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die EU-Bürokratendiktatur

Erstellt von Baumbart, 28.09.2010, 14:32 Uhr · 63 Antworten · 3.941 Aufrufe

  1. ulixem Gast

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    #51
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Sorry,

    wer seinen Beitrag mit Nachplappern von Dogmen der Atomlobby beginnt, der hat sich eigentlich schon disqualifiziert. Aber im Forum sind wir ja tolerant ;-)

    Konkret: der Bau eines hocheffizienten Heizkraftwerks im Rhein-Main Gebiet wurde vor Kurzem gestoppt, weil grüne Spinner wegen der CO2-Belastung Sturm gelaufen sind. Dabei könnte man mit klassischen Heizkraftwerken das von Dir befürchtete "Energiedefizit" locker beseitigen (wenn es dieses Defizit überhaupt gibt).

    An Stelle des Heizkraftwerks wird nun das AKW in Biblis länger betrieben. Das AKW erzeugt allerdings keine Pflanzennahrung als Abfallprodukt, sondern radioaktive Nuklide. Die sind völlig neu für alle existierenden Organismen, die Evolution konnte sich nicht auf sie vorbereiten. Und sie können für kein Geld der Welt "entsorgt" werden. Sie bleiben einige hunderttausend Jahre eine Bedrohung für die Menschheit. Libyen und Iran binden sich schon die Lätzchen um.

    Zwei Dinge - hat Albert Einstein gesagt - sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum sei er sich allerdings nicht ganz sicher, hat Albert Einstein gesagt. Und als er das sagte, ahnte er noch nicht mal die verheerenden Ergebnissen die Pisa-Studie in Deutschland.

    Man kann es auch positiv sehen: die systematische Verdummung ist eine schmerzfreie und trotzdem effektive Methode zur Ruhigstellung eines europäischen Unruhestifters. Huxley lässt grüßen.

    Gruß
    Heinz
    Na dann bin ich ja froh, dass dein Kommentar alle Probleme löst.

  2. Geronimo Gast

    Standard

    #52
    Zitat Zitat von ulixem Beitrag anzeigen
    Na dann bin ich ja froh, dass dein Kommentar alle Probleme löst.
    Mach dir nichts draus, der Heinz ist der einzige Durchblicker. Der weiss wie das läuft und weil er so gut Bescheid weiss braucht er das auch nicht zu belegen, ausser vielleicht das alle die nicht seine Meinung teilen doofe Michel sind.

    grüße,
    jürgen

  3. ulixem Gast

    Standard

    #53


    Das von Heinz erwähnte nicht gebaute Kraftwerk , ist eventuell die geplante Erweiterung des Kraftwerkes Staudinger, welches dann einen Bedarf von 3,5 Millionen Tonnen Steinkohle hätte.

    Ich würde mich über eine rein deutsche Lösung freuen. Ohne Kohle einzukaufen oder in irgendwelchen Wüsten einzumaschieren.

    Das geht momentan aber nur mit Kernkraft. Und dabei werden die Brennstäbe noch im Ausland aufbereitet.

    Ich bin kein Freund der Kernenergie. Viel mehr als hier im totgeregelten Deuschland habe ich vor den AKWs in Schwellenländern oder auch einfach vor Anlagen in Osteuropa Angst.

  4. TomTom-Biker Gast

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    #54
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    Hi Thomas !!
    Du schreibst von Zielen ----wem kann man denn ernsthaft noch glauben ?
    Etwa Politikern,die demokratisch gefaßte Ziele ( Atomausstieg ) mal eben neu definieren ??
    Was willst du mir denn mitteilen ? daß die Ziele bzgl. Co 2 Ausstoß auch dann noch aufrecht erhalten werden , wenn wir sie nicht erreichen werden?
    Atomaustritt,Eurokriterien und es gibt sicher noch diverse Verfehlungen dieser Art - wenn man da auf unsere ,von Lobbyisten gesteuerten ,Politiker
    setzen will - Lotto ist ergebnissicherer !
    Mit einem ausreichendem Maß an Skepsis kann man alles schlecht reden.

    Keiner kann genau sagen was in 40 Jahren sein wird, aber man muß sich schon jetzt drüber Gedanken machen, wenn man nicht eines Tages vor vollendeten Tatsachen stehen möchte. Und dazu braucht man nicht nur Visionen, sondern auch festgeschriebene Ziele.
    Etappenziele wurde bereits jetzt schon erreicht, denn es wurde im Laufe der 90iger und aus des vergangenen Jahrzehnts viel gemacht. In Darmstadt sieht man da sicherlich wenig davon, wenn man mal von den drei Winmühlen auf der Neutscher Höhe und einer verschwindend geringen Anzahl von PV-Anlagen auf einzelnen Dächern absieht. Geh mal in den Osten, den Norden oder auch in den Süden. Da sieht das schon ganz anders aus. Der erste deutsche, richtige (Test)Offshore-WP ist in Betrieb, wenn auch noch mit relativ geringer Leistung. Weitere mit deutlich größeren Leistungen sind angefragt bzw. auch schon in der Planung. Bis 2030 sollen 30 GW errichtet werden. Das sind etwa 30 % unseres derzeitigen Spitzenleistungsbedarfs. Das geht jetzt alles ratzfatz und teils an der Öffentlichkeit vorbei. Deswegen nimmt man das auch nicht so wahr, wenn man nicht direkt damit zu tun hat bzw. nicht die einschlägige Literatur liest. Solarparks mit Leistungen eines mittleren Stadtwerks werden geplant und auch errichtet (meines Erachtens allerdings für unsere Region der falsche Weg, die Dinger gehören auf die Dächer). Zwei Riesenwerke zur Herstellung der Halbleiter wurden im Laufe der letzten zwei Jahre im Osten errichtet. Ein Großteil der Beschäftigten befaßt sich heute schon direkt oder auch indirekt mit der Herstellung, der Montage und dem Betrieb von EEG-Anlagen. Ich wage einfach mal zu behaupten mehr als mit Kernkraft. Beweisen kann ich das allerdings nicht.

    Und es gibt eine große Mehrheit in der Öffentlichkeit, die darauf achtet, das was passiert und wie es passiert. Die Politik kommt daran nicht vorbei. Und es gibt die EU die Druck macht. Wir sind zwar nach wie vor Vorreiter was Einsatz erneuerbarer Energien anbelangt, aber auch in den anderen Ländern weltweit tut sich was. Selbst die Amis haben das mittlerweile erkannt. Dort dauert das halt alles etwas länger.

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Ist die Frage wann und was der Strom dann kostet. Speicher (mit den benötigten Eigenschaften und der benötigten Kapazität, ja gut, Frau Merkel will Norwegen und Österreich fluten, aber dem steht der Rückbau der Bundeswehr entgegen) gibt's noch nicht, genau so wenig wie die intelligente Verteil- und Verbrauchssttruktur, ist eher ne Frage von Jahrzehnten denn von Jahren. Und sackteuer wird dieser Umbau.
    Aber bis dahin haben wir uns über die riesigen Subventionen der Erneuerbaren an hohe Strompreise rangetastet und gewöhnt.
    Ich hoffe Du erwähnst den den Rückbau der Bundeswehr nicht bewußt im Zusammenhang mit "Fluten" von Norwegen und Österreich. Vor knapp siebzig Jahren waren wir schon mal dort. Spaß beseite.

    Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Das ist ja genau auch mein Ansatz zu behaupten, daß die derzeitige konventionelle Technik - und hierzu gehören auch die Kernkraftwerke- noch für wenigstens zwei Jahrzehnte vorhanden sein muß. Und auch danach kann man sie nicht einfach streichen. BHKWs wird es auch zukünftig geben. Und auch spitzenlastfähige Gaskraftwerke.

    Alles steigt und fällt mit der Entwicklung effizienter Speichertechniken und eines intelligenten Netzmanagements. Bis auf die Speichertechnik ist der Rest hardwaremäßig vorhanden bzw. kann relativ schnell angepaßt und errichtet werden. Das ist weniger ein technisches, als ein unternehmerisches und gesellschaftliches Problem. Wer will sich als aufgeklärter und souveräner Bürger schon vorschreiben lassen wann beispielsweise die Waschmaschine laufen darf und wann nicht. Hier wird man jedoch Anreize schaffen, womit sich bestimmte Dinge dann von selbst regeln.

    Der Strom wird teurer werden, auf jeden Fall. Das ist nix Neues und hat auch mit Änderung unseres Energiekonzepts nichts zu tun. Machen wir weiter wie bisher, wird es in Anbetracht der immer knapper werdenden Ressourcen vermutlich noch teurer. Wir reden über Investitionen für die nächsten 40 Jahre. Was hat die Wiederveinigung alle Deutschen gekostet und wie lange ist das her? Auch das haben wir mit Erfolg gemeistert. Oder schon die astromischen Zahlen des vergangenen Jahres vergessen. Der Begriff Milliarden relativiert sich.

    Gruß Thomas

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    #55
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Die wahre Ursache für Klimaveränderungen ist schnell gefunden: ein Fusionskraftwerk, das seit langer Zeit ohne jegliche Genehmigung betrieben wird und vor sich hin strahlt. Die harte elektromagnetische Strahlung, die von diesem Kraftwerk ausgeht, hat schon Millionen Krebstote gefordert. Die Strahlung schwankt zudem in langen Zyklen völlig unberechenbar, so dass die Erde von der Strahlung mal erwärmt wird und bei nachlassender Strahlung wieder unkontrolliert abkühlt. Es wird höchste Zeit, dass dieses gefährliche und unzuverlässige Kraftwerk endlich stillgelegt wird.

    Gruß
    Heinz

    Das ist ja saugefährlich!

    Das gehört abgestellt!

    Und noch dazu ohne Genehmigung!


    Wo kann ich unterschreiben?

  6. Geronimo Gast

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    #56
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Wo kann ich unterschreiben?
    Ich würde nicht unterschreiben.

    Ein Link zum Thema Sonne und Klima:
    aus Bild der Wissenschaft

    Ich zitiere mal ein kleines Stück daraus.
    "Satelliten-Messungen belegen, dass die Leuchtkraft der Sonne – und somit auch die auf der Erde ankommende Strahlungsintensität – seit 1978 nur um etwa 0,1 Prozent schwankt. Das ist viel zu wenig, um den irdischen Temperaturanstieg der letzten Jahrzehnte zu erklären."

    grüße,
    jürgen

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    #57
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht unterschreiben.

    grüße,
    jürgen

    Ähem.......


    hab leider keinen Ironie-Modus Button gefunden......


  8. Registriert seit
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    #58
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    außer Milliarden Gewinnen in jedem Quartal haben die sich nicht bewegt. Noch nicht mal die bestehenden Stromnetze modernisiert.
    Ein Verwandter von mir arbeitet bei E.on und hat mir berichtet, dass in Deutschland eigentlich dringend neue Fernleitungen erforderlich wären, um den aus Wasserkraft gewonnenen Strom, den es z.B. in Norwegen im Überfluss gibt, in Deutschland zu verteilen. Das Problem ist allerdings, dass es gegen jede geplante Hochspannungstrasse jetzt schon Dutzende Klagen von Bürgerinitiativen gibt, die keine Hochspannungsmasten in der Landschaft wollen.

    Er sagt, dass E.on die Information der Bürger über die geplanten (und dringend notwendigen) Trassen mustergültig übernommen hat, allerdings versteht er nicht, warum zum Teil wirklich 70 Meter hohe Masten eingesetzt werden müssen.

    Ich sehe in der zunehmenden Technologiefeindlichkeit vieler Menschen ein Problem, anspruchsvolle technische Großprojekte überhaupt noch durchzusetzen: Transrapid, Stuttgart21, Windparks, Solarparks. Stichwort Transrapid: Klar, ist doch egal, wenn andere Leute eine halbe Stunde länger zum Flughafen brauchen, wozu fliegen die überhaupt, diese Säcke! Die statt dessen angekündigte Flughafen-S-Bahn ist derweil friedlich entschlafen...

    Dass Kohle und Öl bäh sind, darin sind sich offenbar alle einig, aber dass ohne Strom kein Zug und kein Elektroroller fährt, hat sich offenbar noch nicht herumgesprochen.

  9. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #59
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ein Verwandter von mir arbeitet bei E.on und hat mir berichtet, dass in Deutschland eigentlich dringend neue Fernleitungen erforderlich wären, um den aus Wasserkraft gewonnenen Strom, den es z.B. in Norwegen im Überfluss gibt, in Deutschland zu verteilen. Das Problem ist allerdings, dass es gegen jede geplante Hochspannungstrasse jetzt schon Dutzende Klagen von Bürgerinitiativen gibt, die keine Hochspannungsmasten in der Landschaft wollen.
    Genau so ist das.

    Wenn's ernst wird ziehen die , die am lautesten geschrien haben am schnellsten den Schwanz ein.

    Aber es ist auch schwer Laien klar zu machen, daß zusätzliche Leitungstrassen benötigt werden, wo es doch hier schon mehr als genug gibt. Das sagen zumindest die einschlägigen "Energie-Experten", die man diesbezüglich gefragt hat.

    Auch ein gern gebracutes Argument:
    Man kann man ja auch Kabel statt Freileitungen verwenden, die stören niemanden. Klingt irgendwie logisch. Leider auch nicht bis zu Ende gedacht. Deswegen Taschenrechner nehmen und durchrechnen.

  10. Geronimo Gast

    Standard

    #60
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ein Verwandter von mir arbeitet bei E.on und hat mir berichtet, dass in Deutschland eigentlich dringend neue Fernleitungen erforderlich wären, um den aus Wasserkraft gewonnenen Strom, den es z.B. in Norwegen im Überfluss gibt, in Deutschland zu verteilen. Das Problem ist allerdings, dass es gegen jede geplante Hochspannungstrasse jetzt schon Dutzende Klagen von Bürgerinitiativen gibt, die keine Hochspannungsmasten in der Landschaft wollen.
    Wir haben es hier eher mit RWE zu tun und hier gibt es viele (auch
    Mitarbeiter) die über uralte Masten und ähnliche Dinge berichten.
    Aber es stimmt manche sinnvolle Dinge werden durch Bürgerinitiativen verhindert, hier wird aber auch versucht verbrannte Erde wieder zu bestellen. Wer sich teilweise so arrogant aufführt wie die Energieversorger darf sich nicht wundern wenn ihm der Wind in's Gesicht weht.

    Ich sehe in der zunehmenden Technologiefeindlichkeit vieler Menschen ein Problem, anspruchsvolle technische Großprojekte überhaupt noch durchzusetzen: Transrapid, Stuttgart21, Windparks, Solarparks.
    Ich bin ja eher Technikaffin, aber man muss sich bei jeder Technik die Frage stellen ob sie auch Sinn macht und sie nicht einfach einsetzen weil sie da ist. In der Tat müssen wir bei Windparks oder Solarparks den Leuten klar machen das sie den optischen Mangel in der Landschaft eben schlucken müssen, wenn wir den Wechsel auf andere Energiequellen vollziehen wollen.
    Auch bei Technikprojekten wie dem Transrapid muss geklärt werden ob sie rentabel ist. Während riesige Projekte wie Stuttgart21 von der Bahn durchgezogen werden, stellt sich mir die Frage wo z.B.die Trassen für den Güterverkehr sind.
    Ich finde es toll das wir Hochgeschwindigkeitstrassen für den ICE haben, aber was nützt es mir wenn ich in 1 Stunde von Köln nach Frankfurt komme, aber dann stundenlang auf meinen Nahverkehrszug warten muss. Denn daran (wie am Güterverkehr) hat die Bahn kein sonderliches Interesse mehr.


    grüße,
    jürgen


 
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