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Betriebsrente ist ...

Erstellt von Moni70, 18.05.2009, 14:39 Uhr · 27 Antworten · 1.858 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Bei Moni besteht noch die Krux, dass sie auf einen staatlichen geförderten (Riester-)Vertrag ungeförderte Einzahlungen geleistet hat.
    Woraus schließt Du das? Die meisten Riester-Verträge ließen Überzahlungen bisher gar nicht zu, meine Gesellschaft tut es bis heute nicht.

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    #12
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Woraus schließt Du das? Die meisten Riester-Verträge ließen Überzahlungen bisher gar nicht zu, meine Gesellschaft tut es bis heute nicht.
    so ist es im Normalfall; wenn sie es merken (können)!

    Moni hat selbst oben geschrieben, dass sie als Selbständige weiterhin Zahlungen auf ihren Riestervertrag geleistet hat. Wenn sie - und davon hat sie nichts gesagt - nicht zumindest mittelbar berechtigt war, z.B. über einen berechtigten Ehemann(?), waren ihre Einzahlungen als Selbständige "ungeförderte Einzahlungen". Wie diese dann behandelt werden müssen, kannst du dir sicherlich vorstellen, führt aber hier im Beitrag zu weit.

    Deshalb lehnen normalerweise alle Versicherungen Zahlungen über 2.100 Euro (inkl. Zulagen) ab und gehen davon aus, dass der Einzahler begünstigt ist. Selbständige (Alleinstehend) sind dies nicht!

    Moni hat jedes Jahr - so ist es gesetzlich vorgeschrieben - neben ihrem Kontoauszug einen Zulagenantrag und eine Bescheinigung für das Finanzamt erhalten. Auf dem Zulagenantrag sind zwingend persönliche Veränderungen anzugeben; z.B. Berufswechsel, Familienstand etc.

    Dies wurde unter anderem versäumt. Das alle Versicherer, die ich kenne, weitere "Sicherungsinstrumente" vorhalten, die genau solche Vorkommnisse verhindern sollen, sei nur am Rande erwähnt und hilft Moni hier im konkreten Fall nicht weiter.

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    #13
    habe auch vor einiger zeit die riesterrente abgeschlossen, aber vor einigen wochen wieder gekündigt. war problemlos, hab ja die agb der bank gelesen

    bei kündigung ziehen die bei mir die zuschüsse ab und muss 100 euro (einen angemessenen betrag laut agb) bearbeitungsgebühren zahlen. ausserdem seh ich die kohle erst ende nächsten quartals.

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    #14
    Moin,

    eine Kündigung der Riesterverträge ist von Vater Staat (u.a. im VVG) geregelt und zulässig. Dagegen kann sich kein Anbieter wehren. Die Gebührenregelung ist wiederum seine Sache (AGB). Dort auch wegen der Fristen nachlesen.

    In den meisten Fällen ist es günstiger das Geld ...wenn es persönlich geht... einfach liegen zu lassen und bei eigenem Renteneintritt oder bei Erreichen des 65. Lj eine Fete davon zu feiern.

    Aufgrund der Gegebenheiten handelt sich - bis heute- um keine großen angesparten Summen, auch wenn dies natürlich relativ zu sehen ist.

    Konkret gab es beim Marktführer in Niedersachsen einen einzigen Vertrag auf dem am 31.12.2008 mehr als 10.000 Euro vorhanden waren. Meiner war es nicht.


    edit: habe gerade nachgesehen. Eine Übertragung des sog. "Riesterkapitals" in eine "RürupRente" ist - wie auch von Andreas bereits vermutet/gesagt - nicht möglich. In Monis Fall müßte man nun allerdings wieder unterscheiden, was das "Riesterkapital" (= geförderte Einzahlungen) und "freies Kapital" (= nichtgeförderte Einzahlungen) ist. Die nichtgeförderten könnten wiederum übertragen werden, da diese mit "Riester" nichts zu tun haben. Teilkündigungen eines Riestervertrages sind ebenfalls möglich, so dass ggf doch noch einiges zu "heilen" ist. Alle Versäumnisse, auch die eigenen, der Vergangenheit werden kaum zu beheben sein.

    ...sehr kompliziert, ich weiß. Ein Grund, dass einige Versicherungsleute sich nur ungern mit der ...für die meisten Kunden sehr lohnenswerte... Riesterrente beschäftigen. Die Versicherungsunternehmen freuen sich übrigens wenn "tote" Riesterverträge, auf die der Kunde nicht mehr einzahlen möchte, aufgelöst werden. Es werden von vielen Instituten regelmäßige Bestandsselektionen gefahren um diese ("toten") Verträge möglichst loszuwerden.

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    Standard moni70

    #15
    watt sachste jetzt?

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    #16
    Zitat Zitat von Kustom Beitrag anzeigen
    bei kündigung ziehen die bei mir die zuschüsse ab und muss 100 euro (einen angemessenen betrag laut agb) bearbeitungsgebühren zahlen. ausserdem seh ich die kohle erst ende nächsten quartals.
    Das ist leider nur die halbe Wahrheit. Wenn Du früh den Vertrag kündigst, ist das deshalb so schädlich, weil die Abschlusskosten (zu 95 % Provisionen sowie Bearbeitungskosten für das Ausstellen der Police etc.) für die gesamte Laufzeit n den ersten 5 Jahren von Deinen Beiträgen abgezogen werden. Im Regelfall sind das 4%. Bei einem immer gleich bleibenden Beitrag von 100,- Eur im Monat für 30 Jahre Laufzeit sind das 1.440,- Euro oder 24,- Euro jeden Monat. Dazu kommen von Anfang an noch sog. weitere Kosten für Verwaltung und Bestandspflege etc.

    Wenn Du also nach (sagen wir mal) 3 Jahren kündigst, und in der Zeit gut ein Drittel deiner Beiträge dafür benutzt wurde, die Kosten zu decken, bekommst Du auch nur zwei Drittel dessen was Du eingezahlt hast zurück. Dass Du - wie erwähnt - die Zulagen wieder abführen musst und natürlich eine Bearbeitungsgebühr zahlen musst ist dennoch richtig.

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    #17
    Zitat Zitat von fichti Beitrag anzeigen
    watt sachste jetzt?
    ich muss nochmal kurz nachlesen....

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    #18
    @Andreas; die Gebührenregelung ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Einzig alle sind verpflichtet die (Abschluss-)Gebühren auf mindestens fünf Jahre zu verteilen. Einige erheben keine Abschlusskosten und holen sich die Kohle über etwas höhere laufende Gebühren rein. Geht auch.

    Wie bereits mehrfach gesagt, wer vorzeitig und steuerschädlich seinen (Riester-)Vertrag auflöst wird immer größere Verluste erleiden. Insbesondere dann, wenn er z.B. auf Fonds gesetzt hat. In diesen Fällen gibt es zur Zeit nur ca. 50% des selbst eingezahlten Betrages zurück, wenn überhaupt.

    Deshalb mein Tipp den Vertrag _wenn es geht_ ruhen zu lassen (nicht vergessen die noch ausstehenden Zulagen zu beantragen und die Versicherung entsprechend informieren!). Bei Rentenbeginn bekommt man dann auf jeden Fall alle eigenen Einzahlungen und Zulagen zurück und muss die evtl. erhaltenen Steuervorteile nicht wieder ans Finanzamt überweisen. Alles unabhängig von den angefallen Gebühren. Die spielen in diesen Fällen keine (kaum eine) Rolle. Das eigene Geld bleibt mindestens erhalten.
    Wie ebenfalls schon erwähnt, kann _zur Zeit_ der absolute Betrag nicht sonderlich hoch sein, dafür sind die Laufzeiten noch zu kurz. Für den, der das Geld benötigt, natürlich trotzdem nicht ohne.

    Das eine zusätzliche, eigene Altersvorsorge wichtig ist, steht auf einem anderen Blatt. Genauso, dass (für AN/Berechtigte) in den meisten Fällen die RiesterRente die absolut beste Möglichkeit ist.

    ...der Kunde/Versicherte muss es leisten können.

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    #19
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    @Andreas; die Gebührenregelung ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Einzig alle sind verpflichtet die (Abschluss-)Gebühren auf mindestens fünf Jahre zu verteilen. Einige erheben keine Abschlusskosten und holen sich die Kohle über etwas höhere laufende Gebühren rein. Geht auch.
    Klar, es gibt fast alles, das ist mir durchaus bekannt. Die von mir genannte Lösung wird von der Mehrheit der 30 größten Lebensversicherer in D angwendet. Die Berechnung war ein Beispiel.

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    Standard also...

    #20
    Ich habe 2004 als Angestellte die Riesterrente abgeschlossen. VN war der AG. 5/08 habe ich mich selbständig gemacht. Der AG wurde als VN rausgenommen und der Vertrag wurde auf mich umgestellt. Ich habe die Zahlungen eingestellt, um erstmal zu prüfen, wie ich mit dem Vertrag umgehen soll. Einige Monate später hat mir die V-Gesellschaft eine Mahnung geschickt, daß meine Beiträge im Rückstand seien. Hab mit denen telefoniert, da ich kaum Zeit hatte, zahlte ich nach und bat um Termin mit einem Berater.
    Der Berater meldete sich nun Monate später. Wir hatten telefoniert und sie machten mir ein Angebot zur Rüruprente. Nun weiß ich inzwischen, daß mich die Tante falsch verstanden hatte und dachte, daß ich eine Privatrente abgeschlossen hätte. Deshalb sagte sie, ich könne das Geld in den neuen Vertrag übernehmen. Das war ein Irrtum.

    Fakt ist nun: ich habe den Vertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt. Zitierter Wortlaut aus dem Schreiben:
    ....es handelt sich um eine RV in Form einer Pensionskassen-Versorgung mit einer unverfallbaren Anwartschaft. Daher sind nach §2 Abs. §3 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung Verfügungsbeschränkungen zu beachten. So darf der Rückkaufwert aufgrund einer Kündigung nicht in Anspruch genommen werden; im Falle einer Kündigung wird die Versicherung in eine beitragsfreie Versicherung umgewandelt.....

    Damals hat der Berater von seiner Seite aus bestimmt alles gut und richtig gemeint.....mich verwirren nur Worte wie Pensionskasse, Riesterrente, betriebliche Alterversorgung etc. wo sind hier die Grenzen?
    ....Halbwissen hin oder her...muss ich mich zu jeder Sache zu einem Experten entwickeln? Wozu gibt es die vereidigte/ staatlich geprüfte etc. / Fachleute.....? Ich kann doch nicht jedem misstrauisch gegenüber auftreten....zumal dieser Berater eigentlich immer kompetent war (lebt leider nicht mehr).

    Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt, gekündigt habe ich ja und würde gerne das Geld mit dem Verlust rausholen.......aber es scheint wohl nicht zu gehen.

    oder doch? Nach Bernd's Aussage geht es wohl.....aber wie trage ich das an die Versicherung heran, wenn sie mit ihrem Paragraphengeschwafel daher kommen?

    Als ich angestellt war, hatte ich die Selbständigkeit noch nicht in Planung....es kam aber anders . Von daher finde ich trotzdem den Einbehalt schwachsinnig....weil die Versicherungsgesellschaft arbeitet mit dem Geld .... mag sein, daß ich den Fehler gemacht Zeit verstreichen zu lassen aber das hilft jetzt nix..... ich brauche ne Lösung für die ich auch bereit bin Abstriche zu machen.

    Gruß
    Moni

    PS: danke für Eure rege Teilnahme..... mehrere Perspektiven helfen mir immer! Achso....ich habe bis zum 12.06. Zeit hier Stellung zu nehmen, dann stellt die Vers.Ges. auf beitragsfrei um.


 
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