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Aquariumheizung zweckentfremden?

Erstellt von Beste Bohne, 02.12.2009, 17:47 Uhr · 9 Antworten · 1.629 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Aquariumheizung zweckentfremden?

    #1
    Moinmoin an alle Fischliebhaber!

    Ich habe da folgendes Problem:

    Meine Drehbank sitzt auf einem Kühlmittelbehälter mit ca. 20l Kühlflüssigkeit. Da nun meine Werkstatt nicht geheizt werden kann, kann mir dieses Wasser-Ölgemisch durchaus einfrieren.

    Also habe ich mir gedacht, da könnte man doch so eine Fischheizung einsetzen, um die Soße über dem Gefrierpunkt zu halten. Es soll nur vor Frostschäden schützen.

    Geht das? Eventuell ein externes Schaltthermostat (ist vorhanden) vorschalten, damit die Heizung erst bei unter 5° anspringt?


  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von Beste Bohne Beitrag anzeigen
    Moinmoin an alle Fischliebhaber!

    Ich habe da folgendes Problem:

    Meine Drehbank sitzt auf einem Kühlmittelbehälter mit ca. 20l Kühlflüssigkeit. Da nun meine Werkstatt nicht geheizt werden kann, kann mir dieses Wasser-Ölgemisch durchaus einfrieren.

    Also habe ich mir gedacht, da könnte man doch so eine Fischheizung einsetzen, um die Soße über dem Gefrierpunkt zu halten. Es soll nur vor Frostschäden schützen.

    Geht das? Eventuell ein externes Schaltthermostat (ist vorhanden) vorschalten, damit die Heizung erst bei unter 5° anspringt?

    Klar, warum sollte das nicht gehen? Bei den ungeregelten Heizungen sorgt das externe Thermostat für das Einschalten der Heizung (Abschalten muss aber auch geregelt werden, denn Du willst ja keine kochende Kühlemulsion, nur weil draußen weiterhin nur 5°C oder weniger sind und die Heizleistung der Heizpatrone dafür ausreicht). Wenn die Heizleistung der Aquarienheizung nicht zu hoch ist (die für das 1500l Diskusfisch Becken) und der Kühlmitteltank nicht zu gut isoliert ist, reicht das, ansonsten wär ein thermostatgeregelter Heizkörper zu empfehlen.

    Grüße
    Uli

  3. Gröj Gast

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    #3
    Hallo!

    Allerdings würde dir ein Heizstab dir deine 20L locker auf mind. 18-20°C hoch treiben, da dort in etwa die tiefsten, einstellbaren Werte liegen und somit beim einschalten über dein externes Thermostat reichlich Dampf machen würde....
    Wenn dich das aber nicht stört, warum nicht. Dicht sind die Teile (habe mehrere davon in Betrieb ).
    Ansonsten würde ich mir lieber eine ungeregelte Heizmatte um/unter den Behälter packen und diese dann nur über einen Fühler in deiner Kühlflüssigkeit regeln.
    Da sollte sich bei Läden wie Conrad bestimmt etwas finden lassen...

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von Beste Bohne Beitrag anzeigen
    Moinmoin an alle Fischliebhaber!

    Ich habe da folgendes Problem:

    Meine Drehbank sitzt auf einem Kühlmittelbehälter mit ca. 20l Kühlflüssigkeit. Da nun meine Werkstatt nicht geheizt werden kann, kann mir dieses Wasser-Ölgemisch durchaus einfrieren.

    Also habe ich mir gedacht, da könnte man doch so eine Fischheizung einsetzen, um die Soße über dem Gefrierpunkt zu halten. Es soll nur vor Frostschäden schützen.

    Geht das? Eventuell ein externes Schaltthermostat (ist vorhanden) vorschalten, damit die Heizung erst bei unter 5° anspringt?

    Hai Jens,

    Deine Werkstatt ist nicht beheizbar, heißt das auch gleichzeitig, daß Du nicht oft darin arbeitest

    Wenn die Emulsion nicht ständig durchgerührt wird, besteht die Gefahr, daß sich Bakterien bilden und wenn die Suppe aufgewärmt wird, hast Du die reinste Bakterienzucht

    Kann schöne Entzündungen hervorrufen (s.Bilder bei der BG): Augen, Hände, Hautverletzungen etc.

    Außerdem bleibt oft Emulsion in den Kanälen. Dort kann es u.U. gefrieren und Schaden anrichten.

    Frag doch mal den AD-Mitarbeiter von der Fa., von der Du die Kühlflüssigkeit hast, ob es Frostschutzmittel gibt. Und sprich ihn mal wegen Antibakterizid an.

    Der AD-Mitarbeiter kann die Emulsion auch mal prüfen, ist ne Sache von 2 Min und kostet (normalerwweise!!!) nix. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von HaJü Beitrag anzeigen
    Hai Jens,

    Deine Werkstatt ist nicht beheizbar, heißt das auch gleichzeitig, daß Du nicht oft darin arbeitest

    Wenn die Emulsion nicht ständig durchgerührt wird, besteht die Gefahr, daß sich Bakterien bilden und wenn die Suppe aufgewärmt wird, hast Du die reinste Bakterienzucht

    Kann schöne Entzündungen hervorrufen (s.Bilder bei der BG): Augen, Hände, Hautverletzungen etc.

    Außerdem bleibt oft Emulsion in den Kanälen. Dort kann es u.U. gefrieren und Schaden anrichten.

    Frag doch mal den AD-Mitarbeiter von der Fa., von der Du die Kühlflüssigkeit hast, ob es Frostschutzmittel gibt. Und sprich ihn mal wegen Antibakterizid an.

    Der AD-Mitarbeiter kann die Emulsion auch mal prüfen, ist ne Sache von 2 Min und kostet (normalerwweise!!!) nix. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

    Ich arbeite da sehr oft, jedoch ohne Heizung und wenn's arg zu kalt ist mit Gasstrahlern. (Alles privat, keine gewerbliche Nutzung)

    Das Kühlmittel ist eine Emulsion mit Ravenol Bohröl, die für diesen Zweck gedacht ist. http://www.ravenol.de/products?part=170

    Bakterienbefall fürchte ich jetzt bei den Temperaturen eher nicht. Im Sommer kann es natürlich auch mal 20° werden. Dann besteht da evtl. Handlungsbedarf. Das Bohröl kann durchaus längere Zeit (ein paar Wochen) stehen bevor es wieder umgerührt wird. Ich werde mich mal wegen Antibakterizid schlau machen.

  6. Registriert seit
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    #6
    moin,

    bitte bedenken:
    dein kühlwasserbehälter vermutlich ein massives blech- oder gussgehäuse und teil der drehmaschine. diese masse bedingt, dass deine kühlwasserheizung nicht nur das wasser erhitzt (erhitzen muss) sondern auch einen teil der maschine.
    ob die leistung einer aquariumheizung ausreicht ??

    alternative wäre evtl ein separates behältnis für das kühlwasser, welches man mit in die wärme nehmen kann wenn frost in der werkstatt droht.

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    moin,

    bitte bedenken:
    dein kühlwasserbehälter vermutlich ein massives blech- oder gussgehäuse und teil der drehmaschine. diese masse bedingt, dass deine kühlwasserheizung nicht nur das wasser erhitzt (erhitzen muss) sondern auch einen teil der maschine.
    ob die leistung einer aquariumheizung ausreicht ??

    alternative wäre evtl ein separates behältnis für das kühlwasser, welches man mit in die wärme nehmen kann wenn frost in der werkstatt droht.

    Achnö, so massiv ist das nicht. Eher eine Blechwanne unter der Drehbank. Und ausbauen fällt weg. Da kann man nur abpumpen und ggf. im Plastikkanister lagern, denn wäre es auch egal, wenns einfriert. Nur wollte ich mir das halt eigentlich etwas komfortabler gestalten. Ist aber natürlich eine Lösung.

  8. Registriert seit
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    #8
    @ Jens

    Je kälter desto weniger Bakterien, da ist klar.

    Frage ist nur, wie alt ist die Suppe? Die müßte im Normalfall wöchentlich gedreht werden, d.h. Kühlmittelpumpe ein, alle Hähne auf und für 2-3 Stunden laufen lassen.

    Hast Du erst mal Bakterien drin, mußt Du die Brühe evakuieren (Sondermüll, Abtransport durch Karo As o.ä. Unternehmen), Systemreiniger rein, min. 1/2 Tag laufen lassen und wieder frisch befüllen.

    Das ärgerliche dabei ist, waren einmal Bakterien drin, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, daß sie wieder kommen.

    Ravenol sagt mir jetzt nix, sind wahrscheinlich in unserer Region nicht tätig. Beste Erfahrung haben wir und auch Firmenkollegen mit hebroChemie gemacht. Es gibt preiswertere Anbieter, da hinkt allerdings auch die Qualität hinterher.


    @ Larsi


    Je nach Aufbau der Maschine ne gute Idee.

    Bei manchen gehts nicht, weil nachher entlüftet werden müssen. das ist dann immer ein Akt.

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von HaJü Beitrag anzeigen
    @ Jens

    Frage ist nur, wie alt ist die Suppe? Die müßte im Normalfall wöchentlich gedreht werden, d.h. Kühlmittelpumpe ein, alle Hähne auf und für 2-3 Stunden laufen lassen.

    Ist noch neu. Wäre kein Problem einmal die Woche umzuwälzen. Werde ich mir mal ins Lastenheft schreiben.

  10. Registriert seit
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    #10
    Ein Vorschlag aus einer ganz anderen Richtung.
    Für Wasserrohre gibt es Rohrbegleitheizungen. Das sind Kabel die bei neidrigen Temperaturen ihren Widerstand ändern und dadurch Strom fliesst. Folge: Kabel und Umgebung wird warm, Widerstand steigt, hört auf zu heizen. Das ganze spielt sich bei Temperaturen deutlich unter 10°C ab, weil Trinkwasser nicht warm werden darf. als Hersteller fällt mir die Firma Raychem ein, ich weiss aber nicht ob es die Firma noch gibt. Das Kabel wird übrigens auch verwendet um Dachrinnen eisfrei zu halten. Wir haben das damlas als Meterware bekommen und dann nur noch Zubehör, wie Anschlussdose 230V etc gekauft.

    Gruß
    Martin