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Blitzmarathon NRW

Erstellt von ackibu, 03.06.2013, 21:30 Uhr · 66 Antworten · 4.829 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    logo, die Kinder lässt sie ja auch zur Straße hin aussteigen und nicht zum Bürgersteig hin, zumindest ist das hier bei uns gängige Praxis
    Das ist m.E. eine OWi wenn sie dabei den anderen Verkehr behindert (§ 1 StVo... ) außerdem eine Gefährdung des Nachwuchses. Sowas sollten die Rennleiter mal sanktionieren.

    Ich schlage mal einen Vormittag in NRW Kontrollen des ruhenden Verkehrs und des anfahrenden Verkehrs an Schulen und Kindergärten mit konsequenter Sanktionierung durch Streifenhörnchen vor, da sind die Bußgelder oder auch nur Verwarngelder im Einzelfall zwar nicht so hoch, aber "die Masse macht's"

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    #22
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Das ist m.E. eine OWi wenn sie dabei den anderen Verkehr behindert (§ 1 StVo... ) außerdem eine Gefährdung des Nachwuchses. Sowas sollten die Rennleiter mal sanktionieren.
    das ist vor allem einfach scheisse. Die eine Seite der Kita, wo sich auch ein paar Parkbuchten parallel zur Straße befinden, ist in einer Tempo 30 Zone direkt nach einem schlecht einsehbaren Rechtsknick. Da stehen dann die Trullas halb auf der Straße und lassen ihren Nachwuchs teilweise zur selbigen hin aussteigen. Kommt man da ums Eck, hat man schnell mal so ein Kindchen vorm Kühler. das ist 1. schrecklich für das Kind und die Eltern und 2. auch für den Autofahrer, der vermutlich eine Teilschuld bekommt (Verursacherprinzip) und seines Lebens rein moralisch nicht mehr froh wird. Und das alles nur, weil diese Übermütter es ja sooooooo eilig haben. Genau dasselbe an den vielen, vielen Zebrastreifen, die wir hier im Ort Gott sein Dank haben. Mütter auf dem Fahrrad, ihre kleinen Kinder im Schlepptau, wo sie gar nicht hin gehören, fahren ohne anzuhalten vom Bürgersteig über den Zebrastreifen. Von mir wird das immer mit einem schönen Hupkonzert begleitet, wenn ich gerade dort bin. Dir Zicken ticken dann aus und beschimpfen mich. Ich erkläre ihnen in aller Ruhe, dass das ein Fußgängerüberweg ist, den sie gefälligst zu Fuß überwinden muss, oder eben gar nicht. Schon gar mit einem Kind, das lernen soll, sich korrekt zu verhalten.

    Gleicher Schlag Mutter holt mittags seine Kinder in der Schule ab und kommt mir dann in der einen, recht engen und auf der von der Schule aus runter führenden Straße entgegen, die auf deren Seite immer schön zugeparkt ist. Es gibt aber genügend Gelegenheiten, ihrer Pflicht nach der StVO entsprechend, einzuscheren und den Verkehr, der kein Hindernis auf seiner Seite passieren zu lassen und das bin ich, der nach hause fährt. Es vergeht kein Tag, wo ich nicht voll bremsen und/oder über den Bordstein ausweichen muss, weil diese Trullas eben einfach mit starrem Blick weiter fahren, die Karre voller Kinder, die ja schon möglichst früh lernen sollen, sich wie ein ......... zu verhalten, oder was? Dann wird man auch noch angezickt, weil man sie nicht passieren lässt. Ich lasse ja schon Leute aus Einfahrten etc. vorfahren, wenn alles reibungslos läuft, auf der hanauer landstraße in FfM steht man sonst schon mal Minunten bei der Ausfahrt aus einer Tankstelle, aber ich sehe es echt nicht ein, dass ich Verrenkungen machen soll, wenn die genau so gut anhalten könnten und es sogar ihre Pflicht ist. Und so geht das hier den lieben, langen Tag und das sind beileibe keine Asi-Tussis in Prollschüsseln. Das sind gut situierte Frauen aus besseren Gegenden

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    #23
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    Und so geht das hier den lieben, langen Tag und das sind beileibe keine Asi-Tussis in Prollschüsseln. Das sind gut situierte Frauen aus besseren Gegenden
    Die sog. "Latte-Macchiato-Muttis", gerne in M-Klassen unterwegs, sind offensichtlich im ganzen Land gut bekannt.

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    #24
    So schlimm das ist, ich wohne in einer Reihenhaussiedlung und kann Dir sagen: Die Kinder lernen sehr schnell und kopieren das Verhalten der Eltern. Fahrräder werden generell so vor die Haustür gestellt, daß sie den Durchgang blockieren..oder anders gesagt: Die Erziehung war schlecht, ist aber im zarten Alter von 3 Jahren bereits abgeschlossen...Besonders schlimm: Die Kinder lernen, wo ich bin, ist vorne. Kein Scherz: währen ich mein Auto auf meinen Parkplatz rangierte, begann eine Gruppe Kinder rund um mein Auto nachläuft zu spielen - das die Kinder auf so eine Idee kommen, kann ich verstehen - das die Mütter dabei stehen und zuschauen nicht. Als ich mich deswegen bei einer Muttie beschwerte, endete in der Behauptung, ich hätte den Zögling praktisch tot gefahren - was definitiv nicht stimmte- und fast mit einer Schägerei mit Vati..
    Ich betone - Reihenhaussiedlung im Rhein-Main-Gebiet - also kein sozialer Brennpunkt..

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    #25
    fand Erziehung in meiner Kindheit gelegentlich auch ausserhalb des Elternhauses statt, ok, hier auch oft völlig unangemessen durch diverse Alt ..... in der Nachbarschaft, die auch schon mal handgreiflich wurden, was gar nicht geht, darf man heute Kinder noch nicht einmal schief angucken. Mir ist das egal. Geht mir ein Kind auf den Sack, bekommt es eine zunächst freundliche Ansage. Ist mir auch wurscht, ob die kleine Terroristin zwei Häuser weiter mich noch leiden kann, seit ich sie als Heulsuse bezeichnet habe, zumindest aber hält sie mal die Sirene inne, wenn ich böse schaue.

    Ich glaube, ich muss langsam aufs Land ziehen, diese permanenten Geräusch Emissionen gehen mir zunehmend auf den Sender. Gestern hatte ich schon die Idee, per Gesetz ein Rasenmäher Zeitfenster diktieren zu lassen, also z.b. nur Freitags von 18-20 Uhr und Samstags von 10-13 Uhr, ansonsten eben darf nicht gemäht werden. Ich wohne auch in einer Reihenhaussiedlung und in der Saison vergeht kein tag, wo nicht ständig irgendwo gemäht wird. Rekorhalter der eine Nachbar, der sein 100 qm Rasen mit dem lautesten aller Benzinmäher mähen muss, das Ganze zwei mal in der Woche um anschließend noch mit dem lautesten aller Rasentrimmer eine Stunde durch sein"weitläufiges" Grundstück zu fegen. OK, ich mähe auch ab und an, wäre trotzdem für ein Mähfenster sehr zu haben.

    Kindergeräusche im normalen Rahmen kann ich gut vertragen, auch gelegentliche Spitzen sind kein Problem, aber das ist heutzutage einfach leider nicht mehr gegeben, da geht immer nur 10 von 10 möglichen

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    #26
    Zum rasenmähen, kann ich dir nur sagen, ist es auf dem Lande auch nicht besser. Hier bei mir haben alle Leute grosse Grundstücke (ist halt billiges nicht Bauland). Bei dem Wetter im bergischen kommst du mit 2 Stunden am Samstag nicht aus, vor allen wenn es dann mal regnet. Da must du schon mähen wenn der liebe Gott dich mähen lässt, sonst hast 40cm hohes Weideland, da kommt dann niemand mehr durch.

    Aber zwischen dem ganzen Kuh gemuhe, Köter gekläffe, Hahn gekickerie fällt das dauer gemähe gar nicht auf - und, da die Häuser alle weit auseinanderstehen hallt der Lärm auch nicht so schlimm.

    Frank

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    #27
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    logo, die Kinder lässt sie ja auch zur Straße hin aussteigen und nicht zum Bürgersteig hin, zumindest ist das hier bei uns gängige Praxis
    klasse finde ich Mütter mit Kinderwagen, die die Straße nicht an Überwegen überqueren, sondern immer zwischen 2 Autos raus. Und was kommt zuerst auf die Straße, lange vor Mutti? richtig, der Balg wird zwischen den Autos auf die Straße geschoben, in der irrigen Annahme Babys hätte auch 9 Leben.

    Für meine 150qm Grund hab ich mir jetzt nen ganz normalen, analogen Rasenmäher gekauft. ein schöner, leiser Spindelmäher ohne Motor, ohne alles. Da ist das Mähen schon Entspannung.

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    #28
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    klasse finde ich Mütter mit Kinderwagen, die die Straße nicht an Überwegen überqueren, sondern immer zwischen 2 Autos raus. Und was kommt zuerst auf die Straße, lange vor Mutti? richtig, der Balg wird zwischen den Autos auf die Straße geschoben, in der irrigen Annahme Babys hätte auch 9 Leben.

    das habe ich neulich echt im Extremfall erlebt. Sie das handy am Ohr, Kippe in der Hand, schiebt das Baby voll vor die fahrenden Autos. Dass nichts passierte war ein Wunder

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    #29
    Du sprichst mir aus der Sehle. Was in Deiner Aufzählung fehlt, ist die musikalische Förderung der Kleinen. Kein Kind, das nicht mit Instrumenten beglückt werden muss. Die Übungen müssen im Sommer scheinbar immer bei geöffnetem Fenster durchgeführt werden und zwar immer dann, wenn ich mein Feierabend-Bier auf der Terrasse genießen will.. Wenn Du mal einer 8-Jährigen 30 Minuten bei ihrer Tonleiter-Übung auf der Blockflöte zugehörst hast und dann im Nachbarhaus das Klaviergeklimper losgeht, kannst Du schonmal Gewaltphantasien bekommen. Ich stelle mit dann vor, wie ich mit einer Axt bewaffnet durch die offene Terrassentüre spaziere und das arme Kind von seinem Folterinstrument erlöse, indem ich das Klarizimpel in Kleinholz verwandele ;-)

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    #30
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    klasse finde ich Mütter mit Kinderwagen, die die Straße nicht an Überwegen überqueren, sondern immer zwischen 2 Autos raus. Und was kommt zuerst auf die Straße, lange vor Mutti? richtig, der Balg wird zwischen den Autos auf die Straße geschoben, in der irrigen Annahme Babys hätte auch 9 Leben.
    So einen Unfall hatten wir hier letztes Jahr und der endete für ein Baby tödlich und das nur, weil eine Mutter nicht die 100 Meter zur Ampel gehen wollte und sich durch die wartenden Autos durchgeschlängelt hat. Das war eine ganz fürchterliche Geschichte. Ich bekomme sowieso schon immer wieder Anfälle, wenn ich dieses Gewurschtel zwischen den Fahrzeugen sehe.


 
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