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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.313 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von simon-markus Beitrag anzeigen
    Ich kann mich da zugegebenermaßen nur auf den Anbieter ( http://www.ews-schoenau.de ) verlassen: "regenerative Wasserkraft aus Neuanlagen und klimaschonende Kraft-Wärme-Kopplung"
    Natürlich kommt der Strom zu uns nicht wirklich direkt aus diesen regenerativen Neuanlagen. Der Betreiber verpflichtet sich jedoch, die vom Kunde verbrauchte Menge aus regenrativen bzw. klimaschonenden, auf jeden Fall jedoch Atomstrom freien, Quellen ins Netz zu speisen. Ich bin bereit dies zu glauben.
    Manche verkaufen mehr als sie haben. Aber der Kunde kann ja locker weiter sein grünes Deckmäntelchen schwingen, da ihm ja der Saft nicht abgedreht wird. Da keiner Verzichten muss ist das eine eingleisige Betrachtungsweise.

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    150 Millionen Kilometer über uns arbeitet seit 4 Milliarden Jahren ein Fusionsreaktor, der Energie im Überfluss auf die Erde liefert – und das völlig kostenlos.

    Zugegeben, die Lieferungen sind stark Tageszeit abhängig und können auch vom Wetter beeinflusst werden, unterm Strich kommt aber mehr als genug Energie bei uns an, irgendjemand muss eben mal den Anfang machen und diese Quelle anzapfen.
    Dass das nur ein technisch hochentwickeltes Land wie Deutschland sein kann liegt auf der Hand, daher sehe ich es als genau den richtigen Weg, jetzt und unverzüglich aus der Atomenergie auszusteigen, auch wenn es unsere europäischen Nachbarn und andere Länder dieser Erde nicht – noch nicht – tun, die können es eben noch nicht.

    Gruß

    Frank

    ... du brauchst garnicht soweit gehen, 90% der Erde sind über 1000°C heiss, da muß doch auch mehr rauszuholen sein!!

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    der Sprecher des tschechischen AKW in Temelin freut sich in einem gestern gesendeten Interview "auf die neuen Kunden aus Deutschland, wenn die ihre eigenen Kraftwerke abschalten"

  4. simon-markus Gast

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Manche verkaufen mehr als sie haben. Aber der Kunde kann ja locker weiter sein grünes Deckmäntelchen schwingen, da ihm ja der Saft nicht abgedreht wird. Da keiner Verzichten muss ist das eine eingleisige Betrachtungsweise.
    Du hast vermutlich recht mit Deinen Vermutungen. Also werde ich stante pede wieder zu 100% Atomstrom wechseln...
    Oder -besser- einen kleinen Atomreaktor in den Garten stellen.

  5. Registriert seit
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    Betrachtet man nur die Stromerzeugung, so basiert diese in Deutschland gegenwärtig auf den "drei Säulen" Kernenergie (26 Prozent), Braunkohle (25 Prozent) und Steinkohle (22 Prozent). Aber auch Erdgas (11 Prozent) und erneuerbare Energien (10 Prozent) tragen substanziell zur Stromerzeugung bei. Seit Mitte der 90er Jahre hat sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kräftig erhöht, insbesondere durch den Ausbau der Windenergie.
    Quelle: http://www.bundesregierung.de/Conten...rnenergie.html

    Es wird immer gefragt, wie man die Kernenergie "ersetzen" will.
    Vielleicht liegt das Geheimnis/die Lösung im Einsparen. Und zwar nicht nur bei den privaten Haushalten, sondern bei den Stromfressern Industrie, Handel und Gewerbe. In den Bereichen macht sich keiner Gedanken bei der Anschaffung einer neuen Maschine über Energie-Effizienzklassen. Der Antrieb der Maschine muss eine ordentliche Wattzahl aufweisen, dann hält sich auch entsprechend länger. Möchte nicht wissen, wie viele Geräte überdimensioniert sind.

  6. simon-markus Gast

    Standard

    Siehe meinen Beitrag weiter oben: was ist mit der Endlagerung?
    Zitat aus http://www.bundesregierung.de/Conten...rnenergie.html
    "Für die bereits vorhandenen circa 5.500 Tonnen hochradioaktiver Abfälle und die rund 100.000 m3 schwach- und mittelradioaktiven Abfälle sowie die zukünftig noch anfallenden radioaktiven Abfälle muss ein Endlager gesucht und eingerichtet werden. Dies muss den hohen Anforderungen gerecht werden, die für den langfristigen Schutz von Mensch und Umwelt vor den Gefahren radioaktiver Abfälle bestehen.
    Weltweit gibt es heute noch kein Endlager für bestrahlte Brennelemente aus Kernkraftwerken."

  7. Baumbart Gast

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    Natürlich kommt der Strom zu uns nicht wirklich direkt aus diesen regenerativen Neuanlagen. Der Betreiber verpflichtet sich jedoch, die vom Kunde verbrauchte Menge aus regenrativen bzw. klimaschonenden, auf jeden Fall jedoch Atomstrom freien, Quellen ins Netz zu speisen. Ich bin bereit dies zu glauben.
    Was die Mehrheit der Stromnutzer nicht versteht ist, dass es bei der Stromversorgung anders als bei allen anderen Energieformen nicht nur um die Menge sondern auch um die Zeit der Nutzung und Bereitstellung geht. Speicherung in nennenswerter Menge geht nur stundenweise. Was nützt es wenn von dem Geld regenerative Kraftwerke gebaut werden die aber zur Jahreshöchstlast nix beitragen.
    Mal ein Zahlenspiel:
    Ein AKW mit sagen wir 1.000 MW Leistung produziert mit etwa 7.500 Vollaststunden 7.500.000.000 kWh pro Jahr.
    Eine Photovoltaikanlage mit gleicher Leistung produziert 800.000.000 kWh im Jahr und bedeckt eine Fläche von 10.000.000 qm (1.000 ha), man bräuchte für die gleiche Strommenge also 9,3 * 10.000.000 qm, hat aber im Winter immer noch keinen Strom.

  8. simon-markus Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Was die Mehrheit der Stromnutzer nicht versteht ist, dass es bei der Stromversorgung anders als bei allen anderen Energieformen nicht nur um die Menge sondern auch um die Zeit der Nutzung und Bereitstellung geht.
    Darum Energiemix aus z.B.
    - Windenergie
    - geothermale Energie (steht immer zur Verfügung)
    - Wasserkraft (steht immer zur Verfügung)
    - Pumpspeicherkraftwerke (für Spots)
    - Photovoltaik
    etc.pp.

  9. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von simon-markus Beitrag anzeigen
    Darum Energiemix aus z.B.
    - Windenergie
    - geothermale Energie (steht immer zur Verfügung)
    - Wasserkraft (steht immer zur Verfügung)
    - Pumpspeicherkraftwerke (für Spots)
    - Photovoltaik
    etc.pp.
    Schau Dir bei den genannten mal die installierten Leistungen und die Jahresvollaststunden an. Und zur Jahreshöchstlast steht GESICHERT nur Wasserkraft (kein Ausbau im Binnenland mehr möglich), Biomasse (Tank-Teller) und Geothermie (Erdwärme aus 4 bis 6.000 m Tiefe, da war doch was mit Erdbeben) zur Verfügung. Und es fehlt die Leistung.
    Versuch mal den Berlinern klar zu machen, dass Du die S-Bahn stilllegen willst und als Ersatz dafür die Vielzahl der vorhandenen Taxis nutzen willst.

  10. Registriert seit
    24.05.2008
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    Standard

    Zitat von schorsch
    Es wird immer gefragt, wie man die Kernenergie "ersetzen" will.
    Vielleicht liegt das Geheimnis/die Lösung im Einsparen. Und zwar nicht nur bei den privaten Haushalten, sondern bei den Stromfressern Industrie, Handel und Gewerbe. In den Bereichen macht sich keiner Gedanken bei der Anschaffung einer neuen Maschine über Energie-Effizienzklassen. Der Antrieb der Maschine muss eine ordentliche Wattzahl aufweisen, dann hält sich auch entsprechend länger. Möchte nicht wissen, wie viele Geräte überdimensioniert sind.
    .. stimmt , bei Investition mit einer Ammontisationszeit über 2 Jahre, wie es bei Enegiesparprojekten ja meistens vorkommt, wirst du bei uns in der Fa. keinen Cent bekommen!! Dem einzelnen Bürger wird ohne wenn und aber zugemutet!!


 
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