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Erdbeben in Japan

Erstellt von Kramer, 11.03.2011, 16:17 Uhr · 437 Antworten · 22.154 Aufrufe

  1. ArmerIrrer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich habe es befürchtet und vorhergesagt und wollte nicht in dieses Richtung. Trotzdem nur EINE Antwort von mir: wieviele SIND bei KKW Unfällen gestorben und wieviele wurden im Strassenverkehr verstümmelt und getötet? Egal ob in D (ganz schlechtes Verhältniss für deine Argumentation) oder weltweit.

    ich war schneller, auch wenn meine Wortwahl nicht ganz so neutral war...

  2. Registriert seit
    20.01.2009
    Beiträge
    2.662

    Standard

    wie gesagt, es ist nicht vergleichbar....

  3. Pouakai Gast

    Standard

    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    Na bitte, da ist schon die erste Antwort die genau das besagt...
    Natürlich er hat das ja ins Spiel gebracht.

    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    und wieviele Reaktorunfälle gab es bisher mit wievielen Toten, und wieviele Autounfälle mit wievielen Toten!!!
    Also dafür, dass statistisch 1 Unfall nur alle paar Tausend bis Millionen Jahren vorkommt in meinem Leben schon 3 plus diverse andere Unfälle mit Verstrahlungen.
    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    Man, schau Dir erst mal alle Zahlen an, bevor solche Kommentare schreibst!
    Schwierig, alleine die Zahlen von Tschernobyl sind gar nicht alle erfasst, es gibt da schon ein paar Tote. Und es sterben immer noch Menschen daran, werden verstümmelt usw...
    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    Das ist in keinster Weise zu vergleichen, das ist einfach nur BULLSHIT und nicht mal annähernd als Argument verwendbar...
    Stimmt der Vergleich hinkt, aber ich hab ihn nicht ins Spiel gebracht...
    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    und hast Dich nicht mal getraut den kompletten Beitrag zu zitieren...
    Warum auch? Hab es auf wesentliche reduziert.

  4. TomTom-Biker Gast

    Ausrufezeichen

    Das Risiko ist das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Folgen.

    Beispiele (nur qualitativ zur Verdeutlichung)

    Motorradfahrer:
    Eintrittswahrscheinlichkeit: relativ hoch
    Folgen: relativ gering (es betrifft nur wenige Menschen, die Kosten sind überschaubar)

    Zugunglück:
    Eintrittswahrscheinlichkeit: relativ niedrig
    Folgen: überschaubar (maximal mehrere 100 Personen, lokal begrenz)
    Kosten sind auch überschaubar

    Explosion in der Waffenfabrik:

    usw.

    Kernkraftwerk (Restrisiko)
    Eintrittswahrscheinlichkeit: sehr, sehr niedrig bis vernachlässigbar
    Folgen: sehr groß bis nicht mehr abschätzbar (siehe Tschernobyl)
    Kosten können astronomische Werte annehmen und eine Volkswirtschaft in die Pleite treiben. Die Kraftwerksbetreiber sind dabei sowieso schon lange pleite.
    Tote und Kranke durch Verstrahlungen inkl. Spätfolgen nicht vorraussagbar

    Das sind die wesentlichen Unterschiede. Deswegen ist der Vergleich mit allen anderen Vorgängen im Leben nicht vergleichbar.

    100 % Sicherheit gibt es nicht, nirgendwo. Deswegen muß man festlegen was man will. Bislang hat man die 100 % Sicherheit nur herbeigerufen und mit dem Begriff Restrisiko sich das Hintertürchen offen gelassen.

    Gruß Thomas

  5. Registriert seit
    30.04.2007
    Beiträge
    6.464

    Standard

    Leider hat sich der Anschluss der provisorischen Starkstromleitung verzögert. Nun heißt es morgen früh sei man soweit bei Block 1 -3, danach am Sonntag morgen beim 4-er usw.. Ich hoffe sehr, dass dies nun endlich gelingt. Am 4 ist nun Wasserstoff festgestellt worden.

    In 5 und 6 soll es mittlerweile mehr als 60 Grad in den 3000 t des Wassers im Zwischenlagers unterm Dach sein. Wieviel darf da maximal sein, Zebulon? Nicht verdampfen, nehme ich an? Wieviel Zeit bleibt dort, vielleicht?

    Übrigens, Danke dass Du nicht die Geduld verlierst und auch niemals böse + beleidigend bist, bei allen Differenzen und auch harten Diskussionen zwischen uns.

  6. ulixem Gast

    Standard

    Meine Aussage, dass der Mensch die Kernkraft nicht beherrscht, bezieht sich nicht nur auf den GAU.

    Wir haben in D kein Endlager, der Atommüll aus zB Asse muss wieder ausgebuddelt werden , weil der Salzstollen und die mit Salz bedeckten 40 Jahre alten Fässer (das muss man sich mal vorstellen !) abzusaufen drohen und dann das Grundwasser verseuchen.
    Auch sonst wird nicht geplant.

    Die Russen versenken den Dreck u.a. völlig verantwortungslos, wie sie nun mal sind, im Meer.
    D hat aber auch keine Lösungen.
    Das meinte ich auch mit "nicht beherrschen".
    Natürlich kommen noch die zig Störfälle dazu, welche ich mit meinen 42 Jahren schon erlebt habe.
    Aber es ist ja immer gut gegangen.

    Ein Vergleich mit Unfällen im Straßenverkehr kommentiere ich jetzt nicht.

  7. LGW Gast

    Standard

    Wir haben in D kein Endlager, der Atommüll aus zB Asse muss wieder ausgebuddelt werden , weil der Salzstollen und die mit Salz bedeckten 40 Jahre alten Fässer (das muss man sich mal vorstellen !) abzusaufen drohen und das Grundwasser verseuchen können.
    Auch sonst wird nicht geplant.
    Mein Vater war als Wissenschaftler an der Asse-Forschung beteiligt - selbst den Wissenschaftlern wurde damals vorenthalten, dass bereits hochradioaktives Material in Asse 1 verklappt wurde. Kam ja dann alles Jahrzehnte später raus, da wurde dann so einiges klar...

    Unfassbar - aber wahr!

  8. ulixem Gast

    Standard

    Ich habe nicht dein Hintergrundwissen, sondern beziehe mich auf ne Sendung, welche ich gestern hier postete.

    Die Fässer sind zwar deklariert worden, also es liegen Inhaltsangaben in Papierform vor, aber man hat festgestellt, dass die Inhalts-Bezeichnungen falsch sind.
    Das nenne ich mal Überraschungseier....

    Okay , die Japaner wollen mit Wasserwerfern der Polizei von außen ein AKW kühlen, welches außer Kontrolle geraten ist.
    Sollte ich jetzt nicht mehr auf dem aktuellen Stand sein, liegt das daran , dass ich mir diese Nachrichten nicht mehr ansehe.

    Aber es klingt nicht wirklich beruhigend.Und ja das Erdbeben war halt stärker als zulässig, nachdem man ein AKW auf der Schnittstelle von vier tektonischen Platten baute.

    Jetzt mal ohne Häme gefragt. Gehts noch ?
    Wann besiegt denn endlich mal die Vernunft die Gier ?

  9. Registriert seit
    24.05.2008
    Beiträge
    1.030

    Standard

    ... ich habe auch TV-Berichte über die Asse gesehen, was da passiert ist ja sowas von Stümperhaft man mag es kaum glauben, die Fässer werden einfach mit Radlader ausgekippt, Beschädigungen sind da wohl unvermeidbar , keine Salzwasser beständigen Fässer für die vorhande Salzlack, Und Erkundungskosten die in die Millarden gehen. Wenn so auch in unsere KKW gearbeitet wird "prost Mahlezeit".

  10. Registriert seit
    26.07.2007
    Beiträge
    1.537

    Standard

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Leider hat sich der Anschluss der provisorischen Starkstromleitung verzögert. Nun heißt es morgen früh sei man soweit bei Block 1 -3, danach am Sonntag morgen beim 4-er usw.. Ich hoffe sehr, dass dies nun endlich gelingt. Am 4 ist nun Wasserstoff festgestellt worden.

    In 5 und 6 soll es mittlerweile mehr als 60 Grad in den 3000 t des Wassers im Zwischenlagers unterm Dach sein. Wieviel darf da maximal sein, Zebulon? Nicht verdampfen, nehme ich an? Wieviel Zeit bleibt dort, vielleicht?

    Übrigens, Danke dass Du nicht die Geduld verlierst und auch niemals böse + beleidigend bist, bei allen Differenzen und auch harten Diskussionen zwischen uns.
    Bei uns ist 60 °C der Wert, bei dem auch die letzte Nachkühlkette in Betrieb sein sollte ... aber nicht in dem nach oben offenen Lagerbecken sondern in der Kondensationskammer. Ein Behlter um den Reaktor mit 3000 m³ Wasser, der im Fallle einer Abschaltung den dort eingeleiteten Dampf kondensiert und als Wasservorlage dient. Bei wärmeren Wasser geht man davon aus, das ab ca 100°C die Notkühlpumpen Dichtungsprobleme bekommen. Und da in einem intakten System nichts verdampft, ist hier das Problem der Druckaufbau, der von Zeit zu Zeit aus dem Reaktor abgelassen werden muss. In einem gerschlossen System ist dies aber nicht verloren. Aber 60°C bei funktionierender Kühlung ist erst mal noch nicht bedenklich ... auch wenn die Temperaturen in der Kondensationskammer ( bei der von dir angegebenen Menge wäre das diese bei uns) normalerweise bei 20°C liegen und sich der Reaktor bei etwas über 30°C abschaltet.
    Im Lagerbecken sieht das anders aus. Die normale Temperatur liegt bei ca 20 °C, ab 30-35°C wird es auf der Bedienebene langsam dampfig. Schwadenbildung (kenne ich nicht) ab ca 40°C und somit stetiger Wasserverlust. Weshalb man aber ein offenes Becken nicht fluten kann, das geht selbst mit Feuerwehrschläuchen , entzieht sich meiner Kenntniss.

    Ansonsten finde ich den Gedankenaustausch hier so lange hier interssant, so lange man auf Augenhöhe miteinander kommunizieren kann. Und bei fast allen hier ist das so. Verschiedene Meinungen zu haben gehört zu einer gesunden Streitkultur und zur Demokartie. Und ich bemühe mich sachlich und nicht emotional zu diskutieren. Auch wenn ich die Sorgen der nicht ganz so "Sachlichen" durchaus versteh. Aber schreien bringt keinen weiter.


 
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