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Dissertation zu Guttenberg

Erstellt von ArmerIrrer, 18.02.2011, 08:43 Uhr · 563 Antworten · 36.523 Aufrufe

  1. TomTom-Biker Gast

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    #61
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Zu 475 Seiten 1200 Fußnoten, noch ungezählte Textpassagen ohne Quellenangabe übernommenen, eine davon 33 Seiten lang. Ich frage mich, was ist denn an dieser Arbeit überhaupt von ihm selber?
    Die Unterschrift!

    Aber das ist bei Geisteswissenschaften so. Da kann er jetzt wirklich nichts für. Hier ist halt nicht viel mit Forschung, außer Recherche, Zitieren und eigenen Kommentar hinzugeben und bewerten. Oder soll er ein neues Grundgesetz nach den neuesten wissenschaftlichen Gesichtspunkten erarbeiten.

    Ein Dr.-Ing. ist i. d. R. 5 Jahre als wisenschaftlicher Mitarbeiter bei BAT II an der Hochschule tätig. Während dieser zeit läuft Forschung, Lehre, Studentenbetreuung und nebenbei auch noch ein bißchen Arbeiten an der eigenen Arbeit.

    Gruß Thomas

  2. Registriert seit
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    #62
    Update aus aktuellen Nachrichten:

    "... ich werde [...] vorübergehend - ich betone vorübergehend - diesen Titel nicht führen. Danach werde ich ihn wieder führen." [Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, deutscher Politiker.]

    Kam gerade ...

  3. ArmerIrrer Gast

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    #63
    Zitat Zitat von femto Beitrag anzeigen
    Update aus aktuellen Nachrichten:

    "... ich werde [...] vorübergehend - ich betone vorübergehend - diesen Titel nicht führen. Danach werde ich ihn wieder führen." [Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, deutscher Politiker.]

    Kam gerade ...

    die Rede ist von heute mittag zwölf Uhr...

    Fehler in seiner Dissertation hat er da ebenfalls eingeräumt...

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    #64
    Endet fast wie in der Sarazin-Debatte
    Jeder debattiert über den INHALT des Werkes, kennt aber nur die 20 besten Zitate
    Ob hier "seitenweise" kopiert wurde, oder nur Phrasen übernommen sind, vermag doch keiner aus läppischen Internetseiten zu bewerten.

    Mal schaun, wann die ersten tiefschwarzen bayrischen Jurastudenten und -profs anfangen die Arbeiten derer zu zerlegen, die heute am lautesten schreien.

    Wie schon geschrieben wurde: als Dr. Ing. holt man sich seinen Titel einigermaßen unkomfortabler. 5 Jahre sind da die Regel. Die Doktorarbeiten könnte allerdings kein Jurist prüfen, selbst wenn er noch so viele Suchmaschinen füttert.

    Die Tastatur ist übrigens cool

  5. ulixem Gast

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    #65
    Hier werden immer seitenweise Tipps gegeben, wie man sich beim Moppedfahren vor der selbstverschuldeten Strafe drücken kann.

    Doch wenn es einen adeligen Politiker trifft, dann schreit die neidische Volksseele gleich nach Hinrichtung.

    Wir leben in einem Rechtsstaat und sollten einfach mal eine rechtsstaatliche Untersuchung abwarten.

  6. Registriert seit
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    #66
    Zitat Zitat von ulixem Beitrag anzeigen
    Hier werden immer seitenweise Tipps gegeben, wie man sich beim Moppedfahren vor der selbstverschuldeten Strafe drücken kann.

    Doch wenn es einen adeligen Politiker trifft, dann schreit die neidische Volksseele gleich nach Hinrichtung.

    Wir leben in einem Rechtsstaat und sollten einfach mal eine rechtsstaatliche Untersuchung abwarten.
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    #67
    Und nochmal Öl ins Feuer.
    Auf KTs Facebook Seite als Notiz veröffentlicht.

    Zitat Zitat von Karl-Theodor zu Guttenberg
    Für diese Stellungnahme bedurfte es keiner Aufforderung – sie gab es auch nicht.

    Meine von mir verfaßte Dissertation ist kein Plagiat. Den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir.

    Sie ist über etwa 7 Jahre neben meiner Berufs- und Abgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster Kleinarbeit entstanden und sie enthält fraglos Fehler. Und über jeden einzelnen dieser Fehler bin ich selbst am unglücklichsten.

    Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewußt getäuscht oder bewußt die Urheberschaft anderer nicht kenntlich gemacht. Sollte sich jemand durch inkorrektes Zitieren oder versäumtes Setzen von Fußnoten bei insgesamt 1.300 Fußnoten und 475 Seiten hierdurch verletzt fühlen, so tut mir dies aufrichtig leid.

    Die eingehende Prüfung und Gewichtung dieser Fehler obliegt jetzt der Universität Bayreuth. Ich werde selbstverständlich aktiv mithelfen festzustellen, inwiefern darin ein wissenschaftliches Fehlverhalten liegen könnte und werde gerne bis zum Ergebnis der Prüfung vorübergehend auf das Führen des Titels verzichten – allerdings nur bis dahin, anschließend würde ich ihn wieder führen. Ich werde bei mir keine anderen Maßstäbe setzen, als ich sie bei anderen angesetzt habe.

    Jede weitere Kommunikation über dieses Thema werde ich auschließlich mit der Universität Bayreuth führen.

    Die Menschen erwarten, daß ich mich um mein Amt als Verteidungsministers mit voller Kraft kümmere. Eine historische Reform der Bundeswehr gibt hierfür genügend Anlass. Ebenso die Verantwortung für die Soldaten im Einsatzgebiet wie ein Ereignis des heutigen Tages erneut vor Augen führt.
    Auf ihn mit Gebrüll und geballten Fachwissen

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    #68
    Zitat Zitat von femto Beitrag anzeigen
    Update aus aktuellen Nachrichten:

    "... ich werde [...] vorübergehend - ich betone vorübergehend - diesen Titel nicht führen. Danach werde ich ihn wieder führen." [Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, deutscher Politiker.]

    Kam gerade ...
    erstaunlich. ganz erstaunlich.
    diese klarheit im sprachlichen ausdruck sowie diese kürze und die dürre der wortwahl.ganz erstaunlich.
    ganz im gegensatz zur sonstigen blaublütigen gestelztheit der diktion.

    auszug aus der dissertation jenes"herren":

    "Europa als Gedanke,Gewissheit und Realität könnte, am Ende dieser Stufenleiter angelangt und auf dem Weg zur Tradition, zum Scheitelpunkt zwischen Konservatismus und Moderne werden, der weder die Option der Gradwanderung noch die Gelegenheit der Verbindung jener Elemente auszuschließen vermag." (1)


    der rechtschreibfehler Gratwanderung mit -d- statt -t-, im original bereits vorhanden, ist allerdings hier im zusammenhang eher von marginaler bedeutung. lustiger finde ich die vollkommenen inhaltsleere obenstehenden satzes. dies nährt durchaus den verdacht, die dissertation sei von einem redenschreiber des herrn bundestagsabgeordneten doktor g. ohne würde verfasst worden...

    Aber wie heisst es so schön in juristenkreisen:

    - in dubio pro reo

    - keine vorverurteilungen bitte

    wie minister dazu sagen, entzieht sich meiner kenntnis.
    eines jedoch steht wohl fest: in ingolstadt wissens nicht, ob lachen oder heulen sollen.


    interessant auch die i-netseite

    http://de.guttenplag.wikia.com




    (1)zit. nach Süddeutsche Zeitung (SZ ) vom 18.02.2011:
    textpassage von seite 51 der dissertation


    EDIT: den link repariert. SORRY.
    ich bin nicht besser als jener

  9. HvG
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    #69
    Zitat Zitat von ulixem Beitrag anzeigen
    Hier werden immer seitenweise Tipps gegeben, wie man sich beim Moppedfahren vor der selbstverschuldeten Strafe drücken kann.

    Doch wenn es einen adeligen Politiker trifft, dann schreit die neidische Volksseele gleich nach Hinrichtung.

    Wir leben in einem Rechtsstaat und sollten einfach mal eine rechtsstaatliche Untersuchung abwarten.
    so sehe ich das auch und bis jetzt ist gar nichts bewiesen, aber rein gar nichts...das einzige was wieder belegt wurde...
    den Menschen kann man so schön steuern, man muss bloß was in die Welt setzen und schon springt man/frau darauf los....es sind ja bald Wahlen

  10. Baumbart Gast

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    #70
    Zitat Zitat von saeger Beitrag anzeigen
    Dem kann ich nur noch zustimmen. Gerade Jura!!
    Was willst du denn noch neu erforschen??
    Is ja nicht wie in Naturwissenschaften oder ähnlichen Fächern wo es immer wieder mal Neues zu finden gibt.

    Zu Jura ist vermutlich doch schon alles mal gesagt, geschrieben und gesprochen worden. Also gehts doch um vergessene? "Gänsefüßchen".

    Sowas ist für mich nah an der typisch deutschen Korinthen......ei. Soll er doch den Doktortitel abgeben. Wieviele Dr.-Titel würden der gleichen Prüfung durch Computer-Textvergleiche denn standhalten. Vielleicht nur 1/3 ?? Weniger ?? Für die Politik wäre mir das gleichgültig, wenn man überlegt was hier in Deutschland schon alles hochdekorierter Politik war. Joschka usw.
    geht völlig am Thema vorbei, abschreiben ist kein Problem in wissenschaftlichen Arbeiten, aber das Abgeschriebene als eigene Geistesleistung auszugeben ist der Betrug. Nicht mal die Einleitung, in der man ja die eigenen Gedanken zum Thema darstellt, hat er selbst geschrieben. Schon da fand er die Gedanken einer FAZ-Autorin besser als seine eigenen.
    Und dies in einer Regierung, in der es von Doktores nur so wimmelt, in einer Partei, in der der Dr. dazu gehört. Gemacht hat er ihn denn auch vermutlich um seine politische Karriere zu befeuern. Hat ja auch geholfen. erstmal.


 
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