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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.281 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen

    Ich find's echt spannend das wir uns im Kern irgendwie einig sind.
    Richtig, wir ticken ungefähr gleich.
    Es ist nur schade, das man das alles mühselig mit einer Tastatur klären muss. Nur weil ich in einem KKW arbeite und mich hier auch noch oute, unterstellen mir einige, keinen eigene Meinung zu haben. Aber ich stelle mich dem. Es gib in D viel zu viele die eine Meinung haben ... jeden Tag eine andere oder einfach das nachplärren, was in maximal lauten Botschaften in der Bildzeitung publiziert wird.

    Mal sehen, was von den Grünen übrig bleibt, wenn man Sozialkompetenz beweisen muss, da ihr Feindbild "Atom" in D nicht mehr vorhanden ist. Und Sozialkompetenz ist nicht, in einem Wohlstandsland denen, die sich ihre Kohle verdient haben und die dafür mit Steuerbelastungen von >50% belohnt werden, diese Kohle abzunehmen und sie in einer Einheitsrente für *Selbstzenzur* zu verbraten.

  2. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Wäre ich ein Energielieferant, hätte ich noch lange keine Probleme mit der momentanen Situation...
    Meine Finger wären europaweit im Stromgeschäft (Erzeugung und Lieferung) und damit käme mein Strom eben von einer anderen, für mich günstigen Quelle

    (ACHTUNG: dieser Text gefährdet Ihren Glauben an das, was Sie in offiziellen Mitteilungen sehen, lesen und hören...)

    Was glaubst denn du, wo RWE, EON ... überall beteiligt sind? Mal ein bißchen hier, dann auch da, dann das eine wieder weg dafür was neues ( Wasser in England, Mobiltelefon, kennt jemand noch DEA? Kraftwerksbeteiligungen im Osten ... ) die Dividende passt jedenfalls bei meinem Arbeitgeber RWE.

  3. Chefe Gast

    Standard "Gibt's nicht", gibt's nicht!

    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    ...
    Dies ist im übrigen kein Deutsch-Nationales Problem, sondern ein Weltweites - Entwicklungsländer, China, das muss alles an einen Tisch... wird schwer. Europa muss vorgehen, und wer kann es wenn nicht wir? Arrogant behaupten bei uns kann es keine Atomunfälle geben schaffen wir, aber arrogant voran schreiten mit erneuerbaren Energien, das ist uns zu "teuer"? ...
    ... und teuer ist sehr relativ. Langfristiges Denken ist zur Zeit wohl nicht so populär...

  4. Registriert seit
    06.06.2006
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    Standard Shareholdervalue oder Investitionen

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen


    ...Und selbst ich betracht Kernenergie als eine Brückentechnologie. Wir brauchen sowas wie einen Solarbetriebenen Taschenrechner , nur eben größer , und keine Dampfmaschinen von 1800 Tobak, egal ob Atom, Kohle, GAs oder Ol für den Dampf sorgen. Und wir brauchen diese Technologie maximmal schnell und global! Aber solange dies nicht zur Verfügung steht, geht es nur mit einem Energiemix ... das sollte jeder verstehen können.
    Glaskugel "Aus"

    Sozusagen der "alternativlose" Energiemix ... das stimmt wahrscheinlich sogar.
    Technisch gesehen, treiben überall diverse Riesen-Dampfkochtöpfe (Technologie des 19.Jahrhunderts) riesige Dynamos an. Beheizt werden diese Kochtöpfe entweder mit Kohle, Gas, Öl oder eben ... Uran/Plutonium.
    Die Abwärme bzw. der nicht nutzbare Energieverlust ist gewaltig. Ähnlich verhält es sich mit den konventionellen Verbrennungsmotoren, deren Wirkungsgrad ebenfalls erschreckend schlecht ist.
    So interpretiere ich die aktuelle Technologie. An deren Prinzip hat sich in den letzten 100 Jahren nichts verändert. James Watt und Nikolaus Otto ... danach ...? Das kann es doch nicht gewesen sein. Es gibt mit Sicherheit geeignete Alternativen. Würde man die Automobilindustrie gesetzlich verpflichten, ab dem Jahr 2015 nur noch Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, die maximal 100g CO2/km ausstoßen ... sie könnten es. Sie würden es wahrscheinlich sogar schon 2014 schaffen.
    Die unsichtbare Hand des Marktes und die sichtbare Faust des Gesetzgebers ... das treibt Innovationen hervor. Die EVU können es auch ... nicht bis 2015, aber bis 2020 ganz sicher. Wir würden es erleben, wenn die Politik nicht so wäre, wie sie eben ist. Deshalb dauert es wohl noch ein wenig länger. Wir werden es aber trotzdem noch erleben ... glaube ich.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Langfristiges Denken ist zur Zeit wohl nicht so populär...
    Auch hier wiederhole ich mich:

    Wie auch, wenn die, die was zu sagen haben nur am 4 jährlichen Machterhalt interessiert sind und die, die alle 4 Jahre was bestimmen könnten, zu 40-50% einfach zu Hause bleiben. Zumindest für zweiteres zahlen in manch anderen Ländern Leute mit dem Leben.

  6. Geronimo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Wem hilft das aktuell? Genau sowenig hilft die Feststellung: wenn alle Subventionen der Kernenergie in Solartechnik geflossen wären ....
    Es hilft aktuell nicht, ist aber wichtig im Hinterkopf zu behalten, wenn es um Kosten geht. Denn die werden noch ein wichtige Rolle spielen.

    grüße,
    Jürgen

  7. Baumbart Gast

    Standard

    Im letzten Jahr sind wenn ich mich richtig erinnere 7 Mrd direkt in die erneuerbare ngeflossen plus Netzanschluss plus Netzausbau vor allem auf Verteilnetzebene. Seit 20 Jahren werden die ziemlich massiv gefördert und sind gerade mal bei 17 % am Mix. aber in den nächsten 10 Jahren werden sicher noch mal 20 bis 30 % dazu kommen. Wie weiß allerdings noch keiner.

    Auch wenn alle Kernenergieförderung in den Solarstrom geflossen wäre - die Tage im Winter werden trotz dem nicht länger.
    Die Windkarten zeigen übrigens sehr schön dass oberhalb von 1.000 m Windverhältnisse wie an bzw. auf der Nordsee also ähnliche Benutzungsstunden (ca. ein halbes Jahr) möglich sind.

    axo, Offshorewindstrom kostet ca. 12 bis 15 ct, AKW-Strom ca. 2 biss 4 ct. Aber der Strompreis bleibt stabil.

  8. Geronimo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    AKW-Strom ca. 2 biss 4 ct. Aber der Strompreis bleibt stabil.
    Was kostet den AKW Strom wenn z.B. die Entsorgung mit eingerechnet wird ?

    Das Atomstrom billig ist ist eine Lobbybehauptung und sonst nichts. Wenn man auf die Idee kommen sollte die Folgekosten eines Unfalls wie in Fukushima mit einzubeziehen wird es ganz übel.

    grüße,
    Jürgen

  9. Baumbart Gast

    Standard

    Was kostet den AKW Strom wenn z.B. die Entsorgung mit eingerechnet wird ?
    wird aber nicht. drum ist er an der Börse der billigste.

  10. Registriert seit
    01.09.2006
    Beiträge
    622

    Standard

    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Was kostet den AKW Strom wenn z.B. die Entsorgung mit eingerechnet wird ?
    Das Atomstrom billig ist ist eine Lobbybehauptung und sonst nichts.
    Das ist auch mein Wissensstand, daß die "Entsorgung" der Atomkraftwerke der Steuerzahler bezahlen muß.
    Eigentlich aus Sicht der Energieversorger ein tolles Abkommen mit den Volksvertretern: die Gewinne werden privatisiert, die Kosten sozialisiert.


 
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