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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.215 Aufrufe

  1. TomTom-Biker Gast

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich bin eigentlich voll bei dir. Wir brauchen ein neues Volk statt neue Politiker .
    Und einen Führer, nein den meine ich nicht, ich meine eine Führungsperson die vorgibt wo es lang geht. Wäre das nichts für Dich?

    Ach so, das hatte ich vergessen, Du hast ja vor Dich im Rentenalter entspannt zurücklehen.

    Im übrigen heißen Stromabnehmer heute Kunden und die Rösser der EVU sind seit der Liberalisierung auch nicht mehr ganz so hoch wie sie einst einmal waren. Und die Bundesrepublik Deutschland eine parlamentarische Demokratie. Gut, bei letzterem habe ich manchmal auch so meine Zweifel, ob denn nicht ein König oder Kaiser die Sache besser richten würde. Wenn ich dann allerdings an Kaiser Wilhelm denke, bin ich letztlich doch ganz froh nach 1945 geboren zu sein. Also ist die Staatform die wir haben eigentlich ganz gut und mit dem Volk kann man auch leben. Man muß es ja auch nicht jeden Tag haben.

    Gruß Thomas

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    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Und einen Führer, nein den meine ich nicht, ich meine eine Führungsperson die vorgibt wo es lang geht. Wäre das nichts für Dich?

    Also ist die Staatform die wir haben eigentlich ganz gut und mit dem Volk kann man auch leben. Man muß es ja auch nicht jeden Tag haben.

    Gruß Thomas
    Sach ich doch ... aber ich als Führungsperson im Großen ... ne ne. Ich komme mir so schon manchmal bei meiner Personalführung vor wie im Kindergarten ... ist auf Dauer lebensverkürzend da blutdrucksteigernd.

    Ich wäre schon ein schlechter Auto/Moppedverkäufer, da ich die ganzen Prospektdiebe und Probefahrterschleicher auf den ersten Blick erkenne. Morgens um 10 lägen schon 3 Tote im Laden ... schlecht für den Ruf vom Chef, für die Bilanz und für mein Fixum.

    Schuster bleib bei Deinen Leisten, sag ich nur.

  3. Geronimo Gast

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Keiner will in D seine Hütte aufgeben müssen, weil ein KKW explodiert ... wird er nicht , weil es nicht, wie in Rußland, explodieren kann. Es werden keine Leistungsversuche mit abgeschaltetem Reaktorschutz gefahren, ich hoffe, du bezweifelst wenigsten das nicht. Auch ein Tsunami ist in Bayern eher unwahrscheinlich, jemand wird jetzt wohl schreiben: dann halt was anderes.
    Das ist keine Ausgangsbasis, auf der man technisch argumentieren kann, eher nur emotional.
    Ich will nochmal versuchen dir meinen Standpunkt klar zu machen. Ich habe nie abgestritten das in Deutschland nicht alles versucht wird KKWs "sicher" zu machen. Ich kann mir auch gut vorstellen das ihr da alles mögliches macht.
    Es gibt hier auch keine Tsunamis, aber die Folgen eines Atomunfalls sind eben nicht einfach mal weggeräumt, wie das bei anderen Folgen eines Technikunfalls normalerweise gehandhabt wird.
    Natürlich kann man nicht technisch darüber diskutieren, weil man eben nicht weiss was alles passieren kann. Ich bringe mal ein drastisches Beispiel wer hat beim Bau des World Trade Centers daran gedacht das da mal ein voll besetztes Passagierflugzeug hineinfliegen wird ?. Rein technisch hat man beim Bau der Türme bestimmt alles technisch umgesetzt was zu der Zeit möglich war.
    Ich möchte hier nicht darüber diskutieren ob Terroristen Flugzeuge in AKWs steuern könnten sondern das soll nur verdeutlichen, welche Unwägbarkeiten da kalkuliert werden müssten.

    grüße,
    Jürgen

  4. Registriert seit
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    Du hast sicher recht, es wurde bei der Planung eines KKWs in den 70er sicher nicht von so großen Kerosinmengen ausgegangen, wie sie heute unterwegs sind. Aber glaube mir, es gibt Lösungen dafür, die nicht im Kraftwerk eingebaut sind. Mehr kann ich hier nicht erzählen.

    Und man kann keine Technik vollkommen sicher machen. Wer will verhindern, dass irgend ein durchgeknallter Depp eine Rakete abschießt oder mit Panzern das Gelände umgräbt?
    Dann müssen wir sofort alles zumachen. Und das es solche Deppen gibt zeigt sich im kleinen, dass sogar Sanitäter oder Krankenhäuser in Kriegsgebieten beschossen werden. Auf der Arche Noah war das quasi das Spechtehepaar .

    Aber wenn unserer Regierung dies nicht mehr zu verhindern weiss, ist das eine staatliche Bankrotterklärung ... die es selbst in Zeiten der RAF niemals gegeben hat.

    Leider (Gott sei Dank) kann ich nicht beweisen, wie gut wir sind ... doch, eigentlich schon ... wir haben eine Verfügbarkeit übers Jahr gesehen von ca 94 % , der Rest ist Revision. Aber das zählt alles nichts im Vergleich zu den Bedenken, die von dir oder aktuell von vielen anderen vorgetragen werden ... die einen aus ernsthafter Sorge, die anderen, weil es gerade gut ins grüne Süppchen passt.

    Und weil das so ist, werden wir in D bald kein KKW mehr am Netz haben.

    Hoffentlich müssen wir uns nicht weiterhin hier über Unfälle in anderen KKWs austauschen, die Gefahr besteht weiterhin und ein paar demonstrierende Deutsche lösen keine Probleme für Wale, Guantanamohäftlinge oder Chinesen, die gerade erst anfangen, ihre Energie kerntechnisch zu erzeugen.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    aber die Folgen eines Atomunfalls sind eben nicht einfach mal weggeräumt, wie das bei anderen Folgen eines Technikunfalls normalerweise gehandhabt wird.
    grüße,
    Jürgen
    Sandoz, Bhopal ?

  6. Geronimo Gast

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Sandoz, Bhopal ?
    In Bhopal könnte es schon wieder viel besser sein, ja wenn Zitat Wikipedia
    "Viele Betroffene leiden noch heute unter den Folgen der Verletzungen und Vergiftungen. Ein Grund dafür ist auch, dass Dow Chemical sich bis heute weigert, das von Union Carbide ehemals genutzte Industriegelände von den hochgiftigen Überresten zu befreien und so den Gifteintrag in Luft und Grundwasser zu beenden. Dies ist aus Sicht des Unternehmens nachvollziehbar, da die von Dow Chemical 2001 aufgekaufte Union Carbide Corporation ihren Anteil von 50,9 % an der Union Carbide India Ltd. bereits 1994 verkauft hatte. Die Sanierung des mit Quecksilber und krebserregenden Chemikalien vergifteten Geländes ist bis heute nicht erfolgt, obwohl nach einer Greenpeace-Studie die Kosten lediglich in der Größenordnung von 30 Millionen Dollar lägen. Alle Auslieferungsgesuche der indischen Regierung für den zum Zeitpunkt des Unglückes amtierenden Vorstandsvorsitzenden von Union Carbide, Warren Anderson, wurden von den USA abgelehnt."

    Also auch nur schwerlich mit den Folgen eines Atomunfalls zu vergleichen.

    grüße,
    Jürgen

  7. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich wäre schon ein schlechter Auto/Moppedverkäufer, da ich die ganzen Prospektdiebe und Probefahrterschleicher auf den ersten Blick erkenne. Morgens um 10 lägen schon 3 Tote im Laden ... schlecht für den Ruf vom Chef, für die Bilanz und für mein Fixum.

    Schuster bleib bei Deinen Leisten, sag ich nur.
    Na ja. Sich marktgerecht dem Wettbewerb zu stellen und auch in schwierigen Zeiten mit Erfolg selbst mal etwas zu verkaufen ist durchaus hilfreich sein eigenes Bewußtsein zu erweitern.

    Aus den Prospektdieben und Probefahrterschleichern langjährige treue Kunden zu machen, ist dann die hohe Kunst der Schule.

    Prospektdiebe und Probefahrterschleicher von vornherein als solche abzuwerten, führt dagegen tatsächlich zu negativem Ruf und negativen Bilanzen.

    Außer man ist Monopolist, lebt in einer Zwangswirtschaft oder in einer Diktatur. Dann darf man das.

    Grute Nacht
    Thomas

  8. Registriert seit
    26.07.2007
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    1.537

    Standard

    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Außer man ist Monopolist ...Dann darf man das.

    Grute Nacht
    Thomas
    somit sind wir bei BMW doch schon nah dran

  9. Registriert seit
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    Standard

    @Zebulon
    Ein Gedanke läßt mich nicht mehr los, wenn denn hier doch alles so gründlich deutsch unter Kontrolle ist und keine Gefahren drohen: Dann ist ja offenbar der Ausstieg aus der Atomkraft das Gefährlichste an der ganzen Atomkraft.
    Da drängen sich mir so einige Fragen auf.

    - Habt ihr überhaupt noch genügend Nachwuchs, wer lässt sich noch in ein Berufsbild auf dem Abstellgleis ausbilden ?
    - Was macht ihr in 10 Jahren, fehlen euch dann nicht die Ingenieure ?
    - Überaltert nicht generell das Fachpersonal ?
    - Liegt darin nicht eine Gefahr, müßt ihr mit schlecht ausgebildeten Mitarbeitern ein Atomkraftwerk betreiben ?

    EDF scheint sich übrigens bei der Revision ihrer AKWs Leiharbeiter zu bedienen.
    Wenn die ihre maximal erlaubte Strahlendosis erreicht haben, kommen neue Leiharbeiter.
    So ist das eben manchmal.

  10. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    somit sind wir bei BMW doch schon nah dran
    Ja, ja bei BMW. Wir verstehen uns schon.

    Gruß Thomas


 

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