Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 48

Bachelor und Meister auf gleiche Stufe....

Erstellt von bernyman, 17.02.2012, 10:12 Uhr · 47 Antworten · 4.112 Aufrufe

  1. Registriert seit
    24.05.2008
    Beiträge
    1.030

    Standard

    #31
    ... zudem glaube ich brauch ich mich im Umfang meiner Ausbildung zum Handwerksmeister nicht vergleichbaren Studien gängen im Ausland verstecken. Mein Arbeitgeber hat seinen Hauptsitz in UK , da der Meister dort unbekannt ist heißt mein Joptitel heute nur "head of.."

  2. Registriert seit
    09.04.2007
    Beiträge
    1.683

    Standard

    #32
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    ... zudem glaube ich brauch ich mich im Umfang meiner Ausbildung zum Handwerksmeister nicht vergleichbaren Studien gängen im Ausland verstecken. Mein Arbeitgeber hat seinen Hauptsitz in UK , da der Meister dort unbekannt ist heißt mein Joptitel heute nur "head of.."
    Du sprichst mir aus der Seele, schade das es keine Danke Button hier gibt.
    Wobei mir ist es egal was einer für einen Titel hat, die Person dahinter ist mir viel wichtiger!

  3. Registriert seit
    07.08.2011
    Beiträge
    906

    Standard

    #33
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    ... ist schon interessant wie sich hier die *ING`s* aufführen , das sie was besseres wären!!!! In den Schwesterwerken meines Arbeitgebers in IT o. UK steht an jeder zweiten Bürotür Dr.... , oder Ing....!!!!!!!
    eigentlich bist du der Einzige der sich im Moment aufführt. In der Diskussion wurden nur die unterschiedlichen Qualifikationsanforderungen und Abschlüsse behandelt. In keinem der Beiträge konnte ich etwas entnehmen, dass die Qualifikationen von Facharbeitern, Meistern etc. diskreditiert oder herab setzt.

  4. Registriert seit
    02.09.2008
    Beiträge
    1.412

    Standard

    #34
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    ... ist schon interessant wie sich hier die *ING`s* aufführen , das sie was besseres wären!!!! In den Schwesterwerken meines Arbeitgebers in IT o. UK steht an jeder zweiten Bürotür Dr.... , oder Ing....!!!!!!!
    Genau auf sowas hab ich gerade gewartet. "...als ob sie was besseres wären...". Eine der dümmsten und abgedroschensten Floskeln ever.

    In praktisch jedem Beitrag eines Blödgstudierten steht drin, wie wichtig der Meistertitel ist und wie wenig der mit dem Ing. zu tun hat.
    In meinem steht sogar drin, dass ich mich -wäre ich Meister- nur ungern mit einem Bachelor vergleichen lassen würde.

    Du hast das Thema zwar erkannt, den Inhalt allerdings noch nicht ganz erfasst. Bitte versuche es noch mal.

    Des weiteren sind IT oder UK Dr. Titel nicht mit deutschen zu vergleichen. Gänzlich was anderes.

  5. Registriert seit
    02.09.2008
    Beiträge
    1.412

    Standard

    #35
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    ... zudem glaube ich brauch ich mich im Umfang meiner Ausbildung zum Handwerksmeister nicht vergleichbaren Studien gängen im Ausland verstecken. Mein Arbeitgeber hat seinen Hauptsitz in UK , da der Meister dort unbekannt ist heißt mein Joptitel heute nur "head of.."
    Das glaube ich hingegen AUCH.

    Ich hatte mal das Vergnügen mit einer Austauschstudentin aus Griechenland (ja, sie war scharf) eine Studienarbeit in einem statiklastigen Fach anfertigen zu dürfen.
    Die Dame war in Thessaloniki auf der dortigen Hochschule seit 10 Semestern immatrikuliert und war nicht in der Lage trivialste statische Berechnungen durchzuführen oder wenigstens zu können.
    Das kann bei uns jeder Maurer- und Zimmerermeister auf anhieb.

    Um dir noch mal bzgl. des eigentlichen Themas auf die Sprünge zu helfen:
    Es geht darum, dass Meister- und Universitäre Ausbildung nicht vergleichbar sind. Nicht, welche BESSER ist.

  6. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #36
    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen

    Um dir noch mal bzgl. des eigentlichen Themas auf die Sprünge zu helfen:
    Es geht darum, dass Meister- und Universitäre Ausbildung nicht vergleichbar sind. Nicht, welche BESSER ist.
    Die sind eben auch nicht vergleichbar, deswegen verstehe ich auch nicht, wenn jemand meint das das vergleichen zu wollen. Selbst zwischen FH und TH/TU sind immer noch gewaltige Unterschiede.

    Und jede Berufsgruppe hat ihren Platz im System. Oder anders ausgedrückt, jeder isr ein Rädchen im großen Getriebe. Und fällt eines aus, funktioniert das Getriebe nicht mehr.

    Aber ohne den Maschinenbauingenieur, zu dessen Lerninhalten es im Vordiplom gehört ein Getriebe zu projektieren und zu berechnen -zumindest ist/war das am der TH in Darmstadt vor 30 jahren so- gibt es auch kein Getriebe. So einfach ist das.

    Zum dem Beitrag mit Beispiel Italien und Schilder Ing. und Dr. Ing.:
    Ich kenne auch Griechen die mit mir zusammen Elektrotechnik studiert haben, nur um einen Titel zu bekommen. Der hängt heute mit Namen an irgendeiner Hinterhofwerkstatt in Griechenland und der gute Mann verkauft Reifen.

    Aber das ist eben genau der Unterschied warum wir Deutschen bezüglich Technoligie immer noch führend in der Welt sind und die Italiener eben nicht. Weil beispielsweise deutsche Ingenieuere, techniker, Meister und Facharbeiter nach Brasilien in den Urwald gehen und dort eine Anlage errichten und in Betrieb nehmen, währen die brasilianischen Experten lieber in Rio in ihrem klimatisierten Büro sitzen und einen auf den Dicken machen.

    In meiner mehr als 25jährigen Tätigkeit habe ich das mehr als einmal erlebt. Mir soll es recht sein. Solange das so geht, werden wir nicht arbeitslos.

    Gruß Thomas

  7. Registriert seit
    21.12.2010
    Beiträge
    501

    Standard

    #37
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    ... ist schon interessant wie sich hier die *ING`s* aufführen , das sie was besseres wären!!!!
    Ich sag dir mal was: Am ersten Tag im Studium haben sie uns den Hochschulpfarrer vorgestellt für den Fall dass jemand am Ende ist, ich kenne einige Leute die Ihre Semesterferien tatsächlich in der Psychiatrie verbracht haben und im 6. Semester waren wir nur noch halb so viele wie im ersten. Verkackst du eine von 40 Prüfungen 3 mal bist du raus, unter Umständen auch wenn du schon 3 Jahre studierst-> nach 3 Jahren in denen du nicht nur nichts verdient hast, sondern auch noch Schulden für die Studiengebühren machen durftest. Es gibt monatelange Phasen wo man sich jede Minute denkt "ich kack ab". Aber das gibt natürlich niemand zu.

    Wenn du da durchgekommen wärst, würdest AUCH DU dich nicht dafür schämen, den Titel ins Telefonbuch zu schreiben.

  8. Registriert seit
    09.06.2008
    Beiträge
    1.080

    Standard

    #38
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Ihr wollt hier doch nicht ernsthaft das Grundstudium Maschinenbau mit einer Meisterausbildung gleichsetzen. Tut mir leid, da habt Ihr aber überhaupt keine Ahnung, was im Grundstudium verlangt wird. Oder kann mir hier ein Meister mathematisch eine Differentialgleichung 3. Ordnung mit Störfunktion lösen?
    Nun lasst die Kirche mal im Dorf!

    Gruß,
    maxquer
    Wechselst Du einen Zahnriemen am Golf 4 TDI ?

    Und wenn einer Probleme hat die Differentialgleichung zu lösen ( hoffentlich habe ich das Wort richtig abgeschrieben ) dann kann er diesen Kollegen fragen, der hatte auch seinen Streß
    Er wußte auch nicht weiter aber sich zu helfen
    http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/238738,0.html


  9. Registriert seit
    24.11.2010
    Beiträge
    3.387

    Standard Das Deutsche Bildungssystem hat

    #39
    seit Jahrzehnten dazu geführt das wesentliche technische Entwicklungen in Deutschland durch helle Köpfe stattfanden;
    nur um einige zu nennen: Benz, Porsche, Zuse, von Braun, Werner von Siemens, Bosch, und die Liste ließe sich noch ellenlang schreiben.

    In anderen Ländern wie USA, GB und selbst direkt in unseren EU-Nachbarländern gibt es keine Berufsausbildung im Sinne einer handwerklichen Lehre welche bis zum Meister führt.
    Dort werden diese Berufgruppen allgemein unter Technicians oder Engineers zusammengefasst, obwohl sie weder die Technikerschule (mit staatlich anerkanntem Abschlus), die Meisterschule(mit anerkanntem IHK-Abschluss), eine Fachhochschule (neudeutsch University of applied science) oder eine Universität/Technische Hochschule besucht und erfolgreich absolviert haben.
    Von daher war es schon lange von Nöten die v.g. Berufsabschlüsse auf gleichwertiges Niveau zu heben.

    Die Erfolge der deutschen Industrie als auch des Mittelstandes sind auf innovative, zuverlässige und langlebige Produkte zurückzuführen bei welchem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt...aber auch darauf dass wir alle Bereiche der daraus resultierenden Bildungserfordernisse abdecken können.
    Ich selber habe über eine Lehre, die Fachoberschule, die Fachhochschule und schließlich die Technische Hochschule einige dieser Anforderungsprofile erlernt und beruflich durchlaufen und leite heute selber im Großanlagenbau viele Mitarbeiter und kann nur sagen, dass wir sowohl Meister, Techniker und Ingenieure benötigen.
    Was hilft mir ein Dr-Ing. der noch nie einen Hammer gehalten hat und keine Spiegel-Schweissnaht gelegt hat als Montageleiter bzw. Oberbauleiter/Inbetriebssetzungsleiter...im Gegenzug was hilft mir ein Meister wenn es um die Ermittlung von dynamischen Schwingungen höherer Ordnung bei Turbosätzen (Gasturbine /Dampfturbine/Generator) und deren Dimensionierung geht....der Erfolg war uns bisher in aller Welt beschieden da wir beide Berufsbilder gepflegt haben...auch wenn sie heute ihren Preis haben und die Wettbewerbsfähigkeit dadurch einschränken da Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit mehr in den Hintergrund treten.

    Wir sollten international gesehen froh sein das wir unsere Meister als Krönung einer gewerblichen/industriellen Berufsausbildung auf dem Level eines englischen oder amerikanischen Bachelors platzieren können und daran arbeiten das wir unsere Hochschulausbildungen wieder dahin bekommen wo sie einmal angesiedelt waren und hingehören...an die internationale Spitze.
    Es ist jedoch m.E. auch nicht richtig handwerkliche Fähigkeiten geringer als theoretische Fähigkeiten einzustufen und zu honorieren....wie viele Maschinenbau Dipl.-Ing. lassen ihre Heizungsanlage vom Meister des Faches bauen und warten...und warum...nicht immer weil sie keine Zeit haben..

    Eine gerechte Entlohung wie sie hier immer wieder angesprochen wird sollte also nicht von einem akademischen Status/Grad abhängen sondern von dem Wert der erbrachten Leistung und bei Anfangsgehältern von der aufgewandten Zeit bis zur Erlangung der Qualifikation und deren Güte (Note). Letzteres sollte sich jedoch durch Berufserfahrung /Erfolg mit der Zeit erübrigen und durch Aspekte wie internationale Einsatzfähigkeit, fachliche und soziale Kompetenz, Loyalität, Flexibilität, Sprachkenntnisse etc. ersetzt werden.

    Fakt ist jedenfalls, das wir zunehmend zu wenig in die solide und nachhaltige Berufsausbildung (Meister, Techniker, Ing. )investieren und damit Gefahr laufen unsere internationale Stellung zu verlieren.
    Da wir gegenüber den jetzigen Schwellenländern zu teuer sind und in absehbarer Zeit gegen Chinesen und Inder nicht mithalten können bleibt uns nur unsere bisherigen Stärken (Innovation, Erfindergeist,Zuverlässigkeit und Kompetenz) weiter gezielt auszubauen und zu fördern.
    Ich bekomme einen Hals wenn ich höre, das wir indische Absolventen nach Deutschland locken um unseren Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden anstatt die Fähigkeiten unserer jungen Mitbürger zu stärken und auszubauen. Gesellen könnten gezielt auf ihre Verwendung als Meister, Industriemeister hingeführt werden und Meister als Ingenieure in Errichtung und Inbetriebnahme von Anlagen.
    Die schwachen Hauptschulabgänger noch vor ihrer eigentlichen Berufsausbildung dem "dritten Arbeitsmarkt" zuzuführen und durch Kräfte aus Indien und Asien zu ersetzen zeigt doch überdeutlich das hier nur betriebswirtschaftlich und nicht volkswirtschaftlich gedacht wird....denn das Geld für "Harz 4" wird der Volkswirtschaft aus dem markwirtschaftlichen Geldfluss (Bruttosozialprodukt = Kaufkraft) entzogen und verteuert damit letztendlich unsere Produkte und mindert die Wettbewerbsfähigkeit.

    ...und ich sage euch, die "eih Alder" Generation in eine Mopedwerkstatt gesteckt um in der Freizeit unter der Ltg. eines verständnisvollen Meisters oder Ingenieurs alte Mopeds zu reparieren würde mehr Erfolg bringen als die Beratung auf dem Arbeitsamt oder der Besuch eines Sozialarbeiters.

    Wenn ich Personal einstelle dann lege ich immer noch Wert auf eine solide Berufsausbildung, soziale Kompetenz, interkulturelle Flexibilität und Arbeitsergebnisse..,Titel sind da eher nebensächlich..

    Gruß
    Dirk

  10. Registriert seit
    14.09.2011
    Beiträge
    4.341

    Standard

    #40
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    Wechselst Du einen Zahnriemen am Golf 4 TDI ?

    Und wenn einer Probleme hat die Differentialgleichung zu lösen ( hoffentlich habe ich das Wort richtig abgeschrieben ) dann kann er diesen Kollegen fragen, der hatte auch seinen Streß
    Er wußte auch nicht weiter aber sich zu helfen
    http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/238738,0.html

    Willst Du mich veräppeln? Was ist denn am Zahnriemenwechsel eines Golf Komplex? Steuerzeiten einstellen oder was? Ich lache mich tot!
    Als Student musste ich das sogar selbst machen, weil die Knete nicht da war. Heute rechnet sich das für mich nicht mehr, da ich in der Zeit mindestens das Doppelte verdiene, wenn ich meinen Job mache!

    Gruß,
    maxquer


 
Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Der Meister aller Zauberer - Teil 1
    Von ArmerIrrer im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 31.01.2012, 11:09
  2. Heizgriffe Stufe 2 = Tempomat
    Von RIB im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 24.11.2011, 17:44
  3. Heizgriffschaltung Stufe 2 defekt
    Von Biji im Forum 2 Ventiler
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 10.12.2008, 19:19
  4. Werkzeug & Sitzbank auf untere Stufe?
    Von jora im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 21.10.2007, 21:05