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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.259 Aufrufe

  1. Geronimo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Nicht die Energieriesen müssen für die Zeit nach dem Ausstieg ein Konzept parat haben (jedenfalls nicht für die deutsche Energieversorgung) sondern die Politiker die ihn verordnen. Haben sie aber nicht.
    Das ist ja wohl ein Scherz, wenn ich dran denke wieviele Mitarbeiter von RWE oder EON in den Ministerien sitzen und teilweise an Gesetzen mitarbeiten.
    Wieviele Minister entweder aus dem Energiebereich kommen oder hinterher dort hin gewandert sind. Im Wahlkampf in Hessen unterstellt ein Wolfgang Clement der Hessen SPD unter Ypsilanti jegliche Kompetenz in Sachen Energiepolitik und sitzt gleichzeitig im Vorstand von RWE. Komisch nur das die Hessen SPD gegen Atomkraft war. Nur mal so als kleines Beispiel.
    Das Konzept kann also nur heissen Erneuerbare Energien, Zeit war genug sich drauf einzustellen, ne lieber wurde Lobbyarbeit betrieben um sich mit abgeschriebenen AKWs nochmal ordentlich die Taschen voll zu machen.

    grüße,
    Jürgen

  2. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Das ist ja wohl ein Scherz, wenn ich dran denke wieviele Mitarbeiter von RWE oder EON in den Ministerien sitzen und teilweise an Gesetzen mitarbeiten.
    [...]
    grüße,
    Jürgen
    Also, Zebulon,

    wenn ich das lese, muss ich dir recht geben, wenn du sagst, diskutieren ist müssig.

    Da behauptet jemand, Mitarbeiter der Energieversorger sitzen in den Ministerien. Da musste ich mir doch erstmal die Augen reiben und nochmal lesen.

    Aus meiner Erfahrung wird gerade in der Kerntechnik strikt zwischen den drei Parteien HERSTELLER, KUNDE und GUTACHTER (im Auftrag der Behörde) getrennt! Die mir bekannten Mitarbeiter des zuständigen Niedersächsischen MU sind nicht bei Versorgern angestellt!

    Das ist sehr eindeutig in den Regelwerken KTA, KS D, RE L, usw. geregelt.

    Gruß
    MArtin

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    20.644

    Standard

    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Das ist ja wohl ein Scherz, wenn ich dran denke wieviele Mitarbeiter von RWE oder EON in den Ministerien sitzen und teilweise an Gesetzen mitarbeiten.
    Wieviele Minister entweder aus dem Energiebereich kommen oder hinterher dort hin gewandert sind. Im Wahlkampf in Hessen unterstellt ein Wolfgang Clement der Hessen SPD unter Ypsilanti jegliche Kompetenz in Sachen Energiepolitik und sitzt gleichzeitig im Vorstand von RWE. Komisch nur das die Hessen SPD gegen Atomkraft war. Nur mal so als kleines Beispiel.
    Das Konzept kann also nur heissen Erneuerbare Energien, Zeit war genug sich drauf einzustellen, ne lieber wurde Lobbyarbeit betrieben um sich mit abgeschriebenen AKWs nochmal ordentlich die Taschen voll zu machen.

    grüße,
    Jürgen


    Doof ist dabei, der Clement ist auch von der SPD. Also ein innerparteilicher Disput bei den Roten Die Herrschaften von der SPD tun sich schon schwer bei den Windverhältnissen ihre Fahne glaubwürdig wehen zu lassen



    Zitat Zitat von Tutima Beitrag anzeigen
    Also, Zebulon,

    wenn ich das lese, muss ich dir recht geben, wenn du sagst, diskutieren ist müssig.

    Da behauptet jemand, Mitarbeiter der Energieversorger sitzen in den Ministerien. Da musste ich mir doch erstmal die Augen reiben und nochmal lesen.

    Aus meiner Erfahrung wird gerade in der Kerntechnik strikt zwischen den drei Parteien HERSTELLER, KUNDE und GUTACHTER (im Auftrag der Behörde) getrennt! Die mir bekannten Mitarbeiter des zuständigen Niedersächsischen MU sind nicht bei Versorgern angestellt!

    Das ist sehr eindeutig in den Regelwerken KTA, KS D, RE L, usw. geregelt.

    Gruß
    MArtin

    Zebulon schrub das net, des war der Geronimo

  4. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Das ist ja wohl ein Scherz, wenn ich dran denke wieviele Mitarbeiter von RWE oder EON in den Ministerien sitzen und teilweise an Gesetzen mitarbeiten.
    Wieviele Minister entweder aus dem Energiebereich kommen oder hinterher dort hin gewandert sind. Im Wahlkampf in Hessen unterstellt ein Wolfgang Clement der Hessen SPD unter Ypsilanti jegliche Kompetenz in Sachen Energiepolitik und sitzt gleichzeitig im Vorstand von RWE. Komisch nur das die Hessen SPD gegen Atomkraft war. Nur mal so als kleines Beispiel.
    Das Konzept kann also nur heissen Erneuerbare Energien, Zeit war genug sich drauf einzustellen, ne lieber wurde Lobbyarbeit betrieben um sich mit abgeschriebenen AKWs nochmal ordentlich die Taschen voll zu machen.
    Das sind wüste Behauptungen, die Du bitte mal belegen solltest.

    Und wenn die Gesellschaft auf Erneuerbare umstellen will muss sie schon mal selber aus dem Arsch kommen. Seit 20 Jahren werden die hoch subventioniert, Integrationskonzepte gibt es immer noch nicht, nur marktferne, risikolose Subventionierung.
    Die Energieversorger (wer ist das eigentlich? Wie viele Gemeinden können nur noch überleben weil ihre Stadtwerke einigermaßen Geld in die Haushalte spülen) wurden entstaatlicht, der Markt wurde liberalisiert. Und jetzt wundert man sich dass die Unternehmen wie jedes andere deutsche Unternehmen auf Gewinnmaximierung setzen. Daseinsvorsorge ist nicht mehr ihre Aufgabe. Ich habe noch niemanden gehört der VW, Siemens oder BMW vorgeworfen hätte, zu viel Geld zu verdienen. Und das Geld wird in Deutschland mit deutschen Arbeitsplätzen verdient (noch), nicht wie z.B. in der Autobranche mit vielen ausländischen Standorten.

  5. Registriert seit
    01.09.2006
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    622

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    Anscheinend sind gewisse Fakten doch nicht so eindeutig zu interpretieren.
    Für alle, die es nicht gesehen haben, hier die sehr empfehlenswerte Sendung Frontal 21 vom 15.03.:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/1285346/Frontal21-Sendung-vom-15-M%C3%A4rz-2011




  6. ulixem Gast

    Standard

    Mein Kollege ist CDU-Wähler. Seine Kinder sind im Golfclub, er und seine Familie haben rechte Tendenzen, die Familie kauft immer nur die billigen Käfigeier, weil sie auf alles sch.... Wichtig sind immer neue Autos, um bei den Nachbarn anzugeben.

    Atomkraft ist gut, Merkel auch und alle anderen sind dumm, weil sie nicht erkennen, wie die Regierung uns vor allem Schlechten behütet.

    Warum ich es überhaupt schreibe ?

    Ganz einfach. Er sagte nach der Katastrophe in Japan zu mir, dass er JETZT für den Atomausstieg sei.
    Ich stand einfach nur sprachlos da.
    Wenigstens etwas Positives. Und ja , ich weiß auch , dass das nicht sofort geht.

    Gruß Martin

  7. Registriert seit
    01.05.2009
    Beiträge
    392

    Standard

    Hier ist - spätestens nach den letzten beiden Posts - Schluss für mich in diesem Fred.

    Macht euch mal Gedanken, warum sich kaum jemand mit Hintergrundwissen solchen Diskussionen, wie dieser hier stellt.

    Transrapid ist eine sehr gefährliche Technik. Mittels eines Linearmotors, also einem Motor, den man gedanklich aufgetrennt hat und längs ausgerollt hat, wird - basierend auf dem gefährlichen Magnetismus - eine Masse fortbewegt.
    Leider ist es zu einem menschlichen Fehler gekommen und in Folge dessen zu einem fatalen Unfall. Man stelle sich vor, dieser Zug wäre in eine Menschenmenge geraten. Naja, ein Vorteil hätte der Transrapid: Allein auf Grund der fehlenden Rollreibung werden im Vergleich zum herkömlichen Rad-Schiene-System 30% der Energie eingespart.
    Am Samstag nachmittag hat ein 84-jähriger einen entgegenkommenden 22-jährigen Motorradfahrer beim Linksabbiegen übersehen.
    Wieviele Leben hat der ICE Unfall auf Grund des defekten Radreifens gekostet?
    Ok es waren nur wenige Tote, aber diese Wenigen hatten auch Eltern, Verwandte, Geschwister, Ehepartner, Kinder, usw.

    Ketzerisch? Tja...

    Ohne Gruß

  8. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Anscheinend sind gewisse Fakten doch nicht so eindeutig zu interpretieren.
    Für alle, die es nicht gesehen haben, hier die sehr empfehlenswerte Sendung Frontal 21 vom 15.03.:





    Schau Dir mal Frontal 21 an wenn sie über Motorradfahrer berichten.

  9. Registriert seit
    18.04.2008
    Beiträge
    20.644

    Standard

    Zitat Zitat von Tutima Beitrag anzeigen
    Hier ist - spätestens nach den letzten beiden Posts - Schluss für mich in diesem Fred.

    Macht euch mal Gedanken, warum sich kaum jemand mit Hintergrundwissen solchen Diskussionen, wie dieser hier stellt.

    Transrapid ist eine sehr gefährliche Technik. Mittels eines Linearmotors, also einem Motor, den man gedanklich aufgetrennt hat und längs ausgerollt hat, wird - basierend auf dem gefährlichen Magnetismus - eine Masse fortbewegt.
    Leider ist es zu einem menschlichen Fehler gekommen und in Folge dessen zu einem fatalen Unfall. Man stelle sich vor, dieser Zug wäre in eine Menschenmenge geraten. Naja, ein Vorteil hätte der Transrapid: Allein auf Grund der fehlenden Rollreibung werden im Vergleich zum herkömlichen Rad-Schiene-System 30% der Energie eingespart.
    Am Samstag nachmittag hat ein 84-jähriger einen entgegenkommenden 22-jährigen Motorradfahrer beim Linksabbiegen übersehen.
    Wieviele Leben hat der ICE Unfall auf Grund des defekten Radreifens gekostet?
    Ok es waren nur wenige Tote, aber diese Wenigen hatten auch Eltern, Verwandte, Geschwister, Ehepartner, Kinder, usw.

    Ketzerisch? Tja...

    Ohne Gruß

    Nu reg dich nicht so auf, dadurch wird deine Meinung auch nicht akzeptiert. Jeder hat hier seine Meinung und die wird bis auf's Blut verteidigt.

    Und getz gibt's wieder Hiebe für mich

    Die militanten Meinungsverteidiger sind sind die Atomkraftverweigerer. Es sind die Steinwerfer etc., die es nicht schaffen eine demokratische Mehrheit für ihre Ansichten zu finden, denn dies ist der einzig legitime Weg in einer Demokratie seinen Willen und seine Meinung umzusetzen.


  10. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard Hi andreas

    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Nu reg dich nicht so auf, dadurch wird deine Meinung auch nicht akzeptiert. Jeder hat hier seine Meinung und die wird bis auf's Blut verteidigt.

    Und getz gibt's wieder Hiebe für mich

    Die militanten Meinungsverteidiger sind sind die Atomkraftverweigerer. Es sind die Steinwerfer etc., die es nicht schaffen eine demokratische Mehrheit für ihre Ansichten zu finden, denn dies ist der einzig legitime Weg in einer Demokratie seinen Willen und seine Meinung umzusetzen.

    Ich hoffe Du hast nur was gegen die militanten Standpunktverteidiger (jedweder Coleur ?!), da wären wir dann d'accord

    Aber für AKWs zu sein, bedeutet (auch ohne Detailwissen eines überaus kompetenten Forumisti - UND ICH MEINE DAS NICHT ZYNISCH !) entweder die Augen vor den tatsächlich grad ablaufenden Konsequenzen zu verschließen oder nicht verstehen ZU WOLLEN.

    Es ist nicht die Frage ob AKW nötig sind oder nicht ( ich denke da gibt es genug obj Info dass dass lediglich ein pekuniäres Problem ist) sondern die Frage, ob wir wirklich solch ein unkalkulierbares Risiko wie die Japaner (und alle die immer noch auf Atomstrom setzen) eingehen wollen.

    Wenn es denn wirklich nötig sein sollte die Meiler mit Auslauffrist zu beenden, dann ok. Sie sind eh schon da und lass uns hoffen dass es keinen Gestörten gibt der zufällig den richtigen Anflugswinkel trifft.

    Aber auf mittelfristige Sicht muss das Zeuchs vom Netz und beerdigt werden. Auch wenn es einigen nicht passt : Alternative Energien sind besser, sicherer und MACHBAR..


 
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