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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.291 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen

    Wir sitzen auf 500 Millionen Tonnen Kohle, das CO2 in dieser Kohle stammt nicht vom Mond, sondern von dieser Erde,
    Da kam gerade erst ein Bericht, dass in Spanien erfolgreiche Versuche laufen, mit Sonnenlicht und CO2 aus Algen in Zylindern Öl herzustellen. So erfolgreich, dass die da schon wieder skeptisch wurden. Einen Fläche von 50 km² soll ausreichen, um NRW komplett mit Öl zu versorgen.

    Wenn man jetzt die neuen Bundesländer ...

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    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Windmühlen haben wir genug, egal wo Du hinguckst stehen diese Dinger. Der Schlagschatten und der Lärm von Dingern ist auch eine Art von Umweltverschmutzung und Körperverletzung.
    Jeder will immer alles haben, nur nicht die Nachteile und ganz besonders nicht bei sich selbst. Deshalb können wir bei Verzicht der viel gepriesenen Stand By Schaltung nix einsparen. Die Leute sind selbst dafür zu faul und träge.

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    Zitat Zitat von Schneckle Beitrag anzeigen
    .....

    Aber Tiger, seit wann braucht man in Hamburg eine Umweltplakette? Dachte immer Bremen sei die nördlichste Stadt mit Plakettenzwang.


    Moin, gerade mal nachgeschaut, Hamburg ist noch Plaketten frei. Der Hamburger Staub ist durch die Leseprüfung gefallen, daher kann er nicht lesen bis wo er schweben darf der Feinstaub Der Staub bekommt aber Nachhilfe und soll demnächst die Prüfung schaffen Den intelligenten Staub gibt's hier Bremen, der weiß bis wohin er schweben darf

    die Quelle
    http://www.umwelt-plakette.de/

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Jeder will immer alles haben, nur nicht die Nachteile und ganz besonders nicht bei sich selbst. Deshalb können wir bei Verzicht der viel gepriesenen Stand By Schaltung nix einsparen. Die Leute sind selbst dafür zu faul und träge.
    Ja das ist so ein Problemchen mit dem Egoismus

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    Der lange Streit um die Atompolitik

    13. Januar 1999: Die rot-grüne Koalition verständigt sich auf Eckpunkte eines Atomgesetzentwurfs. Die Nutzung der Atomenergie soll „geordnet und sicher beendet“, die Wiederaufarbeitung ab 2000 verboten werden.

    26. Januar 1999: In Bonn findet die erste Konsensrunde zwischen Regierung und Industrie statt. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) verhindert ein frühzeitiges Scheitern, indem er nicht länger am Termin 1. Januar 2000 für das Ende der Wiederaufarbeitung festhält. Es beginnen schwierige Verhandlungen.

    14./15. Juni 2000: Schröder lädt die führenden Strommanager ins Kanzleramt. Beide Seiten verständigen sich auf die Atomkonsensvereinbarung.

    11. Juni 2001: Die Konsensvereinbarung wird unterzeichnet.

    Brückentechnologie

    27. April 2002: Das Gesetz tritt in Kraft, nachdem der Bundesrat den Entwurf am 1. Februar 2002 mangels Zustimmungspflicht passieren lassen musste.

    2005 bis 2009: In der großen Koalition ist durch die Beteiligung der SPD eine Rücknahme des Atomausstiegs kein Thema. Die Konzerne setzen auf einen Wahlsieg von Schwarz-Gelb.

    26. Oktober 2009: Union und FDP unterzeichnen ihren Koalitionsvertrag. Darin heißt es: „Die Kernenergie ist eine Brückentechnologie, bis sie durch erneuerbare Energien verlässlich ersetzt werden kann. (...) Dazu sind wir bereit, die Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke unter Einhaltung der strengen deutschen und internationalen Sicherheitsstandards zu verlängern.“ Die Zusatzgewinne sollen zu einem großen Teil in den Ausbau der Öko-Energien fließen.

    7. Juni 2010: Die Regierung beschließt das größte Sparpaket in der bundesdeutschen Geschichte. Die Atomkonzerne sollen eine Steuer auf Brennelemente zahlen - unabhängig von Laufzeitverlängerungen. Die Steuer soll dem Bund ab 2011 jährlich 2,3 Milliarden Euro bringen.

    23. Juni 2010: Bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehen die Spitzen der Energiekonzerne auf Konfrontationskurs und schließen eine Klage nicht aus.

    13. August 2010: Der Streit spitzt sich auch innerhalb der Koalition zu: Während Wirtschaft5experten von Union und FDP die AKW 15 Jahre länger am Netz lassen wollen, tritt Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) für deutlich kürzere Fristen ein.

    5. September 2010: Bei einem Gipfel einigt sich die Koalition auf im Schnitt 12 Jahre längere Laufzeiten - im Gegenzug sollen die Konzerne rund 30 Milliarden Euro zahlen.

    9. September 2010: Ein Vertrag zwischen Regierung und den Atomkonzernen wird öffentlich. Die Konzerne haben sich weitreichende Schutzklauseln zusichern lassen. Die Kosten für die mögliche Nachrüstung werden auf 500 Millionen Euro je Kernkraftwerk begrenzt. Sind die Kosten höher, reduzieren sich die Zahlungen für den Ökoenergie-Fonds. Gleiches gilt, wenn die Laufzeiten verkürzt werden.




    Demonstrationen


    18. September 2010: 100 000 Menschen demonstrieren nach Angaben der Veranstalter in Berlin gegen die schwarz-gelbe Atompolitik. 28. Oktober 2010: Der Bundestag verabschiedet die Laufzeitverlängerung für AKW bei 289 Gegenstimmen. Das Energiepaket sieht auch eine Atomsteuer und einen Fonds für den Ausbau erneuerbarer Energien vor.

    28. Februar 2011: Die SPD-regierten Länder Rheinland-Pfalz, Berlin, Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Laufzeitverlängerung.

    4. März: 214 Bundestagsabgeordnete von SPD und Grünen reichen ebenfalls Klage in Karlsruhe ein.

    12. März: Nach einem schweren Erdbeben mit einer Flutwelle und dem darauffolgenden Atomunfall in Japan kündigt Merkel Sicherheitschecks für die 17 deutschen AKW an. Umweltminister Röttgen räumt ein, dass sich auch für Deutschland die Frage nach der Beherrschbarkeit der Atomrisiken stelle. In Baden-Württemberg demonstrieren 60 000 Menschen gegen Atomkraftwerke.

    14. März: Merkel will die längeren Laufzeiten für die deutschen AKW für drei Monate aussetzen. Sie kündigt die Abschaltung alter Meiler an, die nur wegen der Laufzeitverlängerung noch in Betrieb sind. Merkel schwenkt damit kurz vor wichtigen Landtagswahlen von ihrem bisherigen atompolitischen Kurs ab.

    15. März: Nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder mit Atomstandorten kündigt Merkel an, dass die sieben vor 1980 gebauten Atomkraftwerke vorübergehend abgeschaltet werden.

  6. ulixem Gast

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    Keiner will was dafür tun, von ein paar wenigen (bezogen auf die Gesamtbevölkerungszahl) Atomkraftgegnern mal abgesehen, alle sagen es sei keine Alternative möglich (es gäbe auch keine Hybridautos , wenn man 20 Jahre nichts entwickelt hätte) und alle wachen jetzt auf.

    Wer schonmal bei einem Castortransport in Gorleben dabei war, wird schnell an "Brot und Spiele" im alten Rom erinnert.
    Es wird in klar definierten Räumen demonstriert, beaufsichtigt von der Polizei, auch sind die völlig spontanen Gleisbesetzungen ausreichend geplant worden und die Bevölkerung darf dann mal ein paar Stunden den Schotter wegbuddeln.

    Damit es keine Verletzungen der Menschenrechte gibt, war beim letzten Castor dann an der Stelle der "Spontangleisbesetzung" für ausreichend Toiletten, Essen und Decken im anschließenden "Zwischengewahrsam" durch das Land Niedersachsen gesorgt.
    Das galt allerdings nur für die Demonstranten, die Polizisten, auch Teil des Spektakels, konnten zusehen und dann nach über 30 Stunden Dauereinsatz
    wieder gehen.

    Die Show funktioniert seit Jahren so , nur diesmal ist doch mal ein netter Ansatz zum Umdenken gerade das zentrale Nachrichtenthema.

    Jetzt sollte es doch klappen.
    Wenn nicht gibt es halt wieder einen Castor mit Demos und mit unseren Politikern, die ja so gut auf die Meinung der Bevölkerung eingehen.

    Das sich die Atomlobby dumm und dämlich verdient, Steuervorteile genießt und nichtmal die Entsorgung alter Kraftwerke (das kann dann mal 2 Milliarden Euro Kosten) übernehmen muss, kann man gut finden.

    Also ich , als Steuerzahler, finde es nicht gut.Die Polizeieinsätze werden ja auch vom Steuerzahler übernommen, also was solls....wir haben es ja.

    Zu Frau Merkel kann ich nur sagen:
    (Zitat Trabbelju /Morrison)

    Man weiß nie, wann man seinen letzten Auftritt hat.

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    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Die Kreuzfahrer können keinen Strom von Land übernehmen, da sofort die örtliche Stromversorgung zusammenbricht.
    Moin Andreas,

    das Problem ist nicht die Strommenge, die eine Fähre - Cruiser benötigt, sondern die Infrastruktur des Hafens!

    Bis vor drei Jahren sah niemand die Notwendigkeit große Schiffe mit Landstrom zu versorgen.
    Jetzt drängt das Problem und die Häfen stellen fest, dass notwendige Leitungen, genormte mobile !! Anschlusssysteme
    und alles was sonst zur Stromversorgung eines schwimmenden mittelgroßen Dorfes notwendig wäre, auf der Pier nicht vorhanden ist. Zusätzlich fehlen Verträge mit Stromfirmen, Reedern und die Regelung steuerlicher Fragen. Die Stadt Oslo hat diese Probleme gelöst und die Colour Line wird noch in diesem Jahr ohne laufende Hilfsdiesel in der Stadt auskommen. Also, wo ein Wille ...


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    Zitat Zitat von fishermanGS Beitrag anzeigen
    Moin Andreas,

    das Problem ist nicht die Strommenge, die eine Fähre - Cruiser benötigt, sondern die Infrastruktur des Hafens!

    Bis vor drei Jahren sah niemand die Notwendigkeit große Schiffe mit Landstrom zu versorgen.
    Jetzt drängt das Problem und die Häfen stellen fest, dass notwendige Leitungen, genormte mobile !! Anschlusssysteme
    und alles was sonst zur Stromversorgung eines schwimmenden mittelgroßen Dorfes notwendig wäre, auf der Pier nicht vorhanden ist. Zusätzlich fehlen Verträge mit Stromfirmen, Reedern und die Regelung steuerlicher Fragen. Die Stadt Oslo hat diese Probleme gelöst und die Colour Line wird noch in diesem Jahr ohne laufende Hilfsdiesel in der Stadt auskommen. Also, wo ein Wille ...


    Ok, wenn Oslo das schafft die vier Hilfsdiesel der Color Fantasy und Color Magic mit Landstrom zu ersetzen ist das vollkommen ok, die Dampfer haben als Hilfsdiesel 4 x Wartsila 6L26A2 Diesel mit 1,829 KW generator; total 7,316 KW. Diese beiden Fähren stellen glaub ich z.Zt. auch die größten Fähren da, die Deutschland anlaufen.

    Containerdampfer wie die "CMA CGM Christophe Colomb" (gehört auch zum Größten was D in dieser Sparte anläuft) hat 800 Anschlüße für Kühlcontainer und benötigt dafür als Leistung von den Hilfsdieseln 2 x 3.300 kW + 2 x 3.840 kW macht total 14.280 KW

    Da diese Dampfer zu dem immer geballt nach Hamburg und BHV kommen kann es sein das 8 - 12 Dampfer für max. 2 Tage Liegezeit diese Leistung abfordern müssen. Ich kann mir ganz einfach nicht vorstellen, das die entsprechenden Stadtwerke mal eben so 80 - 140 MW bereitstellen können, in Spitzenzeiten wenn alle Liegeplätze besetzt sind vielleicht noch mehr. Für diese Leistung muß man ein ganzes Kraftwerk vorhalten.

    Wenn ich in Kiel bin sehe ich ein - drei Fähren die da für ein paar Stunden liegen und das jeden Tag, da ist der Verbrauch schon gleichmäßiger verteilt und vor allem erheblich geringer.

    Ich glaube nicht das man Kiel und Hamburg/BHV miteinander vergleichen kann. Fähren sind ein anderer Schnack als Frachtschiffe und Kühlschränke verbrauchen nun mal mehr Energie als Lampen, auch dies sollte bekannt und logisch sein.

  9. ulixem Gast

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    Auf Pro 7 Gallileo wird gerade gezeigt, wie man vorhat 40 Jahre alte Atommüllfässer , welche mit Salz zugeschüttet wurden, aus einer Höhle im Bergwerk zu bergen, nicht zu beschädigen und woanders zu lagern.(gegebenenfalls neu verpacken)
    Nötig ist das, weil der Salzstock in Asse abzusaufen und das Grundwasser zu verseuchen droht.

    Die Bergung wird wohl Jahrzehnte dauern und ein neues Zwischenlager für den Müll, muss erst noch gebaut werden.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von ulixem Beitrag anzeigen
    Auf Pro 7 Gallileo wird gerade gezeigt, wie man vorhat 40 Jahre alte Atommüllfässer , welche mit Salz zugeschüttet wurden, aus einer Höhle im Bergwerk zu bergen, nicht zu beschädigen und woanders zu lagern.(gegebenenfalls neu verpacken)
    Nötig ist das, weil der Salzstock in Asse abzusaufen und das Grundwasser zu verseuchen droht.

    Die Bergung wird wohl Jahrzehnte dauern und ein neues Zwischenlager für den Müll, muss erst noch gebaut werden.
    Ja genau - sehr interessant.
    Wenn du heute einen Betrieb aufmachst und du hast keinen Nachweis wie deine Abfallstoffe entsorgt werden, kriegst du keine Genehmigung und bei Zuwiderhandlung landest du im Knast.


 
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