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Betriebsrente ist ...

Erstellt von Moni70, 18.05.2009, 14:39 Uhr · 27 Antworten · 1.860 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Daumen runter Betriebsrente ist ...

    #1
    .....
    Als Angestellte habe ich damals die staatlich geförderte Riesterrente abgeschlossen (dachte ich, inzwischen als Irrtum rausgestellt 19.05.09, 13h)

    Als ich mich selbständig gemacht habe sind natürlich sämtlich steuerlichen Vorteile entfallen, habe dennoch weiter einbezahlt.

    So, nun hatte ich natürlich für mich gedacht....schön, kündigst das ganze, machst zwar nen Riesenverlust...scheiss auf die Steuerersparnis, holst Dein eingezahltes Geld wieder raus und machst ein neues Rentensparen....ohne Versicherung, ohne Staat.

    Ha, ha...nix da. Der Vertrag kann nur beitragsfrei gestellt werden, weil es gesetzlich verankert sei, dass erst ab dem 65. oder mit dem Tod das Geld an mich oder Hinterbliebene ausbezahlt wird.

    Jetzt kommt der Clou: die Versicherungstante, schickt mir ein Angebot mit der staatlich geförderten Rüruprente und behauptet, das im alten Vertrag einbezahlte Geld kann in den neuen Vertrag umgestellt werden....
    Lt. Versicherungsgesellschaft nicht zulässig.....

    und nu?? Ich ärgere mich wirklich.... will dem Staat im Rentenalter nicht zur Last fallen und was ist.... MEINE selbst verdiente Kohle wird einbehalten....wären es ein paar Hundert EUR wär mir das wurscht.....aber es sind ein paar Tausend....

    Kennt sich da einer von Euch aus ?

    LG
    Moni

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    #2
    was Du willst interessiert den Staat nicht
    wobei dies nicht ganz richtig ist, denn der Staat sind W I R und unsere Volksvertreter sprich die Politiker meinen sie seien der Staat, aber wir zahlen dafür

    wandere aus, komm iiiirgendwann als A...betrüger wieder und Du bekommst Kohle, ein Haus , Auto usw...

    Nicht persönlich gemeint, ist klar !

    Die Politiker beuten uns aus und wir machen mit, wir müssen aufwachen und etwas dagegen tun.
    Wieso zahlen wir für Politiker und Beamte soviele Kosten ?

  3. Registriert seit
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    #3
    Hallo Moni,

    m.E. kannst du gar nichts machen . Ist wie bei der Rente - bekommst auch nur 50% der einbezahlten Beträge ausbezahlt, wenn du im Falle einer Auswanderungdas Land verlässt - .... happens.
    Das lukrativste ist wahrscheinlich die Beitragsfreistellung bis zur Rente, was bei die ja noch ein paar Jährchen sein wird .

    Lass die Finger von den staatlich geförderten Renten, investiere das Geld anderweitig, ist auf die lange Sicht viel lukrativer.

    Gruss
    Thomas

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    #4
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    Wieso zahlen wir für Politiker und Beamte soviele Kosten ?
    Ist vielleicht ein bisschen kurz gedacht. Wären die Diäten deutlich höher, dann würden sich vielleicht auch kompetente Leute aus der Wirtschaft für ein solches Amt bewerben – so aber bekommen wir nur verkappte Lehrer und verkappte Juristen.

    Gruss
    Thomas

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    #5
    Zitat Zitat von ThSx Beitrag anzeigen
    Ist vielleicht ein bisschen kurz gedacht. Wären die Diäten deutlich höher, dann würden sich vielleicht auch kompetente Leute aus der Wirtschaft für ein solches Amt bewerben – so aber bekommen wir nur verkappte Lehrer und verkappte Juristen.
    Kompetente Leute aus der Wirtschaft?? Ich lach mich weg. Wen meinst du??
    Die Wirtschaftsbosse von Porsche, diversen Banken, Scheffler etc.??

  6. Registriert seit
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    #6
    Es soll auch noch Leute geben, die nicht nur Firmen ruinieren - man muss sie nur finden

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Moni70 Beitrag anzeigen
    Ha, ha...nix da. Der Vertrag kann nur beitragsfrei gestellt werden, weil es gesetzlich verankert sei, dass erst ab dem 65. oder mit dem Tod das Geld an mich oder Hinterbliebene ausbezahlt wird.
    Moin,

    immer wieder blöd, wenn mit Halbwissen falsche Informationen verbreitet werden.

    Selbstverständlich kannst du deinen Riestervertrag steuer- und zulagenschädlich kündigen. Jederzeit, meistens mit dreimonatiger Frist. Gewährte Steuervorteile und evtl. erhaltene Zulagen gehen natürlich verloren, ob dies letztendlich sinnvoll ist, mußt du selbst entscheiden. Ebenso kann die Versicherung - je nach von dir akzeptierten Bedingungen - Gebühren einbehalten oder verlangen. Das ist alles individuell von jeder Versicherung geregelt und hat überhaupt nichts mit dem ...von dir fälschlicherweise... gebeutelten Gesetz zu tun.

    Wenn du deine erhaltenen staatlichen Geschenke nicht verlieren möchtest, mußt du bis zum 65. Lebensjahr warten. Aber auch das ist häufig nur die halbe Wahrheit, dafür müßte man die/deine Versicherungsbedingungen kennen.

    In der überwiegenden Mehrzahl heißt es in diesen Bedingungen (sinngemäß): Deine Altersrente (Riesterrente) wird fällig mit Erreichen des 65. Lebensjahres und/ODER Eintritt in den Ruhestand (gesetzliche Rente muss fällig werden).


    Wie und ob jemand für sein "Alter" vorsorgt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für einen Arbeitnehmer ist die sog. Riesterrente zur Zeit die günstigste Möglichkeit.

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von ThSx Beitrag anzeigen
    m.E. kannst du gar nichts machen . Ist wie bei der Rente - bekommst auch nur 50% der einbezahlten Beträge ausbezahlt, wenn du im Falle einer Auswanderungdas Land verlässt - .... happens.
    Das lukrativste ist wahrscheinlich die Beitragsfreistellung bis zur Rente, was bei die ja noch ein paar Jährchen sein wird .

    Lass die Finger von den staatlich geförderten Renten, investiere das Geld anderweitig, ist auf die lange Sicht viel lukrativer.

    Gruss
    Thomas
    ALLES falsch. Bezogen auf das Thema hier: Riester-Rente.

  9. Registriert seit
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    #9
    Ich tue mich immer schwer mit Begriffen wie "Betrug"... Fakt ist, dass es zum Konzept der RiesterRente gehört, dass eine Auszahlung erst zum Rentenbeginn erfolgen kann. Der einzige "Betrug", den ich hier sehe, ist dass Dich dein Vermittler/Makler schlecht beraten hat und Dich auf den Umstand nicht hingewiesen hat, dass Selbständige nicht zum geförderten Personenkreis gehören.

    Dass man einen Riester-Vertrag auf einen Schicht 1-Vertrag umdecken kann, wäre mir neu. An Deiner Stelle wäre allerdings eine Rürup-Rente (gesetzt den Fall Du kannst damit leben, dass Du auch hier NUR eine Rentenleistung ab Rentenbeginn erhältst!) wohl empfehlenswert. Immerhin kannst Du 20.000 Eur/jährlich steuerwirksam einzahlen, bei Ehegatten sind es 20.000 Eur pro Kopf. Trotzdem kannst Du die RiesterRente (wie Bernd sagte) einfach beitragsfrei weiterlaufen lassen. Du wirst dann keinen Zulagenanspruch mehr haben und auch von Deinem vorhandenen Vertragsguthaben die Verwaltungskosten der Gesellschaft mitfinanzieren, aber unterm Strich wird mit 65 Jahren etwas bei rum kommen.

  10. Registriert seit
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    #10
    @Andreas; in Monis Beispiel sind einige Dinge schiefgelaufen.

    Davon dass man einen Riestervertrag in eine RürupRente umdecken kann, habe ich auch noch nichts gelesen.

    Auf einen Riestervertrag als "Nichtbegünstigter", z.B. als Selbständiger, Einzahlungen zu leisten, ist überhaupt nicht empfehlenswert und mit Nachteilen verbunden. Auch als Begünstigter macht es keinen Sinn mehr als 2.100 Euro p.A. (inkl. Zulagen) auf so einen Vertrag laufen zu lassen. Dies hat mit steuerlichen Gesichtspunkten im Rentenalter zu tun.

    Moni kann

    a) den Vertrag ruhen lassen und bekommt bei Rentenbeginn/65. Lebensjahr auf jeden Fall alle eigenen Einzahlungen und erhaltenen Zulagen und Steuervorteile (das sog. Altersvorsorgevermögen) ausgezahlt. Sollten dann die Kosten, die der Versicherung "entstanden" sind nicht gedeckt sein, ist dies deren Pech.

    b) der Vertrag kann gekündigt werden; normalerweise drei Monate Kündigungsfrist. Alle erhaltenen Steuervorteile und Zulagen sind zurückzuführen (erledigt die Versicherung). Die Versicherung kann alle bisherigen Kosten und Bearbeitungsgebühren zusätzlich in Rechnung stellen (Versicherungsbedingungen). Bei Moni besteht noch die Krux, dass sie auf einen staatlichen geförderten (Riester-)Vertrag ungeförderte Einzahlungen geleistet hat. Aber lassen wir das.


    Fakt ist, dass hier fast alles schiefgelaufen ist, was schieflaufen konnte. Gerade Riester-Verträge sind sehr Beratungsintensiv. Ich würde darum wetten, dass Moni mehrfach angeschrieben, evtl sogar angesprochen wurde, dass ihr Riestervertrag angepaßt werden sollte. Dies ist leider nicht passiert. Ein Kunde kann dies nur in den seltesten Fällen überblicken. Lehnt er eine angebotene Beratung allerdings ab...


    a) => ausrechnen lassen, welcher Betrag bei einer Kündigung ausgezahlt werden kann. Ich tippe auf große Verluste.

    b) => Vertrag ruhen lassen bis Rentenbeginn/spätestens 65. Lebensjahr.


 
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