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Auf der schwäbischen Alb....

Erstellt von gshogi, 13.05.2012, 22:20 Uhr · 21 Antworten · 2.011 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    ...aber schwierig zu unterscheiden von den illegalen ohne Beschilderung!?
    Ich fahre meistens einfach mal rein und schaue, wo die "Straße" rauskommt.

    Da habe ich bei meiner letzten Tour eine hammergeile Waldstrecke gefunden (mit Sicherheit super illegal) und mitten im Wald kommt mir ein Waldschrat mit altem Passat und Anhänger entgegen. Ich ihn angehalten, um mal freundlich nach dem Weg zu fragen. Er kratzt sich erstmal ausgiebig an den Ei... äh, am Gemächt und weist mir freundlich den Weg zum nächsten Ort. Cool!

  2. X-Moderator
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    Standard sträßle :-)

    #12
    Zitat Zitat von gshogi Beitrag anzeigen
    .....da gibt es kleine Straßen, die Bauernhöfe oder größere Anwesen miteinander verbinden, teils durch Waldgebiete führen und eigentlich auch kaum auf Karten vermerkt sind.

    Von diesen Straßen gehen auch Schotterwege ab, die z.B. auch mal zwei paralell verlaufende Kreisstraßen verbinden, die z.B. im Abstand von 1 km oder auch mehr entfernt sind.
    Teils führen diese auch durch einen Wald und zeigen deutlich Fahrrinen von PKW`s

    Es gibt keine Verbotsschilder, wie "Durchfahrt verboten" "nur für Forstverkehr", "Anlieger" oder sowas. Auch hat die kleine Straße keine Markierung, bzw. eine durchzogene Linie, wie sie z.B. Kreisstraßen haben, wenn man nicht abbiegen darf.

    Frage: Darf ich mit dem Motorrad einen solchen Schotterweg befahren?

    Wer weiß es definitiv?
    Ich nicht!!

    Gruß
    Hogi
    mensch hogi,

    wenn du denn mal eine so eine schöne strecke finden solltest...schreib mich an.wir mache da mit.ist wohl auch immer a weng besser ,diese art kleine rudelbildung!
    und wat will die grüne fraktion uns antun???uns über den haufen schießen???...wir sind doch aber artgerecht mit unseren Qühen unterweg`s...so eine art ...artgerechte haltung im waldwesen.

    bis dann...gruss alex

  3. GSATraveler Gast

    Standard

    #13
    Ist in CH auch so, dass für Waldstrassen (nicht nur für Wege also) ein generelles Fahrverbot für sämtliche Motorfahrzeuge gilt (Ausnahmen nur fürs Militär gottseidank und für den Forstdienst).
    Was eine Waldstrasse ist, darüber lässt sich im Einzelfall sicher trefflich, wenn auch meist erfolglos streiten. Nicht dazu gehören sicher Erschliessungsstrassen, ansonsten steht einer lustigen Diskussion mit dem Ordnungsdiensthabenden vor Ort nichts im Weg.
    Aber wer hält sich unter der Woche schon an solche Verbote? Eben.
    Viel Spass, Rolf.

    PS Bei solchen Aktionen stört mich die neue Klappenregelung der GS echt

  4. Registriert seit
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    Standard so steht das im Internet ...

    #14
    Bei Waldwegen ...
    "Wir müssen leider draußen bleiben

    Ein Waldweg mit Gegenverkehr, Ampelkreuzung an der Wildschweinsuhle und absolutem Halteverbot vor dem Fuchsbau? Zugegeben etwas überspitzt dargestellt, aber die Formulierung macht deutlich, dass motorisierter Fahrzeugverkehr und der Wald nicht so recht zusammenpassen. Warum sollten Sie auch? Erholung findet man im Wald nun mal am besten ohne Motorlärm im direkten Kontakt mit der Natur.

    Und dass Autos einfach draußen bleiben müssen, legt schon das Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg fest. § 37 regelt, das ‚Betreten des Waldes‘ und sagt aus, dass das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern jeder Art im Wald nicht zulässig ist. Ausnahmen gelten natürlich für die Waldbewirtschaftung und Jagdausübung. Respektieren Sie es also, wenn Waldbesitzer, Förster, Waldarbeiter, Holzkäufer oder Jäger Ihnen auf dem Weg 'zur Arbeit' mit ihren Fahrzeugen begegnen.


    Zum Parken am Wald suchen Sie am besten ausgeschilderte Parkplätze in der Nähe des Waldes auf. Bitte parken Sie nicht vor Schranken – auch wenn diese geschlossen sind – oder am Rand von Zufahrtswegen zum Wald. Holztransporter oder Erntemaschinen befahren zu teils ungewöhnlich erscheinenden Zeiten die Waldwege und benötigen die gesamte Wegebreite.


    Nutzen Sie für Ihren nächsten Waldbesuch doch einfach öffentliche Verkehrsmittel – dann beginnen Erholung und Naturschutz schon auf der Anreise." Quelle: www.forstbw.de



    bei Feldwegen...
    "In Baden-Württemberg sind Feldwege dem Gemeingebrauch gewidmet, jedoch nur als beschränkt öffentlicher Weg für die Bewirtschaftung der angrenzenden land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke. Es kann als Ordnungswidrigkeit angezeigt werden, wenn ein Feldweg ohne Sondernutzungserlaubnis befahren wird. Eine gesonderte Sperrung durch Verkehrszeichen ist nicht erforderlich, da die Feldwege bereits auf Grund ihrer Widmung als beschränkt öffentlicher Weg gesperrt sind." Quelle: wikipedia

  5. Registriert seit
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    Standard

    #15
    @gstreiberstgt
    Wie geschrieben, am Sonntag bin ich bestimmt 2 Stunden auf solchen Wegen rumgefahren. Habe sie ergo gefunden..
    Ich melde mich! Wird aber Juli werden... Bis dahin bin ich mit dem Moped verplant.
    Enduro-Forumstreffen, Urlaubsreise nach Italien etc...

    @Q...rious @AmperTiger
    Vielen Dank für eure hilfreiche Antworten!

    Gruß
    Hogi

  6. Registriert seit
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    Standard

    #16
    @Q...rious

    Danke, wusste ich nicht. Aber meine innere Einstellung bleibt die:
    Sollte ich mal angehalten werden und zahlen müssen, sehe ich das als Benutzungsgebühr für Endurostrecken an. Das wäre ok nach 35 Jahren fahren auf halblegalen Strecken

    Von mir aus können die "Grünen" - die jetzt blau sind - auch warten, bis ich die 50 Jahre Off-Road voll habe

  7. Registriert seit
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    #17
    Ein ehemalige Minister der ehemaligen baden-württembergischen Landesregierung
    in dessen Zuständigkeit diese Thema fällt war eine ganze Weile mein Kunde, zuvor war er Forstamtsleiter.
    Über genau dieses Thema habe ich mich mit ihm unterhalten.
    Er meinte wenn es sich erkennbar um Wirtschaftswege handelt die auch von Traktoren genutzt werden hätte er kaum Bedenken.
    Beim Wald allerdings absolutes nogo.

  8. HvG
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    #18
    Zitat Zitat von Q...rious Beitrag anzeigen
    Bei Waldwegen ...
    "Wir müssen leider draußen bleiben

    Ein Waldweg mit Gegenverkehr, Ampelkreuzung an der Wildschweinsuhle und absolutem Halteverbot vor dem Fuchsbau? Zugegeben etwas überspitzt dargestellt, aber die Formulierung macht deutlich, dass motorisierter Fahrzeugverkehr und der Wald nicht so recht zusammenpassen. Warum sollten Sie auch? Erholung findet man im Wald nun mal am besten ohne Motorlärm im direkten Kontakt mit der Natur.

    Und dass Autos einfach draußen bleiben müssen, legt schon das Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg fest. § 37 regelt, das ‚Betreten des Waldes‘ und sagt aus, dass das Fahren und Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern jeder Art im Wald nicht zulässig ist. Ausnahmen gelten natürlich für die Waldbewirtschaftung und Jagdausübung. Respektieren Sie es also, wenn Waldbesitzer, Förster, Waldarbeiter, Holzkäufer oder Jäger Ihnen auf dem Weg 'zur Arbeit' mit ihren Fahrzeugen begegnen.


    Zum Parken am Wald suchen Sie am besten ausgeschilderte Parkplätze in der Nähe des Waldes auf. Bitte parken Sie nicht vor Schranken – auch wenn diese geschlossen sind – oder am Rand von Zufahrtswegen zum Wald. Holztransporter oder Erntemaschinen befahren zu teils ungewöhnlich erscheinenden Zeiten die Waldwege und benötigen die gesamte Wegebreite.


    Nutzen Sie für Ihren nächsten Waldbesuch doch einfach öffentliche Verkehrsmittel – dann beginnen Erholung und Naturschutz schon auf der Anreise." Quelle: www.forstbw.de



    bei Feldwegen...
    "In Baden-Württemberg sind Feldwege dem Gemeingebrauch gewidmet, jedoch nur als beschränkt öffentlicher Weg für die Bewirtschaftung der angrenzenden land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke. Es kann als Ordnungswidrigkeit angezeigt werden, wenn ein Feldweg ohne Sondernutzungserlaubnis befahren wird. Eine gesonderte Sperrung durch Verkehrszeichen ist nicht erforderlich, da die Feldwege bereits auf Grund ihrer Widmung als beschränkt öffentlicher Weg gesperrt sind." Quelle: wikipedia
    Jawoll Herr Förster

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    Er meinte wenn es sich erkennbar um Wirtschaftswege handelt die auch von Traktoren genutzt werden hätte er kaum Bedenken.
    Beim Wald allerdings absolutes nogo.
    so halte ich es auch, auch im Landschaftschutzgebiet, wo 50 Jahre lang nach dem 2.WK die Pioniere Löcher buddelten und die Gegend verwüsteten, hab ich kein schlechtes Gewissen mit Stollenreifen für bischen Bodenbelüftung zu sorgen. deren "Bauwerke" erhöhen ein bischen den Anspruch und die paar Hundebesitzer die da rumlaufen toleriere ich einfach.

  10. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #20
    Waldwege sind keine Endurostrecken und sollten es auch nicht werden. Ob da nun ein Verbotsschild steht oder nicht.

    Ich kann es verstehen, daß es reizt dort zu fahren, in der Einsamkeit und abseits der "Zivilasition". Ich muß zugeben, daß ich bei meinen Waldspaziergängen die Landschaft auch unter dem Gesichtspunkt möglicher Enduro-Herausforderungen sehe, mir gleichzeitig jedoch des besonderen Schutzcharakters bewußt bin. Neben den Reitern und Mountainbikern, denke ich nicht, daß wir rumknatternder Weise da auch noch reingehören. Mal vom Flurschaden den Stollenreifen bei wiederholter Nutzung des Terrains verursachen abgesehen. Der Wald ist für mich damit tabu und sollte es aus meiner Sicht auch für andere sein.

    Bei Feldwegen und Wirtschaftswegen sehe ich es etwas anders, insbesondere bei letzteren. Dort wo ein Verbotsschild steht ignoriere ich das gelegentlich und zahle dann bei Bedarf die entsprechende Benutzungsgebühr. Bislang brauchte ich mir allerdings immer nur anzuhören, daß diese Wege für den öffentlichen Verkehr nicht gemacht sind. Um solchen Belehrungen aus dem Weg zu gehen suche ich mir für solche Ausflüge dann die Zeiten in den Tagesrandlagen raus, dann wenn nämlich nur wenige Wanderer und Radfahrer unterwegs sind. Das hilft Ärger zu vermeiden.

    Dann gibt es noch die Verbindungswege oder Sträßchen zwischen den Ortschaften. Einige versteckte bei uns im Odenwald, zahlreiche etwas südlicher Richtung im Hohenloher Land und einige unterwegs die ich dann per Zufall finde (i. d. R im Navi drin). Die sind öffentlich, mit Verkehrsschildern (z. B. 1,8 t) und die nutze ich auch. Allerdings auch mit der gebotenen Rücksicht Fußgängern, Radfahren und den Einheimischen gegenüber. Das hilft Ärger zu vermeiden und beugt einer zukünftigen Sperrung solcher Strecken vor, wie vor kurzem leider in der Nachbarschaft meines Heimatsorts geschehen. Das lag aber nicht an mir. Es lag noch nicht mal an den Motorradfahrern. Nur zu ist leider zu.

    Den wenigsten ist bewußt, daß z. B. auch in Frankreich oder in Spanien ein Großteil der Strecken für die öffentliche Benutzung mit KFZ nicht freigegeben sind, auch wenn dies nicht separat durch Schilder geregelt ist. Es wird dort nur weniger kontrolliert und weniger aufgeschrieben. Aber dafür leben wir halt in Deutschland. Und we das bemängelt, sollte sich selbst mal an die Nase fassen und überlegen bei welchen gelegenheiten bei ihm der Deutsche rauskommt. Wenn ich jetzt gleich über die Autobahn auf die Arbeit fahre könnte ich einige davon rausdeuten.

    Gruß Thomas


 
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