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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.291 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Das entspricht einem Wissenstand von vor etwa 10 Jahren, was ihr da sagt. Und sind einfach alles nur Aussagen und Meinungen, ohne Hintergrund oder Beweis in Form von Fakten.
    Vor 10 Jahren hieß es in 2 Jahren ist die Brennstoffzelle marktreif. Fakt ist du kannst heute immer noch keine kaufen.

    Achso und die erneuerbaren werden schon seit etwa 20 Jahren ziemlich heftig gefördert, marktfähig sind sie immer noch nicht.

  2. Registriert seit
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    Standard

    Bekannte Sicherheitsprobleme in Atomkraftwerken

    - Risse im Stahl
    Tritt vermehrt in alten Atomkraftwerken auf. Leitungen und andere Teile ermüden mit der Zeit, weil sie permanent unter hohem Druck, großer Hitze und radioaktiver Strahlung arbeiten. Rißbildungen sind in den Rohrleitungssystemen alter Siedewasserreaktoren wie Brunsbüttel, Krümmel, Isar 1 und Phillipsburg 1 analysiert worden und schwache Bauteile sind bereits häufig ausgetauscht worden. Korrosionsgestützte Risse traten immer wieder auf.
    Werden Risse in Kühlleitungen nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu Unfällen und Überhitzung des Atomkraftwerkes kommen.

    - Flugzeugabsturz
    Besonders die älteren Atomkraftwerke sind gegen den Aufprall eines großen Verkehrs- oder Frachtflugzeuges unzureichend gesichert.
    In den Atomkraftwerken Phillipsburg 1 und Isar 1, die in den 70er Jahren in Betrieb genommen wurden, sind das Maschinenhaus und das Schaltanlagengebäude überhaupt nicht gegen Flugzeugabsturz ausgelegt. Ihre Zerstörung würde dazu führen, daß die Atomkraftwerke nicht mehr gesteuert werden können.

    - Schwache Druckbehälter
    In Atomkraftwerken wie Isar 1 wurden die Druckbehälter um den Reaktorkern kompakt und eng gebaut. Dadurch ist im Inneren wenig Platz für Gase, die bei Unfällen entstehen können. Kernschmelzabläufe sind möglich und in diesen Fällen ist von einem schnellen Versagen des Sicherheitsbehälters auszugehen. Radioaktivität könnte nach außen dringen.

    - Verstopfte Kühlung
    In neueren Druckwasserreaktoren wie Emsland oder Phillipsburg 2 existiert Kritikern zufolge das sogenannte "Sumpfsiebproblem". Das heißt: In den Sieben der Notkühlung am Boden des Reaktors können sich Faserrückstände von Leitungsisolierungen sammeln. Im Extremfall könne dadurch das Notkühlsystem versagen und der Reaktor heiß laufen. Trotz Reparaturen bestehe das Problem in verschiedenen Anlagen grundsätzlich fort.

    - Hohe Kosten
    Um die Atomkraftwerke sicherer zu machen, wären pro Anlage eigentlich Investitionen von einer Milliarde Euro oder mehr notwendig, bei 12 Jahren zusätzlicher Laufzeit geschätzte 20 Milliarden Euro. Bei einzelnen Anlagen wäre die Nachrüstung beispielsweise gegen Flugzeuganstürze so teuer, daß sie die Stromproduktion unrentabel macht.


    Die Stromerzeugung aus Atomspaltung ist auch in Deutschland nicht hundertprozentig sicher !!

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Bekannte Sicherheitsprobleme in Atomkraftwerken

    - Flugzeugabsturz
    Besonders die älteren Atomkraftwerke sind gegen den Aufprall eines großen Verkehrs- oder Frachtflugzeuges unzureichend gesichert.
    In den Atomkraftwerken Phillipsburg 1 und Isar 1, die in den 70er Jahren in Betrieb genommen wurden, sind das Maschinenhaus und das Schaltanlagengebäude überhaupt nicht gegen Flugzeugabsturz ausgelegt. Ihre Zerstörung würde dazu führen, daß die Atomkraftwerke nicht mehr gesteuert werden können.
    Hi, woher beziehst du eigentlich dein Wissen?
    Wenn einFlugzeug das Maschinenhaus wegräumt ist das unserer geringste Sorge, da absolut entbehrlich für diesen Unfall. Der Reaktor wird mit einem Durchdringungsabschluss abgeschottet und abgeschaltet, die zur Nachkühlung benötigten Systeme sind nicht betroffen.
    Auch die Schaltwarte ist entbehrlich, da die komplette Anlage von gebunkerten Notwarten sicher abgefahren werden kann.

    Was uns Sorge macht, ist der gezielte terroristische Absturz auf den Reaktor. Aber selbst da werden mittlerweile Massnahmen ins Leben gerufen, um besser aufgestellt zu sein. Stichworte sind hier Vernebelung und Renegade.

    Aber vermutlich schreibt jetzt wieder einer: stimmt nicht , der muss das sagen weil der arbeitet da.

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Die Stromerzeugung aus Atomspaltung ist auch in Deutschland nicht hundertprozentig sicher !!
    Richtig!

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Bekannte Sicherheitsprobleme in Atomkraftwerken

    - Risse im Stahl

    Werden Risse in Kühlleitungen nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu Unfällen und Überhitzung des Atomkraftwerkes kommen.
    Kühlwasserleitungen und Frischdampfleitungen werden permanent überwacht. Wenn eine Leitung versagt gilt: Leck vor Bruch.

    Und selbst ein kompletter 2F Bruch einer Frischdampfleitung oder Kühlwasserleitung wird beherrscht. Dafür sind die Anlagen ausgelegt.

  6. Registriert seit
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    Standard Flugzeugabsturz

    ja ich weiß, der wird immer gerne genommen und beispielhaft für die Unsicherheit von AKW aufgeführt....wie oft ist das schon vorgekommen? nie! also Jumbo usw....dieses Beispiel wird m.E. nur aufgeführt, weil das ein sog. Totschlagargument ist. Nicht mal bei 9/11 war ein AKW das Ziel der Terroristen, selbst die suchten sich was anderes.
    da ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich heute im Lotto gewinne höher.

  7. Registriert seit
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    88

    Standard

    Moin,

    was soll man zu diesem Thema noch sagen, denn es geht immer ums Geld.

    Wenn die Bevölkerung die Atomenergie nicht abschafft, dann schafft die Atomenergie die Bevölkerung ab!

    schönen Gruß

    aus Fuerte

  8. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von jayjay Beitrag anzeigen
    Moin,

    was soll man zu diesem Thema noch sagen, denn es geht immer ums Geld.

    Wenn die Bevölkerung die Atomenergie nicht abschafft, dann schafft die Atomenergie die Bevölkerung ab!
    Ja, es geht auch um Geld. Keiner der schnellabschalter sagt bisher, was das die Gesellschaft kosten würde. Eine Industrienation die keine Stromversorgung jeder jede Menge zu jeder Zeit zu bezahlbaren Preisen hat muss sich dann auch bald nach alternativen Einkommensquellen umsehen.
    Übrigens verabschieden wir uns natürlich auch aus allen internationalen Gremien die Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke entwickeln und festlegen.

  9. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ja ich weiß, der wird immer gerne genommen und beispielhaft für die Unsicherheit von AKW aufgeführt....wie oft ist das schon vorgekommen? nie! also Jumbo usw....dieses Beispiel wird m.E. nur aufgeführt, weil das ein sog. Totschlagargument ist. Nicht mal bei 9/11 war ein AKW das Ziel der Terroristen, selbst die suchten sich was anderes.
    da ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich heute im Lotto gewinne höher.
    Am Jumbo wäre ev. die große Menge Kerosin ein Problem. Aber nicht der Jumbo.
    Die Betonschutzhülle ist empfindlich gegen Kampfflugzeuge, dort sind die Turbinen beim Einschlag die Gefahr. Aber auch nur, wenn sie im richtigen Winkel mit der richtigen Geschwindigkeit den richtigen Punkt treffen. Hat man schon am Flugsimulator Berufspiloten zur Aufgabe gemacht. Ist schier nicht hinzubekommen. Aber wenn man so argumentiert, muss man die KKWs auch gegen Beschuss auslegen. Das halten sie auch nicht aus.
    Es gibt über KKWs eine Flugverbotzone und die wird, im Falle eines begründeten terroristischen Anschlags, von Alarmstaffeln der Luftwaffe geschützt.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von jayjay Beitrag anzeigen
    Moin,

    was soll man zu diesem Thema noch sagen, denn es geht immer ums Geld.
    Ja wollen den die Regenerativen keinen Gewinn erwirtschaften? Welcher Privathaushalt würde sich eine Photovoltaik auf´s Dach bauen, wenn das keinen Gewinn verspricht und in diesem Fall die Anlage sogar ohne eigenes Kapital erstellt werden kann.


 
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