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Auf Wiedersehen Milliarden!

Erstellt von Heidekutscher, 25.01.2015, 21:58 Uhr · 1.872 Antworten · 101.985 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Genau das ist der Grund, warum eine Gesellschaft Regeln aufstellen muß.
    "Der" Kapitalismus hatte vom Sozialismus gelernt und eine soziale Marktwirtschaft etabliert.
    Dieses Lernen hat der Sozialismus in Europa verpasst (die Kubaner öffnen sich langsam).
    Das war einer der Hauptgründe für das Scheitern.

    Wenn nun aber "der" Kapitalismus, die aus guten Gründen etablierten Elemente der sozialen Marktwirtschaft, systematisch und zielstrebig abschmilzt und aufkündigt, mag das wirtschaftlich kurzfristig erfolgreich sein.
    Politisch ist es der Anfang vom Ende.
    Der Sozialismus war erstens nicht lernfähig, weil er auf einer Ideologie und Schein-Wissenschaft gründet und diese ihm auch eine natürliche Überlegenheit attestierten. Zweitens fehlten und fehlen jedem sozialistischen Experiment demokratische Strukturen und der Wettbewerb politischer Ideen und Inhalte.
    Auch in diesen Punkten ist der Kapitalismus westlicher Prägung überlegen. Ich sehe zumindest in Deutschland übrigens auch kein Abschmelzen des Sozialstaats. Im Gegenteil, mehr Umverteilung und Sozialstaat war nie.

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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Eine neo-nationalistische Stimmung breitet sich aus, in Politik, Medien und Bevölkerung. Es ist akzeptabel geworden, "Deutschland zuerst!" nicht nur zu denken, sondern auch zu schreien: Die "Bild"-Zeitung bringt Merkel mit Pickelhaube auf das Titelblatt und ruft nach einer "eisernen Kanzlerin" gegen Griechenland, mehr widerlicher Nationalismus ist kaum denkbar, völlig unabhängig von der jeweiligen Position zur Krise
    also ehrlich, wer (Spiegel-online) die Bildzeitung als Beispiel für neue nationalistische Tendenzen nimmt, hat sich schon selbst disqualifiziert.

  3. Registriert seit
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    Wieso?

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Der Sozialismus war erstens nicht lernfähig, weil er auf einer Ideologie und Schein-Wissenschaft gründet und diese ihm auch eine natürliche Überlegenheit attestierten. Zweitens fehlten und fehlen jedem sozialistischen Experiment demokratische Strukturen und der Wettbewerb politischer Ideen und Inhalte.
    Auch in diesen Punkten ist der Kapitalismus westlicher Prägung überlegen. Ich sehe zumindest in Deutschland übrigens auch kein Abschmelzen des Sozialstaats. Im Gegenteil, mehr Umverteilung und Sozialstaat war nie.
    Hier fängt ja der größte Teil der Missverständnisse an.

    Wer Kapitalismus mit Demokratie und Sozialismus mit Diktatur gleichsetzt, kann nur zu falschen Schlüssen kommen.

    Willst Du z. B. großen Teilen der Skandinavier diktatorische Ansätze zuschreiben, nur weil sie etlische sozialistische Element in ihren Alltag eingebaut haben?

    Oder war das rein kapitalistische Chile unter Pinochet ne Demokratie?

    Ich räume ein, dass viele der ehemaligen sozialistischen Staaten diktatorisch ihre Ideen verfolgten. Aus den Ideen selbst heraus ist das aber nicht zu erklären. Alle Dogamtiker neigen zu sowas. Inhalte spielen da nur als Vehikel eine Rolle.

  5. Registriert seit
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    Ich denke, dass allein die Abwesenheit von Demokratie den Sozialismus temporär am Leben hält und zweitens ja zumindest in der DDR demokratische Elemente immer als bourgouis, westlich und für den Sozialismus unnötig erachtet wurden. Aus der Lehre ergibt sich demnach, dass das Wollen und Streben der Menschen und der Sozialismus deckungsgleich sind und Mitbestimmung im westlichen Verständnis deshalb überflüssig ist.

    Und nein, ich setze Kapitalismus und Demokratie nicht gleich, kann mir aber in westlichen Zivilisationen nur beides zusammen als erfolgreiches Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell vorstellen.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Wieso?
    na weil die Bildzeitung weder intellektuell Vordenker ist, noch tatsächlich Willens ist, politische Inhalte erklärend zu publizieren. Sie ist das Bigblockbuchstaben Käseblatt für Leserschaft, denen alles was über 4Zeilentext Bildchen hinaus geht zu hoch ist. Sie appeliert an die niedrigsten Instinkte und macht damit Auflage.
    die Bildzeitung ist allerhöchstens (über die Auflage) ein Gradmesser für die um sich greifende Absenkung des Niveaus. nicht mehr, nicht weniger.

    sie zu zitieren, als Beleg für eine neue Tendenz hin zu nationalistischen Stimmungen ist ein Armutszeugnis.

  7. Registriert seit
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    Ich halte ja trotz häufig abweichender Ansichten meinem Tagesspiegel die Treue (beim Spiegel habe ich das nicht geschafft) und lese auch sonst noch relativ viel online, aber ein (neues) nationalistisches Meinungsbild konnte ich so allgemein nicht feststellen. Auch nicht im speziellen zur Griechenlandkrise.
    Aber diese Feststellung auf Spiegel-Online ist auch nur ein Kommentar/Kolumne und mal ausnahmsweise kein Salon-Kommunisten-Geschreibsel von Augstein.

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    die osteuropäischen EU-Staaten haben nicht so viel Verständnis für GR, wie Merkel und Hollande

    „Bislang hat die griechische Regierung nicht mehr getan, als ihre Wirtschaft bergab zu führen“, sagt der lettische Finanzminister Janis Reirs. „Wir haben einige herausfordernde Sparmaßnahmen ergriffen und unsere Finanzen schnell in Ordnung gebracht.“

    Die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite sagte an Athen gerichtet: „Die Zeit des Feierns auf Kosten Anderer ist vorbei für Griechenland.“ Auch der estnische Staatschef Toomas Hendrik Ilves beschwerte sich über die Probleme, die Griechenland für sein Land verursache.

    Und der slowakische Finanzminister Peter Kazimir betonte: Das Ergebnis des Referendums dürfe auf keinen Fall dazu führen, dass Griechenland nun „leichter an Geld komme.“ Seine Slowakei ist eines der ärmsten Euroländer.

    Auch in Slowenien ist man verärgert. „Ich bin enttäuscht von Griechenlands Premier Tsipras“, sagte der slowenischer Regierungschef Miro Cerar

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    währenddessen bereitet sich die griechische Bevölkerung ihrerseit auf Grexit vor und beschafft sich Reisepässe, man spricht offen von Auswanderung, etwa 20% Steigerung ggü dem Vergleichszeitraum bei der Vergabe neuer Pässe.

    Was glauben die, wer die haben will? die Deutschen, deren Politiker sie mit Vorliebe mit Adolfbärtchen abbilden ? und deren Einstellung zur Arbeit sie so garnicht teilen?


 

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