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Drehbäume im Sauerland....

Erstellt von Nichtraucher, 25.05.2008, 15:48 Uhr · 17 Antworten · 1.302 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Drehbäume im Sauerland....

    #1
    Ist den im Sauerland fahrenden Kradlern mal aufgefallen, das die stromerzeugende Baumart langsam den natürlichen Bewuchs verdrängt?

    Gibt richtige Drehflügelbaumwälder........kein Blick mehr ohne diese hässlichen Dinger........Umweltschutz durch Umweltverpestung.


    Willy

  2. Registriert seit
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    #2
    als alter Sauerländer: diese "Landschafts-Verspargelung" ist schlichtweg zum k.... , da hast Du zweifellos recht. Aber mit der massenkompatiblen Öko-Argumentation scheint man in diesem Lande mittlerweile alles durchzukriegen, und sei es noch so unästhetisch (zweitrangig) oder - in der Ökobilanz (für mich entscheidend) mehr als zweifelhaft. Die Windmühlen leben aber nur, weil es Subventionskohle gibt und sich am Ende der technischen Laufzeit und der nahezu automatischen GmbH-Betreiber-Pleite irgendjemand anders kümmern kann, den Müll von den Sauerländerhöhen zu holen .
    Sorry, will nicht politisch werden, aber die Dinger sind wirklich schlimm und ihr energetischer Nutzen ist mehr als zweifelhaft (... habe berufswegen davon ein wenig Ahnung...)

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich bin mal gespannt, ob die durch Kyrill abgeholzten Flächen im Sauerland (und das sind erschreckend Viele und Große ) aufgeforstet oder mit Strombäumen bepflanzt werden???

  4. Registriert seit
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    #4
    da auch im sauerland und sonst wo niemand ein neues akw geschweige atomendlager haben möchte, bei jedem aber der strom aus der steckdose kommen soll, sollten wir uns an den anblick gewöhnen - und hier nicht rumpolemisieren!!!

    es mag sein, daß einige ältere anlagen in der effizienz zu wünschen übrig lassen, aber die leistung unserer mrd-motoren hat sich in den letzten jahren auch ver-x-facht.........

  5. Registriert seit
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    #5
    Im Grunde genommen habt ihr schon recht, jedoch sollte auch hinterfragt werden warum so viel Stromerzeuger aufgestellt werden!

    Wenn jeder ein wenig aktiver seinen Stromverbrauch reduzieren würde dann gäbe es auch keinen so hohen Bedarf.

    Wenn es ginge dann bitte auf jedes gen Süden ausgerichtete Dach ein Solardach, zudem die Häuser mindestens auf KfW40 aufrüsten und Regenwassernutzung nebst Erneuerbarer Energien (Solar, Erdwärme, etc.)deutlich stärker subventionieren.

    Und da es halt niemand macht, werden eben diese Windanlagen aufgestellt.....m.E. deutlich besser als pro Stadt ein Atomkraft oder Kohlekraftwerk aufzustellen.

    ....so sehe ich es

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von arbalo Beitrag anzeigen

    ...es mag sein, daß einige ältere anlagen in der effizienz zu wünschen übrig lassen.....
    Sie sind trotzdem hässlich und verschandeln die Landschaft....dann lieber ein AKW...schön sauber und geschmeidig....muss ja nicht hier stehen, den Strom kann man problemlos transportieren....

    Gruß
    Willy

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von arbalo Beitrag anzeigen
    da auch im sauerland und sonst wo niemand ein neues akw geschweige atomendlager haben möchte, bei jedem aber der strom aus der steckdose kommen soll, sollten wir uns an den anblick gewöhnen - und hier nicht rumpolemisieren!!!

    es mag sein, daß einige ältere anlagen in der effizienz zu wünschen übrig lassen, aber die leistung unserer mrd-motoren hat sich in den letzten jahren auch ver-x-facht.........
    Die Effizienz von solchen Mühlen kritisch zu sehen, hat nichts mit "rumpolemisieren!!!" zu tun, sondern mit Hintergrundwissen... Wenn ich z.B. sehe, welche (energetisch sehr kritisch zu betrachtenden) Klimmzüge die Energieversorger mit "Standby-Schaltungen" für Kohlekraftwerke machen müssen, um beispielsweise halbwegs gleichmäßige Netzauslastungen hinzubekommen, zweifel ich am Nutzen solcher renewables. Gleiches gilt, wenn erst (wie an der Küste) Windparks gebaut werden - und dann festgestellt wird, daß man den ganzen ökologisch so toll erzeugten Strom gar nicht mehr zu den Verbrauchern in den Ballungszentren transportiert bekommt.

    Polemik ist für mich übrigens, in solchen vernünftig gestarteten Diskussionen mit der "Totschlagskeule" AKW und Endlager zu kommen, ohne sachlich über Alternativen nachzudenken.

    Daß wir unseren Energiebedarf generell senken und uns mehr darum kümmern sollten, wo der Strom herkommt, ist dabei sicherlich ein wesentlicher Ansatz, dem Problem im ersten Schritt zu begnen..

  8. Registriert seit
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    #8
    Genau, das sehe ich genau so wie Willy.
    Wenn ich schon das immer teurer werdende Benzin am Wochenende aus ‚Freude am Fahren‘ verbrenne, dann möchte ich wenigstens eine schöne Aussicht genießen und nicht diese hässlichen Windmühlen anschauen müssen. Was schert mich die Lebensqualität anderer oder die Risiken und Probleme der Atomenergie, wenn ich zu meinem Vergnügen durch die Gegend fahre, soll es hübsch aussehen.
    Gruß
    Frank

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von SauerlandQ Beitrag anzeigen
    Die Effizienz von solchen Mühlen kritisch zu sehen, hat nichts mit "rumpolemisieren!!!" zu tun, sondern mit Hintergrundwissen...
    moin,

    auch die gegenposition kann durchaus mit "hintergrundwissen" zu tun haben...
    die alternativen, die du ansprichst, wuerden mich auch mal interessieren,
    gruesse,

    claas.

  10. Registriert seit
    19.02.2008
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von franzjosef Beitrag anzeigen
    moin,

    auch die gegenposition kann durchaus mit "hintergrundwissen" zu tun haben...
    die alternativen, die du ansprichst, wuerden mich auch mal interessieren,
    gruesse,

    claas.
    Moin Claas,

    zu den langfristig wirtschaftlichen, technisch und ökologisch sinnvollen Alternativen gehören (neben der vorrangig zu sehenden Verbrauchsreduzierung) aus meiner Sicht die bereits angesprochenen PV- und Solarthermieanlagen, Wasserkraft, sowie vor allem eine dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung, z.B. auf der Basis von Biomasse. Ziel muss es doch u.a. sein, die Strom / Wärmeerzeugung dahin zu bekommen, wo auch die Verbraucher sind, um beispielsweise die horrenden Leitungsverluste wegzukommen und zusätzlich von den höheren Wirkungsgraden der Klein-Kraftwerke zu profitieren.


 
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