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Das Land der unbegrenzten......

Erstellt von Q_Treiber_Josef, 13.07.2015, 18:39 Uhr · 167 Antworten · 8.407 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Karima Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    hier in Deutschland darf jedermann ganz offen Schusswaffen tragen, denn das Führen von Schusswaffen mit Funkenzündung ist explizit im Waffengesetz erlaubt. Und mit dem Hall Hinterlader mit Steinschloss hat man eine ziemlich moderne Waffe die sehr präzise schießt! Einzig für das Pulver braucht man eine Erlaubnis ... aber die ist bei gutem Leumund und ein wenig büffeln zu erwerben.

    Beste Grüße
    Hannes
    WaffG Anlage 2:

    1.7
    einläufige Einzelladerwaffen mit Zündhütchenzündung (Perkussionswaffen), deren Modell vor dem 1. Januar 1871 entwickelt worden ist;
    1.8
    Schusswaffen mit Lunten- oder Funkenzündung, deren Modell vor dem 1. Januar 1871 entwickelt worden ist;
    1.9
    Schusswaffen mit Zündnadelzündung, deren Modell vor dem 1. Januar 1871 entwickelt worden ist;
    wenn das Ding vor dem 1.1.1871 entwickelt wurde ist es vermutlich keine ziemlich moderne Waffe.

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    Das ist die gleiche Argumentation wie von der NRA. Die meinen auch, wenn Lehrer bewaffnet währen, könnte man Amokläufer an Schulen schneller stoppen.
    Solche Verhältnisse möchte ich hier nicht.
    Und ein Hinterlader mag präzise Schiessen, das Hobby hat ein Freund, aber wenn der erste Schuss daneben geht hast du ein Problem. Bis du da wieder geladen hast, hat dich der Gegner mit einem nassen Handtuch erschlagen. Also wahrscheinlich doch nicht das richtige für Gewalttäter.

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Ein Gefühl ist und bleibt ein Gefühl. Bis dato fühlten sich die Leute in Ansbach auch sicher....
    das ist das Problem, die gefühlte Sicherheit im Vergleich zur tatsächlichen.

    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Hätte der Mann der erschossenen Frau ein Waffe bei sich getragen und den Attentäter erschossen, so hätte dieser keinen zweiten Mord begehen können.
    fragt sich nur, ob der Mann der erschossenen Frau so geistesgegenwärtig und fähig gewesen wäre, die Waffe erst zu ziehen, zu zielen und dann sicher zu treffen. Das, während der Kerl vor ihm steht, mit geladener, gezogener und gezielter Waffe. Seine Chancen wären wohl ziemlich gering gewesen. Es wäre eher auf einen zusätzlichen Toten hinausgelaufen.

    Das ist in den USA ja auch dieser Irrglaube, daß die mit ner Waffe sicherer wären. Umgang mit Schusswaffen muss trainiert werden. Am Schießstand auf Scheiben bekommt man nicht beigebracht, sich unter Lebensgefahr gegen einen bewaffneten Gegner zu wehren. Das schaffen höchstens trainierte Waffenführer, also Polizisten, Soldaten oder vielleicht gut ausgebildete Personenschützer. Sowas wie Kollateralschäden durch Fehlschüsse muss man gar nicht erst als Argument bemühen, das Konzept fällt schon lange vorher in sich zusammen.

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    Zitat Zitat von Rainer Bracht Beitrag anzeigen
    Am besten finde ich es, wenn man sich ohne Waffe sicher fühlen kann. .....

    Da hast du recht, aber es sieht nicht so aus als bleibe es so!!

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Rainer Bracht Beitrag anzeigen
    ....Der schimpft immer darüber was für Jäger auf dem Schießstand sind. 2km von mir entfernt hat vor 2 Jahren ein Jäger bei der Wildschweinjagd einem Mähdrescherfahrer ins Knie geschossen. Wahrscheinlich hat der gedacht, Schweine können fliegen. Der klagt, um Jagd und Waffenschein zurück zu bekommen......
    Wenn ich sehe wie manche Motorradfahren, würde ich auch sagen sie benutzen das Motorrad als Waffe. Dann wäre hier ja auch ein generelles Motorradverbot angesagt!!

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    Jetzt wissen wir ja, dass alle Amerikaner dumm sind, sich keinerlei produzierendes Gewerbe mehr auf diesem Kontinent befindet und sich alle gegenseitig über den Haufen ballern.

    Aber trotzdem ist es die mächtigste Nation diesen Planeten !

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    Zitat Zitat von generalgarden Beitrag anzeigen
    also Polizisten, Soldaten oder vielleicht
    eher noch IPSC-Schützen.
    Jeder Fall liegt anders, mit zig unterschiedlichen Faktoren. Wie ein Amoklauf ausgeht kann niemand im Voraus sagen. Hauptvorteil liegt jedoch beim Täter immer im Überraschungsmoment, das macht die Sache so unkalkulierbar gefährlich.
    Darauf rechtzeitig und vor allem richtig zu reagieren ist nur sehr wenigen, meist trainierten, Personen möglich, deswegen auch der Konjunktiv.
    Fakt ist: der Tod der Frau war unausweichlich und die Chance des Mannes den Täter zu stoppen genau 0,00%. Mit Waffe wäre sie zwar immer noch sehr gering aber definitiv höher gewesen.
    Es war ein glücklicher Zufall, geschuldet den wachen Leuten in der Tankstelle, dass er nicht weiter morden konnte.
    In den USA hätte ihn vermutlich spätestens hier ein Einsatzkommando erschossen. Deutschland dagegen gönnt sich nun den "Luxus" ihn jahrzehntelang in einer geschlossenen Anstalt zu verwahren. Und ich bezahle das mit. Chance auf eine Rehabilitation des durchgeknallten Psychopathen: nahe Null. Besonders für die Hinterbliebenen ist das ein eigentlich unhaltbarer, völlig demütigender Zustand und zudem beschämend für einen (demokratischen) Rechtsstaat. Er reißt zuerst zwei Unschuldige aus dem Leben und kostet danach der Allgemeinheit auch noch sündhaft viel Geld.
    Erkenntnisgewinn: ebenfalls Null. Es wird in ähnlicher Form wieder geschehen und man kann nichts dagegen unternehmen.
    Eine illegale Waffe kann man sich problemlos binnen einem Tag besorgen, in größeren Städten innerhalb weniger Stunden, sogar noch billiger als den langwierigen und umständlichen legalen Weg per WBK oder Jagdschein zu gehen. Es geht also auch ohne Papas Waffenschrank mit den Sportschützen-Wummen zu leeren...
    Wie willst du das mit Gutmenschentum verhindern???

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    ich würde niemals auf die Idee kommen, alle Amerikaner über einen Kamm zu scheren. Auch wie Waffennarren sind ja nicht alle Idioten. Sie leiden nur an gnadenloser Selbstüberschätzung. Und sie sind nicht bereit, ihre gefühlte Sicherheit (die ja leider keine echte Sicherheit ist) aufzugeben.

    Mir persönlich ist echte Sicherheit lieber. Im Sinne von: recht unwahrscheinlich, daß der Typ da vor mir ne Knarre in der Tasche hat. Nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich. Das bringt mir real deutlich mehr als die theoretische Möglichkeit, mich mit einem legalen Waffenarsenal auch gegen einen Militärputsch wehren zu können. Hier wurde vor ein paar Tagen ne Einbrecherbande hochgenommen, die nachts Spielkasinos ausgenommen haben. Einer hat dem Beamten nen Hammer an den Kopf geworfen (was ich schon als ziemlich gewaltbereit einstufe). Das gab ne Platzwunde für den Beamten, Bisse vom Polizeihund für den Werfer und vermutlich ein Leckerli für den Polizeihund. Dasselbe Spiel in den USA und wir hätten 2 Tote, zuerst den Beamten und dann den Einbrecher.

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    .... Deutschland dagegen gönnt sich nun den "Luxus" ihn jahrzehntelang in einer geschlossenen Anstalt zu verwahren. Und ich bezahle das mit. Chance auf eine Rehabilitation des durchgeknallten Psychopathen: nahe Null. Besonders für die Hinterbliebenen ist das ein eigentlich unhaltbarer, völlig demütigender Zustand und zudem beschämend für einen (demokratischen) Rechtsstaat. Er reißt zuerst zwei Unschuldige aus dem Leben und kostet danach der Allgemeinheit auch noch sündhaft viel Geld.
    .................
    Und, was wäre Deine Lösung dieses Problems? Was sollte der "demokratische" Rechtsstaat tun?

    Gruß,
    maxquer

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    eher noch IPSC-Schützen.
    In den USA hätte ihn vermutlich spätestens hier ein Einsatzkommando erschossen. Deutschland dagegen gönnt sich nun den "Luxus" ihn jahrzehntelang in einer geschlossenen Anstalt zu verwahren. Und ich bezahle das mit. Chance auf eine Rehabilitation des durchgeknallten Psychopathen: nahe Null. Besonders für die Hinterbliebenen ist das ein eigentlich unhaltbarer, völlig demütigender Zustand und zudem beschämend für einen (demokratischen) Rechtsstaat. Er reißt zuerst zwei Unschuldige aus dem Leben und kostet danach der Allgemeinheit auch noch sündhaft viel Geld.
    Wow, da fällt einem nicht viel ein. Hey, den jetzt einzusperren wäre aber teuer. Doc, ist der wirklich bescheuert? Können wir also einfach abknallen? Prima. Jungs, draufhalten. Nee, hat nix brauchbares in der Birne. Ja, einfach weg damit. Guter Schuss! Räumt auf und kommt zurück in die Wache, der Grill läuft schon an. Kannst du noch kurz beim Walmart vorbeischauen? Kräuterbaguette ist alle.

    Erkenntnisgewinn? Es gibt kranke Menschen. Die können nix dafür, daß sie so sind. Also muss man sie zur Sicherheit anderer einsperren. Einsperren, weil man selber nicht zum Unmenschen werden will - man selbst nicht, die Gesellschaft auch nicht. Die ..... haben früher Kranke und Behinderte ermordet, weil sie der Allgemeinheit keine Hilfe waren. Oh, Sie haben Husten? Hoffentlich nix ernstes...

    Das Thema Hinterbliebene ist nicht ganz einfach. In den USA übt der Rechtsstaat ja nicht nur Gerechtigkeit, sondern auch Rache aus. Todesstrafen schrecken nicht ab, haben es nie getan. Hinreichend bekannt. Trotzdem sperren die da ihre Täter erst Jahre oder Jahrzehnte ein, durchlaufen einen recht teuren Prozess bis zur Hinrichtung und haben dann ihre Rache. Die Hinterbliebenen dürfen zugucken und auf dem Papier ist alles gut. Ob sich die dann wirklich besser fühlen, möchte ich bezweifeln. Das ist maximal eine kleine Genugtuung. Dafür wurde der Staat dann zum Henker, mit allen Konsequenzen - zum Beispiel Fehlurteilen, falschen Geständnissen (hüben wie drüben schon passiert), Fehlern in der Beweisaufnahme.


 
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