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Bandscheibenvorfall??

Erstellt von marmidesign, 06.12.2011, 10:51 Uhr · 40 Antworten · 5.842 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Unglücklich Bandscheibenvorfall??

    #1
    Hallo........

    immer wieder auf´s neue was neues

    Meine Frau kommt gerade vom Doc wieder weil sie seid Wochen über Schmerzen im Rücken hatte und diese nicht besser werden wollten.
    Nun muss Biene nächste Woche inne Röhre zum MRT, Verdacht auf Bandscheibenvorfall.
    Nun macht meine Frau (ich auch) sich schon sehr den Kopf, wie es nun weitergeht?
    Würde uns interessieren ob hier jemand ist, wer ähnliches gehabt hat und wie es dann mit welchem Ergebniss weiter ging und wie lange es dauert bis es besser wird und ob es überhaupt wieder ganz weggeht.
    Kann Sie danach weiterarbeiten?
    Fragen über fragen.............

    Sind im Moment bischen wie vor den Kopf geschlagen..............

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Jupp, keine Angst. Ist ne Volkskrankheit.

    Nach mehreren Ärzten hatte ich mich entschlossen einem 70jährigen Mediziner zu vertrauen. Keine OP sondern BEWEGUNG. Einfach viel spazieren gehen, die Rückenmuskulatur stärken.

    Solange keine völlige Taubheit im Bein, ist Bewegung die richtige Therapie. Mir hat es geholfen und ich hab kaum noch Rückenschmerzen obwohl ein heftiger Vorfall im Lendenwirbelbereich.

    Alles halb sio schlimm. Gute Besserung,

    Jörg

    P.S. Bandscheibenvorfall 2002, dann viel Bewegung und 2004 mit dem Mopped die Sahara durchquert (Libyen). Klappte problemlos.

  3. Registriert seit
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    #3
    Willkommen im Club, Dreimal ohne Operation überstanden, dauert aber Wochen bis das weg ist. Meißt ist es nur eine Vorwöllbung, da macht es Schmerzen. Ein richtiger Vorfall ist akut und muß innerhalb von Tagen operiert werden, wenn er mit brutalen Schmerzen oder mit Ausfallerscheinungen einhergeht.
    In diesem Fall tipp ich auf eine Vorwöllbung die den Nerv reizt.
    Also nicht gleich das Schlimmste erwarten.
    Aber auch eine OP ist nicht so wild, ich habe zwei Freunde die haben das hinter sich und mein Club-Freund fährt mit seiner BMW wieder als wen nichts wär.
    Also erst mal ruhig Blut, das wird wieder!

  4. Registriert seit
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    Standard Keine OP

    #4
    sondern eine Zweite Meinung einholen !!

    Die meisten Beschwerden sind kein Vorfall, sondern ne Vor-Wölbung.

    Mit Rückentraining ist in fast allen Fällen eine Behebung der Beschwerden möglich. Das Messer wird nur deshalb gern eingesetzt weil es schlicht mehr Profit abwirft.

    Ich würde auch immer lieber zu einem Sportmediziner gehen als zu nem klassischen Orthopäden.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Spar dir das Lesen irgendwelcher Horrorstories anderer Leute. So was ist höchst individuell und kann von 4 Wochen bis unendlich gehen.

    Muss nicht mal ein Vorfall, kann auch ne Vorwölbung sein, die geht schneller und besser.......

    Also abwarten.....und gute Besserung

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Ich habe mich fast 5 Jahre mit einem Bandscheibenvorfall rumgequält, bevor endlich operiert wurde.
    Vorfall L5-S1.
    Es fing auch so an; ein Ziehen in der linken Bein-Hinterseite im Oberschenkel.
    Später wurde der Schmerz stärker und ging vom Po bis in die Wade.
    Mein Orthopäde hat alles probiert: Rückengymnastik, Schlingentisch, Spritzen, Akupunktur, Fitnesstudio, Elektrotherapie..........nicht half.
    Später bekam ich geziehlt Cortisonspritzen im CT in die betroffene Stelle (Lendenwirbel ganz unten L5) beim Radiologen.
    Es gab immer 6 Spritzen im Abstand von einer Woche.
    Die erste Zeit war dann für ein halbes Jahr Ruhe.
    Später musste alle 3 Monate gespritzt werden und der Radiologe meinte, das er es nicht mehr verantworten kann soviel von dem Zeug zu spritzen.
    Ich konnte kurz vor der OP so gerade eben 100 Meter gehen und musste mich dann hinsetzen.
    Mein Orthopäde wollte da immer noch nicht operieren; sondern erst, wenn mein Bein wegknickt, oder ich das Wasser nicht mehr halten könne.
    Ich bin dann nach einigem Rumfragen zu einem Neurologen (Dr. Schindler im Krankenhaus Witten-Herdecke) gegangen.
    Kurz danach war dann die OP.
    Seitdem schmückt mich eine etwa 10cm lange Narbe am unteren Rücken.
    Danach ging es für 4 Wochen zur Reha.
    Das war im Jahr 2008 und ich bin seitdem Beschwerdefrei.
    Würde ich immer wieder machen lassen.
    Wenn du noch mehr wissen möchtest; schreib mich an.

  7. Registriert seit
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    10.966

    Standard

    #7
    ich habe das chronisch und 2005 war es echt heftig, aber mit Physiotherapie bei einem guten Therapeuten bekommt man es in 9 von 10 Fällen hin. OP wirklich nur, wenn es nicht mehr anders geht und dass es anders nicht mehr geht, merkt man dann sehr deutlich. Versuch mal einen Therapeuten aufzutun, der nach McKenzie therapiert, denn das hat mir ungemein geholfen und wenn man sich etwas theoretisch damit befasst, wird auch klar, warum

  8. X-Moderator
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    Standard

    #8
    Willkommen im Club

    hab auch damit rumgekämpft ...Halswirbel mit teilweise Ausfall des linken Arms...mein Doc hat damals gemeint das da unter keinen Umstäden dran rumgeschnippelt wird, weil die Möglichkeit besteht das der Körper das überstehende Material resorbiert...hat über 1 Jahr gedauert dann Beschwerdefrei..na ja..sicherheitshalber hab ich immer ne Packung Ibu 800er im Haus und nehme auch immer welche auf Reisen mit...klopf auf Holz...

    viel Warm und stärkung der betreffenden Muskel sind ne gute Maßname und nicht aufgeben, das kann ein lang dauerner Prozess sein bis sich was tut..

  9. Registriert seit
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    1.933

    Standard Nur von Profis behandeln lassen!!

    #9
    Ich habe mich seit 2002 mit einem doppelten Banscheibenvorfall im Lendenwirbel rumgequält. Zuerst Behandlung mit Tabletten und Krankengymnastik, Schlingentisch, Spritzenkur mit Kortison in den Wirbelkanal... da hatte ich teilweise 1/2 Jahr Ruhe zwischendurch, teilweise jedoch üble Schmerzen.

    Anfang 2010 wurde es dann jedoch so schlimm, dass ich nur noch 50 Meter laufen konnte und mich dann dringend setzen musste. Mein damaliger Orthopäde hat nur rumgeeiert und mir Schmerzmittel verschrieben und hier und da eine Spritze verpasst. Nichts hat mehr geholfen. An einem Abend war dann endgültig Schluß und die Schmerzen waren nicht mehr auszuhalten. Also ab ins Krankenhaus. Die Diagnostik mittels MRT war super deutlich - die Behandlung mit Spritzen anschließend jedoch nicht. Bin mit nahezu identischen Schmerzen wieder nach Hause. Also wieder Krankengymnastik, Schmerzmittel ohne Ende und von der "besten Sorte"

    Dann habe ich mich selber schlau gemacht und habe ein Krankenhaus gefunden, dass sich auf Wirbelsäulenbehandlungen spezialisiert hat. Kurzfristig Termin bekommen und dann mit einer Spritzenkur begonnen, die sofort Linderung brachte - dies jedoch mit dem Hinweis, dass das nur noch der letzte Versuch vor der OP wäre.
    ( ich hatte nicht nur eine Vorwölbung der Bandscheibe sondern auch Bandscheibenflüssigkeit im Spinalkanal )

    Vier weitere Wochen also abwarten was passiert. Da die Schmerzen wiederkamen, habe ich mich in dem gleichen Krankenhaus operieren lassen. Was soll ich sagen? Aus der OP aufgewacht und keine Schmerzen mehr. OP-Narbe ist 5mm kurz, denn die Ärzte dort operieren mit einem einzigen Endoskop! 6 Wochen musste ich ein Korsett tragen und dann mit Rückentraining anfangen. Bis heute bin ich quasi schmerzfrei.

    Unterm Strich kann ich sagen, dass man sowohl bei den Orthopäden als auch bei der Krankengymnastik sich immer schlau machen sollte, wer sich worauf spezialisiert hat. Zur Krankengymnastik war ich z.B. bei einem Osteopathen. Der ist viel besser ausgebildet als ein Kankengymnast und sieht den Körper ganzheitlich. Wirbelsäulenschäden können unzählige Ursachen haben die behandelt werden müssen. Ein Orthopäde schaut nur auf die Röntgenbilder und sieht die kaputte Bandscheibe. Warum die kaputt ist, interesiert nicht. Dabei kann das so banale Ursachen haben wie "verkürzte" Bauchmuskeln....

    Eines mußte ich auf dringendes Anraten der Ärzte in dem Krankenhaus akzeptieren: Einmal Rückenpatient = immer Rückenpatient

    Soll heißen: Kraftraining, Rückengymnastik etc. werde ich nun wohl immer machen müssen.

    So, das war jetzt meine Horrorstory.

    Deiner Frau kann ich empfehlen:
    1. auf jeden Fall locker bleiben, denn die Storys von arbeitsunfähig etc. gehören eher der Vergangenheit an
    2. Wärme auf den Rücken und zwar so viel wie es geht ( Thermacare Pflaster )
    3. Nicht "kaputtschonen" - also trotzdem immer versuchen etwas in bewegung zu bleiben
    4. Guten Krankengymnasten suchen - bestenfalls einen Osteopathen
    5. Schmerzmittel ruhig nehmen, denn Schmerzen verursachen verkrampfte Haltung und die macht alles noch schlimmer.
    6. Macht Euch mal schlau auch über so Dinge wie Übersäuerung des Körpers

    Wünsche Deiner Frau gute Besserung!

    Burkhard

  10. Registriert seit
    15.09.2011
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    Standard

    #10
    Hallo

    erstmal vielen vielen Dank für die Aufmunterungen und Tips hier.

    Werden mal sehn was nächste Woche beim MRT rauskommt.
    Nachdem was hier geschrieben wurde sind wir schon etwas entspannter.

    Werden denne hier ma berichten...............


 
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