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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.353 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Schwarz/Gelb ist eindeutig mit der Aussage angetreten, die Laufzeit, im Falle eines Wahlsieges, zu verlängern .... und wurden gewählt. Aber das war nur eine Facette. Die leistungsfähige Mittelschicht war nicht unbedingt spitz drauf zuzusehen, wie Rot/Grün am Ende noch eine Einheitsrente einführt oder noch anderen sozialen Raubbau betreibt und die Industrie gegen die Wand fährt, damit 3% Barfüßige, mit lila gebatikten Halstüchern, der Allgemeinheit Biodinkel zum Abendessen aufzwingen wollen, weil Kühe zu viel furzen.

    Fukuschima katapultiert Rot/Grün gerade hoch, aber wenn Stuttgart 21 und die AKW Geschichte verarbeitet ist, haben die Berufsdemonstranten kein Betätigungsfeld mehr ... was dann? Friede, Freude, Eierkuchen? Dann muss bestimmt wieder Maut und Tempolimit herhalten.

    Wobei: ist in Japan eingtlich schon wieder alles fein? Gibt gerade für die Zeitungsschreiberlinge nicht mehr genug her, wie es aussieht ... seit 10 Tagen nix mehr

    Die fachspezifischen Quellen geben aber noch keinen Grund zur Entwarnung.

    Aber da ja nur die Quote zählt ....

  2. Registriert seit
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    Rot/Grün ist daran gescheitert, dass die SPD die eigenen Anhänger nicht mehr mobilisieren konnte. Denen war die Politik von Rot/Grün bzw. von Schwarz/Rot zu unsozial. Und da es links von der SPD eine Alternative gab, war es das erst einmal für die SPD. Dass Schröder eine industriefeindiche Politik betrieben hat, wird man ihm wohl nicht nachsagen können.

    Ich glaube auch nicht, dass der Mehrheit der Wähler von Schwarz/Gelb klar war, was auf sie nach der Wahl in Sachen Atomkraft zukommt. Die wollten einfach die SPD nicht mehr in der Regierung sehen und haben daher Schwarz/Gelb gewählt, unabhängig von den Wahlversprechen, die sich ja doch fast alle gleichen.

    Glaubhaft von allen Parteien sind bez. der Atomkraft nur die Grünen. Die sind immer gegen Atomkraft auf die Straße gegangen. Dies macht sich jetzt und in den nächsten Jahren für die Grünen bezahlt.

    Richtig ist, dass der jap. Gau kaum noch in der Presse erwähnt wird. Bedenke aber, dass die Energieversorger sehr gute PR-Abteilungen haben und über viel Einfluss verfügen. Die werden den Medien schon verständlich machen, dass es viel sinnvoller ist, auf allen Kanälen nur noch über königliche Hochzeiten zu berichten.

    CU
    Jonni

  3. TomTom-Biker Gast

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    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Rot/Grün ist daran gescheitert, dass die SPD die eigenen Anhänger nicht mehr mobilisieren konnte. Denen war die Politik von Rot/Grün bzw. von Schwarz/Rot zu unsozial. Und da es links von der SPD eine Alternative gab, war es das erst einmal für die SPD. Dass Schröder eine industriefeindiche Politik betrieben hat, wird man ihm wohl nicht nachsagen können.

    Ich glaube auch nicht, dass der Mehrheit der Wähler von Schwarz/Gelb klar war, was auf sie nach der Wahl in Sachen Atomkraft zukommt. Die wollten einfach die SPD nicht mehr in der Regierung sehen und haben daher Schwarz/Gelb gewählt, unabhängig von den Wahlversprechen, die sich ja doch fast alle gleichen.

    Glaubhaft von allen Parteien sind bez. der Atomkraft nur die Grünen. Die sind immer gegen Atomkraft auf die Straße gegangen. Dies macht sich jetzt und in den nächsten Jahren für die Grünen bezahlt.

    Richtig ist, dass der jap. Gau kaum noch in der Presse erwähnt wird. Bedenke aber, dass die Energieversorger sehr gute PR-Abteilungen haben und über viel Einfluss verfügen. Die werden den Medien schon verständlich machen, dass es viel sinnvoller ist, auf allen Kanälen nur noch über königliche Hochzeiten zu berichten.

    CU
    Jonni
    Das war eine schöne und präszise Analyse der jetzigen Mehrheitsverhältnisse. Die Linken hast Du vergessen, die profitieren auch von der Schröder-Zeit und machen der SPD das Leben richtig schwer. Und das mit SPD war einmal, entspricht exakt auch meiner Meinung. Mit der Führungsspitze haben die nie mehr eine Chance. Eigentlich schade für eine Traditionspartei, die sich jahrelang dür die sozialen Belange der Menschen eingesetzt hat.

    Die ehemaligen 14 % der FDP darf man nicht überbewerten. Bei den 14 % ist beispielsweise auch meine Stimme dabei, die sie erhalten haben. Aber nicht weil das Programm so toll ist, sondern weil ich den Wechsel wollte, aber dabei nicht unbedingt die CDU stärker machen wollte. Und es wird viele geben, die ähnlich gehandelt haben und die heute von den Berufs-Kasperln und dem Karriereverein schwer enttäuscht sind. Die waren zu Baum-, Genscher- und Lambsdorf-Zeit auch besser. Da gab es auch noch so was wie Rechtsliberalismus. Heute geht es nur noch um Steuernsenken und Mittelstand. Ich glaube das kriegen die schon mit der Muttermilch eingeflößt und verfeinern das ganze dann noch auf ihren Tagungen und Seminaren.

    Gruß Thomas

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Glaubhaft von allen Parteien sind bez. der Atomkraft nur die Grünen. Die sind immer gegen Atomkraft auf die Straße gegangen. Dies macht sich jetzt und in den nächsten Jahren für die Grünen bezahlt.

    CU
    Jonni
    Das ist entschieden zu wenig Programm für die Zukunft. Speziell für einen Technologie Standort.

    Auf die Dauer können wir nicht davon leben Schilder herzustellen, die vor Krötenwanderung warnen. Unser Wohl und Wehe hängt von günstiger Energie und vom Auto ab ... beides ein Feindbild für die Grünen.

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    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Richtig ist, dass der jap. Gau kaum noch in der Presse erwähnt wird. Bedenke aber, dass die Energieversorger sehr gute PR-Abteilungen haben und über viel Einfluss verfügen. Die werden den Medien schon verständlich machen, dass es viel sinnvoller ist, auf allen Kanälen nur noch über königliche Hochzeiten zu berichten.

    CU
    Jonni
    Du siehst mindestens hinter jedem 2. Busch einen Lobbyisten hocken. Außerdem steht über jedem Käseblatt in D: überparteilich, unabhängig und solche Sachen ... das bedeutet, frei nach Kai die Pflaume: nur die Knete zählt.
    Und das ein 1,47 Sekunden Kuß ganz Japan aus den Schlagzeilen befördert ... das würde mir richtig Angst machen .

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Die ehemaligen 14 % der FDP darf man nicht überbewerten. Bei den 14 % ist beispielsweise auch meine Stimme dabei, die sie erhalten haben. Aber nicht weil das Programm so toll ist, sondern weil ich den Wechsel wollte, aber dabei nicht unbedingt die CDU stärker machen wollte.
    Gruß Thomas
    Genau das wird den Schwarzen immer zum Verhängnis werden. Wenn es gut läuft, klauen ihnen die Gelben die Stimmen weil man sie nicht zu stark machen will, wenn es gerade Kacke ist, bekommt weder der eine noch der andere was.

    Mal sehen, wann Schwarz/Grün aufkommt.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Du siehst mindestens hinter jedem 2. Busch einen Lobbyisten hocken. Außerdem steht über jedem Käseblatt in D: überparteilich, unabhängig und solche Sachen ... das bedeutet, frei nach Kai die Pflaume: nur die Knete zählt.
    Und das ein 1,47 Sekunden Kuß ganz Japan aus den Schlagzeilen befördert ... das würde mir richtig Angst machen .
    am kuss hat es nicht gelegen. ich habe mal gerade auf dem online portal der ARD nachgesehen: dort datiert die letzte nachricht aus japan zu fukushima und atomkraft vom 24.04.11. ader es ist ind er welt in dieser woche auch viel berichtenswerteres als der reaktorunfall for nunmehr mehr als sechs wochen geschehen.

    schwarz grün?
    konservativ und nachhaltig?
    rückwärtsgewandt und bewahrend?

    geschwindigkeitsbeschränkte elektromobilität braucht kein mensch.
    wir brauchen speicher, die schnell wieder aufgefüllt werden müssen,
    um den ökostrom schnell wieder aufnehmen zu können.

  8. Geronimo Gast

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Auf die Dauer können wir nicht davon leben Schilder herzustellen, die vor Krötenwanderung warnen. Unser Wohl und Wehe hängt von günstiger Energie und vom Auto ab
    Was eine herrliche SchwarzWeissmalerei und du beschwerst dich über Polemik ? Du gehst immer nur von Ist Zuständen aus, als ob das alles immer so bleiben müsste wie bisher. Ich möchte nicht wissen wieviel wirtschaftliches Potenzial in anderen Technologien steckt, aber Hauptsache Auto und AKW !.

    Wenn du oder die Energieriesen mir garantieren können das wir in einem deutschen AKW nie einen GAU erleben werden, dann macht weiter damit. Nur könnt ihr das eben nicht, für entsprechende Folgen bitte an Betroffene in der Ukraine oder Japan wenden.

    grüße,
    Jürgen

  9. Registriert seit
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    @ monopod

    Wenn es eng wird und es um die Macht geht, werden die Grünen aus Sicht der Schwarzen Dunkelgrün und die Schwarzen, aus Sicht der Grünen, schimmern etwa so wie Schinken, wenn er schon etwas älter ist ... man ihn aber noch essen kann .

    Ansonsten : wenn schon kein Speicher zur Verfügung steht, ist die Alternative nach dem GEREGELTEN Ausstieg : energetische Sarnierung (Einsparung), dezentrale Versorgung und Tiefenwärme. Dies hätte den Vorteil, nicht wie Wind und Sonne unregelmäßig zur Verfügung zu stehen.

    Wieso hört man davon nix .... kann doch nicht an einem kleinen, selbstausgelösten Erdbebeb gelegen haben? Da muss dringendst weiter geforscht werdenl.

  10. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Was eine herrliche SchwarzWeissmalerei und du beschwerst dich über Polemik ? Du gehst immer nur von Ist Zuständen aus, als ob das alles immer so bleiben müsste wie bisher. Ich möchte nicht wissen wieviel wirtschaftliches Potenzial in anderen Technologien steckt, aber Hauptsache Auto und AKW !.

    Wenn du oder die Energieriesen mir garantieren können das wir in einem deutschen AKW nie einen GAU erleben werden, dann macht weiter damit. Nur könnt ihr das eben nicht, für entsprechende Folgen bitte an Betroffene in der Ukraine oder Japan wenden.

    grüße,
    Jürgen
    Ich habe keinen Stress mit Abschaltung, was du mir hier unterschwellig unterstellst. Deutschland hängt am Auto, das sollt selbst dir klar sein. Und Energie muss günstig sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Egal wie das erreicht wird.


 
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