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eignungstest für lehrlinge

Erstellt von scrubble, 12.11.2010, 21:21 Uhr · 41 Antworten · 4.473 Aufrufe

  1. Pouakai Gast

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    #11
    Zitat Zitat von scrubble Beitrag anzeigen
    jetzt muss ich mir nurmehr über das schnupperstück den kopf zerbrechen
    U-Stahl ist immer gut. Erst die Ebenen flach feilen und darauf achten, dass keine Kuhle oder Buckel drinnen sind. Die Flanken im rechten Winkel. Wenn Du einen Metallsäge hast, U-Stahl zuerst auf einen gewisse Länge kürzen lassen. Darauf achten, dass es nicht untermaßig ist. Also ein bis 2mm vorher absägen und dann eben auf Maß feilen. Wenn Du eine Stoßmaschine hast, kannst du die Flanken des U auf Maß stoßen lassen, also von U --> u.
    U-Stahl ist billig und beinhaltet alles was man an handwerklichen Geschick mitbringen muss. Außerdem überforderst Du sie nicht, denn wenn es noch so ist wie bei mir, dann kennen sie den U-Stahl noch von der Schule (Technikunterricht).

  2. Pouakai Gast

    Standard

    #12
    Zitat Zitat von scrubble Beitrag anzeigen

    kann mir jemand schnupperstücke für den bereich ganz leichte elektrik zukommen lassen.
    Für den Bereich Elektrik mit einer ganz normalen universal Streifenplatine eine Diodengleichrichterschaltung bauen lassen.

    Als R zum Beispiel eine 12V Glühlampe. Die Bauteile halt so dimensionieren dass aus ~230V =12V werden. Bestückungsplan und Schaltplan schon mit an die Hand geben, Du kannst halt dann sehen ob sie sauber löten können, die Brücken sauber machen, Leiterbahnen auf der Rückseite der Platine eventuell sauber unterbrechen, usw...
    Kleine Schwierigkeitsgrad kannst Du einbauen indem Du zwar auf dem Bestückungsplan die genauen Werte der Bauteile angibst, aber Bauteile unterschiedlicher Dimensionierung bereit legst, also dass die sich auch noch die passende Bauteile raussuchen müssen. Kannst auch noch ein paar Bauteile drunter mischen die sie gar nicht brauchen, z.B. ein Transistor usw... - dann weißt Du wenigsten ob sie die Bauteile kennen...

  3. K-D
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    #13
    Zitat Zitat von Pouakai Beitrag anzeigen
    U-Stahl ist immer gut. Erst die Ebenen flach feilen und darauf achten, dass keine Kuhle oder Buckel drinnen sind. Die Flanken im rechten Winkel. Wenn Du einen Metallsäge hast, U-Stahl zuerst auf einen gewisse Länge kürzen lassen. Darauf achten, dass es nicht untermaßig ist. Also ein bis 2mm vorher absägen und dann eben auf Maß feilen. Wenn Du eine Stoßmaschine hast, kannst du die Flanken des U auf Maß stoßen lassen, also von U --> u.
    U-Stahl ist billig und beinhaltet alles was man an handwerklichen Geschick mitbringen muss. Außerdem überforderst Du sie nicht, denn wenn es noch so ist wie bei mir, dann kennen sie den U-Stahl noch von der Schule (Technikunterricht).
    Hallo Poukai,
    betreibt man diesen Unsinn immer noch? Vor über 30 Jahren gehörte das zu meiner Ausbildung. Wer gut feilen kann hat technisches Talent? Gibt es Stoßmaschinen überhaupt noch? Maschinenarbeit ist im Gegensatz zur Feilerei wichtig. Dann bitte auch mit zeitgemäßen Maschinenpark. Eine konventionelle Drehmaschine lass ich noch gelten,aber eine Stoßmaschine hat wohl ausgedient.

  4. Lisbeth Gast

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    #14
    aus meiner erfahrung würde ich dir sagen, dass eignungstest und dergleichen nicht sonderlich gut geeignet sind. höchsten zum aussieben. aber so wie das die letzten jahren mit bewerbern ausgesehen hat, muss man froh sein, wenn überhaupt ein bisschen vernünftige auswahl da ist.

    wir lassen die in frage kommenden bewerber jeweils eine woche zum "schnupperarbeiten" kommen. da sieht man am besten, wie sie sich anstellen, ob sie überhaupt interesse haben oder sich nur bewerben, weil sie in irgendeinen sauren apfel beißen müssen. außerdem nutzt dir der geschickteste azubi nicht, wenn er ein sozialer krüppel ist und kein auskommen mit ihm ist. und in einer woche kriegt man viel mit. die aufschlussreichsten gespräche hast du beim autofahren oder in der kaffeepause.

  5. Pouakai Gast

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    #15
    Zitat Zitat von K-D Beitrag anzeigen
    Hallo Poukai,
    betreibt man diesen Unsinn immer noch? Vor über 30 Jahren gehörte das zu meiner Ausbildung. Wer gut feilen kann hat technisches Talent? Gibt es Stoßmaschinen überhaupt noch? Maschinenarbeit ist im Gegensatz zur Feilerei wichtig. Dann bitte auch mit zeitgemäßen Maschinenpark. Eine konventionelle Drehmaschine lass ich noch gelten,aber eine Stoßmaschine hat wohl ausgedient.
    1. U-Stahl habe ich selber gehasst wie die Pest 3 Stück mußte ich in meiner Laufbahn bearbeiten....
    2. Es geht darum wie stellt er sich an, wie nimmt er das Werkzeug in die Hand wie genau kann er arbeiten? Es geht jetzt nicht um hunderstel Millimeter
    3. Stoßmaschiene - keine Ahnung, deswegen habe ich gefragt, war ja nur ein Beispiel. Hab ja keine Ahnung was für Maschinen vorhanden sind, genauso gut könnte man Löcher an bestimmten stellen reinbohren lassen.
    4. Drehmaschine ist aber keine vorhanden.

    Wie gesagt es waren nur Ideen, es steht Dir frei bessere Vorschläge zu machen, scrubble würde sich mit Sicherheit freuen.

  6. Registriert seit
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    #16
    ja ja, die berühmte u-schiene.
    so eine musste ich im ersten lehrjahr auch machen, man habe ich die gehasst. wir mussten sie, glaube ich, 10 mal auf mass feilen nur damit wir anschließend wieder neu anreisen und feilen konnten.

    ich möchte irgendwas mit den schnupperlehrlingen machen was sie dann auch als erinnerung mit nachhause nehmen können, ein kugelschreiberhalte, briefbeschwerer, ... mit unserem lgog drauf. das logo könnte ich vorfertigen lassen und die schnupperer müssten mit hilfe von bohrer und gewindeschneider das logo befestigen. die grundplatte könnten sie eine fase feilen sowie die grundplatte auf mass (zwei seiten gefeilt, zwei seiten gesägt). mit schlagzahlen bzw. buchstagen könnten sie z.B. Schnuppertage vom 26.02.2011 bis 28.02.2011 beschriften.

    irgendwas in diese richtung schwebt mir vor

  7. Registriert seit
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    #17
    Ich musste damals an mehreren Drähten Ösen anbiegen, die Drähte in der Mitte um 90° winkeln und diese dann auf eine Platte mit vorgefertigten Löchern schrauben. Hier kam es dann darauf an, dass die Drähte auch schön parallel verliefen.
    Man könnte sich jetzt vorstellen, dass die angehenden Lehrlinge erst die Platte bearbeiten, entsprechende Löcher einbohren, von einem Rohr Distanzstücke absägen und auf Länge feilen und anschließend die Drähte biegen und verschrauben. Das sollte jedoch in zwei Stunden abgehakt sein.
    Überlege dir halt, worauf es bei dir im Betrieb besonders ankommt und suche dir einen Teilschritt einer Arbeitsabfolge, die bei der Erstellung eurer Güter anfällt. Diesen Teilschritt lässt du die angehenden Lehrlinge ausführen.

    Gruß
    Peter

  8. Registriert seit
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    Standard Auszubildende gesucht?

    #18
    Hallo zusammen,

    wird hier über ein Eignungstest für Heranwachsende, die einen Beruf erlernen wollen, diskutiert, oder soll ein Berufsanfänger auf Eignung getestet werden?

    Also wenn einer schon feilen kann, braucht er´s nicht mehr zu erlernen, oder?

    Ich schlage für den Eignungstest eine 4-stufige Methode vor:

    1. (Vor)Auswahl aufgund der Zeugnisse und der Bewerbung
    2. Wissentest (allg. und Identifikation mit dem Beruf und Unternehmen)
    3. handwerkliche Geschicklichkeit mit Präsentation des Ergebnisses
    4. Bewerbergespräch

    Die Pos. 2, 3 und 4 können an einem Auswahltag durchgeführt werden, so hat man einen Überblick und eine gewisse Vergleichbarkeit.

    Hat übrigens zu einer spürbaren Verbesserung der Qualität in der Ausbildung geführt.

    Grüße vom

    wehretaler

  9. Registriert seit
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    #19
    scrubble,
    du schaffst doch bei einem dem wintersport aufs engste verhafteten unternehmen, oder?

    dann lass die jungs skiiIIfoaaaAAHN.
    weil : das können sie bestimmt. diese OT-meinung
    entsteht daraus, dass ich noch immer nicht weiss,
    für welchen beruf die jungs (und medels? ) ausge-
    sucht werden sollen....

  10. Registriert seit
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    375

    Standard

    #20
    hallo.

    ich möchte mal anmerken das man eine handwerkliche leistung nicht anhand des zeugnisses festmachen kann. es gibt es auch sehr begabte leute ohne gutes zeugnis
    die letztenendes dann doch noch zu etwas gebrauchen sind und evtl später ihren ingeneur machen. wir haben auch einige nieten in unserer firma dessen zeugnis gut ist aber die leistung nicht, ebenso andere.


    ich sehe für eine einwöchige probephase auch ein werkstück vor das man sich daheim hinstellen kann.

    wir haben beispielsweise einen würfel feilen lassen, die löcher für die zahlen bohren lassen und einen entsprechenden halter für den würfel feilen und bohren lassen.
    darin sind erstmal alle grundqualifikationen (feilen, bohren, gewindeschneiden, technisches denken (nicht alle maße sind gegeben, das muss ermittelt werden))

    das hat leider nicht sehr viel mit der späteren arbeit gemeinsam, da sie größtenteils nur an maschinen arbeiten werden aber es ermöglicht eine grobe feststellung der handwerklichen fähigkeiten.
    dieser schnupperkurs kann natürlich auch erweitert werden je nachdem wieviel zeit da ist, dann geht es über drehen, fräsen und schleifen hinweg.


 
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