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Ausgeraubt am Flughafen (Übergepäck)

Erstellt von Boxer Wolle, 15.09.2011, 04:46 Uhr · 50 Antworten · 4.766 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Daumen hoch

    #41
    Zitat Zitat von moto Beitrag anzeigen
    eine Ultrabillig-Fluggesellschaft. Wenn es sie nicht gäbe, dann würde ich ein paar gute Freunde seltener sehen.
    DAS finde ich eine der besten Aussagen bisher, weil sie die Prioritäten klar darstellt.

  2. Registriert seit
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    #42
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Zumindest nicht beim Konzern LH. Dort ist alles bestens, gespart wird bei Fremddienstleistern. Und hier kann LH, zumindest am Standort Deutschland, die Knebelschraube ziemlich fest anziehen.

    Schuld an allem sind immer die anderen, nur nicht die LH. Meine Freundin arbeitet bei der Fraport und kennt durch ihre Betriebsratstätigkeit durchaus die Praktiken der LH die Kosten bei Diensleistern zu senken sehr genau. Böse Menschen würden hier von Erpressung sprechen.

    Nebenbei bemerkt: gehört AirBerlin nicht auch zum LH-Konzern. Wieso kann sich der Vorstand dann über Mißerfolge bei AirBerlin freuen?

    Gruß Thomas
    Hallo Zusammen,

    nein AirBerlin gehört nicht zum LH-Konzern. Das mit den Dienstleistern ist leider richtig. Ich befürworte das auch nicht. Das geht einfach auf die Qualität. Ich arbeite bei einer Tochtergesellschaft. auch wir bekommen das zu spüren.

    Grüße Winfried

  3. Registriert seit
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    #43
    Bei LH kostet das Kilo übrigens 30€. Aber bei ein paar Kilo mehr wird gewöhnlich kein Fass aufgemacht.

    Sent from my GT-I9000

  4. Registriert seit
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    #44
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    ...

    Schuld an allem sind immer die anderen, nur nicht die LH. Meine Freundin arbeitet bei der Fraport und kennt durch ihre Betriebsratstätigkeit durchaus die Praktiken der LH die Kosten bei Diensleistern zu senken sehr genau. Böse Menschen würden hier von Erpressung sprechen.

    ...

    Gruß Thomas
    Sorry,
    aber "erpressbar" sind immer nur die, die entweder "Dreck am Stecken" haben, o. einfach nur unfähig sind, sich mit anderen, gleichermaßen "Erpressbaren" zusammenzuschließen. Bei der (überschaubaren) Anzahl europäischer Großflughäfen (und den damit verbundenen Dienstleistern) sollte das wohl kein Problem sein, gemeinsam kostendeckende Gebühren von den Fluggesellschaften zu "erpressen".
    Ansonsten sollte vllt. einfach mal wieder ein stringentes System der (Gepäck) Gewichtskontrolle eingeführt (staatlicherseits als letztes Mittel, o. einfach nur, wie früher) befolgt werden. Dann blieben mir Dinge erspart, wie "Wir haben das Gewichtslimit erreicht, Sie müssen mglchrwse auf einen späteren Flug ausweichen" ... Hä? Hab ich diesen Flug gebucht, habe ich nur normales Gepäck -<<20kg- u. Handgepäck (Laptop) dabei, während die drei chinesischen Familien vor mir mit irgendwelchen Kisten auf Sackkarren aufliefen und wenigstens zwei Trolleys u. einen großen Rucksack/Nase dabei hatten?
    Übergepäck? Kein Problem, solange nicht andere Passagiere dadurch beeinträchtigt werden! Das wird dann (kostenpflichtig natürlich!!!) mit Frachtmaschinen hinterher gesandt. Es kann aber nicht sein, daß regulär gebuchte Passagen deswg. gecancelt werden, o. aber (wie im vorliegenden Fall) vom "Goodwill/der Rechenkunst" des Flugzeugführers abhängig gemacht werden! (Ich war noch dabei, der Passagier in der Schlange hinter mir definitiv auch, weitere??? Das war nur ein Sch...transfer H-Paris, die Maschine war (dank Übergepäck????) etwa halb leer, jedenfalls konnte ich die Haxen weit ausstrecken, ohne daß die Stewards drüber stolperten)
    Theater-/Konzert-/Bahnplätze buche ich auch "pro Platz/Person" und kann mich regelmäßig drauf verlassen, daß ich den gebuchten Platz bekomme, und daß ich ihn nicht verliere, nur weil irgendjemand etwas früher (innerhalb der "Meldezeit") da war, der eben mal etwas mehr Gepäck u. seine Verwandschaft mitgebracht hat, und deswg. grad mal "geringfügig" mehr Platz benötigt.

    Grüße
    Uli

  5. TomTom-Biker Gast

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    #45
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Sorry,
    aber "erpressbar" sind immer nur die, die entweder "Dreck am Stecken" haben, o. einfach nur unfähig sind, sich mit anderen, gleichermaßen "Erpressbaren" zusammenzuschließen. Bei der (überschaubaren) Anzahl europäischer Großflughäfen (und den damit verbundenen Dienstleistern) sollte das wohl kein Problem sein, gemeinsam kostendeckende Gebühren von den Fluggesellschaften zu "erpressen".
    Grüße
    Uli
    Auch die Großflüghäfen stehen untereinander im Wettbewerb im Streben nach den höchsten Passagierzahlen. Das untereinader abstimmen funktioniert dann leider nicht so wie gewünscht. Wenn eine große LH beispielsweise vom Flughafenbetreiber in Frankfurt Kostensenkungen fordert und das dann noch begründet ggf. ihre Aktivitäten nach München zu verlagern, hat das für mich schon den Beigeschmack einer Erpressung. Da aber weder die LH vom Drehkreuz Frankfurt weg möchte, die Fraport andererseits ihren wichtigsten Kunde auch nicht verlieren möchte, einigt man sich schon irgendwie. Das irgendwie geht dann leider auf Kosten der MA am Flughafen. Und das sind in manchen Bereichen wirklich arme Schweine, die von dem was sie im Schichtdienst verdienen wirklich nicht leben können. Während die große LH gleichzeitig ihren MA weitere Vergünstigungen und verbesserte Sozialleistungen zubilligt.

    Wenn Fluggäste am Flughafen an das hinterste Gate laufen müssen (das sind schon einige hundert Meter), dann vielfach deswegen, weil LH ihre Kunden bevorzugt behandelt. Das geht dann auch nur mit Zustimmung des FH-Betreibers, da dieser den Betrieb leitet. Wer hat da wohl auf wen Druck ausgeübt. Die wenigsten Leute wissen das und ergeben sich still und brav ihrem Schicksal.

    Wenn Fluggäste sich über Sicherheitskontrollen beschweren, dann sagt sich die LH von jeder Schuld frei und schiebt es ebenfalls wiederum auf den FH-betreiber, der dafür ja verantwortlich ist (formal ist es das BMI besser sogar die EU). Daß es dabei auch um die Sicherheit der eigenen Passagiere geht wird wohlweislich verschwiegen. Dto. bei den Sicherheitsgebühren.

    Als die LH während des Vulkanausbruchs wegen zu hoher Staubbelastung nicht fliegen durfte, dann war dies ebenfalls eine Weisung von oben, zu der die LH natürlich nichts kann. Hier hatte sie versucht Druck beim Verkehrsminister aufzubauen, um das Flugverbot aufzuheben. Das Interview mit dem Pressesprecher der LH im Fersehen mit Ramsauer war genial Zitat Ramsauer: "normal spreche ich über solche Angelegenheiten mit Herrn Mayerhuber".

    Um es gleich vorweg zu nehmen: ich bin weder links noch grün und ich stehe zur sozialen Marktwirtschaft und damit auch zum (fairen) Wettbewerb. Bezüglich Fraport bekomme allerdings einiges aus erster Hand mit was mich bezüglich eines fairen Wettbewerbs schon zweifeln läßt.

    Wenn Marktwirtschaft in Richtung Kapitalismus geht, wenn nur noch die Gewinnmaximierung das Handeln bestimmt, dann gibt es genügend die dabei auf der Strecke bleiben. Und jeder der mit Billigfliegern fliegt sollte dran denken, daß dieser billige Preis nicht von ungefähr kommt. Es gibt genügend, die die Zeche zahlen.

    Dass gilt übrigens für vieles in unserer heutigen Gesellschaft. Jeder ist frei das zu tun was er für richtig hält, ich werde deartiges jedenfalls nicht unterstützen, sofern ich hierzu die Möglichkeit der Entscheidung habe.

    Deswegen juckt es mich auch nicht wieviel das kg Gepäck oder Übergepäck bei welcher Biilig-Fluggesellschaft auch immer kostet.

    Gruß Thomas

  6. Registriert seit
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    #46
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    ...

    Wenn Marktwirtschaft in Richtung Kapitalismus geht, wenn nur noch die Gewinnmaximierung das Handeln bestimmt, dann gibt es genügend die dabei auf der Strecke bleiben.

    ...
    Kapitalismus ist Marktwirtschaft, das ist die Richtung, wir leben nun einmal im Kapitalismus (zum Glück finde ich).
    Aber ansonsten gebe ich dir recht, wer Geiz ist geil lebt muss sich über Arbeitsplatz Abbau und Lohndumping nicht wundern und dies nicht erst Seit der Kugelisierung (Global = Kugel die Erde ist also doch keine Scheibe). Wir müssen uns entscheiden ob wir eine reine Markwirtschaft oder eine soziale Marktwirtschaft haben wollen, diese Entscheidung wird auch von uns Konsumenten (Verbraucher) durch unser Kaufverhalten getroffen.

    Es wäre natürlich viel einfacher und angenehmer die schuld und Verantwortung dafür ausschließlich irgendwelchen Gutmenschen, bösen Unternehmern oder der Politik zuzuschieben, aber wir sind ja nicht mehr im Kindergarten.

    Lexikon:
    Grundlagen des Kapitalismus sind eine Eigentumsordnung, die die freie Verfügung über das Privateigentum (z.B. an den Produktionsmitteln) schützt, ferner ein durch staatliche Ordnung gesichertes, gleichwohl von staatlichen Eingriffen weitgehend freies Wirtschaftssystem auf der Basis des Marktmechanismus und der Selbststeuerung durch Angebot und Nachfrage.

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    Es wäre natürlich viel einfacher und angenehmer die schuld und Verantwortung dafür ausschließlich irgendwelchen Gutmenschen, bösen Unternehmern oder der Politik zuzuschieben, aber wir sind ja nicht mehr im Kindergarten.
    Sorry, aber das ist mir zu billig. Integraler Bestandteil unserer Marktwirtschaft ist das Wettbewerbsprinzip. Unlauterer Wettbewerb ist verboten und wird geahndet. Wenn du in einem Onlineshop einen Memory-Stick anbietest und schreibst nicht ganz fett neben den Preis, dass da Mehrwertsteuer integriert ist und Versand noch oben draufkommt, dann kann dich ein Wettbewerber oder eine Verbraucherschutzzentrale abmahnen und werden dies auch tun.

    Und die Fluggesellschaften? Machen lustig Werbung mit Ticketpreisen, die es in der Realität nicht gibt, unterschlagen regelmäßig alle möglichen Zuschläge, besitzen die Dreistigkeit, für die Ausstellung eines Tickets Geld zu verlangen (Leute, ICH brauche kein Ticket zum Fliegen, IHR braucht das) und nehmen für Übergepäck Gebühren, die sachlich komplett überhöht sind. Dies kommunizieren sie aber nicht offensiv nach außen, weshalb das für mich eine unerwartet ungünstige Regelung in den AGB ist, und die ist laut UWG verboten bzw. führt zum Erlöschen der AGB.

    Im Ernst: Ich kenne keine Branche, die dermaßen geltendes Wettbewerbsrecht ignoriert wie die Flugbranche. Dazu kommt, dass sie massiv die Notlage der Fluggäste ausnutzt: Wer vor dem Counter steht und eine wichtige Dienstreise bzw. eine teure Urlaubsreise antreten will, der hat im Zweifel keine Alternative, er muss eben die geforderten hunderte von Euros zahlen, wenn er nicht noch einen viel größeren Schaden erleiden will. Man sollte sich am besten von der Ground-Stewardess (oder ihrem Vorgesetzten, sie selbst wird sich weigern) schriftlich bestätigen lassen, dass man den überhöhten Übergepäck-Zuschlag nur unter Vorbehalt zahlt. Und anschließend sollte man die Kohle wieder rausklagen. Wenn ein Flug von München nach Hamburg für einen 100-Kilo-Mann plus 18 kg Gepäck 100 Euro kostet, dann können ja wohl 10 kg Übergepäck kaum 300 Euro kosten dürfen, oder? Ich bin mir ziemlich sicher, dass man einen Richter von dieser Ansicht überzeugen kann.

    Aber die Flieger sind ja nicht die einzigen, denen Recht und Gesetz egal sind. Ich fordere deshalb jeden auf, der im Winter einen Mietwagen bestellt und für Winterreifen extra zur Kasse gebeten wird, sich dafür lautstark beim Stationsleiter zu beschweren und zu fragen, wieso die Mietwagenfirma die Stirn besitzt, für eine verkehrssichere Ausstattung ihrer Fahrzeuge einen Aufschlag zu verlangen (der übrigens bis zu 20 Euro pro Tag beträgt, das muss man sich mal reinziehen).

  8. Registriert seit
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    #48
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Axo, und wg. Air Berlin, Herr Mehdorn hat seinen Sanierungsplan vorgestellt, weniger Maschinen , weniger Mitarbeiter, weniger Service - er führt das erfolgreiche Sanierungskonzept der Bahn weiter.
    Hy Hartmut
    Meinst Du dieses Statement ernst oder habe den Ironiemodus überlesen?

    Ich hatte gestern auf dem Flughafen das Vergnügen, die Auswirkungen von Mehdorns "erfolgreichem Sanierungskonzept" spüren zu dürfen.

    Am Düsseldorfer Flughafenbahnhof stehen genau 4 Fahrkartenautomaten. Einer hatte kein Wechselgeld mehr und die anderen 3 waren belagert, weil 2 dicke Urlaubsflieger angekommen waren und keiner so richtig wusste, wie die Weichware (software) des Automaten denkt und was man eingeben muss, um seine Fahrkarte zu bekommen. Nachdem ich dann 2 S-Bahnen verpasst hatte und endlich im Besitz einer Fahrkarte (Neudeutsch Ticket) war, ging ich zum Bahnsteig, der jetzt Plattform heißt. Mit meinem Koffer die Treppen runter, weil die Rollbänder nicht funktionierten (wegen Einsparung von Personal vielleicht mangende Wartung?). Am Bahnsteig angekommen, lief dann eine Ansage nach der anderen durch den Lautsprecher:
    "Der Zug Nr. xyz kommt wegen Streckenüberlastung leider 20 min später...Der Zug Nr. xzy fällt leider aus wegen Schaden an der Lok...Der Zug yxz fährt heute von Gleis 5 ab wegen einer Weichenstörung... wir bitten diese Unannehmlichkeiten zu entschuldigen...."

    Alles Betriebsstörungen, die ich als Techniker auf mangelnde Wartung und überzogene Einsparungen zurückführe. Tolles Vermächtnis des Herrn M. Und wenn der jetzt bei Air Berlin genau so einen Mist macht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann es rot-weisse Flugzeuge regnet. Denn wenn die wegen technischer Störung, stehen bleiben, dann kann man nur hoffen, dass sie noch nicht in der Luft sind. Ich glaube, ich werde genau diese Begründung in meinen Brief schreiben, wenn ich Air Berlin meine Vielfliegerkarte zurückschicke und in Zukunft auf Mehdorn-Air verzichte.

    Gruß
    Chris

  9. Registriert seit
    30.04.2007
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    Standard

    #49
    Wenn man Finanzheinis zu lange ein Unternehmen regieren lässt kommt das alles dabei raus.

  10. Registriert seit
    28.03.2009
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    2.288

    Standard

    #50
    Grad heut morgen im Radio gehört:
    Air Berlin stellt den KOSTENLOSEN Transport von Promis ein. Mehr als 100 Prominente und ihre Familien haben den kostenlosen Service genutzt.
    Wen wundert's, wenn man dann beim Zahlvieh um so mehr kassiert.
    Trotz allem hat man aber auch drei Jahre rote Zahlen geschrieben (na, wenigstens auf dem Papier dürfte das zu 100% stimmen). Im Zuge der erforderlichen Einsparmaßnahmen spart man nun, bedauerlicherweise, auch den Promitransport ein.

    Grüße
    Uli


 
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