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Erdbeben in Japan

Erstellt von Kramer, 11.03.2011, 16:17 Uhr · 437 Antworten · 22.056 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Thema

    Informationspolitik in Japan.

    Freunde von mir sind auf der QM2 vor Japan. Die können innerhalb der 5 Meilenzone kein Internet nutzen oder telefonieren
    Habe erst eine mail erhalten wie es denen geht, als das Schiff da raus war.

    Es wird also - wie viele zu Recht vermuten - absichtlich der Informationsfluß behindert. Klingt alles so wie in Russland oder auch Harrisburg.

    Lernen die denn nie

    Ohne Info kann nicht richtig und effektiv geholfen und evakuiert werden.

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    Standard

    Zitat Zitat von marvin59 Beitrag anzeigen
    Ist doch schön wenn " IHR " eins vor der Haustür habt und es im Süden so viele gibt.
    Dann behaltet auch den Müll und schickt ihn nicht in den Norden!!! .
    was hast du denn für ein Problem? ist dir schonmal in den Sinn gekommen, dass die Endlagerung nicht in Bayern entschieden wird?

  3. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Informationspolitik in Japan.

    Freunde von mir sind auf der QM2 vor Japan. Die können innerhalb der 5 Meilenzone kein Internet nutzen oder telefonieren
    Habe erst eine mail erhalten wie es denen geht, als das Schiff da raus war.

    Es wird also - wie viele zu Recht vermuten - absichtlich der Informationsfluß behindert. Klingt alles so wie in Russland oder auch Harrisburg.

    Lernen die denn nie

    Ohne Info kann nicht richtig und effektiv geholfen und evakuiert werden.
    Die Japanische Regierung hat mit Sicherheit anderes zu tun, als Telefonie (die sie im übrigen selbst benötigt) abzuschalten. Kann es nicht vielleicht daran liegen, dass die Sendeeinrichtungen weggespült wurden?
    und Urlaubern auf einem Schiff Internet wieder zur Verfügung stellen, wird wohl nicht ganz oben auf der Priolilste stehen.
    Ich halte überhaupt nichts von solchen Verschwörungstheorien. Die Japaner brauchen zur Rettung der Menschen, zur Bewältigung der Katastrophe jedes Handynetz dass sie kriegen können.
    Im übrigen sind die Japaner nicht halb so panisch, wie manche hier im Forum.

  4. Registriert seit
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    Standard Na ja

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Die Japanische Regierung hat mit Sicherheit anderes zu tun, als Telefonie (die sie im übrigen selbst benötigt) abzuschalten. Kann es nicht vielleicht daran liegen, dass die Sendeeinrichtungen weggespült wurden?
    und Urlaubern auf einem Schiff Internet wieder zur Verfügung stellen, wird wohl nicht ganz oben auf der Priolilste stehen.
    Ich halte überhaupt nichts von solchen Verschwörungstheorien. Die Japaner brauchen zur Rettung der Menschen, zur Bewältigung der Katastrophe jedes Handynetz dass sie kriegen können.
    Im übrigen sind die Japaner nicht halb so panisch, wie manche hier im Forum.
    auch die Infos die rüberkommen, sind wie immer nur Salamitaktik..
    Es wird nur eingeräumt was offensichtlich ist. Mit der Telefonie magst Du Recht haben.
    Aber warum funxt dass Ganze dann außerhalb der 5 Meilenzone ?

  5. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Es ist hier wie im wahren Leben. Das Thema Kernkraft polasiert. Da gibt es die Gruppe derer, die schon immer gegen Kernkraft waren und die die jetzigen Ereignisse als Bestätigung ihrer Meinung sehen und die, die die Kernkraft das alleinige Mittel ansehen den Energiehunger der Welt zu stillen und den Verzicht auf Kernkraft als das Ende der Zivilisation ansehen. Jeder hat seine Gründe so zu argumentieren und jeder belegt diese Gründe mit mehr oder weniger fundierten Fakten, teilweise auch noch durch persönliche und berufliche Lebensumstände begründet. Da gibt es die Bayern, die, im Land der CSU und des Bayern-Kurier, natürlich für Kernkraft sein müssen, und die Preissen, diese linken Socken und Blümchengießer, die sowieso keine Ahnung haben und meist in Gruppen als Chaoten auftreten. Und dann gibt es leider noch die, die keine Meinung haben und alles glauben was sie hören, so oder so, weil sie schlicht und einfach die Zusammenhänge nicht verstehen.

    Bleiben wir bei den Fakten.
    Fakt ist, daß Kernkraft einen großen Teil zur elektrischen Energieerzeugung beitragt und auf die man von heute auf morgen auch nicht verzichten kann.
    Fakt ist, daß man die Kernenergie auch nicht 1:1 durch Windenergie ersetzen kann und schon gar nicht kurzfristig.
    Fakt ist, daß der kurzfristige Verzicht auf Kernenergie einen erhöhten Bedarf an konventionellen Kraftwerken nach sich zieht, mit allen Folgen bezüglich Umwelt und CO2-Emissionen.

    Fakt ist aber auch, daß die Nutzung der Kernkraft mit Risiken verbunden ist, Risiken deren Folgen teilweise nicht mehr kalkulierbar sind und deren wirtschaftliche Folgen für die Volkswirtschaft vermutlich alles bisher dagewesene in den Schatten stellen werden. Fakt ist weiterhin, daß es derzeit keine gesicherte Endlagerung in Deutschland gibt, eine Endlagerung von der man auch noch in 1000 Jahren von sicher sprechen kann. Im Ausland löst man dieses Problem teilweise auf prakmatische Weise. Hier läßt man den Kram einfach liegen oder schmeißt es ins Meer. Das kann es aber wohl auch nicht sein.

    Und Fakt ist weiterhin, daß es mittlerweile eine große Ablehnung oder zumindest kritische Bewertung der Nutzung der Kernkraft in der Bevölkerung gibt.

    Das sind Fakten an denen man nicht vorbeikommt und die man als politisch Verantwortlicher auch nicht einfach so ignorieren kann.

    Die aktuellen Ereignisse in Japan werden Folgen für unsere hießige Energiepolitik haben und auch das Denken derjenigen beeinflussen, die der Nutzung der Kernkraft bislang weniger kritisch gegenüberstanden. Dazu gehöre beispielsweise auch ich.
    Und wer die Ängste oder die Kritik der Menschen mißachtet oder nicht ernst nimmt, oder gar mit dem Verweis auf Fachkompetenz versucht die Dinge herunterzuspielen, ist m. E. verbohrt in seinem Denken und hat den Begriff Restrisiko nicht verstanden.

    Und wer jetzt nicht die Chance nutzt umzuschwenken, das geht nicht von heute auf morgen, wird in ein paar Jahren vor de3n gleichen ungelösten Problemen stehen, deren Lösung dann weitaus schwieriger sein werden.

    Gruß Thomas

  6. Registriert seit
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    Standard

    mal ganz blöd gefragt ....

    Was , außer die dringend notwendigen Informationen an die BETROFFENEN , ist denn notwendig zu verbreiten.

    Laßt sie ersteinmal das menschliche Leid in ihrem Land lindern,bevor sie sich um den Rest der nervösen Öffentlichkeit im Rest der Welt kümmern.

    Ich finde das typisch das alle Welt gerne informiert werden will aber nicht das GERINGSTE beitragen kann um den Japanern zu helfen. Ich finde man sollte seine eigenen Ansprüche mal ein wenig herunter schrauben im Angesicht dieser apokalyptischen Zustände.

    Ich finde es unerträglich seine "Ansprüche" in den Vordergrund zu schieben.

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    Standard

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Mit der Telefonie magst Du Recht haben.
    Aber warum funxt dass Ganze dann außerhalb der 5 Meilenzone ?
    Weil da andere Funkmasten zuständig sind oder das Schiff selbst als Sendestation dient.

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    auch die Infos die rüberkommen, sind wie immer nur Salamitaktik..Es wird nur eingeräumt was offensichtlich ist.
    Da die Situation vor Ort wahrscheinlich noch am Laufen ist und keiner danebensteht (und in den Reaktor schaut), können wohl auch die Wissenschaftler vor Ort nur mutmaßen, wie weit es schon fortgeschritten ist. Was sollen sie auch alle halbe Std so bahnbrechend neues erzählen?
    die haben auch noch zu Zehntausenden die Verletzten und Toten des Erdbebens/Tsunami zu bergen, da werden wohl alle Kapazitäten gebraucht.

  8. Registriert seit
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    Standard das

    Zitat Zitat von dan2511 Beitrag anzeigen
    mal ganz blöd gefragt ....

    Was , außer die dringend notwendigen Informationen an die BETROFFENEN , ist denn notwendig zu verbreiten.

    Laßt sie ersteinmal das menschliche Leid in ihrem Land lindern,bevor sie sich um den Rest der nervösen Öffentlichkeit im Rest der Welt kümmern.

    Ich finde das typisch das alle Welt gerne informiert werden will aber nicht das GERINGSTE beitragen kann um den Japanern zu helfen. Ich finde man sollte seine eigenen Ansprüche mal ein wenig herunter schrauben im Angesicht dieser apokalyptischen Zustände.

    Ich finde es unerträglich seine "Ansprüche" in den Vordergrund zu schieben.
    THW und das ROTE KREUZ haben schon Hilfsgruppen geschickt. Bei genauerer Info kann man aucch von hier besser beurteilen, was man hilfstechnisch tun kann und die eigene Gefährdung bzw das Potential abschätzen.
    Wenn Dein NAchbar in der Garage Sprengstgoff lagert, wüsstest Du doch sicher auch gern was Du tun sollst um nicht mit in den Orbit gesprengt zu werden ?

    Kernkraft ist eben - wie man sieht - extrem gefährlich und in letzter Konsequenz nicht kontrollierbar.
    Wir hätten durch Windkraft, Gezeitengefälle und Sonne mehr als genug Potential, den Energiebedarf zu decken.
    Das sag ich schon seit den 70er, als ich mich mal im Rahmen eines Referates mit sowas beschäftigt habe. OK nur als Schüler, aber es war schon damals klar, dass die eben genannten Energieformen nur deshalb nicht ausgebaut werden, weil eben niemand die Kosten der Entwicklung tragen wollte.
    Genau so ist es eben immer noch.
    Und die Verantwortlichen mauern.

  9. Registriert seit
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    Standard

    Du hast Recht ...

    Wir sind aber nicht in der Nachbarschaft von Japan.Das ist der kleine aber feine Unterschied, zumal jeder Landhändler Sprengstoff auf Lager hat und es keine Sau interessiert ....

    Wir sind NICHT direkt betroffen.

  10. Registriert seit
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    10.725

    Standard genau

    Zitat Zitat von dan2511 Beitrag anzeigen
    Du hast Recht ...

    Wir sind aber nicht in der Nachbarschaft von Japan.Das ist der kleine aber feine Unterschied, zumal jeder Landhändler Sprengstoff auf Lager hat und es keine Sau interessiert ....

    Wir sind NICHT direkt betroffen.
    zu 1.
    ich erinnere an Enschede.....

    zu 2.

    DAS haben die Politiker nach Tschernobyl auch gesagt (sagenhafte 1500 km , was soll da passieren) und den FallOut gab es dennoch. AUCH HIER !

    Außerdem gibt es noch USA und Anliegerstaaten an Japan. Wenn ein oder mehrere Super GAUs sich ereignen sollte man mit genauen Angaben (soweit möglich muss man wohl einschränkend wirklich sagen) annähernd errechnen bzw prognostizieren können wohin und in welcher Zusammensetzung die Wolke so vor sich hintreibt..
    Es wäre also schon von Interesse zu wissen was genau alles kaputt geht oder gegangen ist.


 
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