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Das Land der unbegrenzten......

Erstellt von Q_Treiber_Josef, 13.07.2015, 18:39 Uhr · 167 Antworten · 8.388 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Der liberale Zugang zu Schusswaffen in USA bezog sich auf eine gute Idee.Der freie Buerger sollte bewaffnet sein um von einer tyrannischen Regierung nicht unterdrueckt werden zu koennen um diese im Falle eines Falles vertreiben zu koennen.Das war vor ueber 200 Jahren...
    Heute sind die USA ein faschistoider Polizeistaat mit 2 Parteien die nur den Interessen von Bankstern,Boersianern,multinationalen Grosskonzernen und dem industrial prison und militaerkomplex dienen.Von persoernlicher Freiheit keine Spur mehr obwohl es in den USA noch Redefreiheit und keinen Redefreiheitsverbotsparagraphen wie den 130GG gibt.
    Wie auch immer durch die hohe Arbeitslosigkeit,die hohe Obdachlosigkeit und den Rassenhass zwischen Schwarz,braun,gelb,rot und Weiss,dazu noch die grossen Unterschiede zwischen arm und reich brodelt es.
    Polizisten muessen jederzeit damit rechnen mit einer AK74 und AR15 abgemaeht zu werden.
    So ist der Stressfaktor dementsprechend hoch und es wird zuerst geschossen und danach Fragen gestellt.
    So gesehen haben die Schusswaffen die USA weder freier noch sicherer gemacht wie die US/NRA Gunlobby immer behauptet !
    Und die Texaner haben eh einen an der Waffel.Dort gibt es die meisten Haeftlinge die auf den Vollzug der Todesstrafe durch Vergasung oder Giftspritze warten.Die Meisten ohne Krankenversicherung und the Right to Work was einem Gewerkschaftverbot gleichkommt.
    Das heist wenn Du zu einer Arbeitsstelle gehst und sagst ich arbeite fuer $10 die Stunde dann wird der Malocher der $12 die Stunde verdient sofort entlassen.Natuerlich gibt es dort aber auch die meisten Waffen und Cowboyhuete um das Resthirn nicht ganz ausdoerren zu lassen...;-)))
    Nur mal eine kleine Perspektive von Einem der die USA nicht von einem Schueleraustausch,Kino oder gar Urlaubsbesuch "kennt" !

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    Gerade im Stern gelesen.
    2 Schüsse hat die norwegische Polizei im vergangenen Jahr abgegeben, dabei gab es keine Verletzten. Nur in Ausnahmefällen trägt die Polizei eine Pistole.
    Solche Verhältnisse könnten Vorbild für Deutschland sein.

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    Zitat Zitat von Rainer Bracht Beitrag anzeigen
    Solche Verhältnisse könnten Vorbild für Deutschland sein.
    Hoffentlich nicht. Ich möchte keine Polizei, die machtlos zusieht und nicht einschreiten kann bzw. erst mal die Waffe aus dem Safe im Auto holen muss.

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von generalgarden Beitrag anzeigen
    ich rufe nicht nach Sicherheit. Ich bin einer von denen, die der Meinung sind, daß man für mehr Sicherheit nicht alles in Kauf nehmen sollte. Aber da geht es mir eher um Überwachung, Rasterfahndung und Polizeiprivilegien.
    Mir geht es im Prinzip ums gleiche.


    Zitat Zitat von generalgarden Beitrag anzeigen
    mein Hinweis zielte auf die Todesstrafe ab, die wir hier eh nicht haben.

    Aber die USA sind ein gutes Beispiel für ein ziemlich schlechtes Strafsystem. Die sperren (fast) jeden einfach ein, psychische Störung hin oder her. Bedeutet effektiv, daß in den Gefängnissen ein Haufen krankhaft gestörter rumrennt. Die kommen irgendwann auch wieder raus. Behandelt worden sind die dann nicht. Wie die sich wohl in die Gesellschaft reintegrieren?
    Integration ist kaum möglich, zumindest kann nicht sicher ausgeschlossen werden dass es erneut zu Übergriffen kommt, egal wie viele Sitzungen der Täter beim Psychiater hatte.
    Deswegen würde ich jeden weg sperren der einen anderen getötet hat und ihn bis zum Lebensende (sofern er gewillt ist) mit Arbeiten beschäftigen welche der Allgemeinheit dienlich sind. Gefangene nutzlos herumsitzen lassen damit sie in aller Seelenruhe ihr nächstes Verbrechen in Freiheit planen können, hat weder etwas mit Sühne zu tun noch bereitet dies den Boden für eine gute Sozialprognose.
    Landläufig besteht die Meinung man müsse mit allen zur Verfügung stehenden (finanziellen) Mittel versuchen jemanden während der Haftzeit zur Umkehr zu bewegen damit er sich wieder in die Gesellschaft integrieren kann. Warum sollte der Staat dies tun? Weil er es sich (offensichtlich) leisten kann? Ich sage: Aufgrund seiner vorangegangen Handlungen hat ein Mörder das gar nicht verdient.
    Man muss Gefangene nicht foltern, misshandeln oder quälen, sondern sollte sie human behandeln, nur eben zeigen dass sie mit den Mitmenschen in Freiheit nichts mehr zu tun haben und auch nie mehr dort hin zurückkehren werden. Sobald sie das realisieren wie endgültig ein solches Urteil ist, merken sie was sie den Opfern angetan haben. So fühlt sich echte Strafe an. Ihr restliches Leben können sie sühnen falls sie gewillt sind, falls nicht fristen sie auf unbestimmte Zeit ihr Dasein in der Einzelzelle. Da der Mensch im Grunde ein soziales Wesen ist, wird dies ein Insasse auf lange Sicht nicht durchhalten und sich früher oder später von selbst ändern, ohne Zutun Dritter.
    So nimmt man ihm zudem die Möglichkeit einen Psychiater zu bemühen den er anlügen kann. Es ist auch egal ob die Phase der Besinnung 2 Monate oder 20 Jahre dauert, er betritt sowieso nie mehr freien Boden. Er hätte somit lediglich noch die Alternativen a) der Gesellschaft wenigstens eine gewisse Zeit etwas Gutes zu tun oder b) sie bis zu seinem Ableben noch weiter zu schädigen, wenngleich nur finanziell.

    Ein anderer User hat es schon angesprochen: In D besteht eine Diskrepanz zwischen Opfer- und Täterschutz. Wenn ich also Tätern mehr Aufmerksamkeit schenke als den Opfern, dann stimmt hier etwas nicht. Einen Toten kann man nicht ersetzen, aber ich würde versuchen die Täter dazu zu bewegen den Hinterbliebenen etwas zurück zu geben das Sühne ausdrückt. Viel mehr an Alternativen als Geld kann es vermutlich nicht sein, deswegen würde ich ihn dazu verdonnern die Hinterbliebenrente zu stemmen.

    Todesstrafe muss also nicht sein, es geht auch anders, richtig hart sogar.


    Zitat Zitat von generalgarden Beitrag anzeigen
    aber es reduziert die Anzahl der Menschen, die Waffen führen. Es gibt ja nicht nur die Räuber und Gewaltverbrecher, es gibt ja auch den Normalbürger. Hier in DE hat der keine Waffe. Das sorgt dafür, daß:

    - er keinen erschiesst, wenn er aus welchem Grund auch immer nen Wutausbruch bekommt
    - die Polizei keine besonders große Angst davor haben muss, bei jeder Verkehrskontrolle erschossen zu werden. Das kann passieren (ist auch schon passiert), aber ist halt sehr selten. Dir kann auch ein Meteorid auf den Kopf fallen, du rennst deshalb doch nicht ständig mit nem Bauhelm rum - die Wahrscheinlichkeit einer Gefahr ist halt doch relevant
    - er nicht versuchen kann, bei einem Überfall den Helden zu spielen und dabei versehentlich unbeteiligte Dritte in Gefahr zu bringen
    - jemand, der eine Waffe trägt, allein aufgrund dieser Tatsache schon überprüfungswürdig ist. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, jemanden zu erwischen, der die Waffe nicht legal führt
    Du kannst es ganz genau aus der Grafik herauslesen: In NY haben deutlich weniger Menschen Schusswaffen aber mehr Tote pro Einwohner als Texas.
    Die soziale Struktur ist ein viel ausschlaggebender Faktor als der eigentliche Besitz von Waffen. Nicht mal Schusswaffen sondern Waffen allgemein. Wer (das Tragen von) Waffen verbietet setzt an einer Stelle an der nur eine sekundäre Rolle bei der Vermeidung von Morden spielt. Tragen von Neonwesten verhindert nämlich auch nicht merklich die Anzahl Verkehrstoter sondern spielt nur ein Quäntchen bei der passiven Sicherheit mit. Wr hier glaubt er könne sich dadurch unvorsichtiger auf dem Krad bewegen wird sich auch alsbald im Krankenhaus wiederfinden. Es ist wie fast immer eine Frage des Umgangs mit der Verantwortung, der eigenen und der für die anderen.

    Einen schönen Abend wünsche ich noch! Ich gehe jetzt an den See angeln. Ohne Schusswaffe. Nur mit der Rute bewaffnet und in der Hoffnung keinen Fisch umbringen zu müssen.

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    .

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    @Rainer;Norwegen koennte ein Vorbild fuer Deutschland sein...in der Tat !
    Das Problem ist aber dass Norwegen ein sehr reiches und immer noch homogenes Land ist und die BRD sich zu einer Mini-USA entwickelt mit sehr viel Armut und Zuzug von fremden Volksgruppen aus aller Welt die viel (Gewalt)Kriminalitaet mit sich bringen.Schon mal kuerzlich in Berlin,Frankfurt,Offenbach oder Dortmund gewesen?
    Da gibt es Viertel da traut sich die Polizei nicht mal bewaffnet mehr rein...
    Eine unbewaffnete Polizei wie in Norwegen da braucht man ein Land wo Menschen dieselbe Kultur,Werte und vor Allem Arbeit haben !
    Wo die Reise leider hingeht zeigen die USA.Hier vergeht kein Tag wo die Polizei Menschen erschiessen die oft unbewaffnet sind aber oft auch Kleinkriminelle ohne Arbeit sind...meist sind es Schwarze zumindest in den USA.
    Wir Deutsche schaffen uns zur Zeit amerikanische Verhaeltnisse...die Reichen leben in Ghettos wir die Armen.
    Dazu Arbeitslosigkeit,Drogen und Waffen...da kann auch die Polizei nichts machen denn die Politik hat versagt und Uns diese Verhaeltnisse eingebrockt.
    Wie immer sind die unbescholtenen Buerger die Arbeiten gehen und brav ihre Steuern zahlen die Opfer dieser Politik weil sie Nichts zu sagen haben !

  7. r-b
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    Für alle "Gutmenschen" mal zur Info


    Waffenenteignung in Großbritanien 1997 als Reaktion auf das Massaker von Dunblane

    Das angebliche Ziel der damaligen Regierung von Tony Blair ist es gewesen, durch ein Verbot des privaten Waffenbesitzes die kriminelle Verwendung von Schusswaffen möglichst zu verhindern.

    Fünf Jahre später kommt die Britische Polizeigewerkschaft Police Federation of England and Wales nach Auswertung der Fallzahlen in ihrem Magazin Police (Ausgabe September 2001) zu folgender Feststellung: „Die Gesetzgebung nach Dunblane, die die große Mehrheit von Waffen in Privatbesitz verboten hat, hat es nicht vermocht zu verhindern, dass Kriminelle in den Besitz von Waffen gelangen.“
    Alleine das offizielle Zahlenmaterial das der Auswertung zu Grunde liegt ist sozusagen „selbsterklärend“.

    Jahr Straftaten mit Schusswaffe Tötungsdelikte
    1990 4.993 45
    2000 6.843 62

    Alleine im Jahr 2001 wurde in den ersten acht Monaten bereits der Wert an Schusswaffendelikten aus dem Jahr 2000 erreicht.

    Nun zur „offiziellen Statistik“ von GCN (Stand 2008):

    Deutlich zu sehen ist bis zum Jahr 2003/04 eine Zunahme der Schusswaffendelikte auf 24.000 Straftaten. Dies verdeutlicht einmal mehr die erschreckende Bewertung der Britischen Polizei aus dem Jahr 2001.
    Die Aussage des GCN, dass die seit 2004 sinkenden Fallzahlen der Straftaten mit Schusswaffen ein Ergebnis des Waffenverbotes sind, ist ebenso brillant wie verlogen.

    Aber frei nach Churchill „Traue keiner Statistik, außer Du hast sie selbst gefälscht“.

    Die Senkung der Fallzahlen ist aber weder dem Verbot von Schusswaffen noch der politischen Arbeit des GCN zu verdanken, sondern dem Umstand, dass sich die Kriterien für die Erfassung der Statistik geändert haben. Bis 2003/04 wurden bei den Gun Offences auch das „Mitführen und Drohen“ mit Schusswaffen mitgezählt, danach wurden nur noch Delikte erfasst bei denen Schusswaffen tatsächlich bei einer
    Straftat verwendet worden sind.
    Bei den Taten Drohen und Mitführen wurden auch Anscheinswaffen (Imitate) mitgezählt.
    Daher verschleiert diese Statistik deutlich, dass seit Beginn der Zählung (2000/01) die Taten mit einer Schusswaffe angestiegen und eben nicht gesunken sind, denn anfänglich wurde wie schon gesagt das
    Mitführen und Drohen gezählt.

    Nicht nur die Britische Polizei sieht das Erreichen des Zieles der damaligen Gesetzgebung als gescheitert.

    Einer Studie der UN aus dem Jahr 2007 führte zu der Feststellung dass Großbritannien (einschließlich WALES) das gefährlichste Land der zivilisierten Welt ist.

    Die britische Polizei stellt hierzu in Police 7 die entscheidende Frage: „Das
    grundsätzliche Problem ist nicht die Verfügbarkeit von Schusswaffen als solches, sondern die Veränderung im persönlichen Verhalten. Es gab in den vergangenen Jahren (vor dem Verbot von 1997) eine weit größere Verfügbarkeit von Schusswaffen, aber weniger Straftaten mit Schusswaffen. Warum?
    Das ist jetzt die wichtigste Frage.“

    Ein vernichtendes Ergebnis.
    Welchen Erfolg Kann das GCN und Dr. NORTH, außer dem Kurzwaffenverbot für sich verbuchen?
    Keinen! Es sei denn, man betrachtet die Freiheitseinschränkungen unbescholtener Bürger als Erfolg. Antworten auf die stetig ansteigende Kriminalität mit Schusswaffen gibt es seitens des GCN aber keine.

    Das Problem liegt aber in der wachsenden Gewaltbereitschaft der Gesellschaft
    und nicht im legalen Waffenbesitz!

  8. Registriert seit
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    4.057

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    Eine globale Lösung für Kleingeister scheint es nicht zu geben

  9. Registriert seit
    14.09.2011
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    4.338

    Standard

    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Eine globale Lösung für Kleingeister scheint es nicht zu geben
    Doch! Verteilt Schußwaffen an sie und sperrt sie ein. Schon löst sich das Problem von selbst!

    Gruß,
    maxquer

  10. Registriert seit
    03.03.2012
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    Zitat Zitat von boxerlust Beitrag anzeigen
    Schon mal kuerzlich in Berlin,Frankfurt,Offenbach oder Dortmund gewesen?
    Da gibt es Viertel da traut sich die Polizei nicht mal bewaffnet mehr rein...
    Polizei warnt vor 'No-Go-Areas' im Ruhrgebiet


 
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