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Blitzmarathon NRW

Erstellt von ackibu, 03.06.2013, 21:30 Uhr · 66 Antworten · 4.812 Aufrufe

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    #41
    Zitat Zitat von Vatta Beitrag anzeigen
    ist alles etwas off topic hier, aber trotzdem: seid versichert, es geht noch schlimmer!!



    Von den anderen Vorzügen, die die zukünftige Elite des Landes so für seine Mitmenschen parat hält, möchte ich lieber nur auf Nachfrage berichten.....
    NACHFRAGE!!!! Auf Deine Ausführungen würde ich nur ungern verzichten...

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    #42
    Zitat Zitat von Spunckie Beitrag anzeigen
    NACHFRAGE!!!! Auf Deine Ausführungen würde ich nur ungern verzichten...


    ja ja, wenn man nicht selber betroffen ist, klingt das wahrscheinlich alles recht witzig, oder? Ich würde auch lachen, wenn die Typen gegenüber wohnen würden. :-)

    Es ist halt einfach so, dass man immer wieder mit Situationen überrascht wird, von denen man eigentlich gedacht hat, das es sie so real überhaupt nicht geben würde, weil....macht man doch einfach nicht.

    Fang ich mal einfach mit dem Standard - Programm an: Mülltrennung ist hier nicht vorhanden, seitdem die "Jungs" vollständig versammelt sind. Bedeutet, dass Freitags die Müllabfuhr kommt und Samstags die Tonnen schon wieder voll sind mit Milchkartons, Pappe, Zeitungen, Grünzeug, Bierdosen. Gelbe Säcke? Kennt man nicht, nutzt man nicht. Wenn möglich, schmeißt man auch gerne den Hausmüll in die Papiertonnen - aber natürlich so, dass die Männer von der Müllabfuhr das sofort sehen und die Tonnen dann nicht mehr leeren. Unser lieber Hausmeister bekommt dann den Anruf von der Eigentümerin sich doch bitte darum zu kümmern. Wie gut das ich kein Hausmeister bin....

    Usus ist auch folgendes Szenario: Man verabschiedet sich mitten in der Woche nachts um 02:00 Uhr und zwar im Hausflur wenn man genau vor unserer Tür steht. Dann fällt dem gemeinen Studi noch ein, dass er ja morgen da oder da anrufen wird, was er umgehend mit vollem Organ in die zweite Etage hochbrüllen muß. Zu meiner Feude, zur Freunde meiner Frau und unserer Katze die anschließend allesamt wie aufgeschreckte Hühner durch die Bude rennen.

    Zieht übrigens einer von den Studis mal aus um Platz zu machen für den nächsten Chaoten haben wir auch immer viel Freude. 1. sind dann nicht nur die Mülltonnen mal wieder übervoll, sondern 2. stapelt man auch gerne jeglichen Sperrmüll entweder im Hausflur ( natürlich unten vor unserer Tür ) oder direkt auf dem Gehweg - und war für mindestens 2 Wochen, weil einen Sperrmülltermin rechtzeitig vereinbaren....? warum denn...??

    Das der Hausflur nach jedem Umzug eigentlich frisch gestrichen werde müsste, sei nur am Rande erwähnt.

    Das in der Fahrradgarage von ca. 12 Studis inzwischen 28 Fahrräder in der Garage stehen ist auch sehr süß, weil niemand mehr weiß wem eigentlich welches Fahrrad gehört. Und so kramt man halt tagtäglich nach seinem Rad in diesem Gewühl.

    Auf Geburtstagspartys freuen wir uns auch immer wieder!! Es scheint oben teilweise keine funktionierende Toilette mehr zu geben. Anders kann ich mir nicht erklären, warum man mitten in der Nacht (natürlich unter Ausübung intensiver Brüll- und Gröhleinheiten) die Flurtreppe runterstolpert um dann draußen an der anderen Straßenseite die Mauer anzupi..en und dann umgehend wieder die Treppe, die übrigens aus schönen alten Holzplanken gebaut ist und entsprechend auch als Trommel benutzt werden kann, raufstolpert.

    Einmal haben die sogar für uns gesammelt!!! Ehrlich: Einer wollte ganz große Party feiern und sich gedacht, das er uns das mitten in der Woche nicht antun kann. Also haben die von jedem Gast ca. 5 Euro gesammelt und uns für diese Nacht in ein schickes Hotel eingeladen. Ich fands klasse! Schön Abends in die Sauna nach Feierabend und morgens vor der Arbeit ein klasse Frühstücksbuffet!! Das am nächsten Abend noch draußen die leeren polnischen Bierdosen über den Gehweg rollten war mir da echt egal.

    Vor ein paar Wochen stehe ich in meiner Garage und frickel an der GS rum. Kommt einer aus der ......den WG zu mir und spricht mich mit sehr leuchtenden Augen an:

    "Alter, weißt Du wo mein Auto steht? Ich weiß nicht mehr wo ich den hingestellt habe"
    ich mit Blick auf die andere Straßenseite: "na der steht doch da drüben"
    Studi: "............hmhmhmhmhmhmhm.......ey....geeeei lll Alter.....hmhmhmhmhm"
    Geht rüber, setzt sich total bekifft in seine Dose, grinst mich nochmal an und fährt los.....

    Aber ganz ehrlich, ich habe mich mit denen inzwischen arrangiert. Mich stört das Theater gar nicht mehr so sehr. Inzwischen kann ich drüber lachen und wenn es mir zu bunt wird mit der Musik oder anderem Krach, gehe ich halt rauf und rede mit den Jungs. Ich sach` mir immer: die suchen sich noch.

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    #43
    Zitat Zitat von Spunckie Beitrag anzeigen
    Du sprichst mir aus der Sehle. Was in Deiner Aufzählung fehlt, ist die musikalische Förderung der Kleinen. Kein Kind, das nicht mit Instrumenten beglückt werden muss. Die Übungen müssen im Sommer scheinbar immer bei geöffnetem Fenster durchgeführt werden und zwar immer dann, wenn ich mein Feierabend-Bier auf der Terrasse genießen will.. Wenn Du mal einer 8-Jährigen 30 Minuten bei ihrer Tonleiter-Übung auf der Blockflöte zugehörst hast und dann im Nachbarhaus das Klaviergeklimper losgeht, kannst Du schonmal Gewaltphantasien bekommen. Ich stelle mit dann vor, wie ich mit einer Axt bewaffnet durch die offene Terrassentüre spaziere und das arme Kind von seinem Folterinstrument erlöse, indem ich das Klarizimpel in Kleinholz verwandele ;-)
    Das ist ja noch harmlos. Wir haben hier einen lieben Nachbarssohn, kinderreiche Familie, schwer christlich, der hat irgendwann seine Vorliebe für Schlagzeug entdeckt. Bei der ersten Beschwerde sprach Vater, den ich noch aus meiner Jugend kenne etwas von nem schalldichten Raum. Im nächsten Sommer war weder der schalldichte Raum fertig noch hatte der Spößling irgendwelche Fortshritte gemacht, dafür übte der nächste Sprößling zusätzlich Posaune. Das Telefonat mit Mutti war dann, "wir sind ja froh das er sich überhaupt für etwas interessiert", "sie spielen in einer christlichen Band"... darufhin habe ich schriftlich eine Kopie des Bundesimmesionsschutzgesetzes geschickt und mitgeteilt, das ich die Übungsstunden gerne unterstütze, mit unserer CD-Sammlung von rund 2000CDs der Stilrichtung, Heavy-Metal, Punk, Death, Black, Industrial.
    Der schalldichte Raum war am nächsten Tag fertig.

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    #44
    Hallo Vatta,

    nein, nein, dass ist keine Schadensfreude. Es ist so eine Art geteiltes Leid - Ich denke immer, nur mir geht es so.

    Also ich würde ja an Diener Stelle bei dem Stundenten, der Nachts im Treppenhaus rumbrüllt, morgens um 05:30 Uhr Sturm schellen. Wenn er dann aufmacht, würde ich ganz freundlich sagen: Wollte nur sicherstellen, dass Du nicht vergisst, den und jenen anzurufen...

    Aber ich kann auch ein Lied von rücksichtsvollen Nachbarn singen. Z.B. Nachbaren mit Migrationshintergrund - wie man das heute so nennt. Nunja, die haben zwar beide einen Doktortitel, Ihre Lebensweise ist aber noch wie damals in der Wüste. Das Leben beginnt erst, wenn die Sonne untergeht. Nachts um 2 in Worten ZWEI - spielen deren Kinder im Garten - mit entsprechender Geräuschkullise. Das jedoch habe ich abgestellt. Ich habe in freundlichen aber bestimmten Worten mit dem Jugendamt gedroht. Es kann doch nicht sein, dass um diese Uhrzeit 5-Jährige im Garten toben (regelmäßig....)
    Naja, Du müsstest mal erleben, wie das in den Schulferien bei uns ist - also so die 9 - 11 Jährigen gehen in dieser Zeit selten vor 00:30 zu Bett. Interessant war übrigens, dass ich kürzlich eine Gartenhütte gebaut habe - als ich um 20:30 Uhr noch am Arbeiten war, kam so eine Schnalle und informierte mich, dass IHRE KINDER nun schlafen wollten und ich die Arbeiten einzustellen hätte. Ich kommentierte das mit den Worten: "Jo, Lärm ist nur sch.... wenn er nicht aus dem eigenen Garten kommt - stimmts? Kann ich Ihnen jetzt auch nicht helfen - lassen Sie Ihre Kinder doch noch 2 oder 3 Stunden im Garten toben - dann hören Sie meine Stichsäge nicht mehr". Jetzt kommt der Brüller! Ich wollte weitermachen, meine Frau probte aber den Aufstand - deshalb stellte ich die Arbeiten ein - exakt 20 Minuten später begann ein anderer Nachbar seinen Rasen zu mähen - seltsam, da schlug die Schnalle nicht auf - wahrscheinlich, weil der Rasenmähermann auch über verzogene laute Bälger verfügt.
    Ich wohne in einer Stichstraße und habe Nachbarn, die diese Straße mit dem Parkplatz für ihren Fuhrpark verwechseln. Rate mal, wo die Karren stehen - vor meinem Haus! Jeden Tag das gleiche Spiel. Die Alte kommt vom Einkaufen zurück, fährt vor mein Haus und läßt die Karre dort stehen, bis der Papa die Schüssel abends auf Ihren Parkplatz fährt. Klasse! Das andere Leute vielleicht mal zu Be- und Entladen vor Ihr Haus wollen - interessiert die doch nicht (oder wie es meine Frau sagt: Das ist nicht böse, die merken das einfach nicht).
    Zudem musste ich meine Nachbaren davon in Kenntnis setzen, dass Ihr Grundstück nicht unendlich ist und ich Bepflanzungen, die in mein Grundstück wuchern nicht dulde (wenn Äste bei einem 5,7 Meter breiten Reihenhaus 2 Meter ins Nachbargrundstück ragen - bei einem Bäumchen, welches ca. 2,5 Meter hoch ist, kann man schon von wuchern reden). Seit dem reden die nicht mehr mit mir, dafür hat er mit den gesamten Vorgarten mit Ungrautsamen beworfen. So blöde, dass man genau die Spur sehen konnte, wo er auf seinem Grundstück stand und den Mist geworfen hat. Zudem ist der ziemlich blöde, weil jeder weiss wo der arbeitet - in einer Firma, die u.a. Unkrautvernichter herstellt. Da wird er wohl einen Freund im Labor haben, der ihn großzügig mit Unkrautsamen versorgt hat.
    Auch hier sei meine Frau erwähnt - ich hätte GNADENLOS zuRRRRRückgewoRRRRfen...aber meine Frau wollte das nicht.

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    #45
    ja Mensch, Spunckie, Du bist aber auch ein unangenehmer Nachbar, komplett spaßbefreit und intolerant.

    Scheisse, hier 50 Meter Luftlinie entfernt im Betriebskindergarten der Bundesnetzagentur, oder was da sonst noch drin ist, schreit sich gerade wieder dasselbe AK die Seele aus dem Leib wie jeden Tag. Manchmal bete ich für Regenwetter, damit die die kleinen Schreihälse nicht raus lassen.

    Wie gesagt, Kinder machen Rabbatz, auf- und abschwellend. Dieses Kind kennt aber nur 0 und 1, meistens 1

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    #46
    Spunckie, das ist ja genau die Problematik dabei:

    Man will weder der Oberspießer sein, noch sich alles gefallen lassen. Es ist eine Gratwanderung erforderlich um solche Situationen einvernehmlich zu meistern, ohne das ein Kleinkrieg ausbricht. Den will ja eigentlich niemand, richtig? Obwohl so ein Unkrautwerfender Nachbar natürlich was in die Fr.... verdient hätte. Aber diesen Nachbarn wirst Du nicht mehr intelligent machen können!

    Bisher habe ich das mit den Studis ganz gut geregelt. Manchmal gibt es klare Ansagen und dann grüßt man sich wieder nett.

    Erst ein einziges mal habe ich mich zu einer kleinen Racheaktion hinreissen lassen - ich hatte diverse ruhegestörte Nächte hinter mir und einen freien Tag. Meine Frau war arbeiten, die Katze stromte im Garten rum und die Studis mussten sich auf eine Prüfung vorbereiten als ich feststellte das ich ja auch eine tolle Stereoanlage habe.



    Kennst Du noch "Ich will" von Rammstein??? Die Anlage hat alles rausgehauen und den Nachweis geliefert, dass nicht nur Studenten Krach machen können. Besonders passend fand ich damals die Textzeile...."könnt Ihr mich hören... - wir hören Dich...."
    Ok, die Katze hat sich zwei Stunden lang nicht mehr getraut die Wohnung zu betreten, aber es war ja auch wirklich nur dieses eine mal!!

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    #47
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, Kinder machen Rabbatz, auf- und abschwellend. Dieses Kind kennt aber nur 0 und 1, meistens 1
    Hallo Schlonz,
    diese Aussage finde ich interessant und typisch Deutsch. In unserer Gesellschaft scheint es eine Art Naturgesetz zu sein, dass Bälger ständig einen gesundheitsschädlichen Lärm emitieren und sich an keine Regeln halten müssen. Ich habe das Gefühl, dass die Eltern Ihre Kinder als eine Art Waffe einsetzen..
    Das geht auch anders: Ich kann mich an einen Satz meines Vaters erinnern: "Wenn Du nicht gleich mit der Schreierei aufhörst, gebe ich Dir einen Grund zum Schreien" Ich betone: Mein Vater hat mich nicht mißhandelt...
    Interessant: Im Rhein-Main-Gebiet haben zwei große koreanische Firmen Ihren Sitz: Hyndai und Samsung. Daher haben wir ca. 20 % koreanische Mitbewohner in der Siedlung. Seltsam. Diese Kinder sind viel leiser (auch nicht stumm). Sie achten Erwachsene uuuund (völlig überraschend) sie achten das Eigentum andere Leute. Zuwiederhandlungen werden sofort korrigiert. Mir kam kürzlich so ein Knirps auf seinem Laufrad auf dem Bürgersteig entgehen. Man ist es ja gewohnt, dass man halt ausweichen muss - Kinder haben ja immer Vorfahrt. Dieser Knirps hatte die Sache (aus korreansicher Sicht) nicht verstanden und fuhr munter in meine Richtung. Ca. 3 Meter vor mir, schrie seine Mutter etwas und der Balg blieb wie angewurzelt stehen. Danach belehrte sie Ihren Sohn - dieser sah mich mit andächtiger Miene an. Lustig, die Mutter (kein Wort Deutsch oder Englisch) machte eine Geste der Entschuldigung als ich die beiden passierte. Tage später kommt mir der kleine Kerl auf unserer Stichstraße entgegen (Platz genug für beide). Was macht er? Er fährt an den Rand und wartet, bis ich ihn passiert habe (dabei schaut er mich mit dem gleichen andächtigen Blick an). Das mag etwas übertrieben erscheinen - zeigt aber, dass man Kinder nicht zwangsläufig zu respektlosen Nervensägen erziehen muss. Übrigens wirkt der kleine Kerl sehr fröhlich - ich habe nicht das Gefühl, dass er selischen Schaden durch seine Erziehung genommen hat.

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    #48
    Mein Gott seid ihr alles .....s. Meine Wohung liegt in einem Haus mit einem Kinderarzt. Da ist was los. was n Spießerclub hier..... oh Kinder schreien... ja wie furchtbar..... wir wollen es doch alle schön leise und ruhig haben... ist auch gesünder wegen Blutdruck und so.....

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    #49
    kein Vorteil ohne Nachteil. Ich wohne und arbeite in Eschborn, welche koreanischen Firmen hier sitzen, muss ich Dir dann nicht erzählen, unser ganzes Bürogebäude ist voll davon. Ob es an einem fehlenden Gen liegt, ich weiß es nicht, jedenfalls gibt es keine, ich betone KEINE, schlechteren Autofahrer als Koreaner. Gestern hatte ich so einen im C-Klasse Kombi im Parkhaus vor mir. Ich wusste nicht, dass man ein Auto so langsam bewegen kann. Die Schnecke runter wurden wir von Schnecken überholt. Dann die Koreanerin vorher auf dem Bankparkplatz, die den gesamten Verkehr auf der hauptstraße aufhielt, weil sie den ersten Parkplatz vorwärts meistern wollte, was selbst Walter Röhrl nicht geschafft hätte, weil unmöglich.

    Neulich waren wir spazieren, kommt ein recht junger Vater, so Ende 20, mit kleinem Bub auf uns zu. Der Kleine dödelt so auf seinem laufrad auf uns zu, Blick starr auf dem Vorderrad und noch bevor es zu einem Unfall kommen konnte, sagte der Vater halblaut und bestimmt, dass der Bub auf andere menschen achten solle und alles war im Lot. Ich war sehr erstaunt und positiv überrascht, denn das hört man heutzutage selten von Eltern, deren Kinder im weitesten Sinne übergriffig werden. Und das hätte ja auch nichts mit Autorität zu tun, wenn man da eine knappe Ansage macht, sondern lediglich damit, das Kind zu schulen, dem Menschen seit Urzeiten eigene Komfortzonen zu wahren und nicht zu beschneiden. Ich bin vielleicht ein recht verständnisvoller, aber auch in Maßen strenger Vater, Diskussionen gab es bei mir eigentlich als meine Tochter in dem Alterv war nie. Supermarkt Szenen gab es nicht, denn der erste Versuch meiner Tochter, mich mit schlechtem Benehmen zum Kauf von Süßigkeiten zu bewegen, wurde kurz und knapp mit einer deftigen Ansage, nicht Drohung, beendet, danach kam das einfach nicht mehr vor. Gut, meine Tochter ist ein Engel (gewesen), andere Kinder brauchen evtl. 3 Anläufe, aber was ich an Terror von manchen Kindern erleb, geht doch auf keine Kuhhaut. neulich eine ca. 40-jährige Mutter mit einem ca. 2-jährigen, schreienden und zornesrotem Bündel am Arm, das sie die Straße langschleifte. Das Kind brüllte in Jet Lautstärke und die Mutter wiederholte ständig: Nein, Lars, auch wenn Du jetzt dies und das machst, machen wir das nicht. Immer und immer wieder und verständnisvoll. MANN, hat die Alte nicht kapiert, dass das Verhalten ihres Drecksbalges auch andere Menschen tangiert und nicht nur sie und ihre Pädagogenohren? Ehrlich, es ist alt, es ist abgedroschen, aber meine Freiheit endet dort, wo sie die Freiheiten anderer beeinträchtigt. Wir bewegen uns dreidimensional zu anderen menschen und es gibt immer wieder Berührungen in den Bewegungen und die sollte man derart gestalten, dass sie für alle Beteiligten komfortabel zu erleben sind, bzw. möglichst wenig beeinträchtigend erlebt werden können. Natürlich lassen sich unschöne Dinge nie ganz vermeiden. mucksmäuschenstille Kinder sind für mich keine Kinder, aber alles in maßen, bitteschön, oder?

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    Zitat Zitat von Christian RA40XT Beitrag anzeigen
    Mein Gott seid ihr alles .....s. Meine Wohung liegt in einem Haus mit einem Kinderarzt. Da ist was los. was n Spießerclub hier..... oh Kinder schreien... ja wie furchtbar..... wir wollen es doch alle schön leise und ruhig haben... ist auch gesünder wegen Blutdruck und so.....
    schön für Dich, das hast Du Dir aber ausgesucht und macht es insgesamt auch kein Stück besser

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    #50
    Zitat Zitat von Christian RA40XT Beitrag anzeigen
    Mein Gott seid ihr alles .....s. Meine Wohung liegt in einem Haus mit einem Kinderarzt. Da ist was los. was n Spießerclub hier..... oh Kinder schreien... ja wie furchtbar..... wir wollen es doch alle schön leise und ruhig haben... ist auch gesünder wegen Blutdruck und so.....
    Bei Hunden würde man die Frage stellen: An welchem Ende der Leine liegt das Problem? Mit anderen Worten: Mein Ärger richtet sich nicht gegen die Kinder sondern gegen die Eltern..Kinder müssen nicht 24h nerven - können Sie aber....

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    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    kein Vorteil ohne Nachteil. Ich wohne und arbeite in Eschborn, welche koreanischen Firmen hier sitzen, muss ich Dir dann nicht erzählen, unser ganzes Bürogebäude ist voll davon. Ob es an einem fehlenden Gen liegt, ich weiß es nicht, jedenfalls gibt es keine, ich betone KEINE, schlechteren Autofahrer als Koreaner. Gestern hatte ich so einen im C-Klasse Kombi im Parkhaus vor mir. Ich wusste nicht, dass man ein Auto so langsam bewegen kann. Die Schnecke runter wurden wir von Schnecken überholt. Dann die Koreanerin vorher auf dem Bankparkplatz, die den gesamten Verkehr auf der hauptstraße aufhielt, weil sie den ersten Parkplatz vorwärts meistern wollte, was selbst Walter Röhrl nicht geschafft hätte, weil unmöglich.
    Das ist ja lustig! Ist mir auch schon aufgefallen, dass die Koreaner - sagen wir - sehr seltsam fahren.
    Ich erkläre das (zum Scherz) immer so. Wir müssen Rücksicht nehmen - die fahren unter erschwerten Bedingungen!
    Stell Dir vor, Du müsstest kopfüber autofahren - das wäre bestimmt nicht einfach. Bei uns ist oben halt oben und unten halt unten. Da die Erde eine Kugel ist und die Koreaner von der anderen Seite der Kugel kommen, ist unser unten bei denen oben und umgedreht - also steht für die alles auf dem Kopf - lol....
    Spass beiseite. Ich glaube, die nehmen ihren Impfpass und behaupten einfach, dass sei ein Führerschein - lesen kann das hier sowieso keiner. Teilweise haben die wahrscheinlich ein Auto vorher noch nie von innen gesehen.

    Aber ich habe übrigens noch eine passende Geschichte. Es ist Sommer und die Kinder bespritzen sich gegenseitig mit Wasser - völlig normal. Auch völlig normal ist dabei, dass diese Spiele immer weiter ausufern. Das endete damit, dass die sich mit gefüllten PET-Flaschen beworfen haben - auch kein Problem - bis eine dieser Flaschen gegen ein Auto flog und eine Beule hinterlies. Wir wären als Kinder weggerannt - die nicht, das störte nicht und führte auch nicht zum Abbruch des Spieles. Glück für den Autobesitzer war, dass jemand den Sachverhalt gesehen hatte und den Besitzer informierte. Dieser wurde nun bei den Eltern des Werfers vorstellig. Die Eltern weigerten sich, den Schaden zu bezahlen. Argument. Das Kind sei erst 6 ode 7 Jahre alt und da habe der Besitzer des Autos halt pech gehabt (was leider der unfassbaren Wahrheit entspricht, wenn das Fahrzeug in Betrieb ist - nicht jedoch bei geparkten Fahrzeugen).
    Dieser gab jedoch nicht auf und drohte mit Anzeige und dem Anwalt. Am nächsten Tag haben die Eltern des Werfers sich doch entschieden, den Schaden der Versicherung zu melden.
    Das muss man sich mal reinziehen. Die haben eine Versicherung, der Sachverhalt ist klar und von Zeugen belegt und die wollen den Schaden nicht mal der Versicherung melden. Auch hier: Was lernt das Kind dabei?


 
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