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"das jetzige System benachteiligt Vielfaher"

Erstellt von ChiemgauQtreiber, 25.01.2013, 21:15 Uhr · 19 Antworten · 1.408 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Ich weiß zwar nicht, woher Du Deine Kenntnisse hast...
    Das sind nicht meine Kenntnisse, das ist meine Schlussfolgerung aus der Aussage von ChiemgauQtreiber, die ich oben zitiert habe.

    Gruss

    frank

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    Standard "das jetzige System benachteiligt Vielfaher"

    #12
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Ich weiß zwar nicht, woher Du Deine Kenntnisse hast, aber Vielfahrer erhöhen das Risiko nicht. Die ungeübten Fahrer sind das Problem, weil dauerhaft überfordert. Und die fummeln auch am Handy, obwohl ihnen schon das Geradeausfahren Probleme bereitet.

    Gemeint ist auch nicht eine unübersichtliche Fahrsituation sondern wohl eher, leere Autobahn, Freisprech ein, eingewählt und schwupps ist das 120 Schild übersehen. Und die Argumentation, das es auch ein Auto hätte gewesen sein können, kann man sich gleich sparen, die Wahrnehmung funktioniert anders. Im deutschen Schilderwald übersieht man schon mal gerne ein Schild. Auch ohne Handy.
    DAS ! Unterschreib ich mal zu 100%

    Allerdings hab ich mal meine Verkehrsdelikte der letzten 12 Jahre im Außendienst im Kopf grob überschlagen und glaube das das neue System bisher für mich das bessere gewesen wäre.

    Kommt also immer auch auf Dilekt und zeitlichen Abstand an.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #13
    Zitat Zitat von mulicard Beitrag anzeigen
    DAS ! Unterschreib ich mal zu 100%

    Allerdings hab ich mal meine Verkehrsdelikte der letzten 12 Jahre im Außendienst im Kopf grob überschlagen und glaube das das neue System bisher für mich das bessere gewesen wäre.

    Kommt also immer auch auf Dilekt und zeitlichen Abstand an.
    Naja, bei mir nicht, ich komme zwar üblicherweise nicht auf die Leistungen eines Aussendienstlers, aber 60Tkm/Jahr sind bei Projektauslastung von 80% auch normal.

    Wenn ich so die letzten 6 Jahre mal überschlage.

    Meine ersten Punkte habe ich auf der Scheßlitzer Hangbrücke gesammelt (nach 27 Jahren Führerschein) waren dann auch gleich 3, überhöhte Geschwindigkeit. Es folgten 3 Monate später zu dichtes Auffahren am Bayreuther Dreieck. 3 in der Baustelle bei Brandenburg (überhöhte Geschwindigkeit) 1 Jahr später, und 1 wegen zu dichtem Auffahren bei Düsseldorf, knapp 4 Wochen später. Naja, demnächst sind sie wieder weg. Die neue Regelung wäre mich deutlich teurer gekommen, 6 von 8 anstatt 8 von 18.

    An Kreuz Neufahrn (Auto) in Havelberg (Motorrad) war ich halt erfolgreich (angeblich überhöhte Geschwindigkeit). Ansonsten hätte ich ein Aufbauseminar bzw. nach der geplanten Neuregelung meinen Schein weg.

    Einspruch lohnt immer und wenn es nur deswegen ist, um die Kosten des Landes über die Einnahmen steigen zu lassen. Die Statistiken sind eindeutig. 80% der Bescheide sind Fehlerhaft, bei stationären Messungen mehr als 8% der Messungen bei mobilen Messungen sogar zwischen 30 und 80%, falsch. Und vor Gericht gilt nur der überprüfbare Beweis.

    Um sich mal die Sinnhaftigkeit von etlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu verdeutlichen.

    Abfahrt Schönefeld Süd, 60, jahrelang, unfallfrei. Dann legt sich im Winter ein Sattelschlepper dort auf die Seite. 1 Woche später beschränkt auf 40. Welcher Schwachsinn. Um die 40 einzuhalten, mußt Du auf Ausfahrt entweder eine Vollbremsung hinlegen oder bereits auf der Autobahn runterbremsen. Nun sie haben inzwischen wieder 60 rangeschrieben. 1 Unfall in 3 Jahren, gegen 6 Unfälle in 8 Monaten.

    A5. Als ich das erste Mal die A5/A7 von Karlsruhe nach Berlin gefahren bin, war die unbeschränkt, bis auf ein Stück bei Heidelberg, ein Stück bei Frankfurt und ein Stück bei Kassel, bis zum Abzweig Salzgitter. 2002 war allein zwischen Farnkfurt und Salzgitter die Strecke zu 80% beschränkt (erhöhte Unfallgefahr). Seit Mitte 2012 sind die meisten Beschränkungen weg, keine Auswirkung auf Unfallhäufigkeit und Schwere.

    Das Problem sind nicht die Leute, die etliche 10.000km im Jahr fahren und mit 200 auf der linken Spur eine Telko abhalten, das Problem sind die Leute, die ohne zu blinken und ohne zu gucken mit 105km/h 200m vor dem nächsten LKW die Spur wechseln. Die Leute, die meinen 102km/h geben ihnen das Recht 30km auf der linken Spur zu fahren, nur wiel im Abstand von 500m ein Lkw nach dem anderen auftaucht.

    Sorry, für den Ausbruch, aber die haben mich Jahre meines Lebens an vertaner Zeit gekostet, die Punkte sind mir Wurst. Da ich es als Abzocke betrachte ...

  4. Registriert seit
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    Standard "das jetzige System benachteiligt Vielfaher"

    #14
    Nicht einverstanden.
    In Deutschland hatte ich zwar nur 30.000-40.000 km im Jahr, aber dennoch hab ich kaum eine meiner Geschwindigkeitsübertretungen aus Versehen begangen. Und nein, ich glaube euch dies schlichtweg nicht. Weil ihr sonst nämlich schon ausgesprochen massiv abgelenkt wärt! Klar kann das MAL passieren. Aber dafür hat es ja das Punktesystem.
    Auch hier wieder: der Bürger beugt die Regeln, Schuld hat dann aber der Staat.

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    #15
    Also aus persönlicher Erfahrung weiß ich, das Vorsitzende im Gericht Vielfahrer eher härter bestrafen!
    Zitat vom letzten Termin vor ca. 2 Jahren: Sie haben als Vielfahrer Vorbildfunktion, sie können bei 4 Wochen zu Fuß mal darüber nachdenken.......
    Wenn ich Mist baue, dann trage ich es wie ein Mann und nehme die Strafe hin, aber bei dem neuen System kann´s schnell eng werden.

  6. Registriert seit
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    #16
    Das jetzige System benachteiligt (notorische) Zuschnellfahrer und Raser, nimmt aber zugleich Egoisten und Nullblicker (Mittelstreckenschnecken, taube und oder blinde Ignoranten, usw.) in Schutz weil ihre Verfehlungen nicht bzw. viel zu selten geahndet werden.

    Das jetzige System benachteiligt aber garantiert keine Vielfahrer! Falls anderer Meinung bitte Gesetzestexte vorlegen, denn ich glaube es nicht, bzw. kenne kein solches Gesetz.

  7. Registriert seit
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    #17
    Hallo Frank,

    da du mich quasi angesprochen hast:
    - erstens ist die Wahrnehmung sicher anders, ob ein Auto oder Person oder ob ein Schild, wem ist es nicht schon so gegangen, daß man am Ziel angekommen nicht mehr sagen kann, was auf der Fahrt passiert ist.... ob Gegenverkehr kam oder ob man überholt hat / wurde... und trotzdem hat man immer richtig reagiert und nichts falsch gemacht, geht einfach automatisch, genauso wie eben das Erkewennen von "Gefahren" (Auto, Fußgänger) automatisch funktioniert, aber die "Schildererkennung" hier nicht in das Muster passt
    - zweitens sind auch "Nichtvielfaher" oftmals abgelenkt, ob jetzt die Mama mit den Quengelnden Kindern oder die Hausfrau in Gedanken den zu erledigenden Einkauf durch geht oder mit dem Beifahrer im Gespräch (ist m.E. noch ablenkender als ein Gespräch am Telefon), Suche des richtigen Radiosenders (Radiobedienung während der Fahr ist ja nach wie vor erlaubt), von lauter Musik etc. ganz zu schweigen
    - und wenn du dich als Fahrer von Handy etc. überhaupt nicht ablenken lässt, dann bist du entweder ein Ganzwenigfaher der sich wirklich zu 100% aufs Fahren konzentrieren muß (weil unroutiniert - was aber auch schon wieder Risiken birgt) oder ein ganz seltenes Exemplar des Autofahrenden Menschen oder ... du kreidest hier anderen Sachen an, die du selbst genauso machst (was sie aber deshalb natürlich nicht richtig machen)

    und natürlich ist das Risiko höher, wenn man mehr auf der Straße ist, einfach weil man mehr auf der Straße ist, auch wenn man routinierter ist, aber deshalb kann man ja das Vielfahren nicht verbieten (genausowenig wie das Motorradfahren - was ja erwiesenermassen noch mehr Risiken birgt),

    Oder man begegnet dem mit der "polt´schen Logik":
    "wenn ich besoffen und langsam fahre, gefärde ich die anderen ja viel länger, als wenn ich schnell fahre "

    und zum Schilderwald (oder -Wahn) ein Beispiel:
    auch bei Bayreuth, aus Richtung Berlin kommend war am Bindlacher Berg folgende Beschilderung:
    - erstes Schild noch oben am Berg weist auf ein Überholverbot für LKW mit Zusatzschild "3,5 to" in 800 m hin - Erkenntnis als Autofahrer: Betrifft mich nicht
    - Wiederholungsschild weiß nochmals auf den beginn des Überholverbotes für LKW mit Zusatzschild "3,5 to" in 400 m hin - Erkenntnis als Autofahrer: hab ich vorher schon erkannt, daß es mich nicht betrifft
    dann die Beschilderung "3,5 to" (geht mich niGS an, weil PKW) mit Zusatzschild "Überholverbot für LKW" und Schild "100" unmittelbar dran,
    das sah so aus, als wie wenn die 100 zum LKW Überholverbot gehört.....
    und mit leicht überhöhter Geschwindigkeit geblitzt - erst im "Aussschlußverfahren" kommt man drauf, daß das ja gar nicht für LKW Sein kann, weil die ja gar nicht so schnell fahren können,
    Aussage des Anwalts, dem ich das Bild gezeigt habe: "Grenzwertig, aber das Verfahren nicht wert"

    und btw: vor dem Tunnel in Bayreuth ist die Einzige Autobahnmessstelle, die ich kenne, wo ein Stellplatz für den Radarwagen in der Mittelleitplanke ausgespart ist!

  8. Registriert seit
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    #18
    und was wollen die "Vielfahrer" jetzt? Absolution?
    Wenn ich mir das so durchlese, dann habe ich eher den Eindruck, dass die Vielfahrer nicht mehr bewusst am Verkehr teilnehmen sondern automatisch ein Programm abspulen (Schilder nicht lesen etc.)
    Widerspricht aber ihrer Forderung mehr Erfahrung zu haben.
    Ich halte mich nicht für einen Vielfahrer, komme aber dennoch auch 25. - 30.000km im Jahr. Ich werde durch Telefonate abgelenkt, weswegen ich sie tunlichst vermeide. Ja, man kann auch geschäftliche Telefonate verschieben.
    Mein Eindruck ist, es werden immer wieder Gründe gesucht sein Fehlverhalten zu entschuldigen.
    Nur mal so meine Gedanken.
    Ach so, ich bin bestimmt kein Engel ich versuche so zu fahren, dass ich nicht in die Punkteränge komme und fertig.

    Gruß
    Martin

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von ChiemgauQtreiber Beitrag anzeigen
    Hallo Frank,

    da du mich quasi angesprochen hast:
    - erstens ist die Wahrnehmung sicher anders, ob ein Auto oder Person oder ob ein Schild, wem ist es nicht schon so gegangen, daß man am Ziel angekommen nicht mehr sagen kann, was auf der Fahrt passiert ist.... ..
    Okay, das kann ich nachvollziehen. Vielfahrer sind routinierter und daher mit weniger Risiko pro Kilometer unterwegs als Wenigfahrer, auch wenn sie vielleicht nicht jedes Schild beachten.

    Dennoch bin ich der Meinung, gerade Vielfahrer, die ja vielleicht sogar wegen ihres Berufs auf den Führerschein angewiesen sind, besonders aufmerksam fahren sollten und es gerade von routinierten Fahrern erwartet werden, kann, auch im deutschen Schilderwald die Übersicht zu behalten.

    ich kann dir übrigens zustimmen, ich weiß auch nach einer längeren Fahrt nicht mehr, wer mich wann überholt hat und wann welcher Gegenverkehr kam, ich weiß aber während der Fahrt ganz genau, wie schnell ich fahren darf und habe in 10 Jahren bei 60.000km im Jahr noch keinen einzigen Punkt oder Strafzettel bekommen

    Gruss

    frank

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    ich kann dir übrigens zustimmen, ich weiß auch nach einer längeren Fahrt nicht mehr, wer mich wann überholt hat und wann welcher Gegenverkehr kam, ich weiß aber während der Fahrt ganz genau, wie schnell ich fahren darf und habe in 10 Jahren bei 60.000km im Jahr noch keinen einzigen Punkt oder Strafzettel bekommen
    Dann herzlichen Glückwunsch !!

    und es geht nicht um Generalabsolution, sondern darum, daß sicher jeder mal Fehler macht, und wer mehr Fährt macht wohl auch in Summe mal mehr Fehler wenn auch weniger pro gefahrener km.

    und eben darum, daß viele Kontrollen dort sind, wo es lukrativ ist, d.h. es werden von vielen (Wenig als auch Vielfahrern) dort "Fehler" gemacht, die geahndet werden.

    und ich spreche hier eben über "Überschreitungen" in (sicher m.E.) unkritischen Bereichen.

    - Wenn eben - wie oben geschildert - die Beschilderung selbst bei aufmerksamer Betrachtung (mir war bewusst, daß unten vor dem Tunnel eben dieser Blitzer stehen kann bzw. Stehen wird) man u.U. die Beschilderung bei korekter Geschwindigkeit nicht korrekt deuten kann (was auch vom ADAC schon mehrfach angesprochen und nachgewiesen wurde, daß vielfach der "Schilderwald" einfach nicht mehr wirklich Schild um Schild auf relevanz geprüft werden kann
    - wenn Ortsschilder weit ausserhalb stehen, weit und breit niGS zu sehen ist, was gefärdet werden kann und man eben gerne beim "reinrollen lassen" gelasert wird
    - wenn gut ausgebaute Straße wg. erneuerter Fahrbahn über Monate begrenzt bleiben, während Nebenstraße bei Fahrbahnerneuerung nur kurzzeitig begrenz werden

    das hat eben meiner Meinung nach nicht unbedingt mit notwendigen Maßnahmen zu Verkehrssicherheit zu tun, sondern eher mit der Schaffung einer "lukrativen Kontrollmöglichkeit"

    und es ist auch hinreichend bekannt, daß eben z.B. diese "Dienstleister" für die Verkehrsüberwachung - weil sie eben sich auch aus dem "Kontrollerfolg" mit finanzieren müssen, eben solche Stellen lieber wählen als z.B. vor Schule etc. wo eh jeder verantwortungsbewusste Autofahrer langsam fährt, die "straffähigen" Vergehen aber eher wenig sind - wobei sie speziel hier sehrwohl geahndet werden sollten.


 
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