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Apropos Überwachung....

Erstellt von bornin67, 06.11.2013, 07:33 Uhr · 75 Antworten · 3.648 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Oh Gott, was ne Diskussion.
    Wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, verliert beides, bzw. hat beides nicht verdient.

    Mit der Aufkärung von Verbrechen kann man dann auch die Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes, das Fernmeldegeheimnis, das Postgeheimnis und die Privatsphäre abschaffen.

    Also Jungs, ab ins Glashaus, die lautesten Schreihälse pro Überwachung zu erst.

    Welche gegen Maßnahmen ich treffe, keine.

    Ilegale Datensammelei und Überwachung sind verboten, warum soll ich mich schützen? Was soll der Blödsinn? Viel wichtiger ist, die Datensammeler dranzukriegen, das wäre mal ne Herausforderung für die Herrn vom Trachtenverein. Aber da traut sich keiner.

    Da ja die Mehrheit mal wieder Duckmäuser gewählt hat, die Berufsparanoiden, die mit gebannten Blick über den großen Teich starren und die eigene Bevölkerung unter Generalverdacht stellen, nun, ihr habt es so gewollt, also jammert nicht.

    Ich bin der Meinung, dass die Generalüberwachung der Bevölkerung ein Angriff auf die freihietlich demokratische Grundordnung ist. Sprich, Herr Friedrichs und seine Erfüllungsgehilfen sind schädlicher für die Ordnung in diesem Staate als jeder Terrorist.

  2. Registriert seit
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    #52
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, verliert beides, bzw. hat beides nicht verdient.
    Wenn du schon zitierst, dann tue es richtig und vollständig.

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    #53
    Tja, ich bin nicht recht begeistert. Wenn ich dann noch sehe wie doof die bei uns im Büro mit meinen Daten umgehen. . .

    Als Servicetechniker im WeltWeitenWeg Einsatz, gibt es wohl keinen Schurkenstaat, der meine Daten nicht hat. Aber wie gesagt. gut find ich es nicht. . .

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    #54
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Na sicher, denn anders als mit Arbeitsteilung geht es nicht. Und schließlich haben auch wir hier und unsere Jungs downrange davon profitiert. Und unsere Partner arbeiten mit den Ergebnissen, die der BND in Afghanistan oder im Nahen Osten gewinnt.

    Grüße
    Steffen
    Kannst Du bitte erläutern was Du mit "downrange" und "profitiert" genau meinst? Stehe da ein bisschen auf´m Schlauch...

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    #55
    Zitat Zitat von bornin67 Beitrag anzeigen
    Kannst Du bitte erläutern was Du mit "downrange" und "profitiert" genau meinst? Stehe da ein bisschen auf´m Schlauch...
    Downrange sind unsere Soldaten und Polizisten, die wir in den verschiedensten Gegenden im Einsatz haben.

    Ich gehe davon aus, dass die Nachrichtendienste ihre Informationen natürlich ein Stück weit teilen und unsere Aufklärung und dann auch unsere Leute auf den Fregatten oder im Dingo von Daten profitieren, die die Amerikaner weltweit abfischen. Ebenso wie der BND oder die BW Daten weitergibt, die sie in Afghanistan/ Pakistan sammeln oder mit dem Aufklärungsschiff vor der syrischen Küste.

    Grüße
    Steffen

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    #56
    Das Problem bei der Geschichte: Wir sind von den Amis abhängig. Das komplette Internet gehört den USA. Unser wirtschaftlicher Wohlstand basiert in vielen Bereichen darauf, dass wir Zeug in die USA verkaufen (frag mal BMW), unsere territoriale Sicherheit beruht darauf, dass sich niemand traut, die NATO anzugreifen. Unsere Kultur ist komplett von den USA dominiert. Deshalb steht Merkel jetzt vor dem Dilemma, wie sie mit den USA umgehen soll, ohne das Verhältnis zu den USA dauerhaft zu beschädigen. Deshalb kriegt Snowden auch kein Asyl in Deutschland, weil man sonst die USA auf das Niveau einer Diktatur zurückstufen würde, die ihre Gegner politisch verfolgt. Andererseits wird sich an diesem hegemonialen Verhältnis der Abhängigkeit nie etwas ändern, wenn man keine Zeichen setzt. 2009 hat Obama Merkel die Medal of Freedom verliehen. In der Laudatio lobte er, dass Merkel in einer Diktatur die Zusammenarbeit mit der Geheimpolizei verweigert hat. Es wäre meines Erachtens an der Zeit, diese Medaille zurückzugeben. Außerdem zeigt das Verhalten der USA ganz eindeutig, dass eben nicht der Kampf gegen den Terror Grund für ihren Abschöpfwahn ist, sondern ein unkontrolliert agierender Geheimdienstapparat, der vor allem sich selbst rechtfertigen muss. Deshalb müssen Daten-Abkommen, die von den USA unter Hinweis auf 9/11 gefordert wurden, überprüft und ggfs. ausgesetzt werden, ich denke da an das Swift-Abkommen, diverse "Safe-Harbor"-Abkommen und die Fluggastdatenübermittlung. Anders als uns ist es den meisten US-Bürgern recht egal, was der Rest der Welt über sie denkt. Sie kommen ja auch kaum mal runter von ihrer Scholle. Aber vor einigen Jahren gab es mal einen diplomatischen Eklat, als die Brasilianer angefangen haben, US-Bürger bei der Einreise genauso schikanös zu behandeln wie es die USA mit Brasilianern macht.

    Leider schafft es die EU nicht, sich zu einer geschlossenen Außenpolitik aufzuraffen. Und wenn man sieht, dass US-Investmentbanken Griechenland dabei geholfen haben, sich in die Euro-Zone zu mogeln, dann ist die USA an diesem Zustand der Uneinigkeit offenbar auch nicht ganz unschuldig. Wären sich die Europäer einig, dann würden sie einen Maßnahmekatalog gegen Dominanzaktionen der USA aufsetzen, alle EU-Staaten würden gleichzeitig die in ihren Ländern akkreditierten US-Botschafter einbestellen und sie ihnen mitteilen. Die US-Botschaften werden solange mit Eloka-Maßnahmen (Elektronische Kampfführung) blind und taub gemacht. Und dann kann Obama nach Brüssel kommen, an einem Gipfeltreffen der EU-Staatschefs teilnehmen und konstruktive Maßnahmen zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen vorschlagen.

    Ach ja, und bis das passiert, sollte jeder hochrangige EU-Politiker, der einen Staatsbesuch in den USA macht, eine Kupfertreibearbeit mit dem Benjamin-Franklin-Zitat im Gepäck haben: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu erlangen, wird beides verlieren."

    Vielleicht merken sie es dann langsam mal.

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    #57
    @ Sampleman: Franklin auch wieder nur verkürzt zitiert

    Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann, um geringfügige zeitweilige Sicherheit zu erlangen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

    Und jetzt können wir uns über die kleinen Wörtchen wesentlich, geringfügig und zeitweilig streiten

    Natürlich haben die USA wenig Interesse an einer zu starken EU und die Europäer machen keine ernsthaften Anstrengungen, den USA ein außenpolitisch (und das schließt militärische Fähigkeiten ein und erfordert sie auch) ebenbürtiger Partner zu sein. Wirtschaftlich wird es auch nicht leichter, weil den USA natürlich die Ungleichheiten in der Eurozone entgegenkommen. Viele andere Aspekte etc. kommen noch dazu.

    Und hier kommen wieder die Nachrichtendienste ins Spiel. Wenn die USA gut darüber informiert sind, was in europäischen Wirtschafts- und Regierungszentralen gedacht und gesprochen wird, können sie selbstverständlich ihre Taktiken und Strategien entwickeln, um darauf zu reagieren.
    So funktioniert Politik seit ihrer Entstehung und keine moralische Entrüstung hierzulande wird daran etwas ändern.

    Grüße
    Steffen

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    #58
    @ Zörnie: wenn schon Besserwissen , dann bitte genau:

    "Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
    zu deutsch:
    "Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."

    Sehr aktuell, gell...

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    #59
    Zitat Zitat von bornin67 Beitrag anzeigen
    @ Zörnie: wenn schon Besserwissen , dann bitte genau:

    "Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
    zu deutsch:
    "Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."

    Sehr aktuell, gell...
    Der Spruch ist immer aktuell und er hat ihn wohl öfter in leicht verschiedenen Varianten angebracht. Entscheidend sind aber die kleinen Worte wie eben grundlegend, gering, vorübergehend. Und die u.a. die Fragen, wieviel Sicherheit ich brauche, um frei zu sein und umgekehrt.

    Freedom is not free!

    Grüße
    Steffen

  10. X-Moderator
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    #60
    Moin,

    dieser Fred ist ein Witz ...

    wer lesen kann bilde sich seine eigene Meinung

    ---
    Die Firma BRD

    ---
    die Ausführungen die in der Linkverweisenden Seite und Folgelinks dargestellt wir, entspricht nicht meiner Meinung

    ... warum ich das hier reinschreibe sollte klar sein ...


 
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