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Bauer vs. Biker

Erstellt von PaterHurtig, 22.04.2015, 22:31 Uhr · 110 Antworten · 7.626 Aufrufe

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    #11
    Zitat Zitat von Udo71 Beitrag anzeigen
    Was wäre passiert wenn der Bauer mit dem Traktor durch den Garten der Biker gefahren wäre?

    Der Bauer hat trotzdem ein Ding am Dach.
    Die 2 Moped Fahrer aber auch. Kein Respekt vor dem Eigentum anderer Leute. Das rechtfertigt aber noch lange nicht DIESE Reaktion des Bauern. Das er das nicht lustig findet ist doch selbstverständlich. Ich wäre auch stinksauer. Aber da gibt es bestimmt andere Maßnahmen, wie jemanden vom Moped zu holen und zu verletzen. Es werden wohl alle Beteiligten aus dieser Sache ihre Lehre ziehen - hoffe ich jedenfalls, besonders der Bauer, das geht schon 3mal nicht!

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    #12
    Zitat Zitat von THE-NAMELESS-ONE Beitrag anzeigen
    Die 2 Moped Fahrer aber auch. Kein Respekt vor dem Eigentum anderer Leute. Das rechtfertigt aber noch lange nicht DIESE Reaktion des Bauern. Das er das nicht lustig findet ist doch selbstverständlich. Ich wäre auch stinksauer. Aber da gibt es bestimmt andere Maßnahmen, wie jemanden vom Moped zu holen und zu verletzen. Es werden wohl alle Beteiligten aus dieser Sache ihre Lehre ziehen - hoffe ich jedenfalls, besonders der Bauer, das geht schon 3mal nicht!
    Ich habe eine Meldung auf SpOn gelesen:

    Möhnesee: Bauer geht mit Schaufel auf Biker los - SPIEGEL ONLINE

    Ich habe daraus nicht schließen können, worüber konkret sich der Bauer so aufgeregt hat, dass er einen Mordversuch gestartet hat. Schade für die Bäuerin und die (hoffentlich) gemeinsamen Kinder: Die werden dann wohl eine ganze Weile ohne den Ernährer auskommen müssen.

    Dazu eine Geschichte aus meinem an Skurrilitäten nicht armen Leben: Großraum Landsberg am Lech, kleines Dorf. Kumpel (Freundin dabei) stellt seinen Citroen XM auf der Hauptstraße ab, weil er kurz was besorgen muss. Dort ist beschränktes Halteverbot. Wie er da so steht, sieht er, dass ein Bauer mit seinem Riesentrecker und einem riesigen Anhänger über die Hauptstraße sticht - und ihm dabei einen Außenspiegel abfährt. Der Bauer macht keine Anstalten zu halten, also springt Kumpel in sein Auto und folgt ihm. Auf dem Bauernhof stellt er den Bauern zur Rede, fragt ihn, warum er nach dem Rempler nicht angehalten habe. Der Bauer sieht sich im Recht und behauptet, der Kumpel sei schuld, da habe er gar nicht parken dürfen. Bauer lehnt jede gütliche Einigung ab und fordert, die Polizei hinzuzuziehen. Ich bin mir im Moment nicht mehr genau sicher, ob der Kumpel an der Stelle schon angemerkt hat, dass das vielleicht nicht so eine gute Idee sei. Aber ich glaube, er hat sich nur mit verschränkten Armen hingestellt und gemeint, wenn's der Wahrheitsfindung dient.

    Als dann der Dorfsheriff mit Dienstfahrzeug eintraf (ob er Sondersignal benutzte, ist nicht überliefert), wiederholte der Bauer seine Springteufel-Nummer, gab in diesem Rahmen seine Tat zu und forderte vom Dorfsheriff, den Kumpel wg. Falschparkens in Anspruch zu nehmen. Auch als der Sheriff anmerkte, das sei jetzt vielleicht nicht so eine schlaue Idee, die Geschichte so hoch zu hängen, vermochte das den Vertreter des Nährstandes nicht zu bremsen.

    Ergebnis vom Lied: Anzeige wegen Fahrerflucht, keine Anzeige wegen Haltens im beschränkten Halteverbot - und lange hatte der Citroen keine autorisierte Fachwerkstatt mehr gesehen. Aber zum Reparieren des abgefahrenen Rückspiegels sah er eine, inklusive Unfallersatzwagen;-)

    Tja, versteh' einer diese Bauern...

    Sampleman

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    #13
    Ich meinte auch nicht, dass der Bauer richtig gehandelt hat.
    Ich wundere mich nur wie selbstverständlich manche Leute über Felder laufen/ fahren und ihren Müll verteilen. Ein Bauer aus meinem Dorf hat mir mal erklärt welche Auswirkungen dies hat.
    Zum Beispiel nur die Hinterlassenschaften von Hunden kann für Rinder gefährlich werden.
    Wenn jeder ein wenig Rücksicht nimmt passiert sowas erst garnicht.

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Meldung auf SpOn gelesen:

    Möhnesee: Bauer geht mit Schaufel auf Biker los - SPIEGEL ONLINE

    Ich habe daraus nicht schließen können, worüber konkret sich der Bauer so aufgeregt hat, dass er einen Mordversuch gestartet hat. Schade für die Bäuerin und die (hoffentlich) gemeinsamen Kinder: Die werden dann wohl eine ganze Weile ohne den Ernährer auskommen müssen.

    Dazu eine Geschichte aus meinem an Skurrilitäten nicht armen Leben: Großraum Landsberg am Lech, kleines Dorf. Kumpel (Freundin dabei) stellt seinen Citroen XM auf der Hauptstraße ab, weil er kurz was besorgen muss. Dort ist beschränktes Halteverbot. Wie er da so steht, sieht er, dass ein Bauer mit seinem Riesentrecker und einem riesigen Anhänger über die Hauptstraße sticht - und ihm dabei einen Außenspiegel abfährt. Der Bauer macht keine Anstalten zu halten, also springt Kumpel in sein Auto und folgt ihm. Auf dem Bauernhof stellt er den Bauern zur Rede, fragt ihn, warum er nach dem Rempler nicht angehalten habe. Der Bauer sieht sich im Recht und behauptet, der Kumpel sei schuld, da habe er gar nicht parken dürfen. Bauer lehnt jede gütliche Einigung ab und fordert, die Polizei hinzuzuziehen. Ich bin mir im Moment nicht mehr genau sicher, ob der Kumpel an der Stelle schon angemerkt hat, dass das vielleicht nicht so eine gute Idee sei. Aber ich glaube, er hat sich nur mit verschränkten Armen hingestellt und gemeint, wenn's der Wahrheitsfindung dient.

    Als dann der Dorfsheriff mit Dienstfahrzeug eintraf (ob er Sondersignal benutzte, ist nicht überliefert), wiederholte der Bauer seine Springteufel-Nummer, gab in diesem Rahmen seine Tat zu und forderte vom Dorfsheriff, den Kumpel wg. Falschparkens in Anspruch zu nehmen. Auch als der Sheriff anmerkte, das sei jetzt vielleicht nicht so eine schlaue Idee, die Geschichte so hoch zu hängen, vermochte das den Vertreter des Nährstandes nicht zu bremsen.

    Ergebnis vom Lied: Anzeige wegen Fahrerflucht, keine Anzeige wegen Haltens im beschränkten Halteverbot - und lange hatte der Citroen keine autorisierte Fachwerkstatt mehr gesehen. Aber zum Reparieren des abgefahrenen Rückspiegels sah er eine, inklusive Unfallersatzwagen;-)

    Tja, versteh' einer diese Bauern...

    Sampleman
    Tja, die Bauern, ääh Landwirte, sind schon ein komisches Volk. Das ist hier bei uns auch nicht anders. Die haben halt ihre eigenen Gesetze, bzw. Ansichten. Beleuchtungseinheiten braucht man nicht an einem selbstgedengelten Anhänger, der total überladen ist oder wenn welche Lampen/Leuchten montiert sind, muß man diese nicht unbedingt einschalten. Keine Seltenheit. Aber wir schweifen vom Thema ab...


    Ist doch gut, daß WIR alle ohne Fehler sind

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    #15
    Halloo ?!?!

    Ich versuch das jetzt mal auf den Punkt zu bringen (vorausgesetzt die Medienberichterstattung trifft so zu).

    Da fährt jemand mit einem Motorrad über einen Feldweg oder vielleicht auch Acker. (Da ist man sich ja nicht so ganz sicher)
    Daraufhin nimmt ein Anderer (und es ist m.E. sch....egal ob es ein Bauer mit seltsamen Ansichten ist oder eine andere Person) eine Schaufel und schlägt ihn vom Mopped !!

    Das ist jawohl sowas von unverhältnismässig und heimtückisch, da bleibt mir echt die Spucke weg !

    Der gehört nicht nur strafrechtlich belangt, der gehört auch noch psychologisch untersucht !


    Und Bemerkungen darüber ob Bauern/Landwirte vielleicht etwas seltsame Menschen sind, denen man ihr leicht verschrobenes Auftreten oder Handeln nachsehen könnte, die gehen hier auch nicht.
    Stellt euch mal vor ihr wärt die Leidtragenden weil euch der I. . . t vom Mopped gehauen hat !

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    #16
    Ser's,

    wie im Bauernstand nicht unüblich (vor allem bei Großbauern, die seit Generationen das gleiche Land bestellen, selbiges durch "kluge" (auch Heirats-)Politik halten und mehren):

    Mia san' mia!!!!!!

    In diesem Zusammenhang werden eigene (Rechts- und Anstands-)Normen definiert, die
    - für nicht Einheimische unbekannt sind
    - für nicht Einheimsiche unergründlich sind
    - für nicht Einheimische auch nur dann gelten, wenn's gearde passtt.

    Dazu zählen so merkwürdige Dinge, wer mit wem reden darf und wer nicht, und wer wo fahren darf oder parken.
    Auch wer in der Kirche wo sitzt oder im Wirtshaus.

    Früher wurden die Knechte und Mägde entsprechend "gehalten" - und ich denke in dem einen oder anderen Winkel ist es heute noch so.

    Ach ja, heiraten darf auch nicht jede(r) jede(n).

    Wer gegen diese Normen verstößt wird durch ein überkommenes "Recht" gemaßregelt - bis zur wirtschaftlichen (und auch persönlichen) Vernichtung.

    "Aba des hamma immer scho so g'macht - und guat is'!!!!"

    Am Land ist das 21.te Jahrhundert noch nicht überall angekommen (außer bei der Technik)

    Liebe Grüße

    Wolfgang

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    #17
    aber das man nicht jemanden mit der Schaufel vom Motorrad hauen darf, sollte auch im Bauernstand angekommen sein, Heiratspolitik hin und Kirchensitzordnung her.
    Dort wo das noch nicht angekommen ist, wird es durch einen Richter bekannt gegeben.....

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    #18
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    aber das man nicht jemanden mit der Schaufel vom Motorrad hauen darf, sollte auch im Bauernstand angekommen sein, Heiratspolitik hin und Kirchensitzordnung her.
    Dort wo das noch nicht angekommen ist, wird es durch einen Richter bekannt gegeben.....
    Ser's,

    richtig - aber der Lernprozess ist leider noch im Gang - und wohl für den einen oder anderen schmerzhaft (ich meine nicht den "gefällten" Enduristen)

    LIebe Grüße

    Wolfgang

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    #19
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    aber das man nicht jemanden mit der Schaufel vom Motorrad hauen darf, sollte auch im Bauernstand angekommen sein, Heiratspolitik hin und Kirchensitzordnung her.
    Dort wo das noch nicht angekommen ist, wird es durch einen Richter bekannt gegeben.....

    HOFFENTLICH !

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    #20
    bin ich bei dir Wolfgang. hier gabs mal einen Jäger, seines Zeichens Pensionist mit viel Freizeit, der in einer bekannten Heidelandschaft im Münchner Norden auch meinte Sherriff spielen zu müssen. Klar haben ihn die Crosser geärgert und sind mit Karacho in einiger Entfernung vorbeigedonnert. Einem hat er nachgeschossen (und getroffen) und wähnte sich auch noch im Recht.
    Über die Jagdpacht und sein Auto war er schnell ausfindig gemacht. Jagdschein weg, Gewehr eingezogen und Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung (Tötungsabsicht konnte nicht unterstellt werden, dafür war der Schrot nicht grob genug).
    Total plemplem


 
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