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Eine Hommage an alle Schraubergötter...

Erstellt von beak, 27.05.2010, 18:15 Uhr · 54 Antworten · 4.358 Aufrufe

  1. beak Gast

    Standard

    #11
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Sehr gerne...
    Danke!!!

  2. Registriert seit
    30.08.2007
    Beiträge
    1.397

    Standard

    #12
    Formatierung wird ueberbewertet. Die ENTERTASTE ist uebrigens ganz
    rechts und hat so einen lustigen Pfeil aufgemalt. Ziemlich gross und
    eigentlich leicht zu finden, versuchs einfach mal.

  3. Registriert seit
    26.01.2008
    Beiträge
    2.662

    Standard

    #13
    Dein Schraubergott hat eine Schreibergöttin......

    Und wenn ER meint, er könne alles,
    dann bitte ihn doch, den Senf in die Tube zurück zu drücken.

  4. beak Gast

    Standard

    #14
    Zitat Zitat von philofax Beitrag anzeigen
    Formatierung wird ueberbewertet. Die ENTERTASTE ist uebrigens ganz
    rechts und hat so einen lustigen Pfeil aufgemalt. Ziemlich gross und
    eigentlich leicht zu finden, versuchs einfach mal.
    Danke für den Tipp!!!
    Beim Entwurf sah das auch ganz anders aus und dann war der Text zu lang. Wollte ja den Fred net überstrapazieren, mit 3 Teilen.

    Zitat Zitat von Raubritter Beitrag anzeigen
    Dein Schraubergott hat eine Schreibergöttin......

    Und wenn ER meint, er könne alles,
    dann bitte ihn doch, den Senf in die Tube zurück zu drücken.
    Dass er alles kann, hab ich nicht behauptet. Aber eines kann ich Dir verraten, er kann gut mit Senf rumkleckern

  5. Registriert seit
    02.10.2007
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    10.725

    Standard süß

    #15
    und aufrichtig. Ich musste desöfteren schmunzeln...
    Meine BSAZ hilft auch beim Schrauben, sie fährt aber nur mit und nicht selber.
    GsD muss ich nicht beruflich Schrauben, sonst wär ich schon verhungert.

    Gruß an Deinen Schraubergott BeakiBabe

  6. beak Gast

    Standard

    #16
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    und aufrichtig. Ich musste desöfteren schmunzeln...
    Meine BSAZ hilft auch beim Schrauben, sie fährt aber nur mit und nicht selber.
    GsD muss ich nicht beruflich Schrauben, sonst wär ich schon verhungert.

    Gruß an Deinen Schraubergott BeakiBabe
    Das glaub ich jetzt nicht! Du bist ja auch so ein Schraubergott und hast ein wenig dazu beigetragen so ne Anekdoten zu schreiben!

    Danke, werd ich ausrichten!!!


  7. Registriert seit
    28.09.2009
    Beiträge
    9.459

    Standard

    #17
    schön zu lesen, beakiGabi!
    sehr schön zu lesen!! aber:
    wo ist teil drei??? LOOOSS!

  8. beak Gast

    Standard

    #18
    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    schön zu lesen, beakiGabi!
    sehr schön zu lesen!! aber:
    wo ist teil drei??? LOOOSS!
    Gibt es nicht... Aber vielen DANK!!!!

  9. Registriert seit
    05.01.2007
    Beiträge
    1.370

    Standard

    #19
    Hab mich köstlich amüsiert
    Kommt mir alles irgendwie "bekannt" vor

  10. beak Gast

    Standard Von einem schelmischen Schraubergott, dem Stilfserjoch und "bösen Drachen"

    #20
    Mein persönlicher Erzfeind ist das Stilfserjoch. Ganz grauenhafte Geschichten habe ich da schon erzählt bekommen und in fast jeder dieser Storys kam es eben auf diesem „berüchtigten“ Joch zum Sturz.

    Das wirkte sich auf mich mental ungefähr so aus, wie die Geschichten im Mittelalter über Drachen, auf die in dieser Zeit lebenden Menschen.

    Natürlich habe ich meinem persönlichen Schraubergott mitgeteilt, dass ich diese Strecke nicht fahren werde, weil: Ich 1. ja nicht blöd bin und mein Moped vorsätzlich kaputt mach und 2. muss ich niemandem irgendwas beweisen (ich bin ja kein „Drachentöter“), basta! Er zeigte dafür volles Verständnis bis zu dem Tag, an dem es „über ihn kam“ und er sich meinen „Vorgaben“ widersetzte.

    Unterwegs in Richtung Meran, ich sehe noch das Schild „Stilfserjoch“ und just in dem Moment den Schraubergott den Blinker setzen. Zuerst dachte ich an eine kleine Pause, weit gefehlt.
    „Er wird doch nicht...; ... doch er tut´s!" Ich musste Gas geben um mich an die Spitze zu setzen, meinen Vorder(ehe)mann an den Straßenrand zu zwingen und um die Möglichkeit zu bitten, eine letzte Zigarette rauchen zu können.

    Auf die Anweisungen, was im Falle meines Ablebens zu erledigen sei und auf die Bitte mir einen ganz grauenhaften, Furcht einflößenden, Feuer speienden Drachen auf den Grabstein meißeln zu lassen, reagierte er mit einem nur leicht wahrnehmbaren Schmunzeln, was ich in dem Moment nicht deuten konnte. Aber ich war einfach zu faul, um nachzufragen und/oder grantig zu reagieren und konzentrierte mich auf die letzte Züge meiner Zigarette.

    Währenddessen, musste ich an Don Quijotte von La Mancha denken, wobei ich mich wie Sancho Pansa auf Rucio fühlte. Und so gab ich mich meinem Schicksal hin:

    „Attacke!“

    Beim Fahren der ersten Kilometer dachte ich in meiner Naivität: „Das schaff ich doch mit links... Was erzählen die Leute immer für nen Mist, so schwierig ist das doch gar nicht“. Bis ich dann freien Blick auf dieses Joch hatte. Dieses Gefühl, wenn sich die Haare um einen Stehplatz raufen, kennt wohl jeder. Nebenbei bemerkt, es war Wochenende und höllisch viel los.

    Angestrengt versuchte ich mich zu konzentrieren, einen Rhythmus zu finden, ein Feeling zu bekommen, was mir nicht wirklich gelingen mochte, da ich so damit beschäftigt war, den mir Entgegenkommenden, die anscheinend die Ideallinie auch nicht getroffen hatten auszuweichen und von den Einheimischen musste ich den Staub schlucken.

    Immer wieder nahm ich an der Seite liegende lädierte Teile von Motorrädern wahr (es muss hier also doch Drachen geben, die unachtsame Mopedfahrer angreifen und samt Kombi und Helm verschlingen...)

    Heroisch versuchte ich die dicht aneinander gereihten Kehren zu bezwingen, mich diesem Joch (mehr noch meiner Angst) zu stellen und schaffte es ohne Schaden an Mensch und Maschine.

    Oben angekommen mischte sich dieses Gefühl von Stolz mit dem Gefühl ein Leben lang ein „geistiger Prospect“ zu bleiben. Wir stellten die Maschinen ab und ich wollte „los sprudeln“, einfach nur „meine intensivsten Eindrücke“ loswerden, da hörte ich neben mir ein Poltern, der „Rübenschoner“ meines persönlichen Schraubergottes fiel vom Spiegel, rollte ein paar Meter und da dachte ich: „Pah, kleine Sünden bestraft der Herr sofort!“ Und mein persönlicher Schrauber hatte großes Glück, dass ich nicht losgepoltert habe.


    Am Abend bei einem Roten platzte es dann aus mir heraus: „Fies war das schon, gell...“ (*augenklimper*). Da nahm mich der Schraubergott in den Arm und meinte: „Ich habe nie daran gezweifelt, dass du das nicht schaffst“.


    Er hat halt nicht nur das Gehör für unrund laufende Motoren, sondern auch den Mut, seinem besten "Prospect aller Zeiten“ ohne Furcht vor Repressalien zu zeigen: „Mädel, ich glaub an dich, du musst keine Angst vor ollen Drachen haben!“


 
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