Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 27 von 27

Der Fluch des Internets? (Motorradverkauf)

Erstellt von Kamener, 29.07.2011, 09:16 Uhr · 26 Antworten · 3.206 Aufrufe

  1. Registriert seit
    22.06.2007
    Beiträge
    1.288

    Standard

    #21
    Hi...

    Habe selber einige Zeit Teile und Mopps über das Internet verkauft..was man da schnell lernen muß..keiner hat was zu verschenken & die Dumm-dreisten sterben nicht aus...
    Im Preis habe ich immer einen Rabat gehabt....konnte immer etwas nachlassen ohne dabei meinen Preis aus den Augen zu verlieren..und was ganz wichtig ist...man braucht Zeit.. wenn einer zu Dreist wurde ....konnte er gerne wo anders kaufen...

    Nur nicht verrückt machen lasen.......

  2. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    599

    Standard

    #22
    Na, da bin ich ja beruhigt, dass es Euch genauso geht.
    Gestern wieder einen auflaufen lassen. Wenn ich für jeden Deppen eine Kerbe in die Verkleidung ritze, dann habe ich in 2 Wochen ein Naked-Bike.

    Gruß
    Chris

  3. Baumbart Gast

    Standard

    #23
    Nun stellt Euch mal vor Ihr seid Verkäufer von Berufs wegen, da schlagen täglich solche Vollpfosten auf

  4. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    599

    Standard

    #24
    Würde eine Allergie gegen Dummheit für Verkäufer als Berufskrankheit anerkannt?

  5. Registriert seit
    03.08.2010
    Beiträge
    59

    Standard

    #25
    Hi,

    gekauft ist ein Fahrzeug (und nicht nur das) bei mir meistens recht schnell. Das Verkaufen kostet aber immer etwas Nerven.
    Die erste Maschine, die ich nach meinem Wiedereinstieg vor vielen Jahren verkaufen wollte, war eine NTV. Super Fahrzeug, aber nach 2 Jahren war sie mir dann etwas zu niedrig. Damals war die Ebay-Erfahrung noch nicht so groß und die Online-Plattform war irgendwie auch noch was Tolles. Außerdem wollte ich sie einfach zügig mit der Garantie, daß sie nach 10 Tagen einen Käufer hat, verkaufen.
    Höchstbieter war ein normaler Mensch, der vorbeikam, eine kurze Runde gedreht hat und sie dann nach Hause fuhr. Er hat sie auch noch wie vereinbart umgemeldet. Dann kam allerdings der Ärger: Er schrieb, die Maschine würde Öl verlieren (was sie definitiv nie getan hat). Außerdem hätte er sie gleich beim Händler deswegen mal untersuchen lassen. Der hat dann gleich mal einen Riesenbetrag als Kostenvoranschlag für die "Reparatur" angesetzt. Der Käufer stellte mich nun vor die Wahl, die "Reparaturkosten" zu übernehmen oder die Maschine zurückzunehmen. Ich habe mich natürlich geweigert, denn erstens hat man bei Ebay als Höchstbieter eine Sache definitiv gekauft und außerdem wurde ein Standardvertrag vom Automobilclub verwendet (Gekauft wie gesehen).
    Blöderweise hat ich damals noch keinen Verkehrsrechtsschutz, denn danach kam er mit einem Anwaltsschreiben. Nachdem ich nicht dem schlechten Geld noch allzuviel gutes hinterherwerfen wollte, haben wir den Kauf rückabgewickelt. Der Typ hat mir bei sich in der Garage dann noch die Ölflecken gezeigt, die angeblich von der NTV sein sollten.
    Ich vermute mal, er hat die Maschine bei Ebay einfach "versehentlich" ersteigert und hat sichs dann anders überlegt. Aber hätte er das nicht gleich sagen können?
    Ich habe mir das Motorrad danach nochmal gründlich angeschaut, aber das Mopped war einwandfrei.
    Sie ging dann im zweiten Anlauf nach Estland, wo der Besitzer sich sehr darüber gefreut hat, wie ich aus regem Mailkontakt schließen konnte. War zwar auch eine etwas merkwürdige Abwicklung, aber völlig ehrlich. Geld wurde überwiesen und danach hat ein estnischer LKW das Fahrzeug abgeholt.

    LG
    Jörg

  6. Registriert seit
    05.06.2007
    Beiträge
    756

    Standard

    #26
    Ist völlig normal. Bei japonesischen Zuvielzylindern noch normaler.

    Als ich meine Fireblade verkaufen wollte, hatte ich nur Vollpatienten mit südländischem Sprachfehler dran. Einer von denen hat die Maschine dann gestohlen.

    Meine Lehre aus dieser Geschichte:

    1) Wer sich mit Rufnummernunterdrückung meldet, wird weggedrückt.
    2) Wer den "Letzte Preis" Joker am Telefon zieht, bekommt keinen Besichtigungstermin
    3) Keine Besichtigung zu Hause, keine Angabe der eigenen Adresse
    4) Besichtigung nur mit eigenen Zeugen.
    5) Alle Interessenten zum GLEICHEN Termin kommen lassen. Dann können die sich überbieten, wenn sie dann noch Lust haben. Die Schnäppchenjäger und Wiederverkäufer gehen dann sofort wieder und man ist sie los.
    6) KEINE Terminabsprache die MIR eigentlich nicht passt. Von 10 Terminen platzen mindestens die Hälfte, weil der Käufer nicht kommt und sich nicht abmeldet. In der Zeit hätte man auch den Rasen fertig mähen können, stattdessen wartet man auf Godot.

  7. bug
    Registriert seit
    07.03.2007
    Beiträge
    1.450

    Standard

    #27
    Wir hatten verschiedenste Erfahrungen - so richtige Idioten hatten wir beim Motorradverkauf nicht - beim Auto schon. Aber bei den Motorradverkäufen gab´s auch merkwürdige bis hin zu witzigen Sachen. So hatte ich eine Holländer der sich für meien R100CS interessierte - zig Mal rief der an udn immer wieder beteuerte er, dass sei sein Motorrad udn schob immer irgendwas vor um nicht zu besichtigung zu kommen. Irgendwann hatte ich sie anderweitig verkauft und da rief er noch 3 Mal an, das sie ihm ja zu stünde und nun Ersatz haben müsse.

    Zitat Zitat von localhorst Beitrag anzeigen
    Ist hier in Hamburg auch absolut üblich - mindestens jeden zweiten Tag.
    Hab hier mal eine lustige Reaktion darauf gesehen: Ein Typ hat sich alle Heckseitenfenster mit Klarsichtfolien mit hunderten solcher Karten vollgepappt..
    jou das habe ich auch mal angefangen - ist aber auf Dauer lästig - soviel Platz hat man ja im Astra nicht


 
Seite 3 von 3 ErsteErste 123

Ähnliche Themen

  1. Motorradverkauf nach England
    Von huub im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 14.09.2009, 19:48
  2. motorradverkauf bei mobile
    Von kmueller_gs12 im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 19.06.2009, 08:48