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Ein Tag in Hechlingen

Erstellt von Quhpilot, 29.01.2011, 17:00 Uhr · 265 Antworten · 24.555 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    .....also im Straßensportbereich gilt die Weisheit: Wer zu oft und immer wieder stürzt sollte
    sich mal Gedanken über sein Talent und Können machen.

    Ist doch klar, das man am 1. Training ohne Enduroerfahrung mit alten dicken
    unsportlichen Männern als Instruktor nicht an den Grenzbereich geht, oder?
    Grad wenn noch der Planet gnadenlos vom Himmel scheint und wir schwitzen
    und japsen wie die Kampfstiere, oder ? Da hast Du seltsame Vorstellungen.
    Denkst Du das macht auf den Veranstalter und sein Personal ein gutes Bild
    wenn die Teilnehmer ständig an den Grenzbereich und darüberhinaus ge-
    bracht werden und viel stürzen? Man soll lernen, vorwärts kommen mit seinem
    Können und viel Spaß haben, und vorallem sich nicht verletzen. So wurde
    es von den Instruktoren am Anfang gesagt und auch gehandhabt. Mit der
    schweren GS im Schotter umzufallen und von einem.........eher nicht
    durchtrainierten Mann.... zu verlangen das er mit gekonnter Judorolle durch
    den Busch im Ninja-Flug per Side-Kick wieder auf der Quh landet ist vermessen. Bei so harmlosen Kugeleien sind schon viele Handgelenke beim
    Abstützen gebrochen. Aber wenn Du unbedingt viel stürzen willst und das
    Material gerne serienweise zerstören möchtest, hast ja schließlich für be-
    zahlt, bitte. Jeder wie er mag.

  2. Registriert seit
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    Standard

    Ganz ruhig, lieber Quhpilot, nicht aufregen. Und nicht alles so ernst nehmen. Es ist doch alles vollkommen in Ordnung, Du hast das ganz augenscheinlich für Dich optimal angegangen, was alleine beim Mitlesen große Freude macht - ist doch prima so!

    Ich habe komische Vorstellungen, findest Du?
    Das steht Dir zu und frei! Und stimmt sicher auch ...

    Wichtig ist doch, daß jeder bei diesem Hobby für sich passend glücklich wird, oder?! Nicht umsonst werden in Hechlingen doch auch ganz zu Beginn Spielregeln für alle vereinbart und Gruppen nach Sichtung eingeteilt. Genau richtig so.

    Dir wünsche ich auf jeden Fall weiter den Spaß, den Du zu haben scheinst.
    Bleib' locker.

  3. Registriert seit
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    Sach ma,

    jibbet noch das schöne (wenn auch sch... technische Qualität) Video am Anfang???

    Gruß
    Thomas

  4. Registriert seit
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    Ja, das gibbet noch.

    @Stephan, ich bin ganz ruhig.

  5. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von femto Beitrag anzeigen
    Hmm?? Photos von "monopod"?!
    Das ist gut ... against all odds, aber ein Garant für Sehenswertes. Wir sind gespannt ...

    So, und nu' hätte ich gerne noch Bilder hier, um die Vorfreude etwas zu steigern ... Hüh!

    wer hat hier gesagt, ich hätte fotografiert?
    hat hier wer was gelesen oder gehört?
    dann: er hat sich getäuscht.
    ohne kamera am hals nixX los.


    Zitat Zitat von Quhpilot Beitrag anzeigen
    OK ! Offiziell ! @r-bob und @monopod von der Schweigepflicht und Bilder-
    Einstellverbot entbunden. Haut rein Jungs.
    erst du, Jürgen!
    erzähl ma genau, wie war das mit dem rollifahrer?

    schnell wäch - hunderundebis später....

  6. Registriert seit
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    Standard

    Also:

    Aufmerksame Mitleser heute abend werden schon mitbekommen haben das
    wir nachmittags gegen 16.00 h eine Landkreisrunde draußen auf öffentlichen
    Straßen mit schönen Haken in Offroad-Schotter-Waldwege-Wiesengelände
    unternommen haben. GEil !! Wir sind im 4. Gang stehend mit ca. 90 bis 95 km/h
    über den Schotter gedonnert. Ach ist das geil ! Das nur am Rande.
    Gegen Ende eines dieser Offroad-Gimmicks gings zwischen Windrädern auf
    dreckigem schlechtem Forst-Wirtschaftsweg mit leichten Asphaltstücken
    ziemlich kurvig und abschüssig runter Richtung Bundestraße. Nach paar Kurven stoppte "Zimpi" unser Instruktor im steilen Bergabstück. Wir alle von
    den Moppeds und zu ihm hingerannt. Links neben dem Weg lag kopfüber und
    festgeschnallt in seinem Elektrorollstuhl ein Schwerstbehinderter im Gehölz
    an der Böschung eines kleinen Baches, stark abschüssig, kopfüber ca. 1 mtr. von dem Bach weg. Schleifspuren und drei Kurven mit Kratzern vor ihm
    auf dem Asphaltstück. Alle Mann mit angepackt und den armen Kerl wieder
    hochgewuchtet und auf den Weg gebracht. Da war einiges kaputt und ver-
    bogen am Rollstuhl. Lichter abgebrochen etc.etc. Völlig zugedreckt, auch
    sein Fahrer. Der Mann war offensichtlich schwerstbehindert, ohne Beinfunktion angeschnallt, Sprachstörung, irgendwie spastisch, darüberhinaus auch noch ein Riesen-Bär und sein Rollstuhl sauschwer, wegen der Batterien. Er kam von oben von der Anhöhe die wir auch fuhren
    und hatte diesen Weg bergab wohl kräftig überschätzt. Bremsversagen und
    Abflug. Wir haben uns um ihn soweit es ging gekümmert, wieder ordentlich
    in seinen Ferrari gesetzt und Instruktor und ein weiterer Angestellter des
    Enduroparks, der extra für die Ausfahrt hinter uns herfuhr liefen mit neben
    dem Rollstuhl her um den Mann abzusichern bis er unten in flacheres Gelände
    kommt.
    Als sie ihn alleine ließen und auf dem Weg waren wieder hoch zu uns und
    den geparkten Moppeds schoss der Mann erneut wieder unkontrolliert zu
    Tal und flog nun kopfüber rechts auf die Wiese vom Bauer.
    Alle Mann wieder runtergerannt und Ihn geborgen. Mit allen 6 Mann schafften wir es ihn wieder mit Rollstuhl auf die Straße zu bringen. Instruktor und Hilfe stemmten ihn unter den Armen nach oben sodaß wir
    ihn wieder richtig in seinen Rolli setzen konnten.
    Danach blieb der mitfahrende Büroangestellte des Enduroparks mit Mopped
    bei dem Mann bis er auf der Bundesstraße war. Instruktor führte uns zurück
    zum Park um dann wieder zurück zu den Verbliebenen zu fahren. Sie konnten wohl bei einem naheliegenden Behindertenheim telefonisch was
    in Erfahrung bringen und verblieben bis zur Rettung des völlig erschöpften
    und verwirrten Mannes bei ihm.

    Die Gegend von dem Unglück war völlig einsam, Klar ist ja ein Enduro-Lehrgang. Wären wir nicht da durchgekommen, der Mann hätte wohl über
    Nacht da gelegen. Nicht auszudenken. Wäre er einen Meter weiter ge-
    stürtzt kopfüber im Bach gelandet wäre er wohl völlig bewegungslos in 10 cm tiefem Bach ertrunken.
    Es kamen bei der zweiten Rettung zwar zwei Spaziergänger vorbei, die
    hätten aber,(Rentner,zierlich,Frau) wohl körperlich nix ausrichten können,
    nur eine Rettung rufen,FEuerwehr oder so,können. Da wäre es vielleicht
    schon zu spät gewesen.

    Sachen gibts. Man erlebt Dinge........die braucht man nicht zweimal.

    ........................so ganz nebenbei: Der BMW-Enduropark Hechlingen
    hat dort bei der Bevölkerung und den Gastronomen, etc.etc. einen hohen
    Image-Stand. Das Gelände hat wegen der seltenen Greifvögel die dort sind
    und der Natur eine Umweltplakette. Die ganze Region dort, wo Füchse und
    Hase sich Gute Nacht sagen, ist sehr stolz dort auf BMW und die Park-
    Angestellten.
    Bestes Beispiel, das Natur,Umweltschutz,Image von Motoraktivitäten sich
    nicht gegenseitig bekriegen müssen. Wir wurden auch dringendst ermahnt
    bei eigenen Enduroausflügen gefälligst nicht die Waldwege und Feldwirtschaftswege zu zerpflügen, bei Fußgängern,Wanderern,Nordic-Walkern,Mountain-Bikern gefälligst das Gas rauszunehmen und nur freundlich grüßend dran vorbeizurollen, um so für eine Akzeptanz und ein
    gutes Image von Off-Roadern zu sorgen, es gibt schon genug Sperrungen.

    Ich nehm von dem Tag soviel mit.............ich könnte noch seitenweise
    erzählen...............................Bericht kommt ja noch.
    Aber das hier musste ja jetzt mal sein.

  7. Registriert seit
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    Standard

    Schön - danke - you made my Day

  8. Registriert seit
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    Standard

    hier fehlt ein thanks- und daumenUP-smiley !!!

    @ mods: nun tut mal was für uns!

    danke, Jürgen. hatte ja nutr bruchstücke gehört von der geschichte.
    ja, in heidenheim ist ein behindertenwohnheim.

  9. HP2Sascha Gast

    Daumen hoch

    @Ralf: Siehe rechts unten und Beitragsbetreff.

    @Jürgen: Glückwunsch zum Spaß! Deine Kollummne (weil sooooo lang) muß ich nachher mal in Ruhe lesen!

  10. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Quhpilot Beitrag anzeigen
    Also:

    ....... Nach paar Kurven stoppte "Zimpi" unser Instruktor im steilen Bergabstück. Wir alle von
    den Moppeds und zu ihm hingerannt. Links neben dem Weg lag kopfüber und
    festgeschnallt in seinem Elektrorollstuhl ein Schwerstbehinderter im Gehölz
    an der Böschung eines kleinen Baches, stark abschüssig, kopfüber ca. 1 mtr. von dem Bach weg. Schleifspuren und drei Kurven mit Kratzern vor ihm
    auf dem Asphaltstück. Alle Mann mit angepackt und den armen Kerl wieder
    hochgewuchtet und auf den Weg gebracht. Da war einiges kaputt und ver-
    bogen am Rollstuhl. Lichter abgebrochen etc.etc. Völlig zugedreckt, auch
    sein Fahrer. Der Mann war offensichtlich schwerstbehindert, ohne Beinfunktion angeschnallt, Sprachstörung, irgendwie spastisch, darüberhinaus auch noch ein Riesen-Bär und sein Rollstuhl sauschwer, wegen der Batterien. Er kam von oben von der Anhöhe die wir auch fuhren
    und hatte diesen Weg bergab wohl kräftig überschätzt. Bremsversagen und
    Abflug. Wir haben uns um ihn soweit es ging gekümmert, wieder ordentlich
    in seinen Ferrari gesetzt und Instruktor und ein weiterer Angestellter des
    Enduroparks, der extra für die Ausfahrt hinter uns herfuhr liefen mit neben
    dem Rollstuhl her um den Mann abzusichern bis er unten in flacheres Gelände
    kommt.
    Als sie ihn alleine ließen und auf dem Weg waren wieder hoch zu uns und
    den geparkten Moppeds schoss der Mann erneut wieder unkontrolliert zu
    Tal und flog nun kopfüber rechts auf die Wiese vom Bauer.
    Alle Mann wieder runtergerannt und Ihn geborgen. Mit allen 6 Mann schafften wir es ihn wieder mit Rollstuhl auf die Straße zu bringen. Instruktor und Hilfe stemmten ihn unter den Armen nach oben sodaß wir
    ihn wieder richtig in seinen Rolli setzen konnten.
    Danach blieb der mitfahrende Büroangestellte des Enduroparks mit Mopped
    bei dem Mann bis er auf der Bundesstraße war. Instruktor führte uns zurück
    zum Park um dann wieder zurück zu den Verbliebenen zu fahren. Sie konnten wohl bei einem naheliegenden Behindertenheim telefonisch was
    in Erfahrung bringen und verblieben bis zur Rettung des völlig erschöpften
    und verwirrten Mannes bei ihm.

    ......
    Der Mann im Rolli war allein unterwegs??? Und sollte nach dem 1. Sturz auch allein nach Hause fahren??????

    Ist ja sehr merkwürdig!!!! Der war aber nicht zufällig ein früherer Teilnehmer??? sorry, der war jetzt gemeinich schäm mich auch


 
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