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Eine Hommage an alle Schraubergötter...

Erstellt von beak, 27.05.2010, 18:15 Uhr · 54 Antworten · 4.357 Aufrufe

  1. Lisbeth Gast

    Standard

    #41
    danke gabi, ich musste so lachen. der samstag ist gerettet. war mir nicht sicher, ob ich heute noch was zu lachen kriege.

    und mit einer harley kann ich auch so überhaupt nix anfangen. sowas würde ich nicht neben meine dicke in die garage lassen.

  2. salü Gast

    Standard

    #42
    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub will ich nun von „Ritter Schovelhead“ und seinem edlen Ross "1340" berichten.

    Erwähnter Ritter ist nicht nur Schrauberfürst, nein, auch Sammlerkönig. So befindet sich in seinem Besitz ein edles Ross, genannt „Shovelhead 1340“.

    Sein angetrautes Weib, "Lady GS" war von diesem Fortbewegungsmittel noch nie besonders angetan, da sie sich mit dieser außergewöhnlich seltsamen Formgebung, dem schmalen Sättelchen hinten und dem Tuckern und Gluckern nicht anfreunden konnte.

    Sie findet, sie sieht auf diesem Ding wie eine Bauernmagd aus und der Ausdruck: „Wie der Affe auf dem Schleifstein“ sei hier äußerst treffend. Auch fehle es ihr an passender Gewandung und sie wolle sich doch auf keinen Fall in so knappes, ledernes Bein- und Oberkleid quetschen und schon gar nicht die Haare blond färben lassen. Das wäre für ein Burgfräulein nicht gebührlich und alles Andere wäre Frevel. „Ritter Shovelhead“ ließ sich aber diesbezüglich nicht von „Lady GS“ beeindrucken, obwohl sie immer kichern musste, wenn der Gemahl auf diesem Stahlross saß. Und so trug es sich zu, dass er sie eines warmen und angenehmen Abends zum griechischen Mahl einlud und dazu das Ross „1340“ aus dem Stall holte.

    Die Lady war total entsetzt und völlig „gaga“, wollte aber ihrem Liebsten keinen Kummer bereiten und erbarmte sich auf diesem - wie sie fand - ihrem Stand nicht angemessenen ungrazilen Gaul in der 2. Reihe Platz zu nehmen.

    So gab der edle Ritter seinem Ross die Sporen. „Lady GS“ wurde durchgeschüttelt und gerüttelt, es knatterte und ratterte und dröhnte in ihren Ohren. Ihr war ach, ganz blümerant. Die Position empfand sie als höchst entwürdigend und die Blicke der scheinbar begeisterten Menschen an denen sie vorbeifuhren ließen sie vor Scham erröten.

    „Ritter Shovelhead“ genoss dies aber sichtlich und ritt noch eine „Ehrenrunde“, bis sein Weib ihm kneifend, boxend und mit hochrotem Haupt zu verstehen gab, das Ross „1340“ doch bitte endlich abzustellen.



    Beim feudalen Mahl, konnte die „Lady GS“ erkennen, welch ungewöhnliche Bewunderungsbezeigungen Ross „1340“ bei den Vorübergehenden hervorrief.

    Dann war es an der Zeit, das Ross zu satteln und zurück zur Burg zu reiten.

    „Lady GS“ schon leicht beschiggert vom roten Wein und vom Ouzo erschauderte, als sie bemerkte "1340" war unwohl und wollte nicht mehr laufen. Alle Bemühungen des „Ritters Shovelhead“ waren vergeblich, auch das "Kicken des Starters" brachte keinen Erfolg.

    „Lady GS“ betete zu Gott, dass dieser Moment bald vorüber sei und er ihr die Scham und Schmach bitte ersparen möge. Wild entschlossen und ohne Rücksicht verlangte der Ritter von seiner Lady sich der niederen und entwürdigenden Aufgabe zu stellen, das Ross „1340“ am Hinterteil zu schubsen.

    Aber nicht wie sich das „Lady GS“ wünschte in einer Seitenstraße, nein, oh Graus zur Belustigung des Publikums direkt vor griechischer Wirtsstube.
    Die Lady rannte, als sei der Teufel hinter ihr her und unter tosendem Applaus der noch anwesenden Gäste wollte auch Ross „1340“ wieder laufen.

    Holdes Weib bat den Schrauberfürsten inständig, sie augenblicklich in die Burg zurück zu bringen und jenes Etablissement zu umfahren, vor dem sich unwürdiger Vorfall ereignete.

    Tapfer und mutig stellte er sich gegen die Einwände seiner holden Sozia (wie fast immer). Fuhr zur Bespassung aller Anwesenden nochmals eine Ehrenrunde.
    Gröhlend, johlend und klatschend zollten diese ihm Respekt und Ehrerbietung. „Ritter Shovelhead“ winkte belustigt und mit Stolz geschwellter Brust zurück und entschwand - Gott sei´s gedankt - in Richtung Heimat.

    „Lady GS“ änderte nach diesem Zwischenfall ihren Namen.
    komm du mir mal nach hause

  3. beak Gast

    Standard

    #43
    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    danke gabi, ich musste so lachen. der samstag ist gerettet. war mir nicht sicher, ob ich heute noch was zu lachen kriege.

    und mit einer harley kann ich auch so überhaupt nix anfangen. sowas würde ich nicht neben meine dicke in die garage lassen.
    Bin heute ne ganze Zeit hinter einer hergefahren. Ich dachte mir, so laut wie die is, muss die gleich auseinanderfallen. Wollte den armen Kerl da nicht alleine stehen lassen, wenn´s denn passiert... Ich hab dann so die Haltung auf dieser - in Bayern heißts Schoißdromme - begutachtet. Bin zu der Überzeugung gelangt, dass das in keinem Fall gesund sein kann, so halb nackig, mit den Beinen total durchgestreckt und die Arme so weit in der Höhe. Die schlafen doch ein, taub wird man/frau auch und was der Hinterreifen kostet... Darüber will ich gar nicht nachdenken...

    Zitat Zitat von salü Beitrag anzeigen
    komm du mir mal nach hause
    Liebster Gemahl, ich bin zu Hause (unterm Schreibtisch, falls Du mich suchst)

    Bussi

  4. Registriert seit
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    1.470

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    #44
    Naja, aber die Jungs tun aktiv etwas gegen Achselschweiß

  5. beak Gast

    Standard

    #45
    Zitat Zitat von AT86 Beitrag anzeigen
    Naja, aber die Jungs tun aktiv etwas gegen Achselschweiß
    Tja, wir Mopedfahrer im "fortgeschrittenen Modus" benutzen halt ein Deo!

  6. Kira Gast

    Standard

    #46
    Gaby.

    Hat mir gut gefallen

  7. Registriert seit
    21.07.2011
    Beiträge
    1.470

    Standard

    #47
    Zitat Zitat von Kira Beitrag anzeigen
    Gaby.

    Hat mir gut gefallen
    find ich auch - Deo statt Harley

  8. beak Gast

    Standard

    #48
    Aber jetzt müßt Ihr mal ne Geschichte zum Besten geben!

  9. beak Gast

    Standard Der Regler regelt nicht mehr oder ...

    #49
    ... auch ein Schraubergott hat mal ne Panne oder wie der Schraubergott zur BMW kam.

    Mein Gatte ist ja seines Zeichens Profischrauber, wird aber auch nicht von unvorhersehbaren Widrigkeiten verschont.

    Mal ganz unter uns: Ich kann mich daran erinnern, dass er sich mal furchtbar über mich aufregte, ich klebe zu nah an ihm dran (beim Moped fahren versteht sich, ansonsten ist er nicht so pingelig ). Pfh... Konnt ich gar nicht verstehen, hatte ja eh immer mind. 2 m Abstand...

    Nun ja, bei einer Ausfahrt in den Bayerwald mit Freunden (Salü vorne dran, ich hinter ihm) kam es dann zu einem dieser Mißverständnisse zwischen uns Beiden. Ich bemerkte, dass sein Moped qualmte, konnte aber nix lokalisieren und vermutete der Auspuff. Blöderweise war´s eine Kurvenstrecke und Überholen nicht möglich.
    Ja, ja, ich weiß, was Ihr sagen wollt, Hupe und Lichthupe zeigten keine Wirkung. Meine bessere Hälfte gab dann erst so richtig Gas, als ich an ihm dran klebte.

    "Jessas, was mach ich nur?" Ich hab mich zu einer akrobatischen Aktion entschlossen: Ich versuchte mit der Koreografie "Schwanensee" auf mich bzw. das sterbende Moped, wie ich vermutete, aufmerksam zu machen.
    Kennt Ihr das Solo mit dem sterbenden Schwan? Ich muss da immer heulen, die "Trabanten" hinter mir haben sich kaputt gelacht. Leider reagiert meine bessere Hälfte auf Klassik nicht so doll und schon gar nicht auf Tschaikowski.

    Todesmutig entschloss ich mich zu einem Überholmanöver, das ich wegen einer auftauchenden Kurve abbrechen mußte. Aber, ich kam direkt neben ihn und hab ihn vom Moped gestoßen... Ne, das hab ich natürlich nicht. Aber durch die pantomimische Geste: Handgranate entsichern und werfen wurde er auf den Ernst der Lage aufmerksam. Der Qualm war mittlerweile so dicht, dass auch ein Laie erkennen konnte, dass hier in wenigen Sekunden gleich ein Moped explosionsartig nach Timbuktu katapultiert wird.

    Ich kann Euch beruhigen, der Hintern Salü´s blieb heile, das Moped ist auch nicht abgefackelt.

    Unsere Freunde erzählen heute noch ihren Kid´s, wie schnell "Onkel Helmut" bei der Diagnose des Fehlerherdes war, die Handgriffe saßen und ich mit Inbrunst und Hingabe den sterbenden Schwan auf dem Zweirad "getanzt" hab.

    Der Regler war´s und seine CBR war halt nicht mehr die Jüngste. Meine Überredungskünste haben gefruchtet, sich endlich ein gescheites Moped zu zulegen.

    Wegen zu wenig Abstand gibts seitdem auch kein Gemecker mehr.
    Hinterher sagte er mir, dass er jetzt auf "Schwanensee" voll abfährt. Er hätte sich schon seine Gedanken gemacht, als er kurz mal in den Spiegel guckte. Er konnte den Rauch nicht erkennen, hätte aber noch nie so nen lustigen Schwan gesehen.

  10. Registriert seit
    28.09.2009
    Beiträge
    9.459

    Standard

    #50
    Gabi. OH Gabi
    OH. 'Gabi. OH













    der arme Salü












 
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