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Anonymverfügung

Erstellt von GSMän, 28.06.2015, 10:57 Uhr · 39 Antworten · 5.692 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Anonymverfügung

    #1
    Mahlzeit die Herrschaften,

    ein Ticket wegen zu schnellen Fahrens ist ärgerlich aber meist jedoch nachvollziehbar und nur dem eigenen Verhalten geschuldet.
    Ein Ticket in einer Angelegenheit, die man nicht im Ansatz nachvollziehen kann ist dann aber erst recht ziemlich blöd.

    Hintergrund ist, dass ich gerade von der Bezirkshauptmannschaft Schwaz eine Anonymverfügung bekommen habe, da ich auf der A12 in Richtung Innsbruck zu einem

    „vor mir am gleichen Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug nicht einen solchen Abstand eingehalten habe, dass ein rechtzeitiges Anhalten möglich gewesen wäre, auch wenn das vordere Fahrzeug plötzlich abgebremst würde. Es wurde mittels Videomessung ein zeitlicher Abstand von 0,69 Sekunden festgestellt“.

    Keine Ahnung ob eine solche Situation jemals eingetreten ist. Allerdings soll dieser Schmarrn 70 € kosten.
    Ich werde das bezahlen, da ich bei dieser Summe keinen Bock auf irgendeinen Schnickschnack mit denen habe.

    Gibt es derartige Tickets in Österreich häufiger?

  2. Registriert seit
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    Standard Anonymverfügung

    #2
    Hört sich nach einer stinknormalen Abstandsmessung an - wenn auch etwas gestelzt formuliert. Österreichische Autobahn mit 130 km/h (Annahme) bedeutet bei 0,69 sec einen Abstand von 25m - sprich zu wenig.
    Annonymverfügung, weil sie dem Halter zugestellt wird, da der Fahrer nicht ermittelt werden konnte.
    Das gibt es nicht nur in A.
    Richtig, besser bezahlen und gut is...

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hab ich letztes Jahr wegen zu schnellen Fahrens bekommen, nach Navi genau 60 in einer Autokolonne, wir waren zu viert,
    3 mussten 30Euro wegen 10kmh zuschnell bezahlen, der vierte nichts obwohl genauso schnell.
    Die ganze Kolonne war mit den 60 erlaubten unterwegs, vor uns eine Kolonne Schweizer in Ihren Cabrios, die sich penibelst an alle begrenzungen hielten. Die Ösis haben sich an dem Tag wahrscheinlich die Finger wund geschrieben. Dagegen machen kann man ja eigentlich nichts.


    Grüße Andi

  4. Registriert seit
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    #4
    Also ich finde bei 70 Euronen sollten die sich schon die Arbeit machen und beweisen wer da unterm Helm gesteckt hat, dürfte schwierig werden denke ich.

  5. Registriert seit
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    #5
    In D muss der Fahrer ermittelt werden. Im Ausland wendet man sich einfach an den Halter als ersten Ansprechpartner. Der kann dann sicher einen abweichenden Fahrer benennen, der dann bezahlen muss.

  6. Registriert seit
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    #6
    Ser's,

    ja, ja, solche tollen Bestrafungen gibt's bei uns auch (nicht nur "woanders").

    Beispiel gefällig:
    Anonymverfügung mit knapp 80 Euro wegen:

    "Sie haben als Lenker das angeführten Fahrzeuges, dieses nicht so weit rechts gelenkt, wie Ihnen dies unter Bedachtnahme auf die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs zumutbar und dies ohne Gefährdung, Behinderung oder Belästigung anderer Straßenbenützer und ohne Beschädigung von Sachen möglich gewesen wäre.
    Sie haben ohne Grund den zweiten Fahrstreifen benützt, obwohl der erste frei war"

    So geschehen auf der Autobahn A1 bei Loosdorf im schönen Niederösterreich an einem Februartag 2014.

    Und warum: weil ich ungefähr 10 km mit Tempomat neben/hinter/vor einem Polizeiauto hergefahren bin und der mich nicht wegen Schnellfahrens drankriegen konnte. Wobei ich mal die Polizei überholt habe, mal mich die Polizei, ich aber immer genau 140 km/h mit Tempomat.

    Und wir als Einheimische kommen den Anonymverfügungen natürlich nicht aus.

    Und bei 70 € ist auch die Grenze erreicht, ab der im "Ausland" die Verfolgbarkeit gegeben ist (warum wohl genau der Betrag in Tirol gewählt wurde ?)

    Liebe Grüße

    Wolfgang

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von CroNiMo1810 Beitrag anzeigen
    In D muss der Fahrer ermittelt werden. Im Ausland wendet man sich einfach an den Halter als ersten Ansprechpartner. Der kann dann sicher einen abweichenden Fahrer benennen, der dann bezahlen muss.
    Ser's,

    bei uns nicht nur "kann benennen" sondern "muss benennen" (oder selber zahlen, was meist einfacher und billiger ist - die Summe kann man sich ja dann einfach beim wirklichen Fahrer holen).
    Anonymverfügungen werden nämlich nicht irgendwie aufgehoben, sodass bei einem eventuellen nächsten Mal keine Strafverschärfuung oder ähnliches eintritt.

    Liebe Grüße
    Wolfgang

  8. Registriert seit
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    #8
    Einfach ignorieren, irgendwann höhren die auf zu mahnen. Und wenn sie in D das Bußgeld übers Finanzamt eintreiben wollen, bleibst beim deutschen Staat.

  9. Registriert seit
    05.09.2009
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    #9
    wenn du die Anonymverfügung einfach ignorierst, dann kommt nach 4 Wochen eine Lenkererhebung und damit das echte Strafverfahren = teurer, ausser du hast einen Ausweg

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Ich werde das zahlen, keine Frage.
    Mich ärgert es halt deshalb, weil ich mir keiner Schuld bewusst bin.

    Ich habe die nervenden 100Km/h auf der Inntal-Autobahn offen fahrend und mit Tempomat mitschwimmend überstanden.
    Insofern kann ich Drängeln ausschließen (mach ich auch sonst eh nicht).


 
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