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Erdbeben in Japan

Erstellt von Kramer, 11.03.2011, 16:17 Uhr · 437 Antworten · 22.123 Aufrufe

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    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    snip ...
    Nun hoffen wir mal das es nicht zu viel Plutonium wird
    Das man nun den Boden mit Harz versiegeln will könnte schon darauf hinweisen, dass man eigentlich das Gegenteil erwartet.

    Übrigens: Der Vorstandsvorsitzende von Tepco wurde seit dem 13. März nicht mehr gesehen. Glaubt hier jemand, dass es im Westen viel anders wäre? Was glaubst Du Zebulon, wie Dir später "Deine Chefs" im Falle eines Falles mal danken werden? Mit genau dem gleichem Arschtritt.

  2. Baumbart Gast

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    Was glaubst Du Zebulon, wie Dir später "Deine Chefs" im Falle eines Falles mal danken werden? Mit genau dem gleichem Arschtritt.
    Aber Dir gibt Dein Chef ne goldene Uhr wenn du gehst? Chefs sind so. Was hatn das mit Atom zu tun?

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    Zitat Zitat von Floppi Beitrag anzeigen
    Deutschland (wie viele andere europäische Länder auch) importiert und exportiert Strom.

    So weit meine Quellen reichen wird derzeit in Deutschland wesentlich mehr Strom exportiert als importiert. Ob dies bei einem Abschied von der Atomernergie auch noch so sein wird, können vielleicht andere hier beantworten. (also die mit den Hellseher Fähigkeiten oder alternativ die AKW Besitzer unter euch )

    Einen Gruss aus der Schweiz,

    Floppi
    Grad gestern (30.03.2011) haben die in unserer Tagesschau eine Studie veröffentlicht, dass jedes 3. Hausdach für Solaranlagen oder Photovoltaikanlagen geeignet wäre und damit 90 %!!!! des AKW-Stromes ersetzt werden könnte.

    Wie mir ist, hat Frau Merkel die Fördergelder für Solaranlagen gekappt oder gekürzt - Bravo. (Bitte rechts umkehrt - Angela).

    Auch ein Gruss aus der Schweiz, die vieeel Nachholbedarf in Sachen Gesetz und Förderbeiträge für Solar oder Photovoltaik-Anlagen hat.
    Charly

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    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Aber Dir gibt Dein Chef ne goldene Uhr wenn du gehst? Chefs sind so. Was hatn das mit Atom zu tun?
    Es ging wohl eher darum ... wann der Chef geht.

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    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Grad gestern (30.03.2011) haben die in unserer Tagesschau eine Studie veröffentlicht, dass jedes 3. Hausdach für Solaranlagen oder Photovoltaikanlagen geeignet wäre und damit 90 %!!!! des AKW-Stromes ersetzt werden könnte.

    Wie mir ist, hat Frau Merkel die Fördergelder für Solaranlagen gekappt oder gekürzt - Bravo. (Bitte rechts umkehrt - Angela).

    Auch ein Gruss aus der Schweiz, die vieeel Nachholbedarf in Sachen Gesetz und Förderbeiträge für Solar oder Photovoltaik-Anlagen hat.
    Charly
    Und wenn wir diesen Schwachsinn umsetzen, wird Strom so teuer sein, dass wir uns alle zum Fernsehen in der Kneipe treffen und sich energieintensive Industriebereiche nach preiswerteren Standorten im Ausland umschauen.
    Nicht alles, was theoretisch machbar ist, ist auch sinnvoll. Wir könnten uns auch Miniwindräder auf den Kopf stellen oder in den Wohnungen Horden von Hamstern in Laufrädern halten

    Grüße
    Steffen

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    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Wie mir ist, hat Frau Merkel die Fördergelder für Solaranlagen gekappt oder gekürzt - Bravo. (Bitte rechts umkehrt - Angela).
    D hat von allen europäischen Industrienationen am allermeisten Geld in die Förderung (d.h. Subvention) des Solarstroms gesteckt und zusammen mit Spanien sind wie die letzte Nation, die überhaupt noch Solarstrom staatlich fördert. Das muß man auch wissen.

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    D hat von allen europäischen Industrienationen am allermeisten Geld in die Förderung (d.h. Subvention) des Solarstroms gesteckt und zusammen mit Spanien sind wie die letzte Nation, die überhaupt noch Solarstrom staatlich fördert. Das muß man auch wissen.
    Nein nein Tiger - so einfach kommst du mir nicht davon
    Wir fördern das auch. Bloss ist der Fond meistens ausgeschöpft.
    Das meinte ich eben. Diese Kasse müsste viel mehr hergeben.
    Aber das eure Regierung die Gelder gekürzt haben ist doch wahr oder?

    (Ich bin im September 09 nach Slowenien gefahren. Im Allgäu sind mir die riesigen Anlagen auf den Dächern von Scheunen und Bauernhöfen aufgefallen. Kurze Zeit später habe ich im Radio vernommen, dass eben diese Fördergelder gekürzt worden sind. Das hat mich noch erstaunt)

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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Und wenn wir diesen Schwachsinn umsetzen, wird Strom so teuer sein, dass wir uns alle zum Fernsehen in der Kneipe treffen und sich energieintensive Industriebereiche nach preiswerteren Standorten im Ausland umschauen.
    Nicht alles, was theoretisch machbar ist, ist auch sinnvoll. Wir könnten uns auch Miniwindräder auf den Kopf stellen oder in den Wohnungen Horden von Hamstern in Laufrädern halten

    Grüße
    Steffen

    Hallo Steffen
    So unrecht hast du nicht.
    Ich mache mich gerade stark, dass ein Gesetz in unserem Kanton kommen sollte, dass bei Neubauten oder Dachumbauten solche Anlagen eingebaut werden müssen.
    Es gibt eine Ziegelei im Aargau, die produziert Hausdachziegel, bei dem bereits so ein "kleines Panel" eingebaut ist. Da merkst du nicht mal, dass das ganze Dach eine Photovoltaik-Anlage ist.
    Das muss jetzt nicht *gewaltsam* passieren. Aber man sollte solche Möglichkeiten auch nicht einfach vorbeistreichen lassen.
    Das meine ich.

  9. TomTom-Biker Gast

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich glaube es nicht und wir telefonieren öfters mit dem Lastverteiler. Es bekommt kein Stromkunde mit , was manchmal für Klimmzüge gemacht werden müssen, wenn wir, wegen Prüfungen, die Leistung (auch noch in einem KKW) mal um 100-200 MW absenken müssen. Und wie uns der Lastverteiler auf den Füssen steht, auch ja zum vereinbarten Zeitpunkt wieder mit 100% unterwegs zu sein.
    Andersrum nimmt man dankend die Möglichkeit an, wenn mal wieder viel zu viel Wind im Netz ist, einen großen Block des bösen Atoms als Gegengewicht zu nutzen und als maximal schnelles Stellglied die Leistung im Netz zu regulieren.

    Der Endverbraucher bekommt von diesen Regularien nix mit ... denkt aber, Strom ist zu jeder Zeit immer verfügbar. Recht hat er. Aber die Verfügbarkeitsdecke ist merklich dünner geworden.
    Hallo Zebulon,

    das ist alles richtig was Du sagst und kein Mensch der die Zusammenhänge versteht wird dem auch widersprechen können. Zumindest aus heutiger Sicht. Aber das ist halt genau der Punkt. Wir befinden uns derzeit in einem Stadium, in dem wir die Herausforderungen von morgen nicht mit der Technik und den Verfahren von heute bzw. gestern lösen können. Das funktioniert nicht oder nur sehr schlecht und führt zu falschen Schlußfolgerungen.

    Hätte ein Visionär vor 100 Jahren gesagt, daß es in naher Zukunft keine Dampfmaschinen mehr gäbe, wäre er zu Recht gefragt worden, wie das in Anbetracht der damals nur leistungsmäßig eingeschränkten Elektromotoren oder Verbrennungskraftmaschinen funktionieren soll. Oder nehme als anderes Beispiel die Mitte der neunziger Jahre eingesetzte Liberalisierung des Strommarktes, bei der alle Energieversorger aufgrund vorhergesagter Investitionsrückgänge einen Rückgang der Versorgungszuverlässigkeit mit der Folge verstärkt auftretender Versorgungsunterbrechungen prophezeit hatten. Nichts davon ist passiert, weil man sich auf die geänderten Situationen eingestellt und auch damit arrangiert hat.

    Die bevorstehende Umgestaltung unserer elektrischen Energieversorgung bedeutet erhebliche Investitionen in die Netze, die Erzeugungsanlagen, die Speichertechniken, die Steuerungs- und Regelungstechnik und ein gewaltiges Umdenken in den Köpfen der jetzigen Netzbetreiber, Netzplaner und verständlicherweise auch bei den jetzigen Kraftwerksbetreibern, insbesondere der von Großkraftwerken. Ich wage mal zu behaupten, daß es die Lastverteiler und die Regelzonen, so wie sie heute bestehen, mittel- bis langfristig nicht mehr geben wird (wer kann denn z. B. heute schon sagen, ob es die Eon in 10 Jahren noch geben wird). Aufgrund der notwendigen Automatisierung der Netze, werden die Aufgaben der Lastverteiler deutlich eingeschränkter sein. Die Anforderung von Minutenreserve wird zum Großteil durch intelligente Last- und Erzeugungsmanagementsysteme ersetzt werden, die direkt auf der Verbraucher- und Verteilungsebene eingreifen.

    Ich gebe zu, daß das auch für mich derzeit nur schwer vorstellbar ist, habe doch auch ich noch das Erlernte und das Denken von vor 30 Jahren im Kopf. In meiner täglichen Arbeit sehe ich allerdings wie die Entwicklung stetig voranschreitet und welche Sprünge sie dabei macht, so daß wir teilweise Mühe haben hinterher zu kommen. Für jeden der sich derzeit damit beschäftigen darf, macht es Spaß sich diesen Herausforderungen zu stellen und Lösungen zu finden (oder zumindest zu suchen).

    Ich gehöre nicht zu denen, die sofort alle Kernkraftwerke abschalten möchten, weil ich ich weiß, daß mit den jetzigen Mitteln nicht funktionieren wird. Im übrigen gilt dies auch für alle anderen Großkraftwerke. Hier ensteht teilweise der Eindruck wir würden unseren Strom nur aus Kernkraft beziehen. Ich gehöre aber zu denen die, insbesondere durch die aktuellen Ereignisse in Japan begründet, überlegen, ob wir die Risiken, wenn auch sehr, sehr niedrig, unserer Gesellschaft noch zumuten möchten und können. Und ich stelle mir vor, was sein würde, hätten wir auch nur in einem Reaktor einen ähnlichen Störfall in Deutschland. Ich behaupte, daß wir hier bürgerkriegsähnliche Zustände bekommen würden und anschließend eine Politik und eine Gesellschaft, die wir so wohl alle nicht wollen. So gesehen ist es besser sich rechtzeitig Gedanken drüber zu machen und die notwendigen Schritte zur Umgestaltung unserer Energieversorgung gezielt und planvoll vorzunehmen.

    Gruß Thomas

  10. Registriert seit
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    Bei der Photovoltaik Förderung geht es auch darum den Anschluss an China nicht zu verlieren. Deutschland hat technologisch bis jetzt ein Spitzenstellung, aber chinesische Firmen die besseren Preise, auch wegen substantieller staatlicher Förderung. Die sind nämlich - entgegen dem öffentlichen Bild - die groessten Investierer in erneuerbare Energien.

    Aber jetzt kommen wir wirklich immer weiter von Japan weg.


 
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