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An die Bayovaren

Erstellt von Moni70, 30.10.2007, 20:03 Uhr · 2.884 Antworten · 130.817 Aufrufe

  1. HvG
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    Zitat Zitat von coufi Beitrag anzeigen
    wennst glei deitsch redn tats´d kennt is vasteh
    ja ja,

    du und Deitsch....

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    Blinzeln

    Zitat Zitat von HvG Beitrag anzeigen
    ja ja,

    du und Deitsch....

    ja ja,

    du und Deitsch...

  3. HvG
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    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    ja ja,

    du und Deitsch...

    ja ja, du und Deitsch

    pack di selber an dr Noas

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von HvG Beitrag anzeigen
    ja ja, du und Deitsch

    pack di selber an dr Noas


    i sich scho ... do san se zwa einig, wer besser schlechtares deitsch kau

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    Zitat Zitat von coufi Beitrag anzeigen
    i sich scho ... do san se zwa einig, wer besser schlechtares deitsch kau
    Ja,

    da trifft gepflegtes Badisch auf einen Kauderwelsch aus Bayrisch und schwäbisch

  6. beak Gast

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    Zitat Zitat von HvG Beitrag anzeigen
    du bist a Kloaghaferl
    Griaß Di,

    i vapetz normal koa Leid... Nua de, de wo Hubert hoaß´n

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Griaß Di,

    i vapetz normal koa Leid... Nua de, de wo Hubert hoaß´n
    Hubert...

    Ädsch-Bädsch

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    Ja,

    da trifft gepflegtes Badisch auf einen Kauderwelsch aus Bayrisch und schwäbisch
    es geht do nix über den guatn oidn wiener dialekt
    hot scho da oide mundl gsogt

  9. beak Gast

    Standard A Urlaubs Zusfas

    Griaß Eich,
    mia wan jetzt a bo Dog in Südtirol und weil i nix zum Les´n dabei g´habt hob, hob i seiwa wos zamm g´schriem! Owa net af boarisch, des wa z´hoat g´wen:


    Gesund zurück oder die „Thermik“ der weiblichen Gedanken 1. Teil



    Die Thermik hat ja bekanntlich mit Sonneneinstrahlung, Wärme und Aufwind zu tun. Und hier ein Beispiel, wie schönes Wetter, ein Motorrad und Gedanken einem „Aufwind“ bescheren können. Eine Zusammenfassung eines Kurzurlaubs, die nicht ganz so ernst genommen werden sollte.


    15.7.08

    Nach einem etwas missmutigen Start: 1. Halt in Eggenfelden, Mopeds tanken. 2. Halt in Garching a. d. Alz, in einem Eiscafe: Die Mopeds stehen beide versetzt hintereinander geparkt. Frau fährt rückwärts raus und touchiert die Adventure. Jeder kennt die Sprechblasen in den Asterix-Heften, in denen Totenköpfe und andere grausame Zeichen zu sehen sind. Ungefähr so, kann man sich meine Gedanken in diesem Moment vorstellen. Gott sei Dank hat die ADV den Teer nicht berührt, meine wäre gleich mit zu Boden gegangen und wer weiß, ob wir unseren Urlaub noch hätten fortsetzen können.
    Von diesem Schock erholt geht’s weiter Richtung Bad Tölz, alles auf der Landstraße. Gedanken kommen und gehen und je weiter ich von zu Hause weg bin, umso lichter werden sie. Und die Vorfreude auf die Pässe kommt auf der Brenner-Bundesstraße. Zwar 3 mal Radarkontrollen, aber mich erwischen die sowieso nicht, weil ich mich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halte, alleine schon wegen Mangels an Mitteln… Hat jemand eine Ahnung, was die machen, wenn du als Frau eine Verkehrswidrigkeit begehst und nicht zahlen kannst…?
    Leider hat sich mein Vordermann dazu entschlossen, auf der Strecke, die nicht auf 50 km/h begrenzt ist, sich aus mir unerklärlichen Gründen mit 80 km/h fortzubewegen. Wir erinnern uns an die Sprechblasen aus Asterix…? Die Situation ist sehr gespannt, da ich mit dem „Vordermann“ verheiratet bin… Ich bin am Überlegen, ist das ein Überholmanöver wert, oder sogar ein Scheidungsgrund? Ich bestehe grundsätzlich drauf, wenn wir uns schon an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, dann wird bis auf den Strich gefahren, sprich, wenn da 100 km/h erlaubt ist, dann fahren wir das auch, basta! Und hier gelten keine Ausreden mehr: Tankrucksack hätte die Sicht auf den Tacho verbaut…(ist nämlich keiner da) yap yap yap…
    Während der Fahrt überlege ich auch noch ernsthaft, dass die jetzt in der Pension einen Hund haben, weil ich doch Hunde so gern mag, bisher gab´s da nur Katzen.
    In der Pension angekommen, herzliche Begrüßung mit Umarmung von der Oma, ich war gerührt! Und Nico, ein Hund gehört jetzt zu der Familie (würde man mich im Mittelalter als Hexe verbrennen, ertränken oder Geschnetzeltes aus mir machen?). Jetzt erst mal ab in´s Zimmer und ausgepackt und beim Auspacken stelle ich fest, das Volumen-Shampoo und der Volumen-Schaum liegen zu Hause…. Ein gellender Schrei hallt über den Jaufen!!!

    16.7.08

    Nach dem Frühstück, vollgefressen bis unter die Kiemen, in der Sonne sitzend und darüber sinierend, was der Tag so bringen mag: Die Gedanken sind bei einer Freundin, der es im Moment gar nicht gut geht.
    Immer mehr kommt eine innere Gelassenheit in mir hoch, die ich „die Thermik, der Gedanken“ nenne!
    Leider destabilisiert sich eigensinnigerweise meine Rippe jede Nacht. Übrigens, hab ich ihr einen Namen gegeben, unter dem Motto: Verbünde Dich mit Deinen Feinden. Sie heißt Gretchen (kommt von Gräte). Und so fällt mir auf, weil ich ja wegen Gretchen nicht so gut schlafen kann, dass sich hier die Vögel am frühen Morgen nicht so anbrüllen, wie bei uns zu Hause, die sind viel relaxeder, hier! Nachts hört man einen Bach rauschen, der sich anhört wie Regen. So höre ich des nächstens Dinge, die mir sonst entgehen würden.
    Dann wieder Aufregung wegen „Vordermann“… Endlich bin ich mal dazu bereit ein Foto von mir machen zu lassen, so ein Gestelztes. „Nein“, jetzt will er keins mehr machen… Und da sind sie wieder, die miesen Gedanken in Sprechblasen.
    Am Morgen erst mal einen Espresso am Brenner, weil ich ja noch Volumen-Shampoo und Volumen-Schaum besorgen muss. Spuma Modellante nennt sich das hier. Prima, denk ich mir, hört sich an, als würde man sich ein alkoholisches Getränk und fette Wurst in die Haare schmieren und später stellt sich dann heraus, dass das Zeug ungefähr die selbe Wirkung hat!
    Dann treffe ich eine junge Frau aus München, mit einer Facer, die alleine vor ihrem Kaffee sitzt. Wir kommen ins Gespräch und sie erzählt, sie würde sich am Jaufenpass mit ihren Eltern zum Kaiserschmarr´n treffen.
    Nun gut, wir fahren diesen Tag das Penserjoch. Gedanken kommen und gehen und plötzlich bin ich gedanklich so mit dem Motorrad und dem Pass verbunden, dass wir eine Einheit bilden. Und da ist sie wieder, die überwältigende „Thermik, der Gedanken “ und das Gefühl, den Rhythmus gefunden zu haben. Und plötzlich sind keine Gedanken mehr da! Jede Kurve, jede Kehre, Orango-Tango und ich „ein Ganzes“. Kurz ein Aufflackern: Ich werde nie eine Schotterpisten-, Offroad-Maus werden, das beherrsch ich nicht. Ich bin die „gemäßigte“ Landstraßen- Pass- und Kurven-Mieze. Kurze Unterbrechung, der Einheit durch Bitumen, aber nach einem Bruchteil einer Sekunde, wieder totale „Vereinigung“.
    Dann den Jaufenpass hoch zum Jaufenhaus, Mittagessen. Da sitzt sie die junge Frau aus München mit ihrer Mutter und ihrem Vater. Und was fährt der Papa? Natürlich eine GS!
    Und plötzlich klärt sich das (für mich ein Phänomen), über was ich mir schon jahrelang Gedanken mache: Warum habe ich farbige und schwarze Männer oder Frauen noch nie mit einem Motorrad fahren sehen? Und da sitzt er! Ein Schwarzer im schwarzen Lederkombi! Ein Foto, ein Foto muss her…!!! Es handelt sich hierbei nicht um rassistische Gründe. Rassismus ist mir persönlich fremd und unverständlich. Es sind quasi „Nelson-Mandela-geartete“ Gründe. Und ich sehe ihm zu, wie er mit seiner Rennsemmel, einer Suzuki den Jaufen hoch braust. Yes Sir!
    Als ich die Leute die sich so am Parkplatz tummeln beobachte, fällt mir der kleine Fabio auf, der hinter den Enten herrennt, mit einer Frau und noch einem kleineren „Fabio“ im Schlepptau, die schreit: „Fabio, lauf nicht auf die Straße“. Ich denk mir: Mein Gott, meine Kinder hätten das nicht gedurft, die Enten auf die Straße jagen… „Sprechblase…“
    Auch wir fahren den Jaufen bis oben und noch ein ganzes Stück runter und wieder zurück. Am nächsten Tag soll es Regen geben, meine Nackenhaare sträuben sich!
    Wieder vor der Pension sitzend, beobachten wir drei ankommende Motorradfahrer aus Tschechien, einer sieht aus wie James Blunt, Mein „Vordermann“ kriegt sich nicht mehr ein: Geh, der sieht doch aus wie ein Milchbubi! Dabei kennt der James Blunt doch gar nicht. „Sprechblase…“
    Am Abend zeigen uns die Kinder von der Pension, die kleine Katze, die noch keinen Namen hat. Meine Vorschläge, wie Gorbatschow, Ghandi und Scholzenizyn kommen bei den Mädels net so gut, kommt wahrscheinlich daher, weil sie die alle nicht kennen. Vielleicht würde ihnen der Name unserer Katze gefallen: Duschowieda. Kopfschütteln und entsetzter Rückzug mit der Katze.

  10. beak Gast

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    Gesund zurück oder die „Thermik“ der weiblichen Gedanken 2. Teil


    17.7.08

    Wir sitzen draußen, es regnet noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden. Gretchen macht mir solche Probleme, dass ich das Moped am Morgen, das leicht in der Schräge steht, net mal alleine gerade stellen kann, Gott wie peinlich! Erst mal einen Kaffee am Brenner und dann fängts an in Strömen zu regnen. „Thermik….“ Keine Spur mehr von ihr. Na gut, dann erst mal was essen, nur, mir ist der Appetit so was von vergangen. Dann laufen wir durch das „Outlet“ Einkaufszentrum. Boh: Swarovski-Schmuck und Schuhe in Hülle und Fülle…. Lächz!
    Wir raffen uns auf, die ca. 15 / 20 km zu unserer Pension zurück zu fahren, weil alles andere bei diesem Regen Humbug wäre. Der erste Kreisverkehr: So ein brutto Kretino nimmt mir die Vorfahrt, aber gut pariert und weiter geht’s. Ein paar Kilometer weiter, direkt an einer Kehre, fährt wieder so ein b. K. einfach raus, wieder gut gegangen und der Gedanke: „Warum immer mir…?“ Nach nicht mal einem Kilometer versperren zwei Straßenbau-LKW´s die rechte Fahrbahn. Ein Bauarbeiter bedeutet mir vorbeizufahren und wie aus dem Nichts taucht ein Audi auf der Gegenfahrbahn auf, Bauarbeiter winkt wie blöd, ich soll stehen bleiben, aber wo stehen bleiben…? Ich zwäng mich zwischen die beiden LWS´s und bin schon mit den Nerven am Ende. Die Hände kalt und klamm (Griffheizung vergessen einzuschalten, schwerer Fehler…!) komm ich fast nicht mehr vom Fleck, weil´s Moped rückwärts rollt. Ich denk mir, nur die Ruhe und es klappt, ich fahr wieder vorwärts und mir fällt ein etwas doofes Lied ein in dem Moment: „Saturday Night“ von der Whigfield, das mir nicht mehr aus dem Kopf gehen sollte. (Sogar abends steh ich noch am Balkon und sing den Schafen - wenigstens eins schenkt mir ungeteilte Aufmerksamkeit, weil es so was blödes wahrscheinlich vorher noch nie gesehen hat - dieses Lied vor: Saturday night dance i like the way you move, pretty baby…. )
    Nass bis auf die Haut (weil Regenkombi nicht vorhanden) und nervlich etwas lädiert kommen wir in der Pension an, die Haare stehen mir (nicht wegen dem Spuma Modellante, sondern von der Aufregung) zu Berge. Nach einer warmen Dusche und Kaffe, sitzen wir wieder draußen.
    Sogar die Bauern aus der Umgebung grüßen uns schon… „Die Verrückte aus Straubing ist wieder da…“ Rotwein verkürzt mir die Zeit des Wartens auf das Abendessen… Bloß, bis das soweit ist, bin ich wahrscheinlich schon so prall, dass ich keinen Bissen mehr runter krieg… Dafür ist die erschreckende Erkenntnis, dass meine Klamotten bis zum Morgen, dem Tag der Abfahrt nicht mehr trocken werden, nur noch halb so tragisch „Thermik….“
    Esoterischerweise habe ich versucht mich mit der großen „Erdenmutter“ kurzzuschließen, mit Bitte um ihr Wohlwollen und keinen Regen - ich werde immer bescheidener und wünsch mir „nur keinen Regen“ - am nächsten Tag. Wie es aussieht, hab ich einen guten Draht zu ihr!
    Vor Langeweile überlegen wir, einen Geländetrolli für Wanderer zu entwerfen und uns das patentieren zu lassen… Wieder eine Hoffnung mehr, reich zu werden!
    Am Abend beobachte ich dann in Rotweinlaune, wie die Italiener, die sich auch bei uns in der Pension tummeln, einen Krapfen mit Messer und Gabel essen!?? Wie vornehm die doch sind!

    18.7.08

    Tag der Abfahrt! Die große „Erdenmutter“ hat mich erhört, ich werde ihr zu Hause ein Opfer bringen und nackig bei Vollmond im Garten um einen Baum tanzen! Abschied mit Umarmung und Geschenke: Eine Flasche Wein für den Weg… und ein Stück Speck.
    Nach Hause geht’s Richtung Achensee über Rosenheim und ein kurzes Stück Autobahn. Da aber hier Stau angesagt ist, runter von der Autobahn und wieder Landstraße Richtung Landshut. Man ärgert sich über ein paar Autofahrer, die die Landschaft in Ruhe betrachten (nach dem Motto: Stau ist nur am Ende blöd, vorne findest du Entspannung) und nur da langsam fahren, wo überholen unmöglich ist. Ein paar Kilometer vor Landshut: Regen und die mittlerweile trockenen Klamotten, kleben wieder auf der Haut. Das letzte Stück geht’s dann Gott sei Dank ohne Regen weiter. Der Hintern schmerzt als ich zu Hause vom Moped steige, aber ich bin froh, gesund wieder zu Hause zu sein!