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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.263 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    Stark erhöhte Strahlung im Atommülllager Asse

    Im maroden Atommülllager Asse ist die Radioaktivität vor einer Einlagerungskammer stark gestiegen. Das Bundesamt für Strahlenschutz maß in einem Bohrloch in 750 Meter Tiefe eine Aktivität von 240.000 Becquerel Cäsium 137 pro Liter. Der Wert liegt 24 Mal höher als die erlaubte Freigrenze. [ndr]


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    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Das erste mag stimmen, es kann aber auch nur ein Gerücht sein.
    Gruß Thomas
    Ich hätte auch noch ein Gerücht: Windmühlen werden, um den Schein zu wahren, mit Nachtstrom angetrieben, wenn der Wind nicht weht .
    So ein Gerücht ist einfach was feines ... keinerlei Informationshintergrund, alle stürzen sich drauf, manchmal klingt es richtig und auf einmal ist es eine Tatsache.

  3. ArmerIrrer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich hätte auch noch ein Gerücht: Windmühlen werden, um den Schein zu wahren, mit Nachtstrom angetrieben, wenn der Wind nicht weht .
    So ein Gerücht ist einfach was feines ... keinerlei Informationshintergrund, alle stürzen sich drauf, manchmal klingt es richtig und auf einmal ist es eine Tatsache.

    Das müssen die ja machen dass sich die Erde weiter dreht...

  4. Registriert seit
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    Standard yepp

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Anscheinend gibt es, regional, unterschiedliche Experten, die gerade die Öffentlichkeit mit Meinungen ( tschuldigung ... Fachwissen) fluten. Dazu gehört auch die bis vor 3 Tagen getätigte Behauptung, der sofortige Ausstieg kostet 20-50 Euro/ Haushalt / Jahr.
    Wenn einer jetzt etwas schlicht unter der Mütze gestrickt ist, ist es doch logisch, dass der bei der nächsten Wahl sagt: für so billig machen wir das.
    Bauernfängerei hat schon immer funktioniert.
    Aber vermutlich gehört er zu den 40-50% Wahlverweigerern.
    abgesehen von deinem letzten Satz muss ich dir Recht geben. Mit ein paar euro pro Jahr kommen wir sicherlich nicht davon. Im Falle eines totalen Ausstiegs wird der Strom schon in die Bereiche der Verdoppelung bis X-fachem des heutigen Preises hochschnellen. Zum Glück aber nicht auf einen Schlag. Und: der ganze Umstieg hat aber auch einen Vorteil, er schafft Arbeitsplätze in einer nicht zu unterschätzenden Anzahl. Würde mich nicht wundern, wenn wir in einigen Jahren (weil wir in DE wohl den Alleingang im Ausstieg machen werden) wieder mal als die Vorzeige-Nation in Sachen Energiepolitik dastehen.

    Erwähnte ich schon, das Siemens sich von der Atomsparte langsam innerlich verabschiedet und jetzt den Schritt in regenerative Kraftwerksprojekte gehen will, da dort ein immenses wirtschafliches Potential schlummert?
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...755186,00.html
    (wenn man "Siemens regenerative Energien" googelt, findet man vieles)

    Ich denke wir werdens den anderen globalen Freunden vormachen müssen. Ohne hier näher auf die Sinnhaftigkeit des EEG als "Anlasser" des regenerativen Konjunkturmotors mit weltweiten Auswirkungen eingehen zu wollen: Viele europäische Nachbarn habens fast 1:1 kopiert. Mit dem Erfolg, daß dort teilweise noch mehr Leistung in kürzerer Zeit installiert wurde als bei uns und hier in DE kaum noch was an EEG Technik einzukaufen war.

    Schaun mer mal wie`s weitergeht.......

  5. Registriert seit
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    Standard

    Sicher werden eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen. Und so wahnsinnig viele Arbeitsplätez hängen ja nicht an der Kernenergie. Alleine von meinem hochqualifizierten Arbeitsplatz gibt es lediglich ca. 500 Stück deutschlandweit. Auch die Zulieferer haben oder ziehen sich langsam zurück, da es maximal teuer ist, ein einzelnes, spezifiziertes Teil zu bauen oder überhaupt noch bauen zu können.

    Das Problem wird sein, wieviele Arbeitsplätze gehen verloren, weil die Industrie dahin abwandert, wo Energie güntig ist. wo Standortzusagen eingehalten werden und wo obendrein der Lohn, mangels Sozialleistungen, billig ist. Aber ich wiederhole mich.

    Trotz meines Arbeitsplatzes, der monentan so hingestellt wird, als ob ich nichts wichtigeres zun tun hätte, als Deutschland nuklear unbewohnbar zu machen, sehe ich meiner Rente relaxed entgegen und werde mir in 2-3 Jahren den neuen Wasserboxer leisten (um mal was zu schreiben, weshalb wir überhaupt in diesem Forum zusammen glucken)
    Und auch wenn alle denken, alles ist mit der Energieversorgung, trotz Abschaltung von 7 KKWs, in Ordnung, möchte ich, nur als winzigen Bemerkung einwerfen: seit dem Moratorium fahren wir keinen Lastwechselbetrieb mehr sondern Volllast, der zusätzlich benötigte Strom kommt aktuell aus Temelin und Frankreich, der Strompreis für nächstes Jahr wurde an der Strombörse jetzt schon deutlich höher festgelegt als geplant.
    Und was an EEG noch dazukommt, wenn die Geldverbrenung erst richtig einsetzt ... ich kann es ungefähr abschätzen. Aber die, die heute Strom verbrauchen und denken: super, alles fein und regenerativ, ich habe ja so einen grünen Wasservertrag, oder die , die jammern : schon wieder 300 Euro Nachzahlung ... momentan ist monetär noch Schlaraffenland.

  6. Geronimo Gast

    Standard

    Hallo,
    Wenn die Energieversorger finanziell so an der Entsorgung des Mülls beteiligt wären wie es sein sollte oder sie sich höher an Entschädigungszahlungen im Schadensfall beteiligen müssten hätten wir schon seid Jahren keine AKWs mehr.

    grüße,
    Jürgen

  7. Registriert seit
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    60

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    es ist nun mal so dass wir energie benötigen. und zwar nicht gerade wenig, aber auf die dadurch gewonnene lebensqualität will eben auch kaum eine(r) verzichten.
    bei dieser diskussion stellt sich mir allerdings die frage wie jemand entscheiden kann eine technologie einzusetzen die umweltschädlichen müll hinterlässt? wer haftet für die spätfolgen? ist fast so als würde man den alten kühlschrank in den wald stellen und hoffen dass ihn niemand findet. sicher wird der atommüll "fachgerecht" endgelagert, aber mal ehrlich ... wer kontrolliert das? hoffen die betreiber und entscheidungsträger dann nicht auch dass die fässer einfach nicht mehr gefunden werden, respektive mit den jahren dann eine möglichkeit gefunden wird das risiko zu minimieren?
    nur so meine 2c ...

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Wenn die Energieversorger finanziell so an der Entsorgung des Mülls beteiligt wären wie es sein sollte oder sie sich höher an Entschädigungszahlungen im Schadensfall beteiligen müssten hätten wir schon seid Jahren keine AKWs mehr.

    grüße,
    Jürgen
    Wem hilft das aktuell? Genau sowenig hilft die Feststellung: wenn alle Subventionen der Kernenergie in Solartechnik geflossen wären ....

    Und als Orientierung: über den Strompreis wird die Entsorgung mitgezahlt. Ich rede jetzt mal gerade nicht vom Gau sondern vom ordnungsgemäßen Betrieb eines KKWs, so wie er in Deutschland stattfindet ... wenn mir jemand trotzdem zuhört. Und die dafür gebildeten Rücklagen, die im Stromverkauf eingepreist sind, sind so hoch , dass diverse Regierungen merken, dass es für sie günstiger gewesen wäre, diese deutlich zu besteuern.

    hätte, würde, müsste, wollte ....

  9. Registriert seit
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    Standard deswegen hab ich mich

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Sicher werden eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen. Und so wahnsinnig viele Arbeitsplätez hängen ja nicht an der Kernenergie. Alleine von meinem hochqualifizierten Arbeitsplatz gibt es lediglich ca. 500 Stück deutschlandweit. Auch die Zulieferer haben oder ziehen sich langsam zurück, da es maximal teuer ist, ein einzelnes, spezifiziertes Teil zu bauen oder überhaupt noch bauen zu können.

    Das Problem wird sein, wieviele Arbeitsplätze gehen verloren, weil die Industrie dahin abwandert, wo Energie güntig ist. wo Standortzusagen eingehalten werden und wo obendrein der Lohn, mangels Sozialleistungen, billig ist. Aber ich wiederhole mich.

    Trotz meines Arbeitsplatzes, der monentan so hingestellt wird, als ob ich nichts wichtigeres zun tun hätte, als Deutschland nuklear unbewohnbar zu machen, sehe ich meiner Rente relaxed entgegen und werde mir in 2-3 Jahren den neuen Wasserboxer leisten (um mal was zu schreiben, weshalb wir überhaupt in diesem Forum zusammen glucken)
    Und auch wenn alle denken, alles ist mit der Energieversorgung, trotz Abschaltung von 7 KKWs, in Ordnung, möchte ich, nur als winzigen Bemerkung einwerfen: seit dem Moratorium fahren wir keinen Lastwechselbetrieb mehr sondern Volllast, der zusätzlich benötigte Strom kommt aktuell aus Temelin und Frankreich, der Strompreis für nächstes Jahr wurde an der Strombörse jetzt schon deutlich höher festgelegt als geplant.
    Und was an EEG noch dazukommt, wenn die Geldverbrenung erst richtig einsetzt ... ich kann es ungefähr abschätzen. Aber die, die heute Strom verbrauchen und denken: super, alles fein und regenerativ, ich habe ja so einen grünen Wasservertrag, oder die , die jammern : schon wieder 300 Euro Nachzahlung ... momentan ist monetär noch Schlaraffenland.
    ja auch klar zurückgehalten bez.der Sinnhaftigkeit des EEGs. diese Art der Förderung ist nicht in allen Punkten korrekt (da sie Ihreseits die Lasten auf Kosten der sozial schwächeren verschiebt), obwohl ich für einen vernünftigen Ausstieg der zivilen nuklearen Energie immer gewesen bin.

    Aber eine Frage sei hier erlaubt @zebulon: wir unterhalten uns hier nicht über Vollasteinspeisung von Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen bei Zukauf von nuklear erzeugter elektrischer Energie aus dem Ausland, oder?

  10. Registriert seit
    23.03.2009
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    703

    Lächeln

    jetzt war ich mit dem Niveau dieses Threads eigentlich richtig zufrieden - aber natürlich hat dann der Laberhannes wieder seinen Auftritt !!
    Vielleicht wäre es ja gar nicht schlecht,wenn es Kontingente gäbe - dann würde manch Schwachsinn hier nicht erscheinen. Vielleicht so 150 Beiträge pro Monat - dann müßte sich unser Freund aus den Alpen schon mal um 90% einschränken.


 
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