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Einstieg in den Ausstieg - bitte helft mir!

Erstellt von Mikele, 09.04.2006, 17:57 Uhr · 175 Antworten · 15.949 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Ich bin nach 40 Jahren Rauchen (zuletzt bis 40 Stück pro Tag) seit 2003 "rauchfrei". Ich hatte allerdings eine starke "Motivation" - einen leichten Schlaganfall, da geht das Abgewöhnen anscheinend leichter. Dennoch - ich kann es nicht oft genug sagen, und es wurde hier auch schon darauf hingewiesen: es ist tatsächlich leichter als man vorher denkt, man muss es nur wirklich wollen (ebenfalls schon oft genug gesagt: Kopfsache). Allan Carr war auch mir dabei behilflich - sein Buch "Endlich Nichtraucher" ist ja eigentlich nichts anderes als eine Gehirnwäsche.

    Es hat mich dann auch nicht gestört, wenn meine Frau ihre zwei oder drei Zigaretten pro Tag neben mir rauchte (sie war zunächst dazu immer aus der Wohnung gegangen, bis ich sie bat zu bleiben).

    Klar habe ich eine Zeit lang Gewicht gebunkert, aber das hat sich in Grenzen gehalten, und heute habe ich einen besseren BMI als vor dem Schlaganfall.

    Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt war für mich das Gefühl des Gewinns an persönlicher Freiheit am Anfang eine ganz starke Motivation, weiter zu machen.

    Ich wünsche allen, die sich auch das Rauchen abgewöhnen wollen, viel Erfolg.

    Gruß Norbert

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    irgendwann werde ich erfolgreich sein.
    zumindest rauche ich nur noch "gesunde" zigaretten, also die ohne zusatzstoffe. macht schon einen unterschied. man raucht nicht mehr so viel, weil nur tabak allein anscheinend nicht so süchtig macht wie mit zusatzstoffen.
    Servus.
    Ich hab mich gar nicht getraut, das zu schreiben. Ich vermute auch, dass mir das Aufhören bisher recht einfach gefallen ist, weil ich seit etwa 5 Monaten nur die "sauberen" Zigis geraucht habe. Es kann doch nicht sein, dass man während des Rauchens sich von den Suchtstoffen "entzieht" und am Ende
    JETZT !!!! nur noch die blöde Angewohnheit sich abgewöhnen muss, oder?

    Wäre es nicht einen Versuch wert, in aller Ruhe, ohne Stress, ohne Kunden am Wochenende mit Absicht einfach keine Zigis mehr zu haben, keine zu kaufen und die nächste Zigi auf den Montag zu verzögern? Bei mir hat das bisher geklappt, ich hab immer noch keine..... was mich bei mir selbst wundert...

  3. Registriert seit
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    Hi Leutz,

    ich Depp rauche jetzt seit 30 Jahren,
    aber was bitteschön sind denn "saubere Ziggis"?

    Ohne Filter, oder was, bzw. welche Marke meint Ihr?

  4. Registriert seit
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    http://www.tabak-brucker.de/themes/k...tikelid=197118

    PUEBLO angeblich aus reinem Tabak, kein Zucker, keine Chemie.....

  5. Registriert seit
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    Herzlichen Dank für die Info.
    Das war mir neu.

    Hatte mich gerade eigentlich für einen
    Raucherabschied mit Champix entschieden,
    (mein Arzt empfahl dieses Mittel)
    aber nach dem stöbern in diversen
    NichtmehrRaucherblogs treten teilweise extreme Nebenwirkungen auf.
    Das geht von Akne bis hin zu heftigsten Depressionen.
    Ach ja, der Entzug von Champix soll auch nicht ohne sein.
    Ich hab noch ne Stange Camel zu Hause.
    Wenn die am Wochenende weg ist,
    probier ich`s nochmal auf die harte Tour!

    Wünscht mir Glück,
    nein, besser Willen und Ausdauer!

  6. Lisbeth Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Raubritter Beitrag anzeigen
    Servus.
    Ich hab mich gar nicht getraut, das zu schreiben. Ich vermute auch, dass mir das Aufhören bisher recht einfach gefallen ist, weil ich seit etwa 5 Monaten nur die "sauberen" Zigis geraucht habe.
    ich hab mal wo gearbeitet, die Schriftstücke für einen großen Konzern erstellt haben und da kriegt man so einiges mit. die machen echt Stoffe rein, die dich bei der Marke halten. Und seitdem ich auf "saubere" umgestiegen bin, kann ich das bestätigen.
    Ich halte dir die Daumen. Finde ich phänomenal, wenn das jemand einfach durchzieht. Jede nichtgerauchte ist ein Gewinn. Bleibe stark!

    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Hi Leutz,

    ich Depp rauche jetzt seit 30 Jahren,
    aber was bitteschön sind denn "saubere Ziggis"?

    Ohne Filter, oder was, bzw. welche Marke meint Ihr?
    ich rauch die mit dem Indianer drauf. Gewöhnungsbedürftig, man muss mehr dran ziehen, brennen nicht so gut ab, weil keine Abbrennbeschleuniger drin sind. Dafür hat man viel länger von einer.

    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Hatte mich gerade eigentlich für einen
    Raucherabschied mit Champix entschieden,
    (mein Arzt empfahl dieses Mittel)
    aber nach dem stöbern in diversen
    NichtmehrRaucherblogs treten teilweise extreme Nebenwirkungen auf.
    Das geht von Akne bis hin zu heftigsten Depressionen.
    Ach ja, der Entzug von Champix soll auch nicht ohne sein.
    Ich hab noch ne Stange Camel zu Hause.
    Wenn die am Wochenende weg ist,
    probier ich`s nochmal auf die harte Tour!

    Wünscht mir Glück,
    nein, besser Willen und Ausdauer!
    Ich wünsch dir alles was du dazu brauchst.
    Das mit den Medikamenten hab ich auch schon überlegt, aber die Nebenwirkungen haben es mir vergällt. Was bitte ist "spontaner Tod" als Nebenwirkung? Nönö. Da sterbe ich lieber unspontan.

  7. Lisbeth Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Raubritter Beitrag anzeigen
    Servus.
    Ich hab mich gar nicht getraut, das zu schreiben. Ich vermute auch, dass mir das Aufhören bisher recht einfach gefallen ist, weil ich seit etwa 5 Monaten nur die "sauberen" Zigis geraucht habe. Es kann doch nicht sein, dass man während des Rauchens sich von den Suchtstoffen "entzieht" und am Ende
    JETZT !!!! nur noch die blöde Angewohnheit sich abgewöhnen muss, oder?

    Wäre es nicht einen Versuch wert, in aller Ruhe, ohne Stress, ohne Kunden am Wochenende mit Absicht einfach keine Zigis mehr zu haben, keine zu kaufen und die nächste Zigi auf den Montag zu verzögern? Bei mir hat das bisher geklappt, ich hab immer noch keine..... was mich bei mir selbst wundert...
    da fällt mir eben ein, wenn das bei dir so gut mit den sauberen klappt, dann ja vielleicht auch bei mir. ich rauche auch schon seit einem halben jahr nur noch die gesunden. berichte mal in einer woche, ob es so gut bleibt.

  8. Registriert seit
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    373

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    Hoi Hoi ihr Nichtraucher und Versucher,

    Ich habe vor glaub ich 6 Monaten aufgehört, war aber eher ein Gemeinschaftsraucher, alleine war ich zu faul für auf den Balkon zu gehen,
    da wir in der Wohnung nicht geraucht haben.
    Alles in allem, habe ich glaub ich 5 Jahre geraucht zu Hochzeiten glaub ich
    waren es knapp 1 Schachtel aber nicht die Big Boxes.
    Ich habe dann einfach morgends entschieden, heute höre ich auf,
    und hab dann auch durchgehalten, was so entzugstechnich gar kein Problem war. Mir ging es nicht schlecht oder habe geschwitzt oder war nervös.

    Nur die Zigarettenpause mit meinen Kamerade ( Bin beim Bund )war echt hart wenn alle geraucht haben und ich daneben stand und husten musste vom Rauch.
    Aber ich hab dann immer nen Kaugummi reingeschoben und der hat mich beschäftigt.

    Meine Frau hat dann 2 Monate nach mir aufgehört, sie hat sich auch das Buch von Allen Carr reingezogen und danach aufgehört. Sie hatte mehr Probleme, glaube aber es war bei ihr eher die Beschäftigung bzw die Gewohnheit.

    Bei mir war es auch keine Entscheidung des Geldes, da meine Mutter bei Camel arbeitet und im Monat 3 Stangen Ziggis umsonst bekommt die ich dann immer eingesackt habe. Jaja Böse Mama

    Ich war einfach den Aschenbechergeschmack leid und das ewige dran denken ob ich ein Päckchen dabei habe.

    Also wenn ihr aufhören wollt. Nicht sagen ich höre in einer Woche auf, oder nach diesem Päckchen.
    Wegschmeissen verbrennen oder was auch immer und direkt damit anfangen.

    Toi Toi Toi Wolf

  9. Registriert seit
    26.09.2007
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    1.604

    Standard

    Zitat Zitat von GSWolf1150 Beitrag anzeigen

    Also wenn ihr aufhören wollt. Nicht sagen ich höre in einer Woche auf, oder nach diesem Päckchen.
    Wegschmeissen verbrennen oder was auch immer und direkt damit anfangen.

    Toi Toi Toi Wolf
    Ser's,

    genau so hab' ich das gemacht:

    JETZT den Entschluß gefasst und JETZT aufgehört.

    Und die halbe Stange Zigaretten, die noch zu Hause war habe ich hergeschenkt, und das angefangene Packerl auch.

    Alles andere führt nur zu "Wie wird das sein", "Ach, das ist die letzte Zigarette", ....

    Man kommt ich vor wie ein zum Tode Verurteilter: "Noch drei Tage bis zum ...", "Nur noch x Zigaretten bis zum ....", ....

    Und die letzte Zigarette, dann wie am Weg zum Galgen, oder wie?

    Rauchen aufhören muss kommen wie ein Unfall: Jetzt und schlagartig - man macht sich sonst nur wahnsinnig.

    Ich habe die "nach dem Packerl"-Methode auch probiert. Ging nicht!

    Wer, wenn nicht ich? - Wann, wenn nicht jetzt?

    Rauchen aufhören ist etwas Gutes, wenn man das nicht glaubt wird's unnötig schwer (oder sogar gar nix).


    Gutes Gelingen
    Wolfgang

  10. Registriert seit
    04.04.2010
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    464

    Ausrufezeichen ES geht!!!

    Hallo liebe Gemeinde,

    weil ich's satt habe, zunehmend als Aussätziger behandelt zu werden, ständig immer noch mehr Kohle dafür auszugeben und am Ende auch noch dran draufzugehen, habe ich den Einstieg in den Ausstieg beschlossen - ich bin seit Samstagfrüh Ex-Raucher!

    Lange Rede, kurzer Sinn: Mag mich hier jemand unterstützen, hat vielleicht jemand gute Tipps aus eigener Erfahrung?

    Gibt's hier vielleicht sogar noch jemanden, der die Qualmerei satt hat und mit mir zusammen den Einstieg in den Ausstieg wagt?


    Hi Mikele,

    ich heiße Henry. Ich habe das schon einige Zeit hinter mir und beschreibe das mal kurz. Schau, ob was an Möglichkeiten für dich dabei ist - DEN einen goldenen Tipp gibt es so wenig wie es andererseits Charaktere auf diesem Planeten gibt...jeder Mensch ist individuell, da gibt.s keinen "einen Weg für Alle"!

    Ausgangspunkt für.s Schloten bei mir waren Spieleabende (Poker, Scrabble, Malefiz, Rommée, Gartentore aushängen etc.), bei denen alle 4 unserer WG gequalmt haben. Nachts um viertel nach drei hatte ja dann auch keiner mehr Bock, weg-/aufzuräumen - und samstags ist dann das arme Schwein, das zuerst in die Küche kam (meistens ich), dann in ein Chaos gestürzt...bis es (eigentlich allen von uns) zuviel war und die enzige Frau in der WG gesagt hat: SO, jetzt reicht.s, wir hören auf - und für jede gerauchte Zigo kommen 20 DM (das ist schon ne Weile her, wie du siehst) in eine Spielekasse. 20DM waren damals für mich mehr wie heute n Fuffi!

    Nach 1 Jahr haben wir uns zusammengesetzt und ehrlich gesagt, wer wo wann wieviel heimlich geraucht hat. Es kamen 60 DM zusammen, davon sind wir schön was futtern gegangen. So...warum dieser Vorspann?

    Wir WOLLTEN aufhören, weil sich jeder selbst auf den Sack gegangen ist...die schlechte Luft...der überquellende A-becher, das GELD!!!, der Dröhne-Kopp, bei mir als Sportler die Nebenwirkungen und sich einfach sch.... fühlen.

    Durch dieses freiwillige "Verbots"-Jahr habe ich gelernt, dass es tatsächlich "ohne" geht. Heute rauche ich ab+an mal eine auf.m Geburtstag oder so...nicht viel. Also ich schreib deshalb, dass es geht, wenn der innere Wille (sei es durch "gesünder leben"..."mir stinkt.s"...ich mag den Geruch nicht mehr"..."ich fühle mich sch...., abhängig zu sein"... usw.) stark vorhanden ist.

    Ähnliches Thema: Ich habe einen Freund, der vor nicht allzulanger Zeit alkoholabhängig war. Da es mir wichtig war, dass er da wieder rauskommt, habe ich mich mit psychotherapeutischer Fach-Literatur befasst (also nicht die "neuesten Erkenntnisse" aus der "Brigitte" oder so.n populärwissen-schaftlicher Kram). Zusammenfassend stehen Suchtstoffe für ein "anderes Suchen". Der Raucher inhaliert tief in sich hinein, was er nicht hat, sucht im nicht greifbaren (gasförmigen) Sektor nach Erfüllung, der Trinker nimmt es flüssig zu sich (Flüssigkeiten passen sich jeder Form an, sind sehr variabel und kommen ÜBERALL hin!), und der Adipöse ("Dicke") braucht.s halt hand"fest" und nimmt.s zu (sich)...allen gemeinsam ist der Mangel von etwas... Liebe...Fürsorge...ein gewisses Quantum Sicherheit... Anerkennung... Wertschätzung (und man liegt zu 99% sicher, wenn man offen dafür ist, dass das eigene Thema höchstwahrscheinlich schon im Kindesalter manifestiert wurde (Schläge...Ablehnung...Abwertung..."nicht genügen"..."...die Decke des Lebens ist immer zu kurz...") etc.

    Wenn man sich selbst auf die Schliche kommt, hat man 90% des Berges schon geschafft, selbst wenn man noch unten steht. Der Rest ist eine nicht zu unterschätzende Portion Selbstdisziplin, ohne die geht.s nicht!

    Ich habe zu meiner Zeit nicht immer nicht alles nicht immer gut hinbekommen, und hätte mir am Anfang jemand gesagt: "Das musst du auch nicht!", dann wär.s ein Stückl leichter gewesen, aber ok! Als entscheidend sehe ich an, WARUM du aufhören willst und ob ein Mangel an etwas ganz Anderem durch das Rauchen kompensiert wurde. Vielleicht bekommst du heraus --- bei ersatzweisen Spaziergängen/kleinen Radtouren/Naturerlebnissen aller Art/ Besuch von Ausstellungen...) , was dir WIRKLICH wichtig/er ist und ob du tatsächlich den sch.... Dampf brauchst oder ob du den woanders herbekommst (Power...oder ablassen müsstest)?!

    Da ich aus einer dämlichen Mitmach-Gewohnheit auch wieder öfter eine mitdampfe, als mir gut tut, mach ich gerne ein gemeinsames "Neeee!"-Programm mit!!!!!!!

    Bis denn,
    Henry

    Persönlichere Absprachen dann als PN.....


 

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