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Elch-Babies im Rasensprenger

Erstellt von HaJü, 24.04.2010, 11:02 Uhr · 24 Antworten · 2.375 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Die "lieben Kleinen" sind mir schon häufuger in Norge begegnet, vorzugsweise im Rondane Gebiet beim Wandern, zum Glück fast nie auf der Straße. Vor einigen Jahren waren wir mal mit zwei Maschinen irgendwo bei Hurdal unterwegs, als ein entgegenkommendes Autos plötzlich, ohne ersichtlichen Grund, eine Vollbremsung mit rauchenden Reifen zelebrierte. Das fiel auf, wir wurden auch langsamer, und das war wohl auch besser so. Von links her trabte, ohne Auto o. uns auch nur eines Blickes zu würdigen (man weiss ja wer man ist), hocherhobenen Hauptes mit mächtigem Geweih, ein Elchbulle. Mit dem hätte ich mich, weder mit dem Auto noch mit dem Motorrad anlegen wollen, da hätte ich ganz sicher in beiden Fällen den kürzeren gezogen. Mangels natürlicher Feinde (Bären u. Wölfe sind da eher selten, Autos haben sie noch nicht als "Feinde" verinnerlicht) schlappen die süßen Biester einfach so auf die Straße, wie sie auch "einfach so" durch's Buschwerk pflügen. Von besonderer Intelligenz werden sie m.W. auch nicht geplagt, das bewegt sich wohl auf dem Niveau von Schafen (dagegen ist jede Ziege ein Intelligenzbolzen), also werden sie auch in Zukunft nie am Straßenrand warten, bis die Straße frei ist, sondern einfach drauflos trampeln.
    Nette Zeitgenossen .

    Grüße
    Uli

  2. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #22
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Die "lieben Kleinen" sind mir schon häufuger in Norge begegnet, vorzugsweise im Rondane Gebiet beim Wandern, zum Glück fast nie auf der Straße. Vor einigen Jahren waren wir mal mit zwei Maschinen irgendwo bei Hurdal unterwegs, als ein entgegenkommendes Autos plötzlich, ohne ersichtlichen Grund, eine Vollbremsung mit rauchenden Reifen zelebrierte. Das fiel auf, wir wurden auch langsamer, und das war wohl auch besser so. Von links her trabte, ohne Auto o. uns auch nur eines Blickes zu würdigen (man weiss ja wer man ist), hocherhobenen Hauptes mit mächtigem Geweih, ein Elchbulle. Mit dem hätte ich mich, weder mit dem Auto noch mit dem Motorrad anlegen wollen, da hätte ich ganz sicher in beiden Fällen den kürzeren gezogen. Mangels natürlicher Feinde (Bären u. Wölfe sind da eher selten, Autos haben sie noch nicht als "Feinde" verinnerlicht) schlappen die süßen Biester einfach so auf die Straße, wie sie auch "einfach so" durch's Buschwerk pflügen. Von besonderer Intelligenz werden sie m.W. auch nicht geplagt, das bewegt sich wohl auf dem Niveau von Schafen (dagegen ist jede Ziege ein Intelligenzbolzen), also werden sie auch in Zukunft nie am Straßenrand warten, bis die Straße frei ist, sondern einfach drauflos trampeln.
    Nette Zeitgenossen
    .

    Grüße
    Uli

    treffender hättest mich jetzt nicht beschreiben können... Früher, als mein Hirn noch funktionierte war alles gut, heute trag ich das nur noch als Ballast mit mir rum, dieses wabbelnde etwas in der Rübe...

  3. Registriert seit
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    Standard

    #23
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Autos haben sie noch nicht als "Feinde" verinnerlicht) schlappen die süßen Biester einfach so auf die Straße, wie sie auch "einfach so" durch's Buschwerk pflügen. Von besonderer Intelligenz werden sie m.W. auch nicht geplagt,
    Moin,

    Selbst Lokomotiven bzw. deren Bediener haben vor den Dingern einen gewissen Respekt. Das begründet sich im Schadensfall mit überproportional langen Zeiträumen, bis die Gleise wieder frei & eine womöglich entgleiste Lokomotive wieder aufgegleist/geborgen werden konnte.
    600kg könnte auch bei einer 120t Lok zum Problem werden.

    Andererseits würde ich die Neigung der Tiere, "leicht begehbare" Wege (wie Bahngleise) zu benutzen, durchaus als "intelligent" bezeichnen.

  4. beak Gast

    Standard

    #24
    Zitat Zitat von pilles-Q Beitrag anzeigen
    Moin,

    Selbst Lokomotiven bzw. deren Bediener haben vor den Dingern einen gewissen Respekt. Das begründet sich im Schadensfall mit überproportional langen Zeiträumen, bis die Gleise wieder frei & eine womöglich entgleiste Lokomotive wieder aufgegleist/geborgen werden konnte.
    600kg könnte auch bei einer 120t Lok zum Problem werden.

    Andererseits würde ich die Neigung der Tiere, "leicht begehbare" Wege (wie Bahngleise) zu benutzen, durchaus als "intelligent" bezeichnen.
    Hi Thilo,
    ich glaub das lag nicht daran, dass sie sich auf den Gleisen besser bewegen können, sondern dass sie Licht hatten! Was aber auch von Intelligenz zeugt!

  5. Registriert seit
    28.03.2009
    Beiträge
    2.285

    Standard

    #25
    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Hi Thilo,
    ich glaub das lag nicht daran, dass sie sich auf den Gleisen besser bewegen können, sondern dass sie Licht hatten! Was aber auch von Intelligenz zeugt!
    Na, ich weiss nicht. Wenn sie intelligent wären, wären sie fix im Wald verschwunden anstatt vor dem lärmenden Ungetüm herzudölmern, wie erleuchtet und frei der Weg auch war.
    Bis denen "Erleuchtung" kommt, geht wohl noch einige Zeit in's Land, die letzten zwei Millionen Jahre haben jedenfalls nicht dazu gereicht (=Der Elch ist eine relativ junge Art, wahrscheinlich nicht älter als zwei Millionen Jahre= Quelle: Wikipedia).
    Viecher, denen das Futter in's Maul wächst, sind gemeinhin nicht als übermäßig intelligent verschrien. Erst die Notwendigkeit Überlebens-/Jagdstrategien zu entwickeln, um Überleben zu können, führt zur Entwicklung von (soetwas wie) Intelligenz. Das findet man bei Allesfressern u. Raubtieren, wobei der Intelligenzdurchseuchungsgrad einer Population 100% sehr deutlich unterschreiten kann und häufig nur einen geringen Bruchteil dieser 100% erreicht. Bestes Bspl dafür ist das mächtigste Raubtier der Welt: Der Mensch.
    (Die Summe der Intelligenz auf der Welt ist eine Konstante. Die Bevölkerung wächst.).

    Grüße
    Uli


 
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