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Die neuen Fahrerlaubnisklassen

Erstellt von GGG, 13.01.2012, 16:24 Uhr · 27 Antworten · 4.033 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Mal so daher gefragt

    #11
    Wer (ausser den wenigen anwesenden mit abgeschlossenem Jurastudium) soll den Blödsinn denn verstehen?

    Ich habe bei soviel behördlichem Schwachsinn inzwischen resigniert. Als Vater von 2 Nachwuchsmoppedtreibern stelle ich nur fest, dass es inzwischen billiger wäre, wenn die Kinder eine Privatpilotenlizenz beantragen würden, anstatt den Wunsch nach der Freiheit auf zwei Rädern zu äussern.

    Mein Großer wird nächsten Monat 18 und sitzt jetzt quasi seit 2 Jahren nonstop in der Fahrschule. Erst den Lappen für die 125er. Durch ausgiebiges Training auf Papas Fuhrpark (natürlich nur auf abgesperrten Privatgelände) konnte die Prüfung mit Mindest-(Pflicht-)stundenzahl abgehakt werden und hat nur knapp 1000€ gekostet. Dann der Führerschein PKW (begleitetes Fahren mit 17) direkt im Anschluß für den Schnäppchenpreis von nur 1600€ und letzte Woche hat er dann für weitere 500€ die Anhängerprüfung gemacht. Jetzt fehlt nur noch der Lappen für die große Maschine und wenn der dann da ist, hat die Fahrausbildung in Summe wahrscheinlich 4000€ gekostet. Im Herbst fängt dann der gleiche Spaß für den Kleinen an.

    Und dann fragen sich die ganz Schlauen in den Medien, warum Moppedfahrer immer älter werden und kein Nachwuchs mehr kommt. Hää???

    Mit der neuen Regelung wird alles Besser! Und das Christkind wurde vom Klapperstorch gebracht und die Rente ist sicher. Wer's glaubt wird selig.

    Gruß
    Chris

  2. Registriert seit
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    Standard

    #12
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Wer (ausser den wenigen anwesenden mit abgeschlossenem Jurastudium) soll den Blödsinn denn verstehen?

    Ich habe bei soviel behördlichem Schwachsinn inzwischen resigniert. Als Vater von 2 Nachwuchsmoppedtreibern stelle ich nur fest, dass es inzwischen billiger wäre, wenn die Kinder eine Privatpilotenlizenz beantragen würden, anstatt den Wunsch nach der Freiheit auf zwei Rädern zu äussern.

    Mein Großer wird nächsten Monat 18 und sitzt jetzt quasi seit 2 Jahren nonstop in der Fahrschule. Erst den Lappen für die 125er. Durch ausgiebiges Training auf Papas Fuhrpark (natürlich nur auf abgesperrten Privatgelände) konnte die Prüfung mit Mindest-(Pflicht-)stundenzahl abgehakt werden und hat nur knapp 1000€ gekostet. Dann der Führerschein PKW (begleitetes Fahren mit 17) direkt im Anschluß für den Schnäppchenpreis von nur 1600€ und letzte Woche hat er dann für weitere 500€ die Anhängerprüfung gemacht. Jetzt fehlt nur noch der Lappen für die große Maschine und wenn der dann da ist, hat die Fahrausbildung in Summe wahrscheinlich 4000€ gekostet. Im Herbst fängt dann der gleiche Spaß für den Kleinen an.

    Und dann fragen sich die ganz Schlauen in den Medien, warum Moppedfahrer immer älter werden und kein Nachwuchs mehr kommt. Hää???

    Mit der neuen Regelung wird alles Besser! Und das Christkind wurde vom Klapperstorch gebracht und die Rente ist sicher. Wer's glaubt wird selig.

    Gruß
    Chris
    du schreibst mir aus der Seele unsere Tochter hat jetzt alles durch und nun steht unser Sohn in den Startlöchern wobei er auf das begleitende Fahren ebenso verzichtet wie unsere Tochter weil sie nicht einsehen/sahen, dass sie dann für den Mopedführerschein nocheinmal durch die Mühle müssen.
    In Summe wird uns der Spaß für Zwei dann in etwa 5.000 Euro gekostet haben.
    Hinzu kommen dann noch Klamotten und ein Moped das ist aber ein anderes Thema.
    Welche Eltern können sich den soetwas noch leisten.

  3. GGG
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    #13
    Bei der 2 Rad Ausbildung gibt es eine gravierende Änderung:

    Wer nach den neuen Regeln den 125 er FS gemacht hat:
    Braucht nur noch für den "kleinen Motorrad FS" eine praktische Prüfung abzulegen. Er muß auch keine Sonderfahrten mehr fahren, und auch keine theoretische Prüfung mehr ablegen. Dazu ist die "Wartezeit" auf 23 Monate festgelegt.
    Hat der Probant dann den "kleinen Motorrad FS" greift wieder das gleiche Prozedere. Also 2 Jahre Wartezeit, keine Sonderfahrten, keine theoretische Prüfung, nur eine praktische Prüfung.

    Wichtig ist dabei auch noch ein Punkt: Die Probezeit (Auto) verringert sich durch den 125 er FS um 1 Jahr. Der Aspekt ist sicher nicht zu vernachlässigen.

    Damit dürften sich die Kosten in einem "besseren" Rahmen bewegen.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #14
    Zitat Zitat von Ralf_GSX1400 Beitrag anzeigen
    du schreibst mir aus der Seele unsere Tochter hat jetzt alles durch und nun steht unser Sohn in den Startlöchern wobei er auf das begleitende Fahren ebenso verzichtet wie unsere Tochter weil sie nicht einsehen/sahen, dass sie dann für den Mopedführerschein nocheinmal durch die Mühle müssen.
    In Summe wird uns der Spaß für Zwei dann in etwa 5.000 Euro gekostet haben.
    Hinzu kommen dann noch Klamotten und ein Moped das ist aber ein anderes Thema.
    Welche Eltern können sich den soetwas noch leisten.
    Hallo
    das Kommentar von Kamener und GSX 1400 unterschreibe ich sofort.
    Was ich aber sagen will,ist das sehen die Fahrschulen und Landratsämter nicht so!Ich habe in direkter Nachbarschaft 2 Fahrschulen und die jammern auf höchsten Niveau, die Fahrstunden seien z.B. zu billig,viel zu wenig Pflichtstunden, die Ausrüstung (jetzt ausschließlich nur noch mit PC) und Online und Räumlichkeiten etc. Ich selber (alter Mann) habe 1960 die Pape mit 80 DM fürs Mot. gemacht mußte aber das Motorrad mitbringen (NSU MAX) mit einer 1 h (Prüfung). Der Fahrlehrer fragte mich ob ich fahren kann (Schwarzfahrer damals ging das auf Feldwegen Problemlos) ,was ich natürlich bejate. Den 3 er habe ich erst mit 21 gemacht weil ich mir kein Auto leisten konnte.
    Den Grauen (Entwertet) habe ich freiwillig gegen die Karte und glaube 52 DM eingetauscht.
    Grüße Eugen

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    #15
    Zitat Zitat von GGG Beitrag anzeigen
    Bei der 2 Rad Ausbildung gibt es eine gravierende Änderung:

    Wer nach den neuen Regeln den 125 er FS gemacht hat:
    Braucht nur noch für den "kleinen Motorrad FS" eine praktische Prüfung abzulegen. Er muß auch keine Sonderfahrten mehr fahren, und auch keine theoretische Prüfung mehr ablegen. Dazu ist die "Wartezeit" auf 23 Monate festgelegt.
    Hat der Probant dann den "kleinen Motorrad FS" greift wieder das gleiche Prozedere. Also 2 Jahre Wartezeit, keine Sonderfahrten, keine theoretische Prüfung, nur eine praktische Prüfung.

    Wichtig ist dabei auch noch ein Punkt: Die Probezeit (Auto) verringert sich durch den 125 er FS um 1 Jahr. Der Aspekt ist sicher nicht zu vernachlässigen.

    Damit dürften sich die Kosten in einem "besseren" Rahmen bewegen.
    Moin Guido, ab wann gelten denn diese neuen Regelungen?

  6. Registriert seit
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    Standard

    #16
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Hallo
    das Kommentar von Kamener und GSX 1400 unterschreibe ich sofort.
    Was ich aber sagen will,ist das sehen die Fahrschulen und Landratsämter nicht so!Ich habe in direkter Nachbarschaft 2 Fahrschulen und die jammern auf höchsten Niveau, die Fahrstunden seien z.B. zu billig,viel zu wenig Pflichtstunden, die Ausrüstung (jetzt ausschließlich nur noch mit PC) und Online und Räumlichkeiten etc. Ich selber (alter Mann) habe 1960 die Pape mit 80 DM fürs Mot. gemacht mußte aber das Motorrad mitbringen (NSU MAX) mit einer 1 h (Prüfung). Der Fahrlehrer fragte mich ob ich fahren kann (Schwarzfahrer damals ging das auf Feldwegen Problemlos) ,was ich natürlich bejate. Den 3 er habe ich erst mit 21 gemacht weil ich mir kein Auto leisten konnte.
    Den Grauen (Entwertet) habe ich freiwillig gegen die Karte und glaube 52 DM eingetauscht.
    Grüße Eugen
    Das jammern der Fahrschulen ist doch nicht neu
    aber mal ehrlich unsere Kinder sind nicht wie wir
    damals zig Stunden auf dem Grundstück der Eltern oder auf
    dem Feldweg gefahren.. Schaut mal auf die Dieselpreise,
    was kostet ein neuer Golf, was darf ein Fahrlehrer verdienen?
    (45min = je nach Ort zwischen 7-13€) und die Kinder sollen das
    FAHREN doch erlernen oder nur die Prüfung bestehen können??

    Was kostet eine Fahrt mit dem Taxi wenn ihr 45 min damit fahrt
    60-70,-€ und eine Fahrschule, die qualitativ gut ausbildet und
    dementsprechend gut bezahlte und motivierte Fahrlehrer hat
    darf mind. 30-35,-€ nehmen.

    Viele (auch ich) haben damals morgens die theoretische und mittags
    die praktische Prüfung absolviert. Heutzutage kann das kaum noch ein Fahrschüler/in
    und die Prüfungsangst steigt auch sehr stark an..

    Für die neuen Führerscheinklassen kann auch keine Fahrschule
    etwas, die wurden auf der EU-Ebene genehmigt.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen
    Moin Guido, ab wann gelten denn diese neuen Regelungen?
    ab Januar 2013

  8. Birk Gast

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    #18
    Zitat Zitat von Ralf_GSX1400 Beitrag anzeigen
    du schreibst mir aus der Seele unsere Tochter hat jetzt alles durch und nun steht unser Sohn in den Startlöchern wobei er auf das begleitende Fahren ebenso verzichtet wie unsere Tochter weil sie nicht einsehen/sahen, dass sie dann für den Mopedführerschein nocheinmal durch die Mühle müssen.
    In Summe wird uns der Spaß für Zwei dann in etwa 5.000 Euro gekostet haben.
    Hinzu kommen dann noch Klamotten und ein Moped das ist aber ein anderes Thema.
    Welche Eltern können sich den soetwas noch leisten.
    Ist die Frage, ob es Pflicht der Eltern ist, sich die Fahrschulkosten der Kiddies leisten zu müssen! Scheint irgendwie immer selbstverständlicher zu werden, dass die Jungen sich bis zum Schein alles finanzieren lassen... War bei mir / uns damals nicht üblich. Ich konnte den Schein erst machen, als ich lange genug dafür gespart hab - dasselbe mit meiner ersten Dose - einen 2CV mit über 100T km Aber ich war stolz wie Bolle, dass ich mir den leisten konnte mit meinem Ersparten und dem, was ich neben der Schule verdiente.

  9. Registriert seit
    24.09.2011
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    Standard

    #19
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Wer (ausser den wenigen anwesenden mit abgeschlossenem Jurastudium) soll den Blödsinn denn verstehen?



    Gruß
    Chris
    Das wird nicht reichen. Ich deke es gehört noch eine gehörige Portion Sinn für Unsinn dazu, um es mal vorsichtig auszudrücken....

  10. Registriert seit
    12.08.2011
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    Standard

    #20
    Zitat Zitat von Birk Beitrag anzeigen
    Ist die Frage, ob es Pflicht der Eltern ist, sich die Fahrschulkosten der Kiddies leisten zu müssen! Scheint irgendwie immer selbstverständlicher zu werden, dass die Jungen sich bis zum Schein alles finanzieren lassen... War bei mir / uns damals nicht üblich. Ich konnte den Schein erst machen, als ich lange genug dafür gespart hab - dasselbe mit meiner ersten Dose - einen 2CV mit über 100T km Aber ich war stolz wie Bolle, dass ich mir den leisten konnte mit meinem Ersparten und dem, was ich neben der Schule verdiente.
    Das ist deine gesunde Einstellung, dann würden sie es auch zu
    schätzen wissen


 
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