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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.227 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Nee, ja, aber ist schon manchmal schwer wenn man nicht weiß, wer der Originalposter ist.

    Hier ist eine Studie der deutschen Energiewirtschaft, clicky.
    Na selber auch nicht so ganz zitierfit, FFE ist nicht die deutsche Energiewirtschaft, der Mauch würde sich wehren. Die Stromversorger sind aus diversen Gründen jedenfalls nicht an Prognosen mit steigendem Stromverbrauch interessiert. Stromverbrauch wird trotzdem eher steigen weil
    Energiesparen in der Regel mit Stromverbrauch verbunden ist
    der Arbeitskräftemangel in den wir laufen die Automation weiter vorantreibt
    niemand auf Komfort verzichten will und das steigert den Stromverbrauch.

    Und weltweit steigt der Stromverbrauch eh noch gewaltig an. Hier könnte man allerdings noch etwas steuernd eingreifen, statt die PV-Module in den schattigen Norden zu stellen wären sie am Äquator viel sinnvoller einzusetzen, geringere Netzinvestition (die haben zum Teil noch gar kein Netz dass sie umbauen müssten, die sind froh über jede kleine Erzeugungseinheit) und erheblich bessere Stromerträge.
    Wasserstoff wird sicher für uns langfristig der Energieträger Nr 1 werden, aber da ist man eben noch nicht soweit, man erinnere sich an die Projekte von BMW etc, die Kisten sind im Moment weitgehend wieder runtergefahren. Man bräuchte halt eine Brückentechnologie, bis das marktreif ist, da könnte man ja die Laufzeiten...

  2. Registriert seit
    24.10.2008
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    764

    Standard

    Hallo!
    Ich habe letztens einen Bericht im TV gesehen wonach es leicht ist mit Wasserkraft uns zu versorgen.Brüderle verhindert das,weil der Strom, durch Seekabel geleitet werden muß.Auch würden unsere sehr oft stehenden Windanlagen genutzt,weil man den Überschuß,zum Wasserpumpen und in Stoßzeiten zu nutzende Energie nutzen könnte.
    Der Strom käm dann aus Norwegen.
    Karl

  3. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Charles50 Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich habe letztens einen Bericht im TV gesehen wonach es leicht ist mit Wasserkraft uns zu versorgen.Brüderle verhindert das,weil der Strom, durch Seekabel geleitet werden muß.Auch würden unsere sehr oft stehenden Windanlagen genutzt,weil man den Überschuß,zum Wasserpumpen und in Stoßzeiten zu nutzende Energie nutzen könnte.
    Der Strom käm dann aus Norwegen.
    Karl
    Und, hat schon mal einer bei den Norwegern angefragt ob und wann sie mit dem Bau unserer Pumpspeicher anfangen?
    Sorry aber das ist Mumpitz. Wasser hatte 2008 einen Anteil von 25 % am erneuerbaren Strom, 4 % am gesamten Strom (2009 20 %, 3 % am Gesamtmix). Wo sollen denn die ganzen Teiche hin? Und warum sollte Herr Brüderle gegen weitere Ostseekabel sein?

    Und wenn ich die Zahlen vom BMU gerade da hab:

    2009 installierte Leistung => erzeugte Arbeit => Vergütung
    Wasser 4,7 GW => 19,0 TWh => 382 Mio
    Wind 25,8 GW => 37,8 TWh => 3.703 Mio
    Sonne 9,8 GW => 6,2 TWh => 3.157 Mio
    Biomasse 4,5 GW => 25,5 TWh => 3.700 Mio

  4. ArmerIrrer Gast

    Standard Super-GAU in Windkraftanlage verstrahlt alles im Umkreis von null Kilometern

    Dienstag, 22. März 2011



    Drei Stunden Stillstand: Windrad nach Super-GAU

    Schwerin -
    In einer Windkraftanlage in der Nähe von Schwerin ist es nach Angaben der Betreiberfirma heute zum Super-GAU gekommen. Erste Messungen nach der Katastrophe haben ergeben, dass durch den Unfall das gesamte Gebiet im Umkreis von null Kilometern um die Anlage verstrahlt wurde.
    "Weil ein Zwischentransformator ausgefallen ist, konnte für einen begrenzten Zeitraum kein Strom mehr erzeugt werden", erklärte ein Sprecher der Betreiberfirma zerknirscht. "Wir wurden Zeugen des größten anzunehmenden Unfall bei der Erzeugung von Windenergie."
    Zwar konnten Mechaniker die Windkraftanlage binnen drei Stunden wieder zum Laufen bringen, doch die großen Energieunternehmen wie Vattenfall und RWE sehen die Situation kritisch. Sie fragen, wie lange die Menschheit noch auf eine Form der Energiegewinnung setzen will, die im Ernstfall bis zu ihrer Reparatur ausfällt.

  5. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    Drei Stunden Stillstand: Windrad nach Super-GAU
    Wenn die Abkürzung "GAU" für Größter Anzunehmender Unfall steht, dann ist damit doch die Möglichkeit der Steigerung ausgereizt.
    Was ist denn dann der Super-GAU?

    Und das nächst schlimmere ist dann gemäß der aktuellen Sprachentwicklung der Hyper-GAU?

    Darf eigentlich dann bei Starkwind ein Areal, in dem mehrere größere Windkraftanlagen aufgebaut sind, nicht mehr betreten werden, weil durch einen GAU Passanten von umher fliegenden Trümmern erschlagen werden könnten? Ich stelle mir das dann weiterhin so vor, dass bei einem Hyper-GAU die Trümmerteile besonders weit fliegen und der Evakuierungsradius dementsprechend angepasst werden müsste.

    MArtin

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Tutima Beitrag anzeigen
    Wenn die Abkürzung "GAU" für Größter Anzunehmender Unfall steht, dann ist damit doch die Möglichkeit der Steigerung ausgereizt.
    Was ist denn dann der Super-GAU?

    Und das nächst schlimmere ist dann gemäß der aktuellen Sprachentwicklung der Hyper-GAU?
    Siehe hier.

    Grüße
    Steffen

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Tutima Beitrag anzeigen
    Wenn die Abkürzung "GAU" für Größter Anzunehmender Unfall steht, dann ist damit doch die Möglichkeit der Steigerung ausgereizt.
    Was ist denn dann der Super-GAU?
    GAU = Unfall der noch innerhalb der berechneten Grenzen, noch beherrschbar ist

    Super GAU = Verhalten des Reaktors ausserhalb der berechneten Grenzen, nicht mehr beherrschbar, neue Verfahren müssen erst gefunden werden

  8. ArmerIrrer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Tutima Beitrag anzeigen
    Wenn die Abkürzung "GAU" für Größter Anzunehmender Unfall steht, dann ist damit doch die Möglichkeit der Steigerung ausgereizt.
    Was ist denn dann der Super-GAU?

    Und das nächst schlimmere ist dann gemäß der aktuellen Sprachentwicklung der Hyper-GAU?

    Darf eigentlich dann bei Starkwind ein Areal, in dem mehrere größere Windkraftanlagen aufgebaut sind, nicht mehr betreten werden, weil durch einen GAU Passanten von umher fliegenden Trümmern erschlagen werden könnten? Ich stelle mir das dann weiterhin so vor, dass bei einem Hyper-GAU die Trümmerteile besonders weit fliegen und der Evakuierungsradius dementsprechend angepasst werden müsste.

    MArtin
    und was passiert mit dem verbrauchten Wind?? Wo wird der gelagert?
    Und ausserdem, wenn wir keine Windräder hätten würde sich die Erde aufhören zu drehen...

    Denk doch mal jemand an die Kinder...

  9. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Charles50 Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich habe letztens einen Bericht im TV gesehen wonach es leicht ist mit Wasserkraft uns zu versorgen.Brüderle verhindert das,weil der Strom, durch Seekabel geleitet werden muß.Auch würden unsere sehr oft stehenden Windanlagen genutzt,weil man den Überschuß,zum Wasserpumpen und in Stoßzeiten zu nutzende Energie nutzen könnte.
    Der Strom käm dann aus Norwegen.
    Karl
    Um hier mal klar zu trennen:
    Es gibt Wasserkraftwerke und es gibt Pumpspeicherkraftwerke. Von der Gesamtenergiebilanz her gesehen erzeugen erstere Energie, letztere "verbrauchen" Energie.

    Das Potential von Wasserkraftwerken in Europa ist nahezu ausgeschöpft. Außerdem haben die auch nur eine eingeschränkte Nutzung (je nachdem wieviel Wasser saisonbedingt verfügbar ist), was sich auch in den Vollaststunden auswirkt (siehe Beitrag baumbart). Pumpspeicher kann man sicherlich noch an verschiedenen Stellen bauen, dort wo Platz ist und wo ausreichend Fallhöhen zur Verfügung stehen. Da muß man nicht unbedingt nach Norwegen gehen. Es gibt sogar Überlegungen alte Zechen als Wasserspeicher zu nutzen. Aber wie gesagt, solche dienen nur der Energiespeicherung, nicht primär der Energieerzeugung. Wirkungsgrad ca. 75 %.

    Brüderle hat mit Sicherheit auch nix gegen Seekabel, dann eher Röttgen. Aber ich denke der hat auch nix dagegen. Da wurde sicherlich was mißverstanden.

    Gruß Thomas

  10. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    und was passiert mit dem verbrauchten Wind?? Wo wird der gelagert?
    Und ausserdem, wenn wir keine Windräder hätten würde sich die Erde aufhören zu drehen...

    Denk doch mal jemand an die Kinder...
    Endlich mal einer der's kapiert hat!

    A) Der verbrauchte Wind wird gesammelt und einer Turbine zugeführt, dort beschleunigt und durch die Windenegieanlage wieder genutzt. Die Turbine wiederum wird durch den Strom der Windenergieanlage gespeist. Ein in sich geschlossenes System. Nebeneffekt in der benachbarten Umgebung ist es windstill.

    B) Und mit der Erde ist das genau umgekehrt. Nicht die Erde dreht sich der Windräder wegen, sonder die drehen sich weil die Erde sich dreht. Das ist wie ein Kreisel auf einer rotierenden Scheibe.

    Gruß Thomas


 
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