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Blöde Kuh!

Erstellt von Haegi, 24.08.2007, 12:14 Uhr · 35 Antworten · 4.476 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Unglücklich

    #21
    Ich weiss zwar nicht ob das hier gut ist, aber ich möchte dennoch versuchen die Ernsthaftigkeit dieses Themas wiederzuholen.
    Ich persönlich sehe in meinem Beruf viele Menschen wo man sich fragt ,was soll das alles noch !? Aber:

    1. Als christ finde ich, das kein Mensch, auch nicht auf verlangen das Leben eines anderen beenden sollte, weil er einfach nicht das Recht Dazu hat.

    2. Ich würde niemals einem Menschen, besonders nicht meiner Frau, die Last auferlegen über mein Leben bzw. meinen Tod zu entscheiden.

    3. Dass 2. nicht eintrifft würde ich auf alle Fälle eine Patientenverfügung schreiben.

    ..ich denke das reicht erstmal.

    MfG
    Maui...!

  2. beak Gast

    Standard

    #22
    Hallo Maui,

    Du hast recht, das Thema ist wirklich sehr ernst.

    1. Als christ finde ich, das kein Mensch, auch nicht auf verlangen das Leben eines anderen beenden sollte, weil er einfach nicht das Recht Dazu hat.

    Ich bin kein Christ mehr und trotzdem bin ich auch der Meinung, dass das Leben eines Menschen von keinem anderen beendet werden darf.

    2. Ich würde niemals einem Menschen, besonders nicht meiner Frau, die Last auferlegen über mein Leben bzw. meinen Tod zu entscheiden.

    Auch hier bin ich ganz Deiner Meinung. Ich würde meinem Mann und auch sonst keinem Menschen, solch eine Entscheidung aufdrücken"!

    3. Dass 2. nicht eintrifft würde ich auf alle Fälle eine Patientenverfügung schreiben.

    Genau, sollte wirklich jeder machen! Hab ich auch. Da fällt mir gerade ein, die müßte ich erneuern...

    LG

    Gabi

  3. Registriert seit
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    Standard

    #23
    Interessantes Thema (Sterbehilfe), und schon wieder nimmt ein Fred ungeahnte Wendungen .

    Ich überlege noch, ob ich mich auch dazu äußere...

  4. beak Gast

    Standard

    #24
    Zitat Zitat von Quallentier Beitrag anzeigen
    Interessantes Thema (Sterbehilfe), und schon wieder nimmt ein Fred ungeahnte Wendungen .

    Ich überlege noch, ob ich mich auch dazu äußere...
    Hi,

    schreib halt ganz klein, so dass es keiner lesen kann . Ne, im Ernst, es kann doch jeder schreiben, warum Du gerade nicht?

    Ich reiß doch mein Maul auch überall auf und setz mich in die Nesseln...

    Also, los mach!!!

    LG

    Gabi

  5. Registriert seit
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    Standard

    #25
    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Hi,

    schreib halt ganz klein, so dass es keiner lesen kann . Ne, im Ernst, es kann doch jeder schreiben, warum Du gerade nicht?
    Oooch, wenn ich da an den "na Du weißt schon" - Fred denke...

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Ich reiß doch mein Maul auch überall auf und setz mich in die Nesseln...
    Häää, wie jetz "auch"

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Also, los mach!!!

    LG

    Gabi
    Nun gut, aber nur weil Du mich so nett aufforderst...

    Aber komm' dann hinterher nicht angemeckert (das macht meine Gattin schon...)

    A L S O :

    Zuerst mal finde ich es wirklich beeindruckend, wie der Fred von einem Witz zum Thema Euthanasie driftet .

    Hallo Maui,

    Du hast recht, das Thema ist wirklich sehr ernst.

    1. Als christ finde ich, das kein Mensch, auch nicht auf verlangen das Leben eines anderen beenden sollte, weil er einfach nicht das Recht Dazu hat.

    Ich bin kein Christ mehr und trotzdem bin ich auch der Meinung, dass das Leben eines Menschen von keinem anderen beendet werden darf.
    Ist immer so die Frage, was man unter Christ sein versteht. Wie ich in dem "na Du weißt schon"-Fred ja bereits erwähnte ist ja vom Christentum nicht immer nur Gutes ausgegangen, wie die Geschichte lehrt.

    Ich sehe daß vom Grundsatz so, daß man nicht das Recht hat, anderen das Leben zu nehmen. So, aber was versteht man unter "Leben". Auch da gibt es ja Diskussionen ohne Ende.

    Als meine Mutter nach ihrem Gehirnschlag mehrere Monate in so einer Art Wachkoma gelegen hat und nur "funktionierte", künstlich ernährt werden mußte etc. war sie für mich eigentlich bereits am Tag des Gehirnschlags gestorben, denn der Großteil des Gehirns war abgestorben. Das bischen hautüberzogene Knochen, reaktionslos, mal grade entfernt optisch an meine Mutter erinnernd war eigentlich nicht mehr meine Mutter. In solch einem Fall wäre ich froh, wenn mich jemand erlösen würde. Meine Mutter hatte das "Glück", daß sie sich durch die Magensonde mehrfach eine Entzündung eingefangen hatte und nach mehreren Monaten waren meine drei Geschwister mittlerweile auch der Ansicht, daß es eine Erlösung ist, wenn sie nicht mehr mit Geräten am Leben gehalten wir. Mit 83 Jahren hat sie einfach - meiner Meinung nach - den Punkt erreicht, wo es zu Ende gehen darf.

    Was ist mit einem Mörder, der eindeutig als Täter feststeht??? Beispiel Hannah vor einigen Monaten im Nachbarort, ich erwähnte es bereits in dem "na Du weißt schon" - Fred. Jemand der andere umbringt, insbesondere auf so grausame Weise wie dieser Täter, und dann aus solch niederen Beweggründen "...ich wollte mal wissen, wie das mit einer Frau ist..." hat für mich sein Recht auf Leben verwirkt. Ich habe weder Lust, den Rest seines Lebens mitzufinanzieren (der Tp ist Anfang Zwanzig, kann also noch 'ne Zeit lang dauern...) noch eines Tages mitzubekommen, daß er - womöglich wegen einer guten "Sozialprognose" vorzeitig - eines Tages wieder entlassen wird und weitermacht. Beispiele dafür gibt es wirklich reichlich.

    2. Ich würde niemals einem Menschen, besonders nicht meiner Frau, die Last auferlegen über mein Leben bzw. meinen Tod zu entscheiden.

    Auch hier bin ich ganz Deiner Meinung. Ich würde meinem Mann und auch sonst keinem Menschen, solch eine Entscheidung aufdrücken"!
    Ich habe das mit meiner Frau so abgesprochen und sie sieht es glücklicher Weise genau wie ich: Wenn wir irreparabel geschädigt sind und nicht mehr bewust am Leben teilhaben können - darin stimmen wir überein - wollen wir beide nicht mehr. Wenn es soweit kommen sollte - was ich nicht hoffe - ist natürlich die Frage, wie man tatsächlich handelt.

    3. Dass 2. nicht eintrifft würde ich auf alle Fälle eine Patientenverfügung schreiben.

    Genau, sollte wirklich jeder machen! Hab ich auch. Da fällt mir gerade ein, die müßte ich erneuern...

    Habe(n) ich/wir zur Sicherheit schon lange gemacht. In welche Zeitabständen muß die denn erneuert werden???

  6. beak Gast

    Standard

    #26
    Hi,

    hoffe, Du bist jetzt nicht böse, wenn´s a bißerl Kontra gibt...

    Ich persönlich bin der Meinung, dass es auch ein ethisches Thema ist und nicht nur ein christliches. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in irgeneinder Religion erlaubt ist, einem Menschen irgendwas anzutun.

    Meine Mutter hatte vor 34 Jahren (sie selbst war damals 36 Jahre alt) einen sehr schweren Schlaganfall, von dem sie sich nie wieder erholt hat (sie lernte das Sprechen und Laufen nie wieder richtig), ohne Hilfe hätte sie nicht überleben können. Ich war damals 16 Jahre alt, mußte meine Lehre als Goldschmied schmeißen, weil mein Bruder (damals 8 Jahre) und meine Mutter mich brauchten. Mein Vater hat dann mit der Zeit zu trinken angefangen (was ich sogar irgendwie verstehen konnte, er ist daran gestorben). Damals glaubte ich, dass die Krankheit meiner Mutter die Familie kaputt gemacht hat. Heute weiß ich, dass wir alle versucht haben unser bestes zu geben, aber eben es nur versucht haben und die Krankheit meiner Mutter keineswegs Schuld daran war. Mit den Jahren habe ich gelernt sie zu bewundern, wie sie das alles so lange durchgehalten hat, ich hatte Hochachtung vor ihr (genau vor einem Jahr ist sie gestorben). Auch sie hat anfangs wochenlang im Koma gelegen, die Ärzte gaben ihr so gut wie keine Chance. Aber ich habe nie daran gedacht, dass ihr Leben "künstlich" beendet werden könnte. Gut sie war ja verhältnismäßig jung, im Gegenteil zu Deiner Mutter und ich habe vollstes Verständnis, wenn man einen Menschen in dem Alter leiden sieht. Trotzdem, sollte es nicht zur Regel werden, einem Menschen das Leben zu nehmen, dazu hat keiner von uns das Recht. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier ein gewißer Mißbrauch getrieben werden könnte.

    Und dies gilt auch für Mörder. Auch die haben ein Recht auf Leben, auch, wenn wir das nicht immer nachvollziehen können (ich schließe mich da nicht aus). Aber Todesstrafe ist das Letzte, das Allerletzte, unterste Kohlenkiste und zeugt davon, dass Staaten entweder überfordert sind mit Kriminalität, sich nicht mit ihr befassen wollen oder diese gezielt einsetzen, um unbequeme Leute in ihrem Land los zu werden. Sieh Dir allein die USA an, wieviele hier unschuldig zum Tode verurteilt wurden. Möchtest Du über das Leben eines Menschen so entscheiden, weil er vielleicht nicht reich war und keinen guten Anwalt hatte? Ich nicht!

    Es ist ein heikles Thema und ich denke, dass kein Mensch auf dieser Erde von einem anderen getötet werden darf, wenn er das nicht selbst entscheiden kann und auch hier ist Mißbrauch nicht ausgeschlossen.

    LG

    Gabi

  7. Registriert seit
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    Standard

    #27
    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Hi,

    hoffe, Du bist jetzt nicht böse, wenn´s a bißerl Kontra gibt...
    Hallo Gabi,

    nach dem "Du weißt schon" - Fred kann ich mit "a bisserl" Kontra gaaannz problemlos umgehen . Und sooo schnell werde ich nicht böse, obwohl...

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Ich persönlich bin der Meinung, dass es auch ein ethisches Thema ist und nicht nur ein christliches.
    Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, daß es eher ein ethisches Problem ist.

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in irgeneinder Religion erlaubt ist, einem Menschen irgendwas anzutun.
    Oooha... Erinnnerst Du Dich noch daran, daß Religionsführer zur Ermordung eines Schriftstellers aufgerufen haben, weil sie seine "Verse" als Verunglimpfung ihres Propheten sahen? Alternativ reicht auch schon mal eine Karrikatur als Anlaß... Oder schon mal was von Dschihad gehört... Je nach Auslegung ist man um so "besser", desto mehr "ungläubige" Menschen umgebracht werden...

    Wobei diese Religion den "Vorteil" hat, daß man sie beliebig auslegen oder verstehen kann. Ein großer Teil der Gläubigen ist friedliebend (hoffe ich), aber auch wenn es nur eine Minderheit anders sieht (hoffe ich), sind die Auswirkungen schrecklich genug, wie wir fast täglich gezeigt bekommen...

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Meine Mutter hatte vor 34 Jahren (sie selbst war damals 36 Jahre alt) einen sehr schweren Schlaganfall, von dem sie sich nie wieder erholt hat (sie lernte das Sprechen und Laufen nie wieder richtig), ohne Hilfe hätte sie nicht überleben können. Ich war damals 16 Jahre alt, mußte meine Lehre als Goldschmied schmeißen, weil mein Bruder (damals 8 Jahre) und meine Mutter mich brauchten. Mein Vater hat dann mit der Zeit zu trinken angefangen (was ich sogar irgendwie verstehen konnte, er ist daran gestorben). Damals glaubte ich, dass die Krankheit meiner Mutter die Familie kaputt gemacht hat. Heute weiß ich, dass wir alle versucht haben unser bestes zu geben, aber eben es nur versucht haben und die Krankheit meiner Mutter keineswegs Schuld daran war. Mit den Jahren habe ich gelernt sie zu bewundern, wie sie das alles so lange durchgehalten hat, ich hatte Hochachtung vor ihr (genau vor einem Jahr ist sie gestorben). Auch sie hat anfangs wochenlang im Koma gelegen, die Ärzte gaben ihr so gut wie keine Chance. Aber ich habe nie daran gedacht, dass ihr Leben "künstlich" beendet werden könnte. Gut sie war ja verhältnismäßig jung, im Gegenteil zu Deiner Mutter und ich habe vollstes Verständnis, wenn man einen Menschen in dem Alter leiden sieht.
    An solchen Lebensumständen würden viele Menschen zerbrechen, glaube ich. Ich will Dich nicht bemitleiden, daß würdest du vermutlich auch nicht wollen. Aber Du scheinst eine starke Frau (geworden) zu sein! Meine aufrichtige Hochachtung!

    Da ist wohl was falsch rübergekommen, ich wollte das "Leben" (ich würde es eher Leiden nennen...) meiner Mutter nicht künstlich verlängern lassen!

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Trotzdem, sollte es nicht zur Regel werden, einem Menschen das Leben zu nehmen, dazu hat keiner von uns das Recht. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier ein gewißer Mißbrauch getrieben werden könnte.
    Da hast Du sicher Recht, und die Gefahr des Mißbrauchs wäre immer da. Es gibt vermutlich schon genug Fälle unentdeckter "Euthanasie", wenn's was zu erben gibt...

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Und dies gilt auch für Mörder. Auch die haben ein Recht auf Leben, auch, wenn wir das nicht immer nachvollziehen können (ich schließe mich da nicht aus). Aber Todesstrafe ist das Letzte, das Allerletzte, unterste Kohlenkiste und zeugt davon, dass Staaten entweder überfordert sind mit Kriminalität, sich nicht mit ihr befassen wollen oder diese gezielt einsetzen, um unbequeme Leute in ihrem Land los zu werden.
    DAS wiederum sehe ich gaaanz anders. Ich gebe zu, daß nicht das geringste Verlangen habe, mich mit (siehe oben) zweifelsfreien Mördern zu befassen. Und ich habe auch nichts dagegen, solche Individuen loszuwerden.

    Die Steuergelder zur Finanzierung des Lebensunterhalt eines Mörders / einer Mörderin wäre sicher sinnvoller investiert in Schul- oder Jugendprojekte. Und wenn ich nur an Hannah's Mörder denke, der uns vielleicht noch 60 oder mehr Jahre auf der Tasche liegt, kommt da einiges an Geld zusammen... Und das ist nur EIN Fall.

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Sieh Dir allein die USA an, wieviele hier unschuldig zum Tode verurteilt wurden. Möchtest Du über das Leben eines Menschen so entscheiden, weil er vielleicht nicht reich war und keinen guten Anwalt hatte? Ich nicht!
    Nein, auf gar keinen Fall! Wie gesagt, mir geht es um zweifelsfreie Mörder. Und die Rechtssprechung in den USA finde ich auch teilweise - sagen wir mal - sehr befremdlich, siehe harmlosere Fälle HIER...

    Von der Gesetzgebung ganz zu Schweigen, siehe HIER

    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Es ist ein heikles Thema und ich denke, dass kein Mensch auf dieser Erde von einem anderen getötet werden darf, wenn er das nicht selbst entscheiden kann und auch hier ist Mißbrauch nicht ausgeschlossen.

    LG

    Gabi
    Vom Grundsatz her sehe ich das auch so.
    Aber ob z.B. die 16jährige Hannah vorher gefragt wurde
    Vielleicht hat ihr Mörder ja, und sie hat stundenlang gesagt, daß sie nicht sterben will. Und es hat ihn nicht interessiert. Bis vielleicht der Punkt erreicht war, an dem sie einsah, das es besser ist zu sterben als weitere Qualen erleiden zu müssen... Viellecht war ihm das auch einfach völlig egal...

    Nachgewiesener Maßen (die Tat gestanden hat er ja auch) hat er sie über Stunden zu Tode gequält, bei lebendigem Leib übelst mit einem Messer "bearbeitet" und vergewaltigt...

    Meinst Du, ER hat sich z.B. damit befasst, ob SIE das gut findet
    Oder ihre Familie
    Oder Ihre Freunde
    Hat ER Gnade gekannt?

    Meiner Meinung nach haben solche Menschen auch keine Gnade zu erwarten...

  8. Registriert seit
    03.12.2007
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    50

    Beitrag

    #28
    Ich finde es sehr spannend und sehr interessant was ihr so schreibt und da ich, glaube ich zumindest etwas ernshaftigkeit eingbrachtn habe, möchte ich natürlich noch etwas schreiben.

    1. Ich finde es richtig das ein Leben wie es viele hier berichten (Wachkoma) nicht mehr Lebenswert ist. NUR, ich möchte nicht entscheiden was weitergeführt wird und was nicht, weil ich nicht weiss was der, den es persönlich betrifft, noch fühlt und merkt. Weiss jemand von euch ob der Betroffen vielleicht noch eure Stimme hört, vielleicht eure Nähe noch merkt und das auch gut findet und vielleicht auch in irgendeiner Weise dennoch am Leben teilnimmt und es nur nicht zum Ausdruck bringen kann. Ich weiss es nicht. Vielleicht giebt es dazu Interessante Studien,wer welche kennt, dem wäre ich Dankbar für eine kurze Information.

    2. Ich finde es gut wenn Lebenspartner sich mit diesem Thema befassen, und sich absprechen, aber wer weiss, wenn es einmal so weit kommt, wie er dann tatsächlich handeln würde, ich weiss es nicht, wie ich reagieren würde. Denn dieser gedanke erscheint mir so weit entfernt wie der Mond und dennoch kann es jeden von uns, immer treffen.

    3. Ich bin ebenfalls der Meinung das KEINE Religion vorsätzliche Tötung unterstützt oder dies für ein Mittel der Promblemlösung (In welcher Hinsicht auch immer) hält, die Schwachstelle hier ist aber wie so oft der Mensch, der Dinge oft zu seinen gunsten Auslegt und wenn man dies Beabsichtigt dann wird man in jeder Religiösen Niederschrift etwas finden was man zu seinen Gunsten auslegen kann. Ich denke aber das jede Religion vom Grund Gedanken her friedlich ist und nur der Mensch allein für die vielen schlimmen Taten verantwortlich ist.

    Als Schluss möcht ich noch hinzufügen das ich auch viele Menschen kennengelernt habe, die trotz vieler Krankheiten und Schicksalsschläge eine enorme Lebensfreude auststrahlen und ich denke das sich der Mensch mit einem gesunden Umfeld und etwas Zeit in fast jedes Schicksal fügt und fröhlich weiterlebt und Dinge die man vorher als selbstverständlich erachtet hinterher viel mehr schätzt.

    MfG Maui...!

  9. beak Gast

    Standard

    #29
    Zitat Zitat von Quallentier Beitrag anzeigen
    Hallo Gabi,

    nach dem "Du weißt schon" - Fred kann ich mit "a bisserl" Kontra gaaannz problemlos umgehen . Und sooo schnell werde ich nicht böse, obwohl...



    Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, daß es eher ein ethisches Problem ist.



    Oooha... Erinnnerst Du Dich noch daran, daß Religionsführer zur Ermordung eines Schriftstellers aufgerufen haben, weil sie seine "Verse" als Verunglimpfung ihres Propheten sahen? Alternativ reicht auch schon mal eine Karrikatur als Anlaß... Oder schon mal was von Dschihad gehört... Je nach Auslegung ist man um so "besser", desto mehr "ungläubige" Menschen umgebracht werden...

    Wobei diese Religion den "Vorteil" hat, daß man sie beliebig auslegen oder verstehen kann. Ein großer Teil der Gläubigen ist friedliebend (hoffe ich), aber auch wenn es nur eine Minderheit anders sieht (hoffe ich), sind die Auswirkungen schrecklich genug, wie wir fast täglich gezeigt bekommen...



    An solchen Lebensumständen würden viele Menschen zerbrechen, glaube ich. Ich will Dich nicht bemitleiden, daß würdest du vermutlich auch nicht wollen. Aber Du scheinst eine starke Frau (geworden) zu sein! Meine aufrichtige Hochachtung!

    Da ist wohl was falsch rübergekommen, ich wollte das "Leben" (ich würde es eher Leiden nennen...) meiner Mutter nicht künstlich verlängern lassen!



    Da hast Du sicher Recht, und die Gefahr des Mißbrauchs wäre immer da. Es gibt vermutlich schon genug Fälle unentdeckter "Euthanasie", wenn's was zu erben gibt...



    DAS wiederum sehe ich gaaanz anders. Ich gebe zu, daß nicht das geringste Verlangen habe, mich mit (siehe oben) zweifelsfreien Mördern zu befassen. Und ich habe auch nichts dagegen, solche Individuen loszuwerden.

    Die Steuergelder zur Finanzierung des Lebensunterhalt eines Mörders / einer Mörderin wäre sicher sinnvoller investiert in Schul- oder Jugendprojekte. Und wenn ich nur an Hannah's Mörder denke, der uns vielleicht noch 60 oder mehr Jahre auf der Tasche liegt, kommt da einiges an Geld zusammen... Und das ist nur EIN Fall.



    Nein, auf gar keinen Fall! Wie gesagt, mir geht es um zweifelsfreie Mörder. Und die Rechtssprechung in den USA finde ich auch teilweise - sagen wir mal - sehr befremdlich, siehe harmlosere Fälle HIER...

    Von der Gesetzgebung ganz zu Schweigen, siehe HIER



    Vom Grundsatz her sehe ich das auch so.
    Aber ob z.B. die 16jährige Hannah vorher gefragt wurde
    Vielleicht hat ihr Mörder ja, und sie hat stundenlang gesagt, daß sie nicht sterben will. Und es hat ihn nicht interessiert. Bis vielleicht der Punkt erreicht war, an dem sie einsah, das es besser ist zu sterben als weitere Qualen erleiden zu müssen... Viellecht war ihm das auch einfach völlig egal...

    Nachgewiesener Maßen (die Tat gestanden hat er ja auch) hat er sie über Stunden zu Tode gequält, bei lebendigem Leib übelst mit einem Messer "bearbeitet" und vergewaltigt...

    Meinst Du, ER hat sich z.B. damit befasst, ob SIE das gut findet
    Oder ihre Familie
    Oder Ihre Freunde
    Hat ER Gnade gekannt?

    Meiner Meinung nach haben solche Menschen auch keine Gnade zu erwarten...
    Hi,

    Oooha... Erinnnerst Du Dich noch daran, daß Religionsführer zur Ermordung eines Schriftstellers aufgerufen haben, weil sie seine "Verse" als Verunglimpfung ihres Propheten sahen? Alternativ reicht auch schon mal eine Karrikatur als Anlaß... Oder schon mal was von Dschihad gehört... Je nach Auslegung ist man um so "besser", desto mehr "ungläubige" Menschen umgebracht werden...

    Das haben doch die Katholiken auch gemacht, die Leute ausgeschunden und ausgeraubt. Der ganze Mammon, den der Vatikan heute in seinen „gesicherten Bunkern“ gelagert hat, ist doch alles zusammen gestohlen und geraubt und ist ganz rot von dem Blut, derer, denen sie das alles abgenommen haben. Die Religionen werden auch heute noch benutzt, die auszunutzen, die nicht darüber nachdenken können, wer sie selber sind und was sie selber dazu beitragen können, um die Welt etwas besser zu machen. Ich glaube heute eher an den Film „Das Leben des Brayn“ als an das, was die uns alle predigen: Nächstenliebe, Güte und weiß-der-Geier-was noch alles.

    Wobei diese Religion den "Vorteil" hat, daß man sie beliebig auslegen oder verstehen kann. Ein großer Teil der Gläubigen ist friedliebend (hoffe ich), aber auch wenn es nur eine Minderheit anders sieht (hoffe ich), sind die Auswirkungen schrecklich genug, wie wir fast täglich gezeigt bekommen...

    Ich glaube, dass im Großen und Ganzen alle friedliebend sind, nur werden halt einige dazu benutzt (ich habe das Gefühl, dass da mit unlauteren Mitteln „gearbeitet“ wird), dass sich einige Wenige einfach nur bereichern. Siehe Osho, die Päpste. Ist doch egal wie die alle heißen, wahrscheinlich würden mich jetzt einige lynchen, aber da kann man doch keine Religion ausschließen.

    An solchen Lebensumständen würden viele Menschen zerbrechen, glaube ich. Ich will Dich nicht bemitleiden, daß würdest du vermutlich auch nicht wollen. Aber Du scheinst eine starke Frau (geworden) zu sein! Meine aufrichtige Hochachtung!

    Danke! Aber ab und zu ein bisschen Mitleid, tut mir auch ganz gut… Soll ich Dir meine ganze Lebensgeschichte erzählen, die rührt Dich zu Tränen, wetten?

    Da ist wohl was falsch rübergekommen, ich wollte das "Leben" (ich würde es eher Leiden nennen...) meiner Mutter nicht künstlich verlängern lassen!

    Ich wollte Dir doch nicht unterstellen, dass Du Deiner Mutter schaden wolltest.
    DAS wiederum sehe ich gaaanz anders. Ich gebe zu, daß nicht das geringste Verlangen habe, mich mit (siehe oben) zweifelsfreien Mördern zu befassen. Und ich habe auch nichts dagegen, solche Individuen loszuwerden.

    „Los zu werden“, wie soll man solche Menschen los werden, in dem man sie hängt, auf den elektrischen Stuhl setzt, zu Tode quält…? Da ist man doch nicht viel besser, als die.

    Die Steuergelder zur Finanzierung des Lebensunterhalt eines Mörders / einer Mörderin wäre sicher sinnvoller investiert in Schul- oder Jugendprojekte. Und wenn ich nur an Hannah's Mörder denke, der uns vielleicht noch 60 oder mehr Jahre auf der Tasche liegt, kommt da einiges an Geld zusammen... Und das ist nur EIN Fall.

    Wir haben Geld für sämtlichen Blödsinn auf dieser Welt. Tut mir leid, aber das ist kein Argument für mich!

    Nein, auf gar keinen Fall! Wie gesagt, mir geht es um zweifelsfreie Mörder. Und die Rechtssprechung in den USA finde ich auch teilweise - sagen wir mal - sehr befremdlich, siehe harmlosere Fälle HIER...

    Von der Gesetzgebung ganz zu Schweigen, siehe HIER

    Vom Grundsatz her sehe ich das auch so.
    Aber ob z.B. die 16jährige Hannah vorher gefragt wurde
    Vielleicht hat ihr Mörder ja, und sie hat stundenlang gesagt, daß sie nicht sterben will. Und es hat ihn nicht interessiert. Bis vielleicht der Punkt erreicht war, an dem sie einsah, das es besser ist zu sterben als weitere Qualen erleiden zu müssen... Viellecht war ihm das auch einfach völlig egal...

    Solche Sachen stelle ich mir auch oft vor, wenn ich so was höre. Trotzdem, es steht mir nicht zu, über ein Menschenleben zu entscheiden, oder kannst Du Dir das anmaßen?

    Nachgewiesener Maßen (die Tat gestanden hat er ja auch) hat er sie über Stunden zu Tode gequält, bei lebendigem Leib übelst mit einem Messer "bearbeitet" und vergewaltigt...

    Es gibt so viel Ungerechtigkeit auf dieser Welt und nur wir, jeder Einzelne von uns – so sehe ich das – kann verhindern, dass es noch mehr davon gibt. Und sobald wir versuchen „lieber Gott“ zu spielen, wird´s für mich ungerecht.
    Meinst Du, ER hat sich z.B. damit befasst, ob SIE das gut findet
    Oder ihre Familie
    Oder Ihre Freunde
    Hat ER Gnade gekannt?

    Meiner Meinung nach haben solche Menschen auch keine Gnade zu erwarten...

    Gnade ist wohl auch ein dehnbarer Begriff… Solche Menschen müssen bestraft werden!!! Aber nur weil er keine „Gnade“ gekannt hat, sollen wir uns genauso zum Täter machen wie er?

  10. beak Gast

    Standard

    #30
    Hi "Qualli",

    hab mich wohl vorhin etwas verfranst. Merkst was? Unsere Diskussionen nehmen eine Dimension an, in der sich keiner mehr rein zu lesen traut (fast keiner). Das werden ja schon Romane...

    LG

    Gabi


 
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