Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14

Auffahrunfall/Versicherungszuständigkeit

Erstellt von Torfschiffer, 08.03.2007, 13:28 Uhr · 13 Antworten · 1.240 Aufrufe

  1. Registriert seit
    17.01.2007
    Beiträge
    8.611

    Frage Auffahrunfall/Versicherungszuständigkeit

    #1
    Moin,

    ich hab da mal ´ne Frage.

    Ich bin gestern mit dem Auto von der Autobahn abgefahren. Hinter mir fuhr ein weiterer PKW (nagelneuer Passat-Variant). Geschwindigkeit von uns beiden ca. 40 - 60 km/h.

    Von hinten kam ein 3. PKW mit sehr hoher Geschwindigkeit und knallte in den Passat und schob diesen auf mein Auto.

    Welche Versicherung ist zusatändig für meinen Schaden? Die des Verursachers, oder die des Passatfahrers (wegen zu geringem Sicherheitsabstand)?

    Ich habe von zwei Versicheungen (HUK und WGV) Unterschiedliche Aussagen bekommen.

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    P.S. Fazit des Unfalls: Kein Personenschaden, die beiden anderen PKW je Totalschaden, mein Auto wird wohl zu retten sein.

  2. Registriert seit
    13.06.2005
    Beiträge
    6.602

    Standard

    #2
    Ich würde mich an die Versicherung des Passat-Fahrers halten. Wenn der 3. Wagen als Unfallverursacher fest steht, dann wird sich die Passat-Versicherung schon mit der anderen Versicherung einigen.

  3. Registriert seit
    17.01.2007
    Beiträge
    8.611

    Standard

    #3
    Naja ... solange die zahlt, soll mir das Recht sein. Ich befürchte nur ein wenig, dass sich eine auf die andere berufen könnte und Finn hat die berühmte Pappnase auf.

    Schau´n mer mal...

  4. Registriert seit
    03.07.2006
    Beiträge
    182

    Standard

    #4
    Zitat Zitat von AMGaida
    Ich würde mich an die Versicherung des Passat-Fahrers halten. Wenn der 3. Wagen als Unfallverursacher fest steht, dann wird sich die Passat-Versicherung schon mit der anderen Versicherung einigen.
    Das sehe ich genauso, der Passat Fahrer hat den Sicherheitsabstand nicht eingehalten und dadurch den Schaden verursacht. Ist dennoch eine wilde Rennerei und viel zuviel Ärger, den keiner braucht.
    Ich würde dennoch vorher mal bei beiden Versicherungen nachfragen, dann bist Du auf der sicheren Seite.

    Grüße Claus

  5. Registriert seit
    19.07.2005
    Beiträge
    806

    Standard

    #5
    Ich habe 1987 einen VW Polo in einen Mercedes 190 E geschoben. Ich durfte für beide Schäden aufkommen. Der Polo war ein Totalschaden für 1.000 DM. Der Mercedes hatte ein kaputtes Heck für 3.000 DM. Zum Glück wurde niemand verletzt. Wenn sich die Rechtslage seitdem nicht mehr geändert haben sollte, zahlt der, der den Unfall verursacht hat. Bei Massenkarambolagen z.B. bei Nebel auf der BAB sieht das wohl anders aus, da dort meist kein Unfallverursacher ermittelt werden kann.

    Im Zweifelsfall würde ich mir - dank Rechtsschutzversicherung - einen Rechtsanwalt nehmen.

  6. Registriert seit
    21.06.2005
    Beiträge
    280

    Standard

    #6
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten die ganze Sache Deinem Anwalt zu übergeben. Mit einer gegnerischen Versicherung sich rumzuschlagen ist schon nervig - bei zweien wird man dulle.......

  7. Registriert seit
    13.06.2005
    Beiträge
    6.602

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von billy
    Im Zweifelsfall würde ich mir - dank Rechtsschutzversicherung - einen Rechtsanwalt nehmen.
    Das möchte ich noch um das Detail ergänzen, dass ich mir in jedem Fall einen Anwalt nehmen würde. Du hast so oder so nicht Schuld an der Sache und um eine vernünftige Abwicklung in kürzestmöglicher Zeit zu gewährleisten, würde ich das einem Profi übergeben.

    Habe ich bei meinem letzten Unfall auch gemacht, als der Verursacher anfing, die Tatsachen zu verdrehen und natürlich hat der Anwalt seine Gebühren gleich mit von der Versicherung eingefordert. Du hast in jedem Fall damit nix am Hut, wenn sich die Sachlage wie oben erläutert darstellt.

  8. Registriert seit
    20.04.2006
    Beiträge
    105

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Finn
    Welche Versicherung ist zusatändig für meinen Schaden? Die des Verursachers, oder die des Passatfahrers (wegen zu geringem Sicherheitsabstand)?
    Moin Finn! Zuständig für Dich ist die Versicherung des Verursachers, die sich gegebenenfalls einen Anteil bei der Verisicherung des Passatfahrers wegen dessen Mitschuld wiederholt. Geh zum Anwalt Deines Vertrauens. Der kann Dir dann auch raten, wie Du wegen eines Ersatzwagens, Nutzungsentschädigung etc. weiter vorgehen musst.

  9. Registriert seit
    14.05.2006
    Beiträge
    628

    Standard

    #9
    Ich kann mich aus leidvoller Erfahrung nur Jake anschliessen!
    Nimm dir einen Advocaten der sich damit auskennt!!!
    Spart Geld und Zeit

    bis dann Ketzer

  10. Registriert seit
    10.01.2007
    Beiträge
    108

    Standard

    #10
    Hallo Finn!

    Wenn`s bei dir nur einmal gekracht hat, sind beide nachfolgenden Fahrzeuge dir im Formatinsflug hinten `reingerauscht (folglich ist der Letzte dem Zweiten zuerst aufgefahren und alleine Schuld).

    Wenn`s bei dir zweimal gekracht hat, ist zuerst der Passat auf dich drauf und dann der Letzte ihm hinten rein (folglich zahlt der Zweite deinen - und der Letzte den Passat-Schaden).

    Aber frag lieber einen Anwalt.


 
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. kleiner Auffahrunfall: Kann da wirklich was passieren?
    Von Frrrosch im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 28.06.2012, 17:14
  2. Auffahrunfall
    Von Bullenwächter im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 11.06.2012, 15:26
  3. 1200 Auffahrunfall gesehen - München
    Von andreashe im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 22.03.2012, 10:32
  4. bräuchte mal nen Ratschlag ... Auffahrunfall im Urlaub
    Von GQ-37 im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 09.08.2009, 22:50
  5. Auffahrunfall - Motorrad prallt auf Motorrad
    Von GS-Angie im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 26.05.2009, 19:21