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Erdgasgewinnung durch Fracking

Erstellt von MARKUS99, 27.02.2013, 21:26 Uhr · 106 Antworten · 5.846 Aufrufe

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    #71
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    .. Letztendlich ist das was man da reinpumpt auch von diesem Planeten und was da rauskommt auch, wurde nix von woanders importiert. Also hört endlich auf immer diese Angst zu verbreiten, das nervt langsam aber sicher
    Mit dieser Logik sollte es dir wohl auch möglich sein, ein paar 100 Milligramm Zyankali in deinen nächsten Drink zu rühren, besteht es doch nur aus Kalium, Kohlenstoff und Stickstoff, alles total natürlich und bestimmt komplett ungiftig.

    Aber du hast schon Recht, dem Planeten als solchem macht weder Fracking noch Radioaktivität noch irgendwelche Treibhausgase was aus. Es sind die Menschen, die das alles nicht so gut vertragen…

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    #72
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis auf meine Nerven Da bist Du gerade bei dem Richtigen angekommen, meine Nerven sind für für solche Freds vorzüglich geeignet, ich liebe das geradezu. Ist immer schön zu lesen wie dann von den diversen Schreiberlingen in die unterste Schublade gegriffen wird.

    Eigentlich warte ich auf Argumente, aber kann man derlei in diesem Zusammenhang überhaupt hier erwarten??????? Fundiertes Halbwissen und angstvolles Nachplappern von irgendwelchen Phrasen, das schon eher.

    Martin versuch mich doch mal von dem Risiko zu überzeugen und mich zu einem Gegner des Fracking zu machen, meine Nerven können das ab, hoffentlich deine auch.

    Also Martin fang mal mit deinen Argumenten dagegen an und beantworte bitte präzise, verständlich und nachprüfbar meine Fragen:
    Wie tief wird gebohrt?
    Welche Schichten werden durchbohrt?
    Was wird in die Bohrlöcher gepumpt?
    Welche Chemikalien sind es genau?
    In welchen Mengen werden sie hineingepumpt?
    Wie kommen die wieder Hoch?
    In welcher Konzentration kommen sie wieder hoch?
    Wie gelangen die chemischen Verbindungen in das Trinkwasser?
    Was passiert genau im Grundwasser?
    Bohrlöcher sind geschlossene Systeme, wie kann da überhaupt was in's Grundwasser kommen?
    Wie weit verbreiten sich die Chemikalien im Trinkwasser?
    Warum wird nicht geklärt?


    Ich höre gern.


    Bohrlöcher sind geschlossene Systeme? Wie kommst Du denn darauf? Wie kann es da sein, dass lebensgefährliche Substanzen in Gegenden der USA, die führend im Fracking sind, ganze Regionen verseucht haben?
    Und nein, es kommt nicht alles wieder hoch, was in die Erde gedrückt wird! Das ist ha das Problem!!!
    Es gibt da einen preisgekrönten Film über die Folgen des Fracking!
    Der Film heißt Gasland!
    www.gaslandthemovie.com/Whats-fracking
    Vielleicht informierst Du Dich da erstmal?!

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    #73
    Zitat Zitat von Stefus Beitrag anzeigen
    Bohrlöcher sind geschlossene Systeme? Wie kommst Du denn darauf? Wie kann es da sein, dass lebensgefährliche Substanzen in Gegenden der USA, die führend im Fracking sind, ganze Regionen verseucht haben?
    Und nein, es kommt nicht alles wieder hoch, was in die Erde gedrückt wird! Das ist ha das Problem!!!
    Es gibt da einen preisgekrönten Film über die Folgen des Fracking!
    Der Film heißt Gasland!
    www.gaslandthemovie.com/Whats-fracking
    Vielleicht informierst Du Dich da erstmal?!
    Wieso sollte man sich informieren, es reicht doch völlig, Kritiker als Angstmacher hinzustellen. Hat doch bisher gut funktioniert, bsi auf Kalkar und Wackersdorf.

    Es heißt so schön, "Jeden Tag steht ein Dummer auf". Nur es ist halt leider nicht einer, sondern es sind hunderte von Millionen. Die Beispiele der mangelnden Folgenabschätzung sind Legion:

    Die römischen Flotten haben Italien abgeholzt, später dann die Venizianer Kroatien und Dalmatien, die Spanier Spanien, aus Exxon und Horizon hat man genauso viel gelernt, wie aus dem Manhattan-Projekt, Three Mile Island, Tschernobyl oder Fukushima, Gorleben und Asse. Bohrlöcher sind geschlossene Systeme, bis sie da sind, wo sie hinwollen, bis zur nächsten tektonischen Verschiebung oder einem kleinen technischen Problem mit dem Bohrkopf.

    Hab Dich nicht so, Bergbau wird seit Jahrtausenden betrieben.

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    #74
    Irre ich mich oder ist dieses Fracking-Verbot nicht nur Augenwischerei gewesen?

    Auf Seite 3 steht doch schon die eigentliche Lüge dabei: http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bun...r_Fracking.pdf

    Oder bin ich jetzt auf dem Holzweg? Als Beispielrechnung mal die vom erlaubten Öl (weil die Zahlen kleiner sind)

    Man darf pro Tag 500 t Öl fördern. Im Jahr also 182.500 t pro Frackingloch.
    In Deutschland haben wir ein ca. Verbrauch von 125 Mio t Öl im Jahr.
    Dafür brauche ich bloß 685 Frakinglöcher auf Deutschland verteilen und wir brauchen kein anderes Öl mehr zukaufen.

    Wo genau liegt jetzt das Verbot und der Mehrgewinn für die Umwelt mit dieser tollen Verordnung?

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    #75
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Du brauchst es nicht fertig zu lesen. Der Chemiebaukasten der dort versenkt wird beinhaltet so ziemlich alles, von ätzenden Salzen bis zum Nervengift.

    Nimm nur mal Tetramethylammonium. Führt zur starken Verätzung der Augen und Lungen, kann Muskeln und Nerven schädigen, führt innerhalb kürzester Zeit zum Tod durch Atemlähmung.
    Sie verwenden Tetramethylammonium chloride, was ein ganz anderer Stoff als Tetramethylammonium ist. Es ist dieses fundierte Halbwissen was mir immer wieder Sorgen macht. Aus diesem Grund bat ich um sachliche und allgemein verständliche Aufklärung über die Risiken des Fracking. Dein falsches Zitat, weil eben eine Verbindung fehlt, das in die Suchfunktion bei Google eingeben führt zu deiner Aussage, hat leider nix mit Fracking zu schaffen und erzeugt nur Angst durch Fehlinformation.

    Ich möchte lediglich sachlich fundiert und für Jedermann verständlich über das Fracking aufgeklärt werden, damit ich mir eine Meinung bilden kann. Kann doch nicht so schwierig sein, wenn das Verfahren so hochgiftig für die Umwelt ist, dies auch verständlich zu erläutern. Daher ist mein Fragenkatalog auch angebracht und sinnvoll. Wenn ich mir eine Meinung bilden soll muß man mich schon mit Argumenten überzeugen, Halbwissen aus der Presse ist da nicht ausreichend.

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    Standard Erdgasgewinnung durch Fracking

    #76
    Zitat Zitat von Abti Beitrag anzeigen
    Irre ich mich oder ist dieses Fracking-Verbot nicht nur Augenwischerei gewesen?

    Dafür brauche ich bloß 685 Frakinglöcher auf Deutschland verteilen und wir brauchen kein anderes Öl

    Wo genau liegt jetzt das Verbot und der Mehrgewinn für die Umwelt mit dieser tollen Verordnung?
    In der Tatsache, das du in Deutschland in 30 Jahren keine 625 strommasten bauen kannst gegen den ganzen lokalen shitstorm. Geschweige denn eine CO2 Pipeline, und ganz bestimmt nix das irgendjemand für eventuell gefährlich hält.

    Wenn wir heute das deutsche autobahnnetz Noch einmal neu aufbauen wollten, hätten wir immer noch Pferdekutschen....

    Frank

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    #77
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    ....Ich möchte lediglich sachlich fundiert und für Jedermann verständlich über das Fracking aufgeklärt werden, damit ich mir eine Meinung bilden kann....

    Wie soll denn das gehen bzw. von wem willst du denn sachlich aufgeklärt werden? Was hilft es dir, wenn du weißt, wie tief gebohrt wird oder welche Chemikalien reingepumpt werden? Um dir da eine eigene Meinung bilden zu können, musst du ja mindestens Geologe und Chemiker sein, für die eigene Schlussfolgerungen aus den anderen Antworten auch noch Physiker, Mediziner,…

    Es wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als auf das Gesamturteil eines Expertengremiums zu hören und dass das nicht mehr objektiv ist sondern entweder pro oder contra Fracking eingestellt ist, ist nicht weiter verwunderlich.

    Du scheinst es anders zu sehen aber mich muss niemand von den Risiken des Fracking überzeugen, ganz im Gegenteil, wer Fracken will muss mich von davon überzeugen, dass es komplett ohne Risiko geht. Ich bin sicher nicht gegen Technik und schon gar nicht gegen die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, die Ölförderung ist schon umweltschädlich genug aber relativ beherrschbar. Beim Fracking hört für mich aber der Spass auf, Wasser (Grundwasser) ist eben doch wichtiger als Öl und alles, was es auch nur den Hauch eines Risikos fürs Wasser darstellt gehört verboten

    Gruß

    Frank

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    Standard CLEAN Fracking

    #78
    gibt bzw gab es auch. Dabei wird nur Wasser und Bauxitsand verwendet. Hat sich aber als unwirtschaftlicher als das Hydraulic Fracking gezeigt.

    Man kann alle Meinungen dazu lesen. Essenz ALLER geologischen und physikalischen Gutachten ist, das ein Risiko der Wasserverschmutzung gibt. Lediglich die Wahrscheinlichkeit ist unterschiedlich.
    Da man geologische Gegebenheiten in mehereren Km tiefe nie genau prüfen kann bleibt das Risiko unkalkulierbar.

    Ebenso wie die Atomkraft an sich toll ist, nur eben das Endlager bzw Lagerproblem nicht gelöst ist, kann mir keiner garantieren dass das Grundwasser oder auch Tiefenwasser durch die VÖLLIG UNSTREITIG giftigen (toxisch klingt besser) bzw definitiv krebserregenden Stoffe die im Frackfluid verwendet werden NICHT gefährdet ist. Deshalb schmuse ich zwar nicht mit Bäumen, aber ich schlafe auch nicht mehr auf ebensolchen. Fracking ist schlicht vom Umweltrisiko her nicht kalkulierbar, deshalb bin ich ein Gegner dieser Fördermethode.

    Wenn nötig dann clean fracking. Das ist in toxischer und karzinogener Hinsicht unbedenklich, birgt allerdings die normalen Bergbaulichen Risiken.

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    #79
    Ich hab mal gGuugääält und gelesen, nun ja Fracking an sich ist schon Ok, nur sind einige Chemikalien die die Effizienz der Bohrung enorm steigern können sind nicht gerade magenschonend wenn sie denn dort hingelangen sollten. Die Chemikalien die eingesetzt werden dienen zum großen Teil als Schmiermittel für das Aufbrechen der Gesteinsformationen. Dies nur mit einem reinen Wasser-Sandgemisch zu machen scheint ok zu sein, müssen eben ein paar Löcher mehr gebohrt werden. Sollte möglich sein bei den Gas und Ölpreisen. Wir werden sehen wie es weitergeht.

    Ich komme aus dem Ruhrpott wie viele Andere auch. Dort gab es gut 300 Zechen, jede Menge Kokereien, zig Stahlwerke und ungezählte Chemiebuden zu einer Zeit als das Wort Umweltschutz noch gar nicht existierte. Heute gibt es noch 1 Zeche, 3 Kokereien und ein paar Stahlwerke. Die Umweltverschmutzung im Ruhrpott war schon fast tödlich für die dort lebenden Menschen, heute ist alles clean. Nach heutigen Massstäben wären alle Ruhrpottler, wenn sie denn damals schon gelebt hätten Tod, trotzdem gibt es sie noch. Warum auch immer.

  10. Registriert seit
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    #80
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen

    Ich komme aus dem Ruhrpott wie viele Andere auch. Dort gab es gut 300 Zechen, jede Menge Kokereien, zig Stahlwerke und ungezählte Chemiebuden zu einer Zeit als das Wort Umweltschutz noch gar nicht existierte. Heute gibt es noch 1 Zeche, 3 Kokereien und ein paar Stahlwerke. Die Umweltverschmutzung im Ruhrpott war schon fast tödlich für die dort lebenden Menschen, heute ist alles clean. Nach heutigen Massstäben wären alle Ruhrpottler, wenn sie denn damals schon gelebt hätten Tod, trotzdem gibt es sie noch. Warum auch immer.
    Und die Menschen damals im Ruhrpott waren überdurchschnittlich gesund, Lungenprobleme waren reine Fantasiegebilde ......
    Genau so war das, hust röchel....


 
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