck", die beiden benötige ich regelmäßig wenn ich gefragt werde wie ich mit BMW Motorrädern zufrieden bin

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    #87
    Ist zwar kein Anglizismus aber auch einer meiner Lieblingsversprecher im Fernsehen: SuperGAU. Gerade bei der hochseriösen Tagesschau sehr gerne in Verwendung.

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    #88
    Zitat Zitat von moonrisemaroon Beitrag anzeigen
    .....wenn ich gefragt werde wie ich mit BMW Motorrädern zufrieden bin
    Da geht auch: Q K Ke

    Das "Einzigste" kommt aber auch nicht von der Insel

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    #89
    Zitat Zitat von Archie Beitrag anzeigen
    Ist auch logisch.
    Oder würdet ihr in einen Laden reingehen vor dem ein Schild mit "dreckig" steht.

    Oh mein Gott,
    Ich verkaufe Dreck... Und das als "Sales Manager", geht ja gar nicht...

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    #90
    Zitat Zitat von Raubritter Beitrag anzeigen
    Wenn über jedem Grabbeltisch so ein Schild mit SALE hängt......
    die netten Damen ansprechen und fragen:" Sie wollen das Zeug wirklich verkaufen? Ich dachte, das läge nur zur Deko hier..... Sollte man ja nicht annehmen, dass es in einem Kaufhaus etwas zu verkaufen gibt. Ihr müsst Eure Kunden ganz schön für blöd halten, wenn ihr denen sagen müsst, dass die Waren tatsächlich zum Verkauf hier rumliegen"....
    Auch und gerade im englischen Sprachraum bedeutet ‚Sale‘ immer irgendeine Art von Sonderverkauf/Ausverkauf/Sonderangebot und grenzt damit ganz klar von den normalen Waren und Angeboten ab, die sonst so zum Verkauf (‚for sale‘) stehen.

    Ein ‚Sales Manager‘ ist aber trotzdem ein ‚Verkäufer‘ (bzw. je nach Kontext der Leiter eben solcher) und kein Sonderangebotsleiter.

    Gruß

    frank


 
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